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Aktuelle Lehrveranstaltungen

"The monstrous regiment of women". Weibliche Herrschaftspartizipation im frühneuzeitlichen Reich

Andreas Rutz

Frauen hatten im frühneuzeitlichen Reich verschiedene Möglichkeiten, an Macht und Herrschaft teilzuhaben. Hierzu gehörte die informelle Einflussnahme auf die regierenden Ehemänner oder männlichen Verwandten, sodann die Regentschaft, also die stellvertretende Ausübung von Herrschaftsrechten insbesondere für noch minderjährige Söhne, und schließlich die Herrschaft kraft eigenen Rechts. Für letzteres stehen die Äbtissinnen reichsunmittelbarer Stifte und Klöster, die in ihren Territorien die Landesherrschaft ausübten, sowie Maria Theresia, die als Erzherzogin von Österreich die habsburgischen Erblande sowie als Königin die Länder der böhmischen und ungarischen Krone regierte. Wie das Zitat von John Knox (1558) im Seminartitel zeigt, war die Herrschaft von Frauen in der Frühen Neuzeit allerdings weder im Reich noch im übrigen Europa unumstritten.

Im Seminar werden die Möglichkeiten weiblicher Herrschaftspartizipation in der Frühen Neuzeit anhand konkreter Beispiele analysiert und diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei ausgewählte Territorien des Reiches. Dabei geht es neben der Analyse der individuellen Durchsetzungskraft und des jeweiligen Geschicks einzelner Frauen insbesondere auch um die allgemeinen Rahmenbedingungen ihres politischen Handelns. Dazu gehört nicht zuletzt der staatstheoretische Diskurs, der in seinen europäischen Dimensionen mit einbezogen werden soll.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2641.HS 6H (Z 80)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2641.HS 6H (Z 80)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2641.HS 6G (Z 152)

Adel am Niederrhein. Das Beispiel der Grafen und Herzöge von Kleve.

Anne-Katrin Kunde

Die Klever Grafen und Herzöge waren über mehr als 500 Jahre ein entscheidender Machtfaktor am Niederrhein bzw. im Nordwesten des Heiligen Römischen Reichs. Seit dem Ausgang des 12. Jahrhunderts gelang es den Angehörigen dieser Familie in Auseinandersetzung mit anderen Adelshäusern nicht nur umfangreichen Besitz zu arrondieren und ihre Herrschaft strukturell zu verdichten, sondern auch mit der Erhebung in den Herzogstand (1417) reichsrechtliche Legitimation zu erlangen. Dieser Prozeß soll im Seminar in seiner Vielgestaltigkeit aufgrund verschiedener Quellen nachvollzogen und erörtert werden.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.42

Alexander der Große - global change

Christoph Michels

Wohl kaum eine historische Gestalt hat Menschen aller Zeiten so fasziniert wie der makedonische König Alexander III., genannt der Große (356-323 v.Chr.). Seine Bewertung ist freilich bis heute heiß umstritten. Alexanders beispielloser Eroberungszug wurde bereits in der Antike als tiefgreifende Zäsur empfunden. Seit Johann Gustav Droysen (1808-1884) gilt Alexander gar als Begründer einer ganzen Epoche - des Zeitalters des Hellenismus. Die Vorlesung wird neben der Herrschaftszeit Alexanders auch deren historische Voraussetzungen, das Erstarken des makedonischen Königreiches unter seinem Vater, Philipp II., im Schatten der fragmentierten griechischen Poliswelt und die Strukturen des Achaimenidenreiches in den Blick nehmen. In einem Ausblick werden zudem die kulturellen Wechselwirkungen in den hellenistischen Nachfolgereichen besprochen, die sich letztlich durch die „Öffnung” der Welt durch Alexander intensivierten.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 08.07.2019) - 2221.HS 2E (Z 181)

Amerika! Auswandererbriefe des 19. Jahrhunderts

Andreas Rutz

In der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn hat sich eine mehrere Hundert Stücke umfassende Sammlung von Auswandererbriefen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erhalten. Die Briefe stammen vor allem von Menschen, die aus der Eifel, aber auch aus dem Hunsrück, dem Saarraum, von der Nahe und aus dem Siegburger Raum in die USA ausgewandert waren und sich im „German belt“ des Mittleren Westens niedergelassen hatten. Aus dieser Gegend finden sich auch Briefe von Auswanderern der zweiten und dritten Generation, also Menschen, die in den USA geboren waren, aber mit den Verwandten in Europa weiterhin in Kontakt standen. Die Briefe berichten insbesondere vom alltäglichen Leben in der neuen Heimat. In ihrer Gesamtheit zeugen sie von einem längerfristigen Akkulturationsprozess und machen das Phänomen Auswanderung in seinen individuellen Dimensionen verständlich.

In der Übung sollen die Briefe gelesen, interpretiert und in den Kontext der deutschen und insbesondere der rheinischen Amerika-Auswanderung des 19. Jahrhunderts gestellt werden.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2303.01.70 (Z 16)

Antisemitismus in der neueren deutschen und russischen Literatur

apl. Prof. Dr. Sibylle Schönborn, Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

Workshop mit Prof. Dr. Stephan Braese (RWTH Aachen) und Dr. Karla Hielscher (Seeshaupt)

Karla Hielscher und Stephan Braese sind international anerkannte Experten zum Thema "Literarischer Antisemitismus". Das Lehr- und Forschungsgebiet von Herrn Braese ist die Europäisch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte, während Frau Hielscher Slawistin und Dostojewski-Kennerin ist.

In Kooperation mit den Instituten für Germanistik und Geschichtswissenschaften bieten beide am Montag, dem 24. Juni 2019 einen eintägigen Workshop zur Problematik des literarischen Antisemitismus in der deutschen und russischen Literatur der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts an.

Texte zu dieser Veranstaltung werden in einem elektronischen Semesterapparat (ULB) bereitgestellt. Die Zugangsdaten teilen wir den angemeldeten Teilnehmer*innen alsbald mit. Bereiten Sie sich bitte mit diesen Materialien auf den Workshop vor. 

Die Morgensitzung soll von 10.30-13.00 Uhr dauern, die Nachmittagssitzung von 14.30-18.00 Uhr (Kaffeepause jeweils eingeschlossen). Durch die Teilnahme an der gesamten Veranstaltung können Sie ein Zertifikat erwerben.

 

  • Montag, 10:30 - 18:00 (Einzeltermin, 24.06.2019 - 24.06.2019)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2502.00.034 (Z37)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

René Lehmann, Jonas Krüning, Dimitrios Tim Nyenhuis

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2641.HS 6G (Z 152)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2541.00.63
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2541.00.63
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2421.01.85 (Z121)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Marius Lange, Jonas Krüning, Dimitrios Tim Nyenhuis

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

 

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.48
  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - 08.07.2019) - 2502.00.36 (Z37)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Marius Lange, Jonas Krüning, Nancy Lambertz

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

 

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 08.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.21

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.21

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

René Lehmann, Jonas Krüning, Dimitrios Tim Nyenhuis

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

 

 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 17.06.2019 - 17.06.2019) - 2502.00.034 (Z37)
  • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 24.06.2019 - 24.06.2019) - 2502.00.034 (Z37)
  • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 01.07.2019 - 01.07.2019) - 2502.00.034 (Z37)
  • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 08.07.2019 - 08.07.2019) - 2502.00.034 (Z37)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Marius Lange, Jonas Krüning, Nancy Lambertz

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.21

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

 

  • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 10.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.26 (Z 60)

Basisseminar/Grundkurs

René Lehmann, Jonas Krüning, Nancy Lambertz

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 19.06.2019 - ) - 2302.U1.81

Besprechung

Priv.-Doz. Dr. Margrit Stefanie Schulte-Beerbühl

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 04.06.2019 - 04.06.2019) - 2332.00.61

Besprechung

Dr. Susanne Brandt

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2301.HS 3C (Z 126)

Das Gymnasium im 20. Jahrhundert. Deutsche Bildungsgeschichte von der Reformpädagogik bis hin zu PISA

Marcel André Gövert

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 27.06.2019 - 27.06.2019) - 2541.00.61
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2541.00.41
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 11.07.2019 - 11.07.2019) - 2541.00.61

Das Habsburgerreich 1526-1918: Aufstieg und Niedergang einer Vormacht in Ostmittel- und Südosteuropa.

Walter Daugsch

Zwei militärgeschichtliche Daten - die Schlacht bei Mohács 1526 und das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 - markieren den Beginn der machtpolitischen Ausdehnung der Habsburger nach Osten zu Beginn der Neuzeit und den definitiven Untergang ihres Reiches im 20. Jahrhundert. Damit sind die Eckdaten des Zeitraums gegeben, in dessen Rahmen unsere Übung  wirtschaftliche und soziale Voraussetzungen und Bedingungen, religionspolitische sowie verfassungs-, verwaltungs- und nicht zuletzt militärhistorische  Aspekte des Kampfes um die Vorherrschaft des Erzhauses im mittelost- und südosteuropäischen Raum, ifre Durchsetzung, Behauptung,  Festigung und schließlich ihren Niedergang thematisieren soll.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.U1.24 (Z109)

Das Königreich Neapel, die Päpste und das Reich von der normannischen Eroberung bis zur Herrschaft der Anjou

Univ.-Prof. Dr. Eva Schlotheuber

Um das Jahr 1000 erreichten normannische Ritter auf dem Rückweg von einer Pilgerfahrt nach Jerusalem den Monte Gargano in Süditalien. Es war ein umkämpftes Gebiet, in dem Langobarden, Byzantiner und Sarazenen um die Vorherrschaft rangen. Unter dem Schutz des Papstes eroberten die Normannen im Laufe des 11. Jahrhunderts das Königreich Sizilien, dessen kulturelle Blüte Anziehungspunkt für das nördliche Europa und den gesamten Mittelmeerraum wurde. Hier trafen arabische und jüdische Wissenschaft, griechische und lateinische Traditionen aufeinander. Sizilien wurde damit zum Schmelztiegel der Kulturen. Als mit Wilhelm II. der letzte normannische König starb, „erbten” die Staufer das Königreich Sizilien, das insbesondere Kaiser Friedrich II. mit den Konstitutionen von Melfi und der Gründung der Universität Neapel nachhaltig prägte. Die Stauferherrschaft in Sizilien wurde den Päpsten jedoch bald gefährlich. 1265 belehnte Papst Clemens IV 1265 Karl von Anjou mit dem Königreich. Die wechselreiche Geschichte Sizilien als Lehnsreich des Papstes und eng verbunden mit dem römisch deutschen Reich steht im Zentrum dieser Vorlesung.

 

Thematisch angeschlossen an die VL ist eine Exkursion mit den Althistorikern (Prof. Dr. Bruno Bleckmann) nach Sizilien im Frühjahr 2020.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2221.HS 2E (Z 181)

Das Symbol der deutschen Demokratie und sein Niedergang. Zerfällt mit der Paulskirche der Stolz auf die Demokratie?

Julien Wilhelm Reitzenstein

Die Paulskirche in Frankfurt am Main, im Revolutionsjahr 1789 gebaut, war 1848 Schauplatz des Vorparlaments und der Deutschen Nationalversammlung, die 1849 die Reichsverfassung verabschiedete. Diese Paulkirchenverfassung war die erste von gewählten Abgeordneten erarbeitete Verfassung – ein Meilenstein der Demokratiegeschichte. Unabhängig von dem weiteren politischen Verlauf, war und ist die Paulskirche das bedeutendste Symbol der deutschen Demokratie.

Diese Stellung erlangte sie jedoch nicht nur durch das Ergebnis der Paulskirchenversammlung, der Verfassung. Einerseits ist die politische Entwicklung die diese Versammlung ermöglichten, bemerkenswert und oft schon in Vergessenheit geraten. Andererseits zeigen sich viele Elemente, die bis in unsere Zeit nachwirken, erstmals deutlich. Darunter gehörten die Rededuelle zwischen Robert Blum und Wilhelm Jordan über den „gesunden Volksegoismus“, das Verhältnis zu Polen oder das frühe Erscheinen von Frauen im politischen Raum, hier zwischenrufend auf den Emporen der Paulkirche.

Diese Emporen gibt es nicht mehr. Nach den Zerstörungen des umgebenden Wohnviertels und der Kirche selbst durch Bomben wurde die Paulskirche nach dem Kriege nur in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Heute ist die Paulskirche fast vergessen und in baulich desolatem Zustand Gastgeber einer aus museumsdidaktischer Sicht traurigen Ausstellung.

Das bürgerschaftliche Engagement zur Rekonstruktion der noch stärker zerstörten Frauenkirche in Dresden, der vollständig abgetragenen Garnisonskirche in Potsdam, der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses – all das mag Historismus sein. Jedoch scheint es ein Bedürfnis nach Symbolen und Orientierung zu geben, die diesen Historismus in weiten Kreisen salonfähig machen.

Insofern wäre es nur folgerichtig, die Paulskirche zu sanieren und so wieder herzustellen, wie sie 1848 Ort der Verfassung war. Die Stadt Frankfurt am Main als Eigentümerin hat nicht die Mittel zum angemessenen Unterhalt, das Land Hessen und der Bund haben keine finanzielle Verpflichtung. Erste Rufe nach bürgerschaftlichem Engagement – von Kolumnisten bis zum Bundespräsidenten – werden laut.

Ist Historismus der richtige Weg, mit einem Symbol der Demokratie umzugehen? Muss der Bund Verantwortung für seinen demokratischen „Vorgänger“ zeigen? Wird dieses Symbol der Demokratie auch überlagert von überkommenen Demokratievorstellungen?

Das Seminar befasst sich mit der Geschichte der Paulskirche und der Geschichte von Vorparlament und Paulskirchenversammlung, darunter auch die Stellung der Frau in der Versammlung und der Verfassung. Zudem befasst es sich mit den „dunklen Seiten“ der Geschichte dieses Bauwerks, wie die Ehrungen von Ernst Moritz Arndt („Der Gott der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte“), Ludwig Uhland, Wilhelm Jordan oder Friedrich Ludwig Jahn in der Kaiserzeit, der deutschnationalen Strömungen während der Weimarer Republik und vielen mehr.

Das Seminar befasst sich dann auch mit konkreten Konzepten für einen Wiederaufbau der Kirche und der Ausstellung. Ziel sind geschichtswissenschaftlich ausgereifte Grundlagen, die für ein Kampagnen- und Projektmanagement dienlich sein könnten. Insoweit können die zu diesem Bereich arbeitenden Teilnehmer ein Referenzkonzept für den späteren Berufsweg erarbeiten.

In der Auftaktveranstaltung am wird ein Seminarüberblick ebenso gegeben, wie die Verteilung der Referate. In den drei folgenden Blöcken werden die Reden und die Referate gehalten und diskutiert.

  • Mittwoch, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2019 - 17.04.2019) - 2491.01.63
  • Donnerstag, 14:30 - 20:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2621.01.32 (Z 20)
  • Freitag, 10:30 - 20:00 (Einzeltermin, 05.07.2019 - 05.07.2019) - 2621.01.31 (Z 16)
  • Samstag, 08:30 - 18:00 (Einzeltermin, 06.07.2019 - 06.07.2019) - 2621.01.31 (Z 16)

Das Vierkaiserjahr

Christoph Michels

Der erzwungene Selbstmord Neros bedeutete im Jahre 68 n.Chr. das Ende der seit dem ersten Princeps Augustus (27 v.Chr.-14 n.Chr.) herrschenden julisch-claudischen Dynastie und stürzte das Römische Reich erneut in einen großen Bürgerkrieg. In den blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Bürgerkriegsgenerälen Galba, Otho, Vitellius und Vespasian konnte sich letzterer schließlich durchsetzen und eine neue, die flavische Dynastie etablieren. Für die Auseinandersetzungen des Jahres 69 ist die Quellenlage nun so gut wie für kaum einen anderen inneren Konflikt in der römischen Kaiserzeit. Daher hat die Forschung (bes. Flaig) das Vierkaiserjahr oft als charakteristischen Stresstest für den römischen Prinzipat gesehen. Das Seminar wird sich daher zum einen mit den eigentlichen politischen und militärischen Ereignissen beschäftigen, zum anderen aber auch den aus Untergang und Durchsetzung der Usurpatoren deutlich werdenden Mechanismen - den arcana imperii in den Worten des Tacitus - des römischen Prinzipats nachspüren.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.05.22 (Z 18)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2303.U1.61

Der Hungerwinter: Lebensmittelmangel und Unterernährung im Ersten Weltkrieg

Priv.-Doz. Dr. Margrit Stefanie Schulte-Beerbühl

Im Glauben der Krieg würde nicht lange dauern verpasste es die Deutsche Regierung zu Beginn des Krieges 1914 ausreichend Lebensmittelvorräte anzulegen. Im Laufe des Krieges bedingt durch die Blockadepolitik der Briten und fehlgeleiteter Agrarpolitik mangelte es der Bevölkerung an den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, aber auch in vielen anderen Bereichen machte sich ein akuter Mangel breit. Hunger, Not und Elend breiteten sich aus.

Die Teilnehmer sollen an ausgewählten Quellen die Ernährungssituation in Düsseldorf untersuchen. Sie werden sich unter anderen mit folgenden Fragen befassen: Wie überstand die Düsseldorfer Bevölkerung den berüchtigten Rübenwinter von 1916/17? Kaffee, Kakao, Tee und Baumwolle fehlten. Welche Surrogate und Ersatzmittel kamen stattdessen auf dem Markt? Gab es Lebensmittelfälschungen? Entwickelte sich ein Schwarzmarkt? Welche offiziellen und inoffiziellen Ernährungspläne und –vorschläge gab es im Zeitalter des Mangels?

Das Projektseminar findet in Kooperation mit dem Düsseldorfer Stadtarchiv statt. Teamarbeit in Kleingruppen ist möglich. Die Ergebnisse sollen in Form eines Vortrags während der Blockveranstaltung und einer schriftlichen Hausarbeit festgehalten werden.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 11.06.2019) - 2522.U1.74 (Z 18)
  • Freitag, 10:30 - 18:00 (Einzeltermin, 12.07.2019 - 12.07.2019) - 2421.03.86 (Z34)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 13.07.2019 - 13.07.2019) - 2421.03.86 (Z34)

Der Investiturstreit in England

Konstantin Winters

Das Königreich England verhielt sich die meiste Zeit über wie ein unbeteiligter Beobachter, während der Investiturstreit das lateinische Mitteleuropa in Atem hielt und nachhaltig verändern sollte. Ausläufer des Konflikts erreichten nach und nach auch die britischen Inseln, allerdings begannen die Auseinandersetzungen dort deutlich später, endeten früher und erreichten nicht annähernd dieselbe Intensität wie auf dem Kontinent.
In dieser Veranstaltung soll nun untersucht werden, welche Voraussetzungen und welches Konfliktpotential die englischen Reichs- und Kirchenstrukturen mit sich brachten, in welcher Form der Konflikt ausbrach und sich entwickelte, welche Intentionen die Protagonisten des Konflikts verfolgten, und ob man in Bezug auf England überhaupt von einem ‚Investiturstreit‘ sprechen kann.
Die Übung richtet sich an alle interessierten Studierenden, es werden keine Lateinkenntnisse vorausgesetzt. Ein Großteil der Quellen und Forschungsliteratur wird auf Englisch vorliegen.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.41
  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - 08.07.2019) - 2302.U1.24 (Z 28)

Der Kreuzherrenorden. Geschichte-Struktur-Spiritualität

Marie Isabelle Schwarzburger

Der Kreuzherrenorden wurde im 13. Jahrhundert von einer Gruppe Kanoniker aus Lüttich, in Huy an der Maas gegründet. 1248 wurde ihr Orden von Papst Innozenz IV. bestätigt. Sie hatten keine eigene Regel, sondern lebten nach der Augustinerregel und den Statuten der Dominikaner. Der Orden breitete sich zügig aus und es gab im 15. Jahrhundert etwa 70 Konvente. Davon lagen 21 im Rheinland und in Westfalen. So unter anderem in Köln, Düsseldorf, Wuppertal, Aachen und Duisburg.

In diesem Kurs soll die Geschichte, die Struktur und die Spiritualität des Ordens anhand von Quellen und Sekundärliteratur erarbeitet werden.

Bei Interesse sind eine Exkursion ins ehemalige Kreuzherrenkloster Bentlage mit angegliedertem Museum sowie die Besichtigung der Düsseldorfer Kreuzherrenkirche möglich.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2303.01.43 (Z 44)

Der Zweite Weltkrieg in Polen

Dr. Ute Caumanns

Der Überfall der deutschen Wehrmacht am 1. September 1939 bedeutete sowohl für die westlichen, ins Reich „eingegliederten” Territorien der polnischen Republik wie für das separat verwaltete Generalgouvernement eine fast fünfjährige Besatzungszeit – die längste des Zweiten Weltkrieges. Diese Gebiete waren Schauplatz des Vernichtungskrieges und der Shoa, sie waren aber auch Schauplatz des Widerstands und der „Selbstbehauptung einer Nation” (Kleßmann) durch den Aufbau eines polnischen Untergrundstaates.

Ziel des Seminars ist es zum einen, gesellschaftliche und politische Entwicklungsprozesse und ihre Dynamik zwischen 1939 und 1945 herauszuarbeiten, zum anderen die unterschiedlichen Akteure auf deutscher, polnischer und jüdischer Seite in den Blick zu nehmen. Im Seminar werden zudem grundlegende Hilfsmittel und Arbeitstechniken des Faches vorgestellt. Es kann ein Basisseminarschein für Osteuropäische Geschichte oder Neuere Geschichte erworben werden; die Veranstaltung ist auch anrechenbar für den Studiengang Transkulturalität. Für den Erwerb des Leistungsnachweises sind die Teilnahme an der gleichnamigen Übung sowie die Erstellung eines Referates und einer Hausarbeit erforderlich. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind willkommen, aber keine Bedingung für die Teilnahme.

  • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.68
  • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2302.03.22

Die Bundesrepublik Deutschland in den 1950er und 1960er Jahren

Paul Lukas Hähnel

In den Gründungsjahrzehnten der Bundesrepublik Deutschland entstand ein Großteil unserer heutigen politischen und gesellschaftlichen Strukturen. Die BRD festigte sich als freiheitlich-demokratischer Staat und fügte sich in ein filigranes Netzwerk internationaler Organisationen ein. Die Trümmerlandschaften des Zweiten Weltkriegs wichen Wohn- und Industriegebieten und das „Wirtschaftswunder“ versprach die Verheißungen der Konsumgesellschaft. Die „bleiernen“ 1950er Jahren verblassten und machte einer Aufbruchsstimmung in den 1960er Jahren Platz. Dabei standen die vielfältigen Veränderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Spannungsfeld zwischen Altem und Neuem. Anhand spezifischer Aspekte der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1949 und 1969 sollen die theoretischen Grundlagen des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens aufgezeigt und mittels selbstständiger Ausarbeitungen in Form einer mündlichen Präsentation und einer Hausarbeit eingeübt werden.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.00.61
  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 24.06.2019 - ) - 2491.01.64

Die Gesta Friderici Ottos von Freising

Dr. Lars Hageneier

Zeitgenössische Geschichtsschreibung gehört zu den wichtigsten Phänomenen bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Mittelalter. Wie und zu welchem Zweck wurden historische Ereignisse erinnert? Welcher Medien bediente man sich dabei, welches Geschichtsbewusstsein leitete die Autoren und was ist beim quellenkritischen Umgang mit den historiographischen Erzeugnissen aus heutiger Sicht zu bedenken?

Auf der Grundlage dieser allgemeinen Problemstellung hinsichtlich der historiographischen Überlieferung werden in diesem Vertiefungsseminar Autoren und Werke der 12. Jahrhunderts genauer untersucht. Hinterfragt werden sowohl gatttungsspezifische Besonderheiten ausgewählter Texte als auch Schreibintentionen ihrer Verfasser. Im Mittelpunkt des Interesses wird hierbei der Barbarossa-Biograph Otto von Freising stehen. Sein vielschichtiges und umfangreiches Werk gilt es zu erarbeiten und historisch einzuordnen.

  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 14.06.2019 - 14.06.2019)

Die KPD in der Bundesrepublik

René Lehmann

Mit dem Aufruf vom 11. Juni 1945 veröffentlichte die KPD ihr Grundsatzprogramm für das befreite Deutschland. Das Zentralkomitee der Partei versprach eine Abkehr vom radikalen Klassenkampf und bekannte sich dazu, die Reste der nationalsozialistischen Diktatur zu beseitigen und eine parlamentarische Republik zu errichten. Unter dieser Prämisse fügte sich die KPD als fester Bestandteil ins westdeutsche Parteiengefüge ein. Sie gewann auf kommunaler Ebene Bürgermeisterwahlen, profilierte sich in der Gewerkschaftspolitik, stellte Landesminister und saß im Parlamentarischen Rat.

Doch spätestens ab 1950 setzte ein kontinuierlicher Isolationsprozess ein, der schlussendlich zum Verbotsurteil im August 1956 führte. Haftstrafen, Berufsverbote und Aberkennung des passiven Wahlrechts gehörten fortan zur Lebenswirklichkeit vieler Kommunisten in der Bundesrepublik. Erst zwölf Jahre später folgte mit dem Straffreiheitsgesetz von 1968 und der Zulassung der DKP eine unvollständige Rehabilitierung.

 

Im Verlauf der Übung sollen die wesentlichen Merkmale erarbeitet werden, die zur Isolation der KPD und ihrem Verbot geführt haben. Ebenso soll die Frage nach kommunistischen Bewältigungsstrategien geklärt werden. Der zeitliche Fokus der Lehrveranstaltung liegt dabei auf den Jahren 1945 -1968.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.41
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 27.06.2019 - 27.06.2019) - 2541.00.65
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2207.U1.021
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 11.07.2019 - 11.07.2019) - 2801.00.01

Die Luxemburger im 14.Jahrhundert

Anne-Katrin Kunde

Im Mittelpunkt des Proseminars soll die Geschichte der Grafen und Herzöge von Luxemburg stehen, die mit Heinrich VII. zu Beginn des 14. Jahrhunderts erstmals einen König des Heiligen Römischen Reichs stellen und fortan das Reichsgeschehen entscheidend bestimmen konnten. Aufgrund wissenschaftlicher Darstellungen und anhand ausgewählter Quellengattungen sollen die Studierenden mit Methoden und wissenschaftlichen Arbeitsweisen des Mittelalterstudiums vertraut gemacht, an die Quellenarbeit herangeführt, aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen und Probleme der historischen Interpretation erörtert werden.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2302.U1.81

Die Urkunden der sächsischen Herrscher für das Rheinland und Westfalen. Eine Einführung in die Königsurkundenlehre.

Dr. Frank Bischoff

Das 1100-jährige Jubiläum der Erhebung des Sachsenherzogs Heinrich zum König bietet Anlass, das Urkundenwesen der Liudolfinger („Ottonen“) genauer zu betrachten und den Weg von der quellenarmen Zeit in diesem „dunklen Jahrhundert“ zu einer Wiedererstarkung des königlichen Urkundenwesens zu verfolgen. Dabei sollen auch Vergleiche mit den Urkunden der Vorgängerdynastien und der Nachfolger angestellt werden, um die Entwicklung der sächsischen Königsurkunde vergleichend einordnen zu können.

Die Übung will eine Einführung in die früh- und hochmittelalterlichen Königsurkunden und den Prozess ihrer Entstehung bieten. Neben einer allgemeinen Einführung in die diplomatische Methode und die Hilfsmittel für die Bearbeitung von Königsurkunden wird die Lektüre und Analyse einzelner Urkunden und ihrer Bestandteile einen besonderen Schwerpunkt bilden. Nach vier Sitzungen in der HHU werden fünf halbtägige Veranstaltungsblöcke im Landesarchiv NRW in Duisburg durchgeführt, wo die Urkunden auch im Original von den Übungsteilnehmern eingesehen und untersucht werden sollen. Daneben sollen die Teilnehmer die Ergebnisse zu kleineren Arbeitsaufgaben gegen Ende der Übung in Referaten präsentieren.

Die Übung umfasst eine Exkursion nach Münster zur Abteilung Westfalen des Landesarchivs, wo eine Auswahl der dort vorhandenen sächsischen Urkunden vorgestellt wird.

Anforderungen: Neben den üblichen Anforderungen (regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Lesen von Quellen) wird die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats (15-25 Minuten) einschließlich Bereitstellung der Präsentation oder eines Thesenpapier vorausgesetzt.

  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 05.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.05.61 (Z20)

Die Zeit der Soldatenkaiser

Felix Wunder

Nach der Ermordung des letzten Severkaisers 235 n. Chr. beginnt mit der Epoche der Soldatenkaiser eine Krisenzeit der römischen Monarchie, die durch zahlreiche Herrscherwechsel und eine massive außenpolitische Bedrohungslage gekennzeichnet ist. In der Veranstaltung sollen die vielfältigen Transformationsprozesse betrachtet werden, die letztlich den Übergang zur Spätantike markieren.

Neben der Auseinandersetzung mit den antiken Autoren, müssen aufgrund der spärlichen Überlieferung insbesondere auch numismatische Zeugnisse berücksichtigt werden. Die Münzsammlung der HHU bietet einen umfangreichen Bestand an Prägungen aus der Zeit.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.06.61 (Z20)

Die globale Wirtschaft vom 18. bis zum 20. Jahrhundert

Michael Hanns Schneider

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.44

Die römischen Kaiser und das Christentum im 4. Jh. n. Chr.

Christoph Michels

Hatte der Beginn des 4. Jh.s noch unter Diokletian die heftigste aller Christenverfolgungen des römischen Staates gesehen, so vollzog sich unter Konstantin, der wenige Jahre später bekanntermaßen als erster römischer Kaiser zum Christentum konvertierte, eine grundlegende Wende. Die christliche Religion wurde in der Folgezeit nicht nur geduldet, sondern gezielt gefördert - was freilich auch die Involvierung des Kaisers in innerchristliche Auseinandersetzungen mit sich brachte. Am Ende des 4. Jh.s kam dieser Prozess vordergründig zu einem konsequenten Abschluss, als Theodosius das Christentum 380 zur „Staatsreligion” erhob. Die Forschung hat dieses eingängige Bild in den letzten Jahrzehnten als deutlich vielschichtiger herausgearbeitet. Das Seminar untersucht die wechselvollen Beziehungen der römischen Kaiser des 4. Jh.s zur religio Christiana ebenso wie zu den althergebrachten Kulten.

 

 

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 20.06.2019 - ) - 2302.U1.61 (Z 24)

Die zwei Hüte des Fürstbischofs. Verfassung, Politik und Kultur der geistlichen Territorien im Nordwesten des Alten Reiches

Andreas Rutz

Ein Spezifikum des Alten Reiches waren Territorien, die von Bischöfen regiert wurden. Diese sogenannten Fürstbischöfe vereinigten in ihrem jeweiligen Herrschaftsbereich die weltliche und die geistliche Macht. Besonders hervorgehoben waren diesbezüglich die Kurfürst-Erzbischöfe (Köln, Trier, Mainz), da sie auch als Kaiserwähler auftraten. Im Nordwesten des Alten Reiches ist eine Massierung geistlicher Territorien festzustellen. Neben dem Kurfürstentum Köln mit seinen rheinischen und westfälischen Landesteilen sind die Fürstbistümer Münster, Osnabrück, Paderborn, Lüttich, Minden und Hildesheim zu nennen.

Die Vorlesung zielt nicht auf eine erschöpfende Gesamtgeschichte der genannten Territorien. Vielmehr werden die spezifischen Gegebenheiten und Probleme der geistlichen Territorien allgemein aufgezeigt und an Fallbeispielen erläutert. Thematisiert werden Verfassung und Struktur der geistlichen Territorien, Reformationen und Reformversuche, Gegenreformation und Konfessionalisierung, die Kriege des langen 17. Jahrhunderts, die barocke Herrschaft der Fürstbischöfe, die katholische Aufklärung sowie das Ende des Reiches als Ende der geistlichen Territorien. Aufgrund der breiten zeitlichen Perspektive vom 15. bis zum frühen 19. Jahrhundert vermittelt die Vorlesung auch Überblickswissen zur Frühen Neuzeit insgesamt.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2201.HS 2D (Z 339)

Digitales Arbeiten - Blocktermin

Dr. Susanne Brandt, Dr. Ingrid-Charlotte Wolter, Dr. Ute Caumanns, Oliver Kiechle

  • Donnerstag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 27.06.2019 - 27.06.2019) - 2511.HS 5B (Z 218)

Diktatur und Kunst: Die sowjetischen Komponisten Dmitrij Schostakowitsch und Sergej Prokofjew im Kulturbetrieb der Stalin-Ära/

Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

Am Beispiel der beiden bedeutenden russischen Komponisten und Klassikern der Moderne, Schostakowitsch (1906 - 1975) und Prokofjew (1891 - 1953), wird das Funktionieren des stalinistischen Kulturbetriebs und die Anforderungen der Doktrin des Sozialistischen Realismus auf das künstlerische Schaffen aufgezeigt. Dabei war Schostakowitsch einem deutlich größeren Druck ausgesetzt als Prokofjew, den der Bannstrahl des Formalismus-Vorwurfs erst in der Nachkriegszeit traf. Im Werk wie in der Biographie beider Künstler kam es zu erkennbaren Brüchen, aber auch zu umstrittenen politischen Deutungen ihres Schaffens. In der Übung werden das Selbstverständnis und das historische Umfeld, in dem die großen Kompositionen von Schostakowitsch und Prokofjew entstanden, ebenso untersucht wie der Umgang der Kommunistischen Partei mit Künstlern und ihrem Werk.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit einer musikwissenschaftlichen Veranstaltung von Frau Dr. Swora ("Musik im Sozialistischen Realismus") an der Robert-Schumann-Musikhochschule statt. Beide Veranstaltungen münden in einer gemeinsamen Abschlusssitzung und einem Konzertbesuch.

Voraussetzung für den Nachweis der aktiven Teilnahme ist der regelmäßige Besuch der Veranstaltung, die Vorbereitung auf die einzelnen Sitzungen (Semesterapparat), die Beteiligung an den Diskussionen sowie die Übernahme eines Kurzreferates. 

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Donnerstag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2332.04.61 (Z34)
  • Donnerstag, 14:30 - 18:00 (wöchentlich, 13.06.2019 - ) - 2621.01.31 (Z 16)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2641.HS 6J (Z 435)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2641.HS 6G (Z 152)

Doktorandenkolloquium

Guido Thiemeyer

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (14-täglich, 16.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (14-täglich, 25.06.2019 - ) - 2621.01.36 (Z 16)

Einführung in die Geschichte Russlands und der Sowjetunion (Vorlesung/Grundkurs)

Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

Die Veranstaltung ist Teil der Pflichtveranstaltungen für Studierende im ersten Studienjahr. Sie wird parallel Dienstag und Mittwoch angeboten; die Inhalte der Veranstaltung an beiden Tagen sind identisch. Bitte entscheiden Sie sich für einen der beiden Termine und melden sich dafür an.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 09.07.2019) - 2201.HS 2A (Z 336)
  • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2221.HS 2E (Z 181)

Einführung in die Geschichte der Neuzeit

Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

 

Die für Studienanfänger konzipierte Vorlesung bietet in Verbindung mit dem Grundkurs eine Einführung in zentrale Problembereiche der neuzeitlichen Geschichte Europas, bei gleicher Gewichtung kultureller, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Aspekte. Dazu gehören u.a. die Europäisierung der Welt; das Wachstum der Staatsgewalt; Konfessionalisierung; Aufklärung; politische, wirtschaftliche und soziale Revolutionen; Nationen und Nationalismus und die zentralen Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts. In der letzten Vorlesungswoche wird dazu eine Abschlussprüfung in Form einer Klausur als Modulprüfung zu Vorlesung, Grundkurs und die Einführung in die Geschichte Osteuropas angeboten (erster Termin, weitere Termine Ende August/Anfang September und Mitte Oktober). Skripten zu den Vorlesungen unter http://www.geschichte.hhu.de/lehre/basismodule-informationen/vorlesung-einfuehrung-in-die-geschichte-der-neuzeit.html.

 

 

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 15.05.2019) - 2301.HS 3A (Z 633)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 10.07.2019 - 10.07.2019) - 2201.HS 2D (Z 339)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 22.05.2019 - 22.05.2019) - 2531.HS 5L (Z 328)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 29.05.2019 - 03.07.2019) - 2301.HS 3A (Z 633)

Einführung in die Griechische Kunst

Dr. Maria Kerssenbrock-Krosigk

Diese Veranstaltung wird sich der Betrachtung griechischer Kunst aus der archaischen und klassischen Zeit widmen. Die Entwicklung der griechischen Skulptur wird dabei im Zentrum stehen. Ziel ist es, den Werken einen Kontext zu geben, der sie für eine differenzierte Betrachtung öffnet. Archäologische, kunsthistorische, sowie auch antike Texte werden mit ihren unterschiedlichen Perspektiven auf die Kunst herangezogen. Bereitschaft zum Gespräch wird vorausgesetzt.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2303.01.22 (Z81)

Einführung in die Historische Geographie Europas: Politische Geographie und Geopolitik in der europäischen Geschichte

Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

Der Blick in dieser Übung richtet sich auf einen Teilbereich historisch-geographischer Fragestellungen: Die politische Geographie beschäftigt sich mit der Gliederung von Räumen nach politischen Kriterien sowie mit dem wechselseitigen Verhältnis von Raum und Politik. In historischer Perspektive ist daher nach der Entwicklung und Legitimierung von Grenzen, Territorien und damit in Zusammenhang stehenden Raumvorstellungen zu fragen. Eine zentrale Rolle kommt dabei der „Geopolitik” zu, deren Entstehungs- und Wirkungsgeschichte anhand grundlegender Quellentexte herausgearbeitet werden soll. Außerdem werden in der Übung visuelle Darstellungsformen politisch-geographischer Inhalte – historische Atlanten u.a. – behandelt. Zum Erwerb eines Beteiligungsnachweises oder einer Teilnahmebescheinigung ist die Übernahme eines Kurzeferats in Absprache mit dem Dozenten obligatorisch.

 

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 27.06.2019 - ) - 2513.U1.24 (Z 32)

Einführung in die Paläographie: mittelalterliche Quellen lesen und verstehen

Marieke Neuburg

Ein großer Teil der mittelalterlichen Quellen ist in schriftlicher Form überliefert. Die Fähigkeit, Quellen lesen und einordnen zu können, ist ein elementarer Bestandteil der Arbeit von Historikerinnen und Historikern. Zwar sind zahlreiche Quellen des Mittelalters inzwischen bearbeitet und ediert, sodass ihre Lesbarkeit kein Problem mehr darstellt. Ein großer Teil der Schriftquellen liegt aber bis heute keineswegs als Edition vor. Die Möglichkeit zur Erschließung bisher unbearbeiteter Bestände bietet sich somit nur dem, der die mittelalterlichen Schriften zu lesen und zu deuten vermag.

Dieser Einführungskurs wird anhand von Texten des Hochmittelalters an die Grundwissenschaften Paläographie und Kodikologie heranführen. Neben der Beschäftigung mit der Buchherstellung im Mittelalter werden die Studierenden die Möglichkeit haben, an mittelalterlichen Handschriften zu arbeiten und selbstständig Transkriptionen vorzunehmen.

Die Übung richtet sich an Studierende, die bisher noch keinen oder nur wenig Kontakt mit den Themen Paläographie/Kodikologie hatten. Ein besonderes Vorwissen wird entsprechend nicht vorausgesetzt. Kenntnisse der lateinischen Sprache sind hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.22 (Z 16)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 27.06.2019 - 27.06.2019) - 2541.00.41
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2801.00.01
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 11.07.2019 - 11.07.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)

Erarbeiten einer Online-Ausstellung "Brückenland Kilikien. Eine antike Landschaft zwischen den Kulturen“ aus den Beständen der Münzsammlung

Katharina Martin

Thema: Kilikien ist eine antike Landschaft auf dem Gebiet der heutigen Türkei, die eine Brückenposition zwischen dem antiken Kleinasien und dem syrischen Kulturraum einnimmt. Insbesondere auf der religiösen Ebene von Göttern und Kulten lassen sich enge Kulturkontakte nachweisen, die sich auf den zahlreichen hier geprägten Münzen spiegeln.

Bereits in den 1980er Jahren wurde die Erforschung Kilikiens an der HHU als eines der zentralen Themen betrieben, sodass uns vor Ort eine gute Materialbasis (Originalmünzen, Gipsabgüsse etc.) zur Verfügung steht.

Kommentar: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmen und kommentieren im Laufe des Semesters die kilikischen Münzen aus der Sammlung der HHU für die Publikation im „Digitalen Münzkabinett“. Unter Zuhilfenahme der umfangreichen Gipssammlung zu Kilikien werden bestimmte Themenfelder aus dem Kontext „Brückenland“ erarbeitet. Ziel ist es, eine Onlineausstellung zu präsentieren mit verschiedenen Themenfeldern. Dafür sollen gemeinsam ausstellungs-konzeptionelle Strukturen erarbeitet, ein Poster sowie das gesamte „Ausstellungs-Design“ entwickelt werden.

Termine: Die Veranstaltung findet jeweils in Doppelsitzungen in zweiwöchigem Rhythmus statt. Daneben werden wir uns zu zwei Blockveranstaltungen treffen, eine in der ersten Semesterhälfte, um inhatliche Fragen intensiv zu erörtern, eine zweite längere Sitzung kurz nach oder zum Semesterende, um die Inhalte letztlich in das Ausstellungsformat umzusetzen. Die genauen Termine für diese beiden Blöcke werden wir gemeinsam in der ersten Sitzung festlegen.

  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 18.04.2019 - 18.04.2019)
  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 02.05.2019 - 02.05.2019)
  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 16.05.2019 - 16.05.2019)
  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 13.06.2019 - 13.06.2019)
  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 27.06.2019 - 27.06.2019) - 2541.00.67
  • Donnerstag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 11.07.2019 - 11.07.2019)
  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 04.04.2019 - 04.04.2019)
  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2541.00.67
  • Donnerstag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2421.01.81 (Z20)
  • Freitag, 10:30 - 18:00 (Einzeltermin, 14.06.2019 - 14.06.2019) - 2331.05.22 (Z 18)

Erlebnis Archiv

Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

In der Veranstaltung wird von Fachleuten (Archivaren, Mitarbeitern des Archivberatungs- und Fortbildungszentrums Brauweiler) an konkreten Beispielen in die Archivkunde und ihre Hilfswissenschaften (Schwerpunkt Schriftenkunde/Paläographie) eingeführt. Das Seminar findet am 3./4. Juli jeweils ganztägig im Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des Landschaftsverbands Rheinland in Brauweiler bei Köln statt, so dass vor Ort auch Einblicke in die Bereiche Restaurierung, Archivberatung und die alltägliche Arbeit im Archiv gewonnen werden können. Das Blockseminar richtet sich ausschließlich an diejenigen, die im Anschluss an das Seminar in der vorlesungsfreien Zeit im Sommer ein 4-wöchiges Praktikum in einem Archiv ihrer Wahl absolvieren. Der Termin für das Praktikum kann mit dem jeweiligen Archiv im Rahmen von dessen Möglichkeiten individuell abgesprochen werden. Danach findet am 25.10. im LVR-Horion Haus in Köln ein verpflichtender halbtägiges Auswertungstreffen statt. Eine Teilnahme nur am Projektseminar oder nur am Praktikum ist nicht möglich. Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Archivberatungs- und Fortbildungszentrum beim Landschaftsverband Rheinland. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

  • Mittwoch, 12:00 - 14:00 (Einzeltermin, 03.04.2019 - 03.04.2019)
  • (Blockveranstaltung, 03.07.2019 - 04.07.2019)

Forum Antike & Mittelalter

Univ.-Prof. Dr. Eva Schlotheuber, Christoph Michels

  • Montag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 08.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.03.26

Forum Neuzeit: Nachkriegszeiten

Dr. Susanne Brandt, Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler, Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn, Dozenten des Historischen Seminars, Stefanie Michels-Schneider, Guido Thiemeyer, Michael Hanns Schneider

09.04.2019 Guido Thiemeyer (Düsseldorf): Währungsverfall und Währungsreformen in Deutschland nach den Weltkriegen

23.04.2019 Ulli Seegers (Düsseldorf):  Der NS-Kunstraub und der Kunsthandel der Nachkriegszeit

07.05.2019 Michael Rohrschneider (Bonn): Lektionen aus dem 17. Jahrhundert? Zur Gegenwartsrelevanz des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens

14.05.2019 Susanne Brandt (Düsseldorf): Der Versailler Vertrag – Friedensschluss oder Auftakt zu neuen Konflikten?

04.06.2019 Boris Gehlen (München): Verdrängt, verurteilt, verbittert, versöhnt: Die Transformation der deutschen Notenbank nach dem Zweiten Weltkrieg in biographischer Perspektive

18.06.2019 Ralf-Peter Fuchs (Duisburg-Essen): Konfliktfortführung nach dem großen Krieg. Kirchenpolitik als Machtpolitik im Rheinland und in Westfalen nach 1648

02.07.2019 Otá Konrad (Prag):  Mord, Ausschreitungen und Hungerdemonstrationen. Zur Kulturgeschichte der Gewalt im Kontext von Zusammenbruch und Rekonstitution Zentraleuropas 1914-1922

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 12.07.2019) - 2221.HS 2E (Z 181)

Französisch für Historikerinnen und Historiker (Aufbaukurs)

Jutta Mohr-Leinen

Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Fachs Geschichte, die das Verständnis französischer Texte mit geschichtswissenschaftlicher Thematik trainieren möchten.

Im Gegensatz zum „Grundkurs Französisch für Historikerinnen und Historiker" steht im Aufbaukurs eine intensivere Arbeit am Text (Quellen, Sekundärliteratur, Presseartikel usw.) im Vordergrund. Ausgehend von Textauszügen, deren thematische Ausrichtung in Absprache mit den Kursteilnehmern erfolgt, werden die dort jeweils erfassbaren Aspekte der Bereiche „Grammatik“, „Grundvokabular/Fachvokabular“ und „kulturelles Wissen“ erörtert.

Auch wenn der Schwerpunkt der Sitzungen auf der Schulung des Textverständnisses liegt, werden kleine Trainingseinheiten (mit vorwiegend aktueller politischer Thematik) zum Hörverständnis angeboten.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.22 (Z 16)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2302.U1.22 (Z 24)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2453.U1.81
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2302.U1.22 (Z 24)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2302.U1.22 (Z 24)
  • (wöchentlich)

Französisch für Historikerinnen und Historiker (Grundkurs)

Jutta Mohr-Leinen

Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Fachs Geschichte, die ihre Vorkenntnisse der  französischen Sprache in den Bereichen „Grammatik“ und „Grundwortschatz“ auffrischen und ihren Wortschatz zu verschiedenen Themenfeldern der Geschichtswissenschaft erweitern möchten.

Die wöchentlichen Veranstaltungen umfassen jeweils die Behandlung eines grundlegenden grammatischen Aspektes sowie die Übersetzung kurzer Textabschnitte mit geschichtswissenschaftlicher Thematik aus Fachliteratur oder Presseartikeln. Dabei werden Grundvokabular, Fachvokabular, Grammatikstrukturen und kulturelles Wissen gemeinsam erarbeitet.

Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wird der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit (Übersetzung der Textabschnitte) vergeben.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2421.03.84 (Z30)
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2302.U1.24 (Z 28)
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2491.01.65
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2302.U1.24 (Z 28)

Gegenwart der Vergangenheit und der Zukunft. Geschichtsbilder und politische Herrschaft

Sebastian René Hansen

In der Politik ist die Vergangenheit derzeit hoch im Kurs. Allein in Europa und den USA sind die politischen Debatten stark von der Vorstellung geprägt, die Zukunft könne nur gelingen, wenn man wieder auf nationaler Ebene an einst erfolgreiche Zeiten anknüpfe. Bündnisse und Zusammenschlüsse, die lange mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft verbunden wurden, erscheinen dadurch fragwürdig. Die lautstarke Ablehnung der Europäischen Union in einzelnen Mitgliedsländern ist nur ein Beispiel hierfür. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass sich Vorstellungen von Vergangenheit und Zukunft immer wieder wandeln. Jede Gegenwart zeichnet sich auch durch ein spezifisches Verhältnis zum Gestern und zum Morgen aus. Das Seminar möchte sich eingehender dem zeitlichen Bewusstsein zuwenden und in den Blick nehmen, von welchen Geschichtsbildern politische Herrschaft seit dem 17. Jahrhundert bestimmt wird. Dabei sollen ausgewählte Regenten bzw. Politiker und ihre Gegenwart genauer betrachtet werden. Im Vergleich lassen sich Antworten auf einige zentrale Fragen finden: Welche Rolle spielen jeweils Vergangenheit und Zukunft? Wodurch zeichnet sich im einzelnen Fall das Geschichtsverständnis aus? Warum kommt es zu Veränderungen? Welche Bedeutung hat schließlich Zeit für die Politik?

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.04.61 (Z20)

Geschichte der Britischen Inseln im Mittelalter

Prof. Dr. Heinz Finger

Die Vorlesung will einen Überblick über die Geschichte Englands vom „Adventus Saxonum“ bis zum Beginn der Tudorzeit geben, aber auch die Geschichte Irlands, Schottlands und Wales‘ von der Christianisierung bis zum 15. Jh. behandeln. Besondere Schwerpunkte sollen die Frage nach Kontinuität und Diskontinuität in Bezug auf die normannische Eroberung Englands (1066), die Besonderheiten des englischen Feudalismus, die sog. Schottischen Unabhängigkeits-kriege (1296 – 1357/71) und das Wiedererstarken der gälischen Gesellschaft im Irland des 14. und 15. Jh.s sein. Ebenfalls werden die stets intensiven Beziehungen beider Inseln zum Kontinent betont.

 

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 29.05.2019 - 12.07.2019) - 2201.HS 2B (Z 101)
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2019 - 15.05.2019) - 2301.HS 3A (Z 633)
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 22.05.2019 - 22.05.2019) - 2531.HS 5M (Z 110)

Geschichte der Frühen Neuzeit/Geschichtstheorie

Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr, Andreas Rutz

Das Kolloquium ist in erster Linie ein Forum für die Vorstellung von Abschlussarbeiten (Master & Dissertation), soll darüber hinaus aber auch Raum für die Diskussion aktueller Debatten in der Geschichte der Frühen Neuzeit und der Geschichtstheorie bieten.

Für Masterstudierende ist der Besuch des Masterforums und des Forums Neuzeit obligatorisch.

  • Dienstag, 18:30 - 20:00 (Einzeltermin, 09.04.2019 - 09.04.2019) - 2331.02.22 (Z 16)
  • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 17.05.2019 - 17.05.2019) - 2332.04.22 (Z 16)
  • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 28.06.2019 - 28.06.2019)

Geschichtsbeiträge im Radio

Michael Kuhlmann

Der legendäre NDR-Intendant Ernst Schnabel nannte es das „Kino zwischen den Ohren", andere haben immer wieder vom „sinnlichen Medium" gesprochen: Sie meinten das Radio - mit seiner Möglichkeit, die Phantasie des Hörers anzuregen, vor dem geistigen Auge eindrucksvollere Bilder entstehen zu lassen, als sie Fernsehen und Kino je erzeugen könnten.

Und so kann das Radio mit seinen unterschiedlichen Beitragsformen und Stilmitteln sehr gut historische Fragestellungen aufbereiten. Die Skala möglicher Macharten reicht vom konventionellen „gebauten Beitrag" über Experteninterview und Essay, Streitgespräch und Originalton-Collage bis hin zum anspruchsvollen Hörbild - dem „Feature", das seine Hörer im Idealfall mitnimmt auf eine Zeitreise in vergangene Epochen.

In dieser Übung soll eine zentrale Möglichkeit, Geschichtsthemen ins Radio zu bringen - der gebaute Beitrag nämlich -, praktisch umgesetzt werden; im Interesse eines ersten Einblicks ins Berufsfeld Radio. Das fürs Herstellen von Geschichtsbeiträgen erforderliche Handwerk lässt sich auf die Erstellung von Beiträgen anderen Inhalts übertragen.

Also: Wie finde und definiere ich mein Thema? Wie bereite ich es inhaltlich vor? Welche historischen Originaltöne kann ich verwenden? Welche Zeitzeugen kann ich (noch) befragen, welche Wissenschaftler - und wie befrage ich sie? Wie funktioniert die Technik? Wie gestalte ich einen Beitrag, eine Moderation? Und nicht zuletzt - in Abgrenzung zur Akademikersprache: Wie schreibe ich fürs Hören?

Praktisch geht es in der Übung u.a. darum, selbst einen historischen Beitrag herzustellen. Dabei soll ein Stück weit die "freie Wildbahn" des Berufes simuliert werden.

  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 05.04.2019 - 12.07.2019) - 2513.U1.32 (Z 16)

Griechenland

Univ.-Prof. Dr. Markus Stein, Christoph Michels

Die in Kooperation mit Herrn Prof. Stein (Klassische Philologie) geplante Griechenland-Exkursion zielt darauf, den Studierenden die große Bedeutung der materiellen Kultur für das Verständnis historischer Lebenswelten nahezubringen. Dies trifft besonders für das antike Hellas zu, dessen Relikte von fundamentaler Bedeutung für die Beurteilung der Leistungen der griechischen Poleis sind und antike wie moderne Betrachter inspiriert haben. Dabei wird eine zweigleisige Strategie verfolgt: In einer begleitenden Blockveranstaltung wird der historische Kontext und die Rezeption der Monumente schlaglichtartig und unter Heranziehung archäologischer Evidenzen beleuchtet. Auf der Exkursion wird dann vor Ort ein breites Spektrum ausgewählter Komplexe besichtigt, wobei neben den „must-sees” (Athener Akropolis, Theater von Epidauros) auch weniger bekannte Örtlichkeiten erschlossen werden (etwa der Apollontempel bei Bassai).

Diejenigen, die gern an dieser Griechenland-Exkursion teilnehmen möchten, bitten wir, sich bis zum 16. Dezember 2018 bei den Dozenten direkt oder in den jeweiligen Sekretariaten per e-mail zu melden. Am 17. Dezember 2018 findet um 18 Uhr im Institut für Klassische Philologie (Gebäude: 24.52; Etage/Raum: 01.31) ein Treffen statt, bei dem Sie Informationen über das weitere Vorgehen erhalten.


Zur Vorbereitung der Exkursion gehört ein Blockseminar.

  • Donnerstag, (--, 06.06.2019 - 13.06.2019)

Griechische Geschichtsmythen

Roland Färber

Sagenumwobene Orte wie Mykene, Troja oder Knossos stehen für das, was die antiken Griechen als Teil ihrer Frühgeschichte ansahen: die weltbekannten Mythen von den Göttern des Olymp, von Herakles, Achilles und anderen Halbgöttern oder Heroen. In ihnen sind Historie und Mythos derart miteinander verwoben, dass kaum klare Trennlinien zu ziehen sind. Vielmehr zeigen solche Geschichtsmythen auf, wie sich griechische Gesellschaften „einen Reim auf ihre Verhangenheit“ machten (Hans-Joachim Gehrke).

Im Aufbauseminar werden wir uns mit ausgewählten mythischen Stoffen befassen, die Überlieferungslage anhand verschiedener Quellengattungen (Dichtung, Historiographie, Bildkunst) beleuchten und kontrastierend den heutigen Kenntnisstand zur Ägäischen Frühzeit hinzuziehen. Im Mittelpunkt wird jedoch die Frage nach der sinn- und identitätsstiftenden Relevanz griechischer Geschichtsmythen und ihrer politischen Instrumentalisierbarkeit stehen.

Begleitend zum Seminar wird eine Tagesexkursion nach Karlsruhe in die große Sonderausstellung des Badischen Landesmuseums „Mykene - Die sagenhafte Welt des Agamemnon“ angeboten. Voraussichtlicher Termin ist Mittwoch, der 22.5.2019. Die Teilnahme ist freiwillig, Anmeldung wird erbeten.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.68
  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2302.U1.61 (Z 24)

Heinrich der Löwe (*1129, †1195) Ein „Autist im Gefüge adliger Gleichrangigkeit“

Sascha Winkler

„Erhebet Euch, mein Herr, seid eingedenk dieses Falles, und Gott möge desselben gedenken.” Mit diesen Worten hob Kaiserin Beatrix ihren Gemahl Friedrich I., genannt Barbarossa, wieder auf, so berichten es die Stader Annalen (Wachter, Franz: Die Chronik des Albert von Stade. Leipzig 1896, S.38), nachdem er in Chiavenna vor seinem Vasallen auf die Knie gefallen war. Adressat dieser berühmten erniedrigenden Bittstellung war Heinrich, genannt der Löwe, Herzog von Bayern und Sachsen, doch er verweigerte sich diesem eigentlich unablehnbaren Hilfsgesuch seines Lehnsherrn.
In der Folge unternahm der ‚betrogene‘ Herrscher den Sturz seines Vasallen, der sich als äußerst schwierig herausstellen sollte. Und wieder kämpfte ein Staufer gegen einen Welfen – ein Jahrhundertkonflikt wurde fortgesetzt. Der welfische Herzog war bis zu diesem Ereignis durch die Förderung seines Herrn in eine königsgleiche Stellung gerückt worden, die sich nun als ein leidiger Fehler herausstellen sollte.
Die Übung möchte sich anhand von Quellenlektüre mit den Ereignissen und Voraussetzungen beschäftigen, die zur Machtposition Heinrichs des Löwen führten und somit ein Wirkungsbild entwerfen. Ein besonders Vorwissen wird nicht vorausgesetzt; das 12. Jhd. wird als Zeitraum erarbeitet

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2303.01.61 (Z 36)

Historische Grundbegriffe

Univ.-Prof. Dr. Eva Schlotheuber

In dieser Übung soll ein Einblick in die grundlegenden sozialen, verfassungsrechtlichen und religiösen Strukturen des Mittelalters gegeben werden. Zentrale historische Grundbegriffe wie Grundherrschaft, Lehnswesen, Königswahl oder Reichskirche werden anhand von Quellen und Forschungsliteratur erarbeitet und diskutiert.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 08.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.42
  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - 08.07.2019) - 2302.U1.24 (Z 28)

In der 'Gutenberg-Galaxis' (?). Medien in der Frühen Neuzeit

Kristina Hartfiel

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2621.01.31 (Z 16)

Italien und der Erste Weltkrieg (1910-1920)

Rainer Behring

Das Königreich Italien spielt in den umfassenden Gesamtdarstellungen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs in der Regel eine Nebenrolle. Insbesondere Holger Afflerbach hat dagegen den italienischen Kriegseintritt 1915 als eines der zentralen politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts bewertet und auf dessen tiefgreifende Folgen für den weiteren Kriegsverlauf hingewiesen. Für die Ursachen und die Vorgeschichte des Faschismus in Italien ist die kaum zu überschätzende Bedeutung des Ersten Weltkriegs ohnehin unbestritten: Erst die Belastungen des Krieges führten zu der umfassenden und schließlich akuten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Krise, in deren Verlauf der einstige Sozialist und dann eifrige Kriegstreiber Benito Mussolini an die Regierung gelangte. Es gibt also genügend Gründe, der Geschichte Italiens im weiteren Zusammenhang des Ersten Weltkriegs einmal intensiver nachzuspüren. Dabei soll mit dem italienischen Regierungssystem, der Bündnispolitik und den nationalistisch-imperialistischen Bestrebungen der Vorkriegszeit insbesondere im Zusammenhang mit dem italienisch-osmanischen Krieg um Tripolitanien und die Cyrenaika 1911/12 begonnen werden, um anschließend die Umstände des Eintritts in den Krieg und die militärische, innergesellschaftliche und außenpolitische Entwicklung während der Kriegszeit zu analysieren und schließlich die Ergebnisse des Krieges nicht zuletzt im Hinblick auf ihren Zusammenhang mit der italienischen Kriegszielpolitik und mit der sich abzeichnenden Destabilisierung des politischen Systems zu erörtern.

Das Seminar trägt den Charakter einer praktischen Übung im argumentativen Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und Quellen: Ihre regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme ist deshalb ausdrücklich erwünscht. Sie ist ebenso wie die Präsentation eines einschlägigen Textes Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar. Das Bestehen einer Abschlussprüfung erfordert darüber hinaus die Anfertigung einer schriftlichen, an wissenschaftlichen Kriterien orientierten Hausarbeit bis Ende Oktober 2019.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2513.U1.22 (Z 24)

Italienische Stadtstaaten der Frühen Neuzeit

Christoph Martin Frederik Heinrich

Italienische Stadtstaaten bestanden bereits seit dem 12. Jahrhundert und erreichten in der Renaissance den Höhenpunkt ihrer Blüte. Zahlreiche kulturelle, gesellschaftliche und staatspolitische Errungenschaften fanden ihren Ausgang in den norditalienischen Städten und prägten damit eine ganze Epoche europäischer Geschichte.


Das Seminar untersucht die verschiedenen Stadtverfassungen (Venedig, Florenz, Mailand) und wie diese sich gegenseitig beeinflussten. Dazu werden die wichtigsten Familiengeschichten (Medici, Borgia, Sforza) dargestellt und ihre Bedeutung für die Stadtstaaten miteinander verglichen.

 

Für eine erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar wird die Bereitschaft zur vorbereitenden Lektüre und aktiven Mitarbeit vorausgesetzt.

 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.U1.24 (Z109)
  • Montag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 22.07.2019 - 22.07.2019) - 2421.00.64 (Z15)

Karl der Große

Dr. Lars Hageneier

Karl der Große darf wohl nach wie vor als die bekannteste mittelalterliche Herrschergestalt gelten. Mit seinem Namen und seiner Person allerdings verband man stets und verbindet man noch heute durchaus unterschiedliche und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gegenwart ausgerichtete Deutungs- und Darstellungsmuster. Die frühmittelalterliche Karlslegende führte zum Karlsmythos der vormodernen Jahrhunderte und schließlich zum Karlsbild heutiger Prägung, das den Frankenkönig zum Vater europäischer Einigungsbestrebungen stilisiert. Der historische Karl hingegen entzieht sich in weiten Teilen unserem wissenschaftlichen Erkenntnishorizont, da die zeitgenössische Quellengrundlage spärlich und in ihren Aussagen widersprüchlich überliefert ist.

Das Aufbauseminar behandelt exemplarisch diese Zusammenhänge und führt insbesondere in die Quellen, Techniken und Hilfsmittel der Mediävistik.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.03.84 (Z30)

Katharina die Große - Blockseminar

Nina Reuter

Das Blockseminar wird sich Katharina der Großen und deren mehr als dreißigjähriger Regierungszeit widmen. Neben den weitreichenden innenpolitischen Reformen der Zarin sollen dabei auch der Pugacëv-Aufstand sowie die unter ihrer Ägide erfolgten Expansionsbestrebungen des Zarenreiches eingehender betrachtet werden. Auch das Leben am russischen Hof und Formen von Herrschaftsrepräsentation/-inszenierung sollen thematisiert werden. Daneben werden wir uns in der Veranstaltung auch mit Katharina d. Gr. als "aufgeklärten Herrscherin" und den Sichtweisen von Zeitgenossen und der Nachwelt auf die Zarin beschäftigen.

Erwartet werden eine Teilnahme an allen Blocktagen, eine aktive Mitarbeit im Seminar und die Übernahme eines Referates.


  • 10:00 - 16:30 (Blockveranstaltung, 22.07.2019 - 25.07.2019) - 2421.03.86 (Z34)

Kleingruppe Leitbild

Klara Schneider

  • Montag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.06.2019 - 24.06.2019) - 2331.02.22 (Z 16)
  • Mittwoch, 08:30 - 12:00 (Einzeltermin, 26.06.2019 - 26.06.2019) - 2421.00.64 (Z15)
  • Montag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.06.2019 - 24.06.2019) - 2522.U1.74 (Z 18)

Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg

Isabell Koch

Kriegsgefangenschaft nahm im Ersten Weltkrieg ganz neue, bisher unvorstellbare Dimensionen an. Man geht heute davon aus, dass insgesamt 7 bis 9 Millionen Soldaten in Gefangenschaft geraten sind, fast ein Siebtel aller mobilisierten Soldaten geriet somit zwischen 1914 und 1918 in die Hände gegnerischer Streitkräfte. Das Aufbauseminar soll einen Überblick über verschiedene Aspekte des Themas Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg geben, außerdem sollen grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt und vertieft werden.

Vorausgesetzt werden neben der aktiven, regelmäßigen Teilnahme und der Erledigung kleinerer Übungsaufgaben die Übernahme eines Referates sowie die Anfertigung einer schriftlichen Hausarbeit. Zudem wird die Anwesenheit in der ersten Sitzung sowie die grundsätzliche Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur erwartet.

Das Aufbauseminar wird durch eine Schreibwerkstatt ergänzt, die parallel zu belegen ist.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.04.22 (Z 16)
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 19.06.2019 - ) - 2421.06.61 (Z20)

Kurt Blumenfeld: Schrittmacher des deutschen Zionismus?

Simon Justus Walter

Zum Abschluss seiner 1962 veröffentlichten Autobiographie vermerkte Kurt Blumenfeld, dass "die erträumte Unbefangenheit, die Voraussetzung zur Entwicklung der freien Persönlichkeit" nur im Staat Israel "für einen Juden erreicht werden" könne.* Ein Jahr später verstarb er im Alter von 79 Jahren in Jerusalem.
Die Staatsgründung und die ersten 15 Jahre jüdischer Staatlichkeit hatte Blumenfeld als Beobachter und politischer Randakteur verfolgt. In der Zwischenkriegszeit und schon vor dem Ersten Weltkrieg war er indes ein prominentes Gesicht der zionistischen Bewegung in Europa gewesen – und eine der führenden Persönlichkeiten des deutschen Zionismus.
Blumenfeld (von 1924 bis 1933 Vorsitzender der Zionistischen Vereinigung für Deutschland) konzipierte und betrieb zionistische Erziehung und Propaganda im Kontext des von ihm geprägten sogenannten postassimilatorischen Zionismus und suchte den deutschen Zionismus entsprechend politisch zu positionieren; sowohl innerhalb der jüdischen und nichtjüdischen Öffentlichkeit Deutschlands als auch innerhalb der zionistischen Weltbewegung. Er führte unter anderen Albert Einstein an zionistische Ideen heran und pflegte bis zu seinem Tod ein freundschaftliches Verhältnis zu Hannah Arendt. Jochanan Ginat fasst ihn als "die bewegende geistige und auch organisatorische Kraft des deutschen Zionismus ... In der an Persönlichkeiten reichen zionistischen Bewegung hat kein anderer so viele Menschen beeinflußt und geformt, keiner erfuhr in solchem Maße leidenschaftliche Zustimmung, aber zugleich auch Widerspruch."**

Im Seminar wollen wir die Geschichte des deutschen Zionismus bis 1933 nachvollziehen; und Rahmen und Anspruch des von Blumenfeld verfochtenen Zionismus einordnen – über den Zweiten Weltkrieg und die Staatsgründung Israels hinaus. Grundlegend wird dabei die umfassende Auseinandersetzung mit der Forschungsliteratur sein, vorbereitend zur selbstständigen und gemeinsamen Quellenarbeit.

 

*Blumenfeld, K.: Erlebte Judenfrage, Stuttgart 1962, S. 207.
**Ginat, J.: Kurt Blumenfeld und der deutsche Zionismus, in: Ginat, J., Sambursky, M. [Hg.]: Kurt Blumenfeld. Im Kampf um den Zionismus. Briefe aus fünf Jahrzehnten, Stuttgart 1976, S. 7.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.21

Macht und Herrschaft im 4. Jahrhundert (284-395)

Stephan Baum

Nach der "Reichskrise" des dritten Jahrhunderts bedeutete die Einführung der Tetrarchie als innovativem Herrschaftsmodell unter Kaiser Diokletian eine scheinbar neue Stabilität für das Römische Reich. Dabei keimten lang- und kurzlebige Usurpatoren und Gegenkaiser auf und forderten die amtierenden Kaiser heraus. Unter Diokletians Nachfolgern kam es zur Hinwendung zum Christentum, erste dogmatische Streitigkeiten traten auf, und Kaiser Konstantin der Große nutzte seinen Einfluss, um zwischen den religiösen Standpunkten zu vermitteln. Von seiner Macht machte auch Kaiser Julian Gebrauch, der als "der Abtrünnige" in die Geschichte einging und das Heidentum erneut zur Staatsreligion erhob. Zur Zeit der valentinianisch-theodosianischen Dynastie wurden plötzlich Kinder zu Kaisern erklärt und von Kaisermüttern, intrigenreichen Hofeunuchen, Barbaren und Heermeistern bevormundet. Das vierte Jahrhundert war alles andere als Phase des inneren und äußeren Stillstands - "Macht" und "Herrschaft" wurden immer wieder aufs Neue definiert und interpretiert.

Diese Übung will sich all diesen Phänomen widmen. Zu diesem Zweck werden wir uns zunächst den Begriffen "Macht" und "Herrschaft" theoretisch annähern und uns daraufhin mithilfe von Quellenzeugnissen und Sekundärliteratur in das Geschehen des vierten Jahrhunderts begeben.

 

Diese Übung richtet sich sowohl ans Studienanfänger als auch an fortgeschrittene Studierende. Kenntnisse des Lateinischen und Griechischen werden nicht vorausgesetzt, sind aber natürlich von Vorteil. Antike Quellenstellen werden jedoch in modernen Übersetzungen zur Verfügung gestellt.

 

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 26.07.2019 - 26.07.2019) - 2421.03.82 (Z30)
  • Donnerstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.07.2019 - 25.07.2019) - 2421.03.82 (Z30)

Masterforum/Master Forum

Dr. Susanne Brandt, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn, Guido Thiemeyer

Bei regelmäßiger Teilnahme an Masterforum und Forum Neuzeit sowie Vorstellung des Themas der Masterarbeit kann eine AP abgelegt werden.

 

  • Donnerstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 23.05.2019 - 23.05.2019)

Mentorat

Dr. Lars Hageneier

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.21

Methodische Grundlagen II: Digitales Arbeiten

Dr. Ute Caumanns

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 05.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.68
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 21.06.2019 - 12.07.2019) - 2511.HS 5A (Z 160)

Methodische Grundlagen II: Digitales Arbeiten

Dr. Susanne Brandt

Fortsetzung des Seminars "Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens" in demselben Methodenmodul, Portfolio-Leistungen des Seminars aus dem WS 2018/19 müssen ein dem jeweiligen Dozenten eingereicht worden sein.

 

  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 05.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 21.06.2019 - ) - 2801.00.02

Methodische Grundlagen II: Digitales Arbeiten

Oliver Kiechle

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 19.06.2019 - ) - 2303.01.24 (Z20)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 26.06.2019 - ) - 2421.01.81 (Z20)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 03.07.2019 - ) - 2201.HS 2B (Z 101)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.07.2019 - ) - 2491.01.21

Mittelalterliche Geschichtsschreibung

Dr. Lars Hageneier

Die Geschichtsschreibung des Mittelalters gehört zu den wichtigsten Phänomenen bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Mittelalter. Wie und zu welchem Zweck wurden historische Ereignisse erinnert? Welcher Medien bediente man sich dabei, welches Geschichtsbewusstsein leitete die Autoren und was ist beim quellenkritischen Umgang mit den historiographischen Erzeugnissen aus heutiger Sicht zu bedenken?

Der Kurs führt in die gattungsmäßige Klassifizierung mittelalterlicher Geschichtsschreibung ein und behandelt herausragende Geschichtswerke der Epoche vertiefend. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei auf dem Früh- und Hochmittelalter. Neben reger Mitarbeit ist die Übernahme eines Kurzreferates erforderlich.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 19.06.2019 - 19.06.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 26.06.2019 - 26.06.2019) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 03.07.2019 - 03.07.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 10.07.2019 - 10.07.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)

Mittelbau

Nancy Lambertz

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 21.05.2019 - 21.05.2019) - 2332.01.41

Modulabschlussprüfung

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 03.04.2019 - 03.04.2019) - 2332.U1.21

Nationen und Nationalismen in Europa 1789 – 2019

Guido Thiemeyer

Das Konzept der Nation ist prägend für die europäische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Nationen waren und sind allerdings ambivalente Konstrukte: Einerseits wurden im Rahmen von Nationen zum ersten Mal republikanische und demokratische Konzepte des Regierens entwickelt, die heute zum europäischen Standard gehören. Auch die supranationale Europäische Integration in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wäre ohne das Konzept der Nation nicht vorstellbar. Andererseits wirkten Nationen nach außen oft aggressiv, in ihrem Namen wurden in Europa zwei militärische Großkonflikte geführt. Die Vorlesung nimmt den Wandel des Nationalismus zwischen 1789 und heute in den Blick und fragt insbesondere danach, ob wir heute Zeugen der Entstehung eines neuen Nationalismus sind.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2019 - 12.07.2019) - 2201.HS 2D (Z 339)

Oberseminar/Colloquium

Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

Das Oberseminar richtet sich an alle fortgeschrittenen Studierende, die sich für die Geschichte Osteuropas interessieren. Vorgestellt werden neben Gastvorträgen von Stipendiat/-innen, die teils aus dem Ausland zu uns kommen, vor allem Abschlussarbeiten der Teilnehmer/-innen, wie Werkstattberichte von Masterstudierenden und Berichte von Promovierenden zu ihrer Arbeit. Das aktuelle Programm finden Sie zu Vorlesungsbeginn auf der Website des Lehrstuhls für Geschichte und Kulturen Osteuropas. Um Anmeldung wird gebeten.

 

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2332.U1.21
  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2303.01.61 (Z 36)

Oberseminar/Masterforum: Aktuelle Forschungen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Michael Hanns Schneider

In dieser Veranstaltungen werden neuere Forschungen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte vorgestellt und diskutiert. Ferner kann im Masterforum in Kombination mit dem Forum Neuzeit die Masterarbeit vorgestellt und eine AP erworben werden.

  • Mittwoch, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 19.06.2019 - 19.06.2019)

Paläographie

Julius Leonhard

Die Paläographie (oder Paläografie) beschäftigt sich als Historische Hilfswissenschaft mit älteren, zumeist handschriftlich geschriebenen, aber auch gedruckten Texten. Dazu gehören sowohl das Entziffern von Buchstaben oder das Dechiffrieren von Abkürzungen im Einzelnen und darauf aufbauend die Geschichte der Veränderungen der Handschriften, also die Ermittlung der stilgeschichtlichen Entwicklung im Gesamten. Im Bereich der Mittelalterlichen Geschichte ist die Paläographie somit eine wesentliche Grundvoraussetzung für das Lesen, Deuten und Einordnen von historischen Quellen.

Im Seminar wird eine theoretische Einführung zur Paläographie gegeben und das Lesen und Transkribieren eingeübt.

 

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.04.22 (Z 16)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 13.06.2019 - ) - 2421.05.61 (Z20)

Paläographie des 16. Jahrhunderts

Andreas Rutz

Hermann Weinsberg hatte kein Notebook. Stattdessen schrieb der Kölner Chronist und Ratsherr im 16. Jahrhundert mit Feder und Tinte. Für Historiker ist diese Schreibpraxis eine Herausforderung – und das nicht nur mit Blick auf Quellen der Frühen Neuzeit, sondern auch die des 19. und 20. Jahrhunderts. Ist der Einstieg in die Welt der handschriftlichen Überlieferung aber einmal geschafft, halten die Archive zahlreiche Entdeckungen bereit.

Ziel der Übung ist es, handschriftliche Texte der Frühen Neuzeit und insbesondere des 16. Jahrhunderts lesen zu lernen. Im Mittelpunkt steht dabei das Werk Hermann Weinsbergs (1518–1597), der fast ein halbes Jahrhundert über sein Leben, seine Familie und seine Stadt ein detailliertes Tagebuch geführt und uns damit eine einzigartige Quelle für die Mentalitäts- und Alltagsgeschichte der Frühen Neuzeit hinterlassen hat.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Montag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.06.2019 - 17.06.2019) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Montag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 24.06.2019 - 24.06.2019) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Montag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 01.07.2019 - 01.07.2019) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Montag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 08.07.2019 - 08.07.2019) - 2303.01.61 (Z 36)

Peter der Große und Westeuropa

Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

Der russische Zar und Kaiser Perter der Große (1672 - 1725) gilt gemeinhin als der erste Herrscher, der das Zarenreich europäischen Einflüssen geöffnet habe. Auch wenn sich das bei genauerem Hinsehen nicht halten lässt, so war Peter I. aber immerhin derjenige, der sehr systematisch den Kontakt zu Westeuropa gesucht, Fachkräfte und Wissenschaftler ins Land geholt und mit der Gründung der Stadt St. Petersburg auch ein Fenster nach Russland für Westeuropa schaffen wollte. In der Veranstaltung werden die gegenseitige Wahrnehmung und Beeinflussung Russlands und Westeuropas an Hand verschiedener Beispiele näher untersucht und in ihren langfristigen Wirkungen analysiert.

Voraussetzungen für den Nachweis der aktiven Teilnahme bzw. die Anfertigung einer Hausarbeit sind der regelmäßige Besuch der Veranstaltung, die Vorbereitung (Semesterapparat) auf die einzelnen Sitzungen, die Beteiligung an den Diskussionen sowie die Übernahme eines Kurzreferates.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2303.01.70 (Z 16)

Polnisch für Historiker

Ewelina Klusmann

Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Fachs Geschichte, die ihre Vorkenntnisse der polnischen Sprache im grammatischen Bereich auffrischen und ihren Wortschatz auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften erweitern möchten.

Die wöchentlichen Veranstaltungen umfassen jeweils die Behandlung eines grammatischen Aspektes sowie die Übersetzung kurzer Textabschnitte geschichtswissenschaftlicher Thematik aus Fachliteratur und Presse, um Fachvokabular, feste Wendungen, Grammatikstrukturen und kulturelles Wissen im Textzusammenhang zu erarbeiten.

Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wir der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit (Übersetzung der Textabschnitte) vergeben.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 09.07.2019) - 2332.04.22 (Z 16)
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 18.06.2019 - ) - 2522.U1.74 (Z 18)

Praxisforum zur Berufsorientierung für BA-Studiengang Geschichte (Kubus)

Dr. Susanne Brandt

Ein wichtiges Problem bei der Suche nach einem zukünftigen Arbeitsplatz ist häufig die Frage, welches Berufsfeld überhaupt angestrebt wird bzw. angestrebt werden soll, welche Jobs und Qualifikationen man sich zutraut, was andere wohl über die eigenen Fähigkeiten denken und wie man in der Flut von Informationen, Nachrichten und Angeboten zum Arbeitsmarkt eine eigene Orientierung gewinnen kann. In der Veranstaltung ‚Praxisforum' stehen daher SIE als Person im Mittelpunkt. Während im ‚Praxisfelderseminar' die Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Berufsfeldern ihre Karrieren vorstellen, geht es nun direkt um Ihren zukünftigen Weg: Ausführlich werden wir die beruflichen Orientierungen und Chancen der SeminarteilnehmerInnen zum Thema machen und möglichst jedem und jeder eine intensive und individuelle Beratung ermöglichen. Sie sollen in den Stand versetzt werden, am Ende des Seminars Ihre beruflichen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und dann konkret die nächsten Schritte anzugehen.  Für Studierende im Bachelor- und Masterstudiengang ist diese Veranstaltung die für das KUBUS-Modul verbindliche Reflexionsveranstaltung (Baustein 3), sie soll erst nach dem ersten Baustein (Praxisfelder) und dem Praxistraining besucht werden.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.22 (Z 16)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2303.U1.61
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2303.01.24 (Z20)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2303.01.70 (Z 16)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2481.U1.43

Produktion einer Ausstellung zu „Spuren des Zweiten Weltkriegs: Verschwundene Dörfer in Masuren"

Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Kriege bringen vielfältige Zerstörungen. Der Zweite Weltkrieg kostete nicht nur das Leben von mehr als 50 Millionen Menschen. Auch manche der Ortschaften, wo Menschen lebten, löschte er aus. Als die Rote Armee 1945 durch Ostpreußen vorrückte, wurden zahlreiche Dörfer ausradiert. Oft blieb nur die Erinnerung an einen Namen - und ein immer weiter zuwuchernder Friedhof. In einem deutsch-polnischen Gemeinschaftsprojekt wird seit 2017 versucht, einige dieser Dörfer wieder der Vergessenheit zu entreißen - durch Recherchen in Archiven und die Konservierung von Friedhöfen vor Ort. Die Veranstaltung soll eine Wanderausstellung vorbereiten, die dieses Projekt der Öffentlichkeit zugänglich macht. Eine Teilnahme an der Exkursion zu diesem Projekt ist von Vorteil, aber nicht Bedingung für eine Teilnahme. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

  • (Blockveranstaltung, 27.05.2019 - 03.06.2019)

Prüfung

Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 29.05.2019 - 29.05.2019) - 2331.02.27 (Z 34)

Quellenkritik und der Peloponnesische Krieg

Benjamin Nagel

Die Quellenkritik gehört zu den Kernkompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens als Historiker. Das eigenständige Analysieren und Interpretieren von Quellen liefert die Basis für alle weiteren Schritte wissenschaftlichen Arbeitens, beispielsweise dem Erstellen einer Hausarbeit. Denn insbesondere in der Alten Geschichte sollten alle Hausarbeiten auf Grundlage von Quellen aus der Antike entstehen.

Anhand von ausgewählten literarischen Quellenstellen rund um das Thema ‚Peloponnesischer Krieg‘, soll diese Kompetenz gemeinsam eingeübt werden. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung werden Sie das eingeübte dann eigenständig anwenden, indem Sie eine selbst ausgewählte Quellenstelle interpretieren und Ihre Ergebnisse im Plenum vorstellen. Eine allgemeine Auseinandersetzung mit dem Peloponnesischen Krieg zu Beginn der Übung soll Ihnen ermöglichen einen Bereich zu wählen, aus dem Sie gerne eine Quellenstelle besprechen wollten.

 

 

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2531.HS 5K (Z 218)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - )

Regionale und nationale Erinnerungskulturen des Zweiten Weltkriegs am Beispiel der Hürtgenwald-Schlacht 1944

Guido Thiemeyer, Dr. Thomas Gerhards

Die Hürtgenwald-Schlacht war eine der großen Schlachten zwischen US-Amerikanern und Deutschen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs. "Hürtgenwald" ist in den Vereinigten Staaten zu einem wichtigen Erinnerungsort geworden. Nach dem Krieg errichtete Kriegsgräberstätten, Gedenksteine, Kreuze, Tafeln und künstlerische Objekte bilden dort heute eine besondere Erinnerungslandschaft. Diese ist seit einigen Jahren allerdings sehr umstritten. Im Seminar geht es vor allem um die Gedenkkultur an die Schlacht auf regionaler Ebene. Wer thematisiert "Hürtgenwald" in welcher Form und warum? Geplant ist ein Blockseminar in Vogelsang IP vom 2.-4. Mai 2019.

  • (--)
  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 02.04.2019 - 02.04.2019) - 2331.02.27 (Z 34)

Ringvorlesung Theorien der Transkulturalität

Dr. Susanne Brandt, Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 09.07.2019) - 2301.HS 3D (Z 425)

Ritual und Wirklichkeit. Die mittelalterlichen Kaiserkrönungen in Rom

Univ.-Prof. Dr. Eva Schlotheuber

Seit der Krönung Karls des Großen im Jahr 800 gehörte die Kaiserkrönung in der Peterskirche in Rom durch den Papst zur Herrschaft über das römisch-deutsche Reich. Die Voraussetzung waren die ‚drei Kronen‘, neben der römisch-deutschen Königskrone in Aachen, die eiserne Krone der Lombardei sowie die Krönung in Arles als Zeichen der Herrschaft über Burgund. Die Romreise der römisch-deutschen Könige war deshalb nicht zuletzt ein Zeichen des Anspruchs auf hegemoniale Macht. Allerdings war die Bedeutung der Salbung und Krönung durch den Papst umstritten, während die Päpste darin einen konstitutionellen Akt sahen, verstanden ihn die Kaiser ihn lediglich als zeremoniellen Vollzug einer ihnen zustehenden Würde. Bei der Kaiserkrönung wurde also stets das Verhältnis von oberster geistlicher und oberster weltlicher Gewalt verhandelt. Im Seminar wollen wir sowohl die rituellen Akte und Krönungsordines in ihrer symbolischen Bedeutung analysieren als auch die konkrete Problematik ausgewählter Kaiserkrönungen diskutieren.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 18.06.2019 - ) - 2513.U1.32 (Z 16)

Russisch für Historiker

Svetlana Kirschbaum

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 10.07.2019) - 2303.01.24 (Z20)

Römisches Freizeitverhalten: Thermen, Tempel und Theater

PD Dr. Stefan Pfahl

Die Römer haben nicht nur Kriege geführt, sie haben sich auch Auszeiten gegönnt. Das Angebot, diese zu gestalten war vielfältig: Im szenischen Theater konnte man Bühnenstücken folgen, im Circus frönte man seiner Begeisterung für Wagen und schnelle Pferde; im Amphitheater fanden die ganz niedrigen Triebe Befriedigung, wenn Gladiatoren sich gegenseitig nach dem Leben trachteten. Religiöse veranlagte Menschen fanden ihr Seelenheil entweder in den alten italischen oder den neuen orientalischen Mysterienkulten. Weniger spektakulär ging es in den Bädern und Thermen zu, wo andere Genüsse lockten. Schriftquellen, bauliche Einrichtungen, Inschriften und Münzen erlauben die Rekonstruktion einer mannigfaltigen Freizeitkultur.

 

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.U1.24 (Z109)

Schreibwerkstatt

Nancy Lambertz

Diese Schreibwerkstatt findet begleitend zu Aufbauseminaren  statt.

In wöchentlichen Sitzungen lernen Sie den kritischen Umgang mit verschiedenen Textsorten, bekommen Anregungen gegen Schreibblockaden und lernen angeleitet wissenschaftliches Schreiben. Im Laufe des Semesters werden verschiedene Textsorten, die während und nach dem Studium relevant sind, von Ihnen analysiert, formuliert und diskutiert.

 

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 17.06.2019 - 17.06.2019) - 2303.01.43 (Z 44)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.06.2019 - 24.06.2019) - 2303.01.43 (Z 44)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 01.07.2019 - 01.07.2019) - 2303.01.43 (Z 44)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 08.07.2019 - 08.07.2019) - 2303.01.43 (Z 44)

Schreibwerkstatt für fortgeschrittene und Masterstudierende

Dr. Thomas Gerhards

"Schreibe wie Du redest, so schreibst Du schön!"

Das konnte Lessing im Jahr 1743 seiner Schwester mit auf den Weg geben - für wissenschaftliche Texte gelten jedoch andere Maßstäbe, die oftmals Probleme bereiten. Die Veranstaltung soll daher eine Hilfestellung für alle diejenigen sein, die Probleme beim und mit dem wissenschaftlichen Schreiben haben. Grundsätzliche Dinge sollen dabei ebenso zur Sprache kommen wie individuelle Probleme der TeilnehmerInnen beim Abfassen von Seminararbeiten und/oder anderen Texten.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2801.00.01
  • 10:00 - 16:00 (Blockveranstaltung, 16.07.2019 - 17.07.2019) - 2801.00.02

Schreibwerkstatt zum Aufbauseminar Der Zweite Weltkrieg in Polen

Dr. Ute Caumanns

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.68
  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2453.U1.81

Sprach- und Übersetzungsübung an mittelalterlichen lateinischen Quellen

Dr. Lars Hageneier

Mittelalterliche Schriftquellen schrecken die Studierenden oftmals allein durch das Latein ab. Doch mit einigen Vorkenntnissen und insbesondere ständiger Einübung kann diese Hürde eigentlich recht problemlos überwunden werden. Der Kurs richtet sich an diejenigen, die ihre Lateinkenntnisse auffrischen und sich praktische Wege zum Verständnis der mittelalterlichen Geschichtsschreibung erschließen wollen. Übersetzt werden historiographische Texte um ein bestimmtes historisches Ereignis der mittelalterlichen Geschichte.

 

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019)
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019)

Spuren des Zweiten Weltkriegs: Verschwundene Dörfer in Masuren

Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Kriege bringen vielfältige Zerstörungen. Der Zweite Weltkrieg kostete nicht nur das Leben von mehr als 50 Millionen Menschen. Auch manche der Ortschaften, wo Menschen lebten, löschte er aus. Als die Rote Armee 1945 durch Ostpreußen vorrückte, wurden zahlreiche Dörfer ausradiert. Oft blieb nur die Erinnerung an einen Namen – und ein immer weiter zuwuchernder Friedhof. In einem deutsch-polnischen Gemeinschaftsprojekt soll versucht werden, eines der Dörfer wieder der Vergessenheit zu entreißen – durch Recherchen in Archiven und die Konservierung des Friedhofs vor Ort. Die Exkursion besteht aus zwei Teilen: einer dreitägigen Fahrt zum Bundesarchiv/Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth Mitte Juni und anderthalb Wochen in Masuren in der ersten Septemberhälfte. Dort wird auch Zeit zur Erkundung der masurischen Seenplatte sein. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

  • (Blockveranstaltung + Sa und So, 16.06.2019 - 18.06.2019)
  • (Blockveranstaltung + Sa und So, 02.09.2019 - 16.09.2019)
  • Dienstag, 15:30 - 18:00 (Einzeltermin, 02.04.2019 - 02.04.2019)

Spätsozialismus und Transformation in den ostmitteleuropäischen Ländern

Nina Reuter

Trotz der epochemachenden  Ereignisse des Jahres 1989 in Ostmitteleuropa erscheint auch eine Perspektive berechtigt, die die Zeit von den 1970er Jahren bis zum Ende der 1990er Jahre als einen einheitlichen Abschnitt ins Visier nimmt. Diesen Weg beschreitet das Seminar zum Thema „Spätsozialismus und Transformation“, das sich auf die ostmitteleuropäischen Staaten (vor allem Tschechoslowakei und Polen) konzentriert. Im Vordergrund stehen die sich verändernden Mentalitäten der Menschen, die in dieser Zeit unerwartete, tiefgreifende Änderungen und Lebenseinschnitte erlebten. Ziel des Seminars ist es u. a. einen vereinfachten Begriff des autoritären Staates, welcher klare Grenzen zwischen denen „da oben“ und den Beherrschten voraussetzt, zu problematisieren und darüber hinaus die Fluidität und Situativität der Herrschaft im Spätsozialismus genauer zu analysieren. Auf selbige Weise soll versucht werden, auch die Ära der 1990er Jahre zu historisieren und die bis heute mentalitätsprägenden Züge zu besprechen. In den letzten Sitzungen sollen sowohl der Nachlass der Ära des Spätsozialismus und der Transformation für die heutigen Gesellschaften in Ostmitteleuropa diskutiert als auch die Frage nach dem eigentlichen Ende der Transformation kritisch besprochen werden.

Konkret werden folgende Themen in einzelnen Sitzungen aufgrund der Lektüre der ausgewählten Texte diskutiert: die 1970er und 1980er Jahre
in Europa; die Wirtschafts- und Sozialpolitik der ostmitteleuropäischen Regime; das Konzept des Eigensinns; das Alltagsleben im Spätsozialismus; Umwelt; Widerstand und Opposition; die Wende, ihre Ursachen, Verlauf und Folgen; Entstehung der „neuen“ Politik und
politischen Parteien; wirtschaftliche Reformen, Marktwirtschaft; internationale Zusammenänge der Transformation; die Frage der Nation
und neue Wellen des Nationalismus nach 1989; Vergangenheitsbewältigung und Ostalgie, Gender und Transformation.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Seminar:
-    Teilnahme an allen Sitzungseinheiten
-    Vorbereitung der zur Verfügung gestellten Lektüre sowie eine aktive Beteiligung an den Diskussionen
-    Übernahme eines Referates

  • Freitag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 14.06.2019 - 14.06.2019) - 2302.U1.24 (Z 28)
  • Freitag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 28.06.2019 - 28.06.2019) - 2302.U1.23 (Z 40)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 29.06.2019 - 29.06.2019) - 2302.U1.23 (Z 40)
  • Freitag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 05.07.2019 - 05.07.2019) - 2302.U1.23 (Z 40)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 06.07.2019 - 06.07.2019) - 2302.U1.23 (Z 40)
  • Freitag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 12.07.2019 - 12.07.2019) - 2302.U1.23 (Z 40)

Studieren im Mittelalter

Philipp Stenzig

Die literarischen Zeugnisse des Mittelalters in ihren jeweiligen Diskursen angemessen verorten zu können, erfordert die Vertrautheit mit ihrem kulturellen Kontext - um sie wirklich zu verstehen, müßte der moderne Leser im Idealfall die Ausbildung kennen (oder sogar teilen), die der historische Verfasser einst selbst genossen hat, und vor Augen haben, welche Kenntnisse er seinerseits bei seinen intendierten Lesern voraussetzen konnte. Für den Mediävisten ist es deshalb sinnvoll, sich in seinem eigenen Studium frühzeitig zumindest einen ersten Überblick darüber zu verschaffen, was und wie im Mittelalter studiert wurde, welche Lehrwerke und Konzepte den geistigen Austausch prägten, und welche neuen Entwicklungen im Laufe der Zeit die mittelalterliche 'Bildungslandschaft' veränderten. Zu diesem knappen Überblick soll das Proseminar 'Studieren im Mittelalter' beitragen.
Von den Teilnehmern wird als Bedingung für einen Leistungsnachweis die kurze Präsentation eines scholastischen Traktates oder eines Autors oder einer Kontroverse oder einer institutionellen Gestalt des Bildungswesens im Rahmen einer der Sitzungen und deren Ausarbeitung in Form einer schriftlichen Hausarbeit (im Umfang von ca. 10-15 Seiten) erwartet.
Die untenstehende Liste stellt einen unverbindlichen Vorschlag denkbarer Themen dar - nicht alle davon müssen behandelt werden, und umgekehrt können die Teilnehmer eigene Themenvorschläge einbringen. Teilnehmer, die Referatsthemen wählen möchten, die den ersten beiden Veranstaltungswochen zugeordnet sind, sind gebeten, sich im März mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen, sie bekommen Literatur und Hinweise zur Bearbeitung.

2. April
Die septem artes liberales
Das Erbe der Antike I : Die Neuplatoniker, Macrobius, Martianus Capella, Fulgentius*
Die Schule von Athen, die römischen Schulen
* diese Autoren können auch in der dritten Sitzung weiter behandelt werden

9. April
Das Trivium - Grammatik, Dialektik, Rhetorik
Das Erbe der Antike II : Donat und Servius, die spätantiken Vergilkommentare
Griechischunterricht im lateinischen Westen

16. April
Das Quadrivium - Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie
Das Erbe der Antike III : Boethius, Guido von Arezzo
Die Enzyklopädie des Isidor von Sevilla

23. April
Die monastische Ausbildung und die aszetischen Lehren
Cassiodor (Institutiones), Benedikt von Nursia (Regula), Columban
Der Klosterplan von St. Galen und die monastische Liturgie

30. April
Exegese und Patristik
Die karolingischen Domschulen - Reims, Laon, Liège und Chartres
Hinkmar von Reims, Eriugena, Sedulius Scotus, Guilelmus de Conchis

7. Mai
Die modernen Universitäten und die scholastische Methode
Sentenzen, Sentenzenkommentare und Summen, Aristotelesrezeption
Die Universität Paris

14. Mai
Philosophie I
(spekulative Traktate : Epistemologie ; Metaphysik I (Ontologie) ; Metaphysik II (Theodizee) ; Psychologie ; Logik ; Kosmologie)

21. Mai
Philosophie II
(praktische Traktate : Ethik und Politik)

28. Mai
Theologie I
(dogmatische Traktate : de revelatione et traditione ; de Deo uno et trino ; de Deo creatore, gubernatore et consummatore ; de Christo salvatore ; de gratia ; de Ecclesia ; de beata Maria virgine ; de angelis)

4. Juni
Theologie II
(moralische Traktate : actibus humanis ; de conscientia ; de virtutibus ; de peccatis ; de legibus ; de praecipuis praecipuorum statuum legibus et peccatis ; de praeceptis Decalogi ; de praeceptis Ecclesiae ; de censuris ; de irregularitatibus ; de justitia et de jure ; de contractibus ; de virtute religionis ; de beneficiis et simonia)

11. Juni
Theologie III
(Sakramente und Kult : de sacramentis in genere ; de baptismo ; de confirmatione ; de Eucharistia et sacrificio Missae ; de poenitentia ; de extrema unctione ; de ordine ; de matrimonio ; de indulgentiis)

18. Juni
Römisches Recht
Das Corpus iuris civilis
Die Universität Bologna

25. Juni
Kanonisches Recht
Das Corpus iuris canonici
Die Universität Montpellier

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2332.U1.44
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2421.U1.21 (Z50)

Südafrika und die Apartheid

Dennis Bergmann

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.21

The History of European Integration between 1945 and 1969

Paul Lukas Hähnel

After the Second World War, numerous international organisations were set up in Europe to promote cooperation between the western European countries. These organisations had partially overlapping competences and inter-organisational links. For reaching their common goal, they have competed and cooperated with each other. The number of these multiple Institutions, their connections and abbreviations like EC, OEEC, ECSC, WEU, EAEC, EEC and EFTA are, at least for non-experts, confusing. Furthermore, they were embedded in a wider international network and shaped a part of a broader „alphabet soup“ of international multilateralism as Kiran Patel and Wolfram Kaiser characterized it. Based on analyses of the aforementioned international organisations, the seminar examines the history of European integration between 1945 and 1969.

In addition to an active participation, students are required to give a presentation.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 20.06.2019 - ) - 2621.01.35 (Z 8)

Tirol im 19. und 20. Jahrhundert. Nationale Konflikte und staatlich-militärische Auseinandersetzungen in einer mitteleuropäischen Grenzregion

Guido Thiemeyer, Rainer Behring, Chantal Marazia

Am Beispiel der Neuesten Geschichte der ursprünglichen Grafschaft Tirol lassen sich wie unter dem Brennglas zahlreiche ineinander verwobene Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen, wechselnde Grenzverläufe und territoriale Zugehörigkeiten, ethnische und nationale Konflikte sowie staatliche Auseinandersetzungen zwischen Bayern und Österreich, Italien und Deutschland innerhalb des europäischen Mächtesystems untersuchen. Dabei werden wir zwischen Inn und Gardasee auf Freiheitskämpfer gegen eine bayerische Fremdherrschaft stoßen, auf Napoleons Königreich Italien, auf ein österreichisches Kronland im Kaisertum der Habsburger. Wir werden österreichischem Starrsinn und italienischen Expansionszielen in der Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges begegnen und einem geteilten und zur Hälfte fremder Herrschaft unterworfenen Land in seinem Gefolge. Schließlich wird uns ein schwebendes Problem mit unterschiedlichen Lösungsversuchen zwischen dem faschistischen Königreich Italien und dem nationalsozialistisch beherrschten (Groß)Deutschen Reich sowie zwischen der Republik Österreich und der Italienischen Republik begegnen. Es geht um das Problemfeld „Nation“, um Verschiebungen von Grenzen und Menschen, um Krieg, Gewalt und Terror, am Ende um die Perspektiven einer Problembewältigung im Rahmen von Demokratie und guter Nachbarschaft und im Rahmen einer fortschreitenden europäischen Einheit, in der das Bundesland Tirol und die autonome Provinz Bozen aufgehen werden. Oder bleibt das Konfliktpotential unter der Oberfläche erhalten und kann es jederzeit wieder zu akuten Spannungen führen?

Im Rahmen des Seminars ist eine Exkursion geplant, die vom 29. Juni bis zum 7. Juli 2019 unter anderem nach Innsbruck, Bozen und Rovereto führen soll.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 17.06.2019 - 17.06.2019) - 2611.HS 6D (Z 80)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.06.2019 - 24.06.2019) - 2611.HS 6D (Z 80)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 01.07.2019 - 01.07.2019) - 2641.HS 6H (Z 80)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 08.07.2019 - 08.07.2019) - 2641.HS 6H (Z 80)

Tschechisch für Historiker - Textanalyse und Kommunikationsförderung

Daniela Pusch

Der Tschechisch-Sprachkurs bietet die Möglichkeit, vorhandene Sprachkenntnisse weiter auszubauen. Studierende mit unterschiedlichem Wissensstand treffen zusammen. Der Kurs lebt und profitiert davon. Das vorhandene Vokabular und die Grammatikkenntnisse werden durch zahlreiche Übungen vertieft. Das Lehrbuch als Grundlage für neue Grammatik, Übungen, Übersetzungen und Textanalysen wird durch Textübungen zu aktuellen Themen rund um das Land und Leute ergänzt. Die tschechischen Druck- und Onlinemedien werden zum Verständnis der lebenden Sprache herangezogen. Durch die Nutzung von Audio- und Videomaterial wird das aktive Hörverstehen gefördert. Die studienfachunabhängigen Themen erweitern den vorhandenen Wortschatz. Zu den Schwerpunkten zählen der Alltag mit allen relevanten Themen, die eigene Person, das Studium und der künftige Beruf sowie der Auslandsaufenthalt insbesondere in Tschechien mit Berichten über die Geschichte, die Kultur und die Gegenwart.

Sprachvorkenntnisse sind erforderlich.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 08.07.2019) - 2331.05.22 (Z 18)
  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2421.U1.81 (Z16)

Tu felix Austria. Geschichte der Habsburgermonarchie 1521-1921 (Teil I)

PD Dr. Winfrid Halder

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 05.04.2019 - 12.07.2019) - 2301.HS 3C (Z 126)

Tutorium

Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 07.06.2019) - 2332.01.68
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2421.05.61 (Z20)
  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2207.U1.021

Umgang mit Briefquellen des 19. und 20. Jahrhunderts

Dr. Uta Hinz

Im Mittelpunkt der Übung steht das Lesen von deutschen Kurrentschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Oft bestehen hier Hemmschwellen, die in der Übung schrittweise abgebaut werden sollen. Das Lesen lernen von Handschriften wird an praktischen Beispielen Schritt für Schritt eingeübt, dabei auch Fragen der Quellenkritik sowie Hilfsmittel zur sachlichen Erschließung thematisiert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Übung wird in mehreren Blocksitzungen (an Samstagsterminen) stattfinden. Die Terminabsprache erfolgt in der Einführungssitzung am 11.04.2019. (Achtung Termin geändert!)

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 11.04.2019 - 11.04.2019) - 2302.03.22
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 27.04.2019 - 27.04.2019) - 2303.01.24 (Z20)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 01.06.2019 - 01.06.2019) - 2303.01.24 (Z20)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 22.06.2019 - 22.06.2019) - 2303.01.41 (Z 34)

Umgang mit wissenschaftlicher Literatur vom Mittelalter

Dr. Lars Hageneier

Eine Grundbedingung wissenschaftlicher Beschäftigung mit der Geschichte besteht darin, den aktuellen Forschungsstand zum anvisierten Thema sicher zu beherrschen. Dazu bedarf es allerdings einiger Übung sowohl hinsichtlich der Recherche und Beschaffung einschlägiger Literatur aber auch hinsichtlich des rezipierenden Umgangs mit den oftmals nicht einfachen Texten.

Im Mittelpunkt der Übung stehen daher die Lektüre ausgewählter neuerer Forschungsliteratur zur mittelalterlichen Geschichte sowie das Nachvollziehen ihrer jeweiligen Darstellungs- und Argumentationsstruktur. Darauf aufbauend sollen Fragen zum Abfassen eigener wissenschaftlicher Beiträge erörtert werden. Gerne darf es hierbei auch um konkrete Einzelprojekte der Studierenden gehen (Seminar-, Examensarbeiten).

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2303.01.24 (Z20)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2303.U1.61
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2201.HS 2D (Z 339)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2521.HS 5D (Z 328)

Valentinian I. und das römische Kaisertum im 4. Jahrhundert n. Chr.

Christoph Michels, Roland Färber

 25. bis 26. Juni 2019: 2-tägige Exkursion nach Boppard, Speyer (Besuch der Ausstellung „Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike”) und Trier


    Valentinian I. und das römische Kaisertum im 4. Jahrhundert n. Chr.

    Roland Färber

    Das römische Kaisertum unterlag im 4. nachchristlichen Jahrhundert einem beispiellosen Wandel: An die Stelle der alten Götter trat Christus als neuer Garant der Herrschaft; Heer und Verwaltung wurden tiefgreifend umgestaltet, die Stadt Rom selbst verlor ihre Stellung als politisches und administratives Zentrum. Stattdessen zogen die Kaiser mit Heer und Gefolge durch das Reich, um äußeren Angriffen zu begegnen oder innere Aufstände niederzuschlagen, und neue Residenzstädte wie Mailand, Konstantinopel oder Trier etablierten sich. Auch Valentinian I., der von 364 bis 375 n. Chr. gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Valens die Geschicke des Reiches lenkte, hielt sich die meiste Zeit in Nordgallien und in Trier auf, um gegen die Alamannen ins Feld zu ziehen. Besondere Bedeutung für die Römerzeit in Deutschland kommt seinem Befestigungsprogramm zu, im Zuge dessen vom Bodensee bis zur Rheinmündung eine Kette von Kastellen und Kontrollposten angelegt wurde. Anhand der davon zeugenden archäologischen Befunde, aber auch anhand von Inschriften, Münzen, Gesetzestexten, historiographischen und panegyrischen Werken wird im Seminar die Herrschaft Valentinians I. im Kontext spätrömischen Kaisertums eingehend betrachtet.

    Im Rahmen des Seminars findet vom 25. bis 26. Juni 2019 eine 2-tägige Exkursion nach Boppard, Speyer (Besuch der Ausstellung „Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike”) und Trier statt. Nähere Informationen werden noch bekannt gegeben.
     

    • Dienstag, 08:30 - 10:00 (Einzeltermin, 02.04.2019 - 02.04.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
    • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.05.22 (Z 18)
    • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 18.06.2019 - ) - 2421.01.81 (Z20)

    Vorbereitung des Projektseminars "Fake News: Medien des 'jüdischen Ritualmordes'" (WS 2019/2020)

    Dr. Ute Caumanns

    Die Übung dient der konzeptionellen und organisatorischen Vorbereitung eines Teamprojekts (Praxisseminars), das im Wintersemester 2019/2020 stattfindet. Dieses zielt darauf ab, die bis heute wirksame Legende von einem „jüdischen Ritualmord” hinsichtlich ihrer seit dem 12. Jahrhundert sehr unterschiedlichen medialen Vermittlungsformen zu untersuchen und die Ergebnisse dessen in einer noch zu erarbeitenden Form einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende mit einem Interesse an forscherischem Lernen. Die TeilnehmerInnen der Übung sollen den Rahmen für ein sinnvolles, innerhalb eines Semesters realisierbares Projekt erarbeiten. Erwartet wird die Bereitschaft zu umfänglicher Lektüre wie intensiver Recherche. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung. Bitte melden Sie sich vorher persönlich an.

    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2332.U1.21
    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2207.U1.021
    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.07.2019 - ) - 2207.U1.021

    Weltwirtschaftskrise

    Michael Hanns Schneider

    Die Weltwirtschaftskrise der Zwischenkriegszeit gehört zu den am tiefsten einschneidenden wirtschaftshistorischen Vorgängen der neueren Geschichte. Sie genießt wegen ihrer komplexen Ursachen und ihrer weitreichenden Folgen die ungebrochene Aufmerksamkeit nicht nur der Wirtschaftshistoriker, sondern auch der allgemeinen Geschichtswissenschaft wie auch der Wirtschaftswissenschaften. Das Hauptseminar behandelt in globaler Perspektive sowohl die Diskussion der Ursachen dieser Krise, die zum Teil in die frühen 20er Jahre zurückreichen, die gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen, die sie auslöste, wie auch die unterschiedlichen Versuche ihrer Bewältigung, die in den verschiedenen Ländern ganz unterschiedlich ausfielen.

    Lesefähigkeit im Englischen ist eine wichtige Voraussetzung für die Teilnahme, ansonsten sind keine Vorkenntnisse nötig.

    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2421.00.94 (Z64)

    Wissen und Innovation in der Weltwirtschaft, ca. 1650-2000

    Michael Hanns Schneider

    • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
    • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - ) - 2421.01.85 (Z121)

    Übung zur Vorlesung Transkultuarlität

    Sabrina Proschmann

    • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2302.03.22
    • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 12.04.2019 - 12.04.2019) - 2302.03.22
    • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 31.05.2019 - 31.05.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)
    • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 10.05.2019 - 10.05.2019) - 2332.U1.21

    Übung zur Vorlesung Transkulturalität

    Dr. Susanne Brandt

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2019 - 24.04.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.05.2019 - 10.07.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 02.05.2019 - 02.05.2019) - 2332.04.61 (Z34)
    • Montag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 15.04.2019 - 15.04.2019) - 2332.04.61 (Z34)
    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 19.06.2019 - 19.06.2019) - 2611.HS 6E (Z 80)
    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 26.06.2019 - 26.06.2019) - 2801.00.02
    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 03.07.2019 - 03.07.2019) - 2801.00.02
    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 10.07.2019 - 10.07.2019) - 2801.00.02

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