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  • Alle aktuellen Lehrveranstaltungen des Instituts für Geschichtswissenschaften in alphabetischer Ordnung

Aktuelle Lehrveranstaltungen

„Lienzo“: Didaktik eines digitalen Spiels

Jan Eikenbusch

„Lienzo” ist ein Computerspiel, welches im Rahmen eines Projektes durch Historiker und Studierende der HHU entwickelt wurde und seit Anfang 2017 für alle Interessierten frei spielbar ist. Das Spiel orientiert sich visuell und inhaltlich an der indigen Quellengattung der Lienzos in Mesoamerika des 16. Jahrhunderts. Als exemplarische historische Vorlage kann der Lienzo de Quauhquechollan und dem dort geschilderten Eroberungsfeldzug in Guatemala durch Jorge de Alvarado und seinen indigenen Verbündeten gelten.

Das Praxisseminar wird sowohl einen Einblick in die Geschichte Mesoamerikas im 16. Jahrhundert, als auch in das Themenfeld von digitalen Spielen und Geschichtswissenschaft geben. Der Fokus soll jedoch in der theoretischen Erschließung des digitalen Spiels „Lienzo” liegen.

Wo liegen die Grenzen und Potentiale von der Vermittlung historischer Ereignisse in Computerspielen? Und welche dieser Aspekte lassen sich in „Lienzo” nachvollziehen? Ist „Lienzo” aus geschichtsdidaktischer Perspektive geeignet um in der Lehre eingesetzt zu werden? Funktioniert „Lienzo” als Spiel, oder gibt es noch Probleme – wenn ja, wie lassen sich diese eventuell lösen?

In einigen Sitzungen soll dem kritisch-reflexiven Spielen von „Lienzo” Gelegenheit gegeben werden. Hieran anknüpfend, finden sich die Teilnehmenden in Gruppen zusammen und diskutieren und erarbeiten mögliche Forschungsfragen an das Spiel. Die einzelnen Beiträge der Gruppenarbeiten sollen am Ende vorgestellt und diskutiert werden. Es sind viele verschiedene Herangehensweisen erwünscht, zum Beispiel: Sie haben ein Konzept erarbeitet, wie Lienzo innerhalb einer Seminarsitzung/Unterrichtsstunde eingesetzt werden kann? Oder, Sie haben Programmierkenntnisse in Java und haben das „Balancing” des Spiels angepasst oder ein bisher vernachlässigtes Spielelement hinzugefügt (Mod)?

 

Voraussetzungen für Ihre Teilnahme: Regelmäßige und aktive Teilnahme, sowie die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen. Darüber hinaus die Offenheit für Gruppenarbeiten.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018)

„Wollt Ihr den totalen…?“ Ideologie und Demagogie in totalitären Systemen.

Julien Wilhelm Reitzenstein

Im Seminar werden bekannte Reden aus Diktaturen und totalitären Systemen untersucht. Neben der Analyse der rhetorischen und dialektischen Eigenheiten der Reden werden die Redner im Mittelpunkt stehen. Dabei wird einerseits die persönliche und politische Sozialisation des Redners betrachtet und andererseits die Entwicklung des Systems, dem er diente.

Die Veranstaltung soll vermitteln, welche demagogischen und dialektischen Mittel genutzt werden und wurden, um außerhalb demokratischer Willensbildungsprozesse Systeme aufzubauen und zu stützen.

Es werden Reden untersucht von:

  • Wladimir Iljitsch Lenin
  • Chiang Kai-shek
  • Josef Wissarionowitsch Stalin
  • Hồ Chí Minh
  • Joseph Goebbels
  • Adolf Hitler
  • Heinrich Himmler
  • Walter Ulbricht
  • Erich Honecker
  • Erich Mielke

und vielen anderen.

In der Auftaktveranstaltung am wird ein Seminarüberblick ebenso gegeben, wie die Verteilung der Referate. In den drei folgenden Blöcken werden die Reden und die Referate gehalten und diskutiert.

  • Freitag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018) - 2332.01.68
  • Donnerstag, 14:30 - 20:00 (Einzeltermin, 12.07.2018 - 12.07.2018)
  • Freitag, 10:30 - 20:00 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018)
  • Samstag, 08:30 - 18:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018)

Am Rande des Bösen? - Extremismus, Radikalismus und Gewalt im 20. Jahrhundert.

Daniel Dammann

Radikalismus und Extremismus schafften es immer wieder das Mittel der Gewalt in weite Teile der Gesellschaftsmitte zu exportieren; Teile von Gruppen zu proaktiven oder passiven Mittätern zu machen, die Gewalt zuvor als illegitim und unvereinbar mit ihrem Selbstverständnis wahrgenommen hatten. Denn bei näherer Betrachtung lässt sich Gewalt schnell aus ihren Extremen herauslösen, ist plötzlich keine Anomalie mehr sondern eine attraktive Handlungsoption. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Werden der Weimarer Republik wurde Gewalt nicht nur von extremistischen Kreisen instrumentalisiert, sondern zum allgemein akzeptierten Instrument einer politischen Willensbildung privilegiert. Bei den terroristischen Anschlägen der RAF empfand mancher gar eine „klammheimliche Freude”. Die zentrale Frage, die sich aufdrängt, scheint basal: Weshalb? Wo liegen die Ursprünge extremistischer Gewalt und ihrer zum Teil breiten gesellschaftlichen Akzeptanz? Das Seminar unternimmt einen Streifzug durch ein Jahrhundert der Gewalt, wirft Schlaglichter auf das Gewaltkalkül unterschiedlichster Akteure, und zeichnet ein (düsteres) Bild der Gewaltakzeptanz und der Systeme und Situationen, die sie erschaffen.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018)

Ammianus Marcellinus

Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann

Das Geschichtswerk des Ammianus Marcellinus bietet ein eindrucksvolles Panorama der Spätantike im vierten Jahrhundert, mit einer Fülle plastischer Informationen zum Leben in der Stadt Rom, zum Kaiserhof, zum Militär, zu Persönlichkeiten von Julian bis Valens. Ausgehend von der Übersetzung von W. Seyfarth sollen ausgewählte Bücher näher betrachtet werden. Ein Reader wird zur Verfügung gestellt.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.24 (Z 36)

Antike Historienbilder. Archäologie und historischer Kontext

Katharina Martin

Wir sind umgeben von Erinnerungsorten, die historische Ereignisse spiegeln oder ein Geschichtsbewusstsein prägen. Das war in der Antike nicht anders: Der öffentliche Raum in der griechischen oder römischen Welt war geprägt von Bauten, Statuen, Reliefzyklen, die vergangene wie zeitgenössische Momente historischer Tragweite erinnerten oder als solche konstruierten. In ganz besonderem Maße gehören auch Münzen dazu, die nicht statisch am Ort zu betrachten waren, sondern Informationen von Hand zu Hand weitertrugen.
Im Seminar lernen wir mittels Doppelreferaten - aus "archäologischer" und "historischer" Perspektive - verschiedene Denkmäler(gattungen) kennen und nähern uns damit bestimmten Ereignissen aus der griechischen und römischen Geschichte.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

Auf Spurensuche: Verschwundene Schokoladenfirmen an Rhein und Ruhr

Priv.-Doz. Dr. Margrit Stefanie Schulte-Beerbühl

Von vielen bekannten Schokoladenunternehmen, wie Stollwerck oder Novesia sind allenfalls noch die Namen erhalten, doch die Firmen sind längst verschwunden. Einst gab es entlang des Rheins zwischen Emmerich und Bonn zwischen 1850 und 1970 mehrere hunderte Schokoladenfirmen. Die Teilnehmer begeben sich auf die Spuren der verschwundenen Schokoladenfirmen in Archiven und Museen (gegebenenfalls auch Interviews mit Zeitzeugen).

Das Projekseminar findet in Kooperation mit dem Neusser Stadtarchiv und dem Neusser Clemens-Selsmuseum statt. Die Veranstaltungen werden zum Teil dort stattfinden unter dem Motto „archive meets museum“. Es geht dabei auch um die museale Aufarbeitung und Darstellung archivalischer Ergebnisse.

Das Seminar wird teilweise als Blockveranstaltung geführt. Termine: 13. und 14. Juli in Neuss

Die Ergebnisse sollen in Form eines Vortrags und einer schriftlichen Hausarbeit festgehalten werden.

Mögliche Themen:

Novesia, die Geschichte einer Schokoladenfabrik

Schokolade: Gesundheit und Erotik

Schokolade im Nationalsozialimus

Schokolade in der Nachkriegszeit

Die bürgerliche Kaffee- Schokoladenhauskultur

 

 

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 20.07.2017)

Augustus und die Begründung des Prinzipats

Christoph Michels

Augustus gehört zu den wenigen Gestalten der Weltgeschichte, die nicht nur ihre Zeit, sondern auch die auf ihre Lebenszeit folgenden Jahrhunderte maßgeblich prägten. Nach brutalstem Vorgehen während der Triumviratszeit gelang dem Adoptivsohn des dictators Caesar in der auf den Sieg über den letzten Konkurrenten Antonius folgenden Zeit ein Arrangement mit der Senatsaristokratie. Diese Aussöhnung war für ihn ohne Alternative. Dass sie ihm gelang und er damit die Grundlagen des römischen Prinzipats legte, war jedoch Ergebnis eines kommunikativen Kunststückes, eines ständigen Auslotens des Möglichen. In der Vorlesung wird nach Möglichkeiten gefragt, die von Augustus begründete Herrschaftsordnung zu fassen und seine „Leistung“ als erster Princeps Roms zu bewerten

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2201.HS 2A (Z 336)

Ausstellung in Kamerun (Exkursion)

Stefanie Michels-Schneider, Martin Doll

Die Exkursion wird voraussichtlich vom 22. Juli bis zum 31. Juli oder 01. oder 02. August stattfinden. Die Teilnahme am Projektseminar „Ausstellung in Kamerun” ist obligatorisch. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, Personen, die eine AP machen möchten, werden bevorzugt. Die restlichen Plätze werden verlost. Ein Eigenanteil von ca. 350 Euro wird anfallen.

!!!!!!DIE ERSTE VORBESPRECHUNG FINDET am 10.04.2018 um 17.15 Uhr in Raum 23.03.U1.25 statt - die Teilnahme ist obligatorisch! (bitte den Raum nicht vor 17.15 betreten, da vorher dort eine andere Veranstaltung stattfindet)

Zweite Vorbesprechung und Vergabe der Plätze am 24.04.2018 um 15:30 im Raum 24.21.00.90.

Weitere Termine für die Vor- und Nachbesprechung werden noch bekannt gegeben. Die Teilnahme an diesen Terminen ist obligatorisch.

Es gibt die Möglichkeit, den Aufenthalt zu verlängern, allerdings muss dann der Rückflug selbst getragen werden (ca. 500 Euro).

Erste Vorbesprechung: 10.4.2018 um 17 Uhr in Raum 23.03.U1.25

  • (wöchentlich)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Tobias Winnerling, Oliver Kiechle

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.27 (Z 34)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.26 (Z 60)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 20.07.2017)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Tobias Winnerling, Oliver Kiechle

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.26 (Z 60)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

 

  • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 18.04.2018 - 20.07.2017)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Oliver Kiechle, Nancy Lambertz

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.04.2018 - 20.07.2017)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Marius Lange, Tobias Winnerling, Jonas Krüning

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 18.04.2018 - 20.07.2017)

Basisseminar / Grundkurs Neuzeit

Marius Lange, Jonas Krüning, Nancy Lambertz

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.26 (Z 60)

Basisseminar /Grundkurs Neuzeit

Marius Lange, Jonas Krüning, Nancy Lambertz

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Grundkurse das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Grundkursen werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt.

Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Grundkurssitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen.

Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 20.07.2017)

Besprechung "History without Borders"

Guido Thiemeyer

  • Mittwoch, 08:30 - 18:00 (Einzeltermin, 13.06.2018 - 13.06.2018)
  • Mittwoch, 08:30 - 14:00 (Einzeltermin, 13.06.2018 - 13.06.2018) - 2621.01.34 (Z 8)
  • Mittwoch, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 13.06.2018 - 13.06.2018) - 2621.01.34 (Z 8)

Das Große Abendländische Schisma und die Valois – Krisen und neue Aufbrüche

Philipp Stenzig

Fast das ganze 14. Jhdt über hatten die Päpste nicht in Rom, sondern in Avignon residiert, und durch ihre Abwesenheit von der ‘Ewigen Stadt’ manche Kritik auf sich gezogen. Im Jahre 1378 sollte dann das Große Abendländische Schisma – die Wahl zweier konkurrierender Päpste – die lateinische Christenheit für über 40 Jahre spalten. Auch die Nachwirkungen des franziskanischen Armutsstreites und neue dissidente Bewegungen trugen zum Eindruck einer latenten Kirchenkrise bei. Währenddessen war das französische Königtum durch die Erkrankung Charles’ VI. und den Tod des Dauphin geschwächt – erneut erhoben die englischen Lancaster Anspruch auf den Thron und drohten, das ganze Reich zu erobern. Es bedurfte innovativer Formen der Konfliktlösung, um diese Krisen zu überwinden, und das Verhältnis von regnum und sacerdotium neu auszuhandeln. Letztlich ging das Haus Valois gestärkt aus der Prüfung hervor, aber auch die Päpste vermochten nach der Rückkehr nach Rom ihre Herrschaft zu konsolidieren. Im einzelnen sollen behandelt werden:

  1. Der Papsthof von Avignon und das Große Abendländische Schisma
  2. Das Land im Chaos – Armagnacs gegen Bourguignons
  3. Der Konziliarismus und die Pragmatische Sanktion von Bourges
  4. Das Ende des Hundertjährigen Krieges und die Überwindung des Feudalismus im Südwesten

In der Veranstaltung werden die im Rahmen eines mediävistischen Proseminares üblichen allgemeinen Einführungen (Typologie der Quellen, Diplomatik etc.) und methodischen Fragestellungen (Literaturrecherche, Verfassung einer Hausarbeit etc.) behandelt.

Gute Latein- oder Französischkenntnisse sind von Vorteil

Studienleistung : Regelmäßige aktive Teilnahme (mit einem Referat), schriftliche Hausarbeit

 

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2017)

Das deutsche Kaiserreich: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland 1871-1914

PD Dr. Winfrid Halder

  • Freitag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2201.HS 2C (Z 101)

Der Holocaust als Visual History

Dr. Ute Caumanns

Nicht nur die Sprache scheint sich der Beschreibung des Holocaust zu entziehen. Die Frage, ob die Vernichtung der europäischen Juden überhaupt fassbar ist, stellt sich auch an die Bilder. Welche visuellen Zeugnisse sind überhaupt überliefert, was bilden sie ab, was bedeuten sie?

Die Übung zielt darauf ab, visuelle Repräsentationen des Holocaust als historische Quellen zu untersuchen. Dabei wird es um die Entstehungskontexte sowie den zeitgenössischen und retrospektiven Umgang mit ihnen gehen. Erwünschst ist neben der aktiven Teilnahme die Bereitschaft, ein kleineres Thema vorzubereiten. Kenntnisse einer osteuropäischen Sprache sind wie immer willkommen, aber nicht Voraussetzung.

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.68

Der Markt: Eine gewordene Institution in Verteidigung und Kritik

Michael Schneider

Die Institution des „Marktes“ ist keine überzeitliche Einrichtung, sondern ein Geflecht von Regeln, die sich im historischen Verlauf herausgebildet haben. Als solches hat marktförmiges Handeln und Wirtschaften spätestens seit dem 18. Jahrhundert immer wieder rückhaltlose Befürworter gefunden und ebenso scharfe Kritik auf sich gezogen. In der Lektüreübung werden verschiedene Positionen, Bewertungen und Analysen marktförmigen Handelns der letzten 250 Jahre gelesen und diskutiert, von Smith über Hayek und Friedman bis zu Marx und insbesondere Karl Polanyi.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 12.04.2018 - 12.04.2018) - 2332.01.68
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - ) - 2801.00.Hörsaal Sport (Z96)

Der Nahe Osten zu Beginn des XX. Jahrhunderts. Das Sykes-Picot-Abkommen, die Balfour-Deklaration und die Entwicklung bis zur Staatsgründung Israels

Sarah Sonneborn

Nationalistische Gefühle traten nicht nur zu Beginn des XX.Jahrhunderts in Europa auf,
sondern sie waren auch in den arabischen Ländern mehr als präsent. Das Problem ist ,dass
diese Staaten im Nahen Osten künstlich erschaffene sind. Das Schicksal, der vormals von den
Osmanen besiedelten Gebiete die willkürlich von Frankreich und England aufgeteilt wurden,
nahm seinen Lauf.
Am eklatantesten war diese Aufteilung in Palästina, dem späteren Staat Israel.
Dieser Kurs ist ein Versuch die dramatische Entwicklung des Nahen Ostens aus der
Anfangsperspektive von verschiedenen Seiten zu betrachten und zu analysieren.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2017) - 2303.01.41 (Z 34)

Der Umgang mit wissenschaftlicher Literatur vom Mittelalter – Lesen, verstehen, abfassen

Dr. Lars Hageneier

Eine Grundbedingung wissenschaftlicher Beschäftigung mit der Geschichte besteht darin, den aktuellen Forschungsstand zum anvisierten Thema sicher zu beherrschen. Dazu bedarf es allerdings einiger Übung sowohl hinsichtlich der Recherche und Beschaffung einschlägiger Literatur aber auch hinsichtlich des rezipierenden Umgangs mit den oftmals nicht einfachen Texten.

Im Mittelpunkt der Übung stehen daher die Lektüre ausgewählter neuerer Forschungsliteratur zur mittelalterlichen Geschichte sowie das Nachvollziehen ihrer jeweiligen Darstellungs- und Argumentationsstruktur. Darauf aufbauend sollen Fragen zum Abfassen eigener wissenschaftlicher Beiträge erörtert werden. Gerne darf es hierbei auch um konkrete Einzelprojekte der Studierenden gehen (Seminar-, Examensarbeiten).

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2017) - 2621.01.36 (Z 16)

Der Vietnamkrieg

Dennis Barowsky

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

Der delisch-attische Seebund

Christoph Michels

Athen ging aus den Perserkriegen als stärkste Seemacht hervor und damit als einzige Polis, die gewillt und in der Lage war, den ionischen Poleis Schutz vor der Rückkehr der Perser zu gewähren, mit der man im Jahre 479 noch unbedingt rechnen musste. Die gerade erst erbaute Flotte wurde für die Athener dann zum Herrschaftsinstrument in einem direkt nach dem Ende der Perserkriege entstandenen Bund griechischer Städte, dessen Hegemon Athen nach dem Rückzug der alten Führungsmacht Sparta wurde. Das Seminar nimmt diesen sogenannten „delisch-attischen Seebund“ in den Blick, der schließlich zu einem athenischen Seereich wurde und bis zu seinem Ende mit der athenischen Niederlage im Peloponnesischen Krieg die Grundlage dafür war, dass das demokratische Athen zur wichtigsten Polis der griechischen Staatenwelt im 5. Jh. aufstieg.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

Deutsche Kolonialgeschichte in globaler Perspektive

Stefanie Michels-Schneider

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die deutsche Kolonialgeschichte mit dem Schwerpunkt auf der Zeit 1884-1919, jedoch auch die Vorgeschichten und die Zeit bis 1960 mit in den Blick nehmend. Ein Schwerpunkt liegt auf der Perspektive dieser Geschichte im globalen Süden, also in besonderem Maße Afrika, aber auch China und dem pazifischen Raum.

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2511.HS 5B (Z 218)

Deutsche Kolonialgeschichte in kamerunischer Historiografie

Stefanie Michels-Schneider

Anhand einer Vielfalt von historischem Material wird gezeigt, wie in Kamerun über die deutsche Kolonialzeit geschrieben und gesprochen wird: Schulbücher, Abschlussarbeiten von Studierenden, Romane, Filme, mündliche Erzählungen werden vorgestellt. Ziel der Übung ist es, die Geschichte der kamerunischen Historiografie kennen zu lernen.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.68

Deutschsprachige Rektoratsreden von 1835 bis 1995

Prof. Dr. Bernd-A. Rusinek

Unter Rektoratsreden werden Bekundungen von Universitätsrektoren vor der universitären und universitätsnahen Öffentlichkeit verstanden. Die in der Regel für ein Jahr gewählten Rektoren bzw. Prorektoren (wenn der Landesherr selbst Rektor war), hielten bei Amtsantritt programmatische Reden. Adressaten waren Kollegen, Studierende sowie etwa Gäste aus dem Bildungsbürgertum, so dass die Rektoren in der Regel allgemeinverständlich sprachen. Der Umfang der gedruckten Texte beträgt im Durchschnitt 15 Seiten.

Geschichtsstudenten bekommen in der Regel keine Scheine, da diese für die Dokumentation des Studienverlaufs nicht benötigt werden. Einzige Ausnahme ist der Wahlpflichtbereich. (Mtlg. des Hist. Sem. an Verf.)

 

Pointiert: Es gibt kaum einen Bereich, der in den Rektoratsreden nicht thematisiert worden wäre.

Die Themen lassen sich in sechs Gruppen unterteilen, von denen vier für das angebotene Blockseminar von besonderem Interesse sind:

1)    Das innere Universitätsleben (z. B.: Diels, Hermann, Die Scepter der Universität. Rede, Bln., 1905; Spaeth, Joseph, Das Studium der Medizin und die Frauen, Wien 1872; Stadlbaur, Max, Über die akademische Freiheit. Rede an die Studierenden der Ludwig-Maximilians-Universität, München 1848).

2)    Gesellschaftsbezogene Themen (z. B.: Fehling, Hermann, Die Bestimmung der Frau. Ihre Stellung in Familie und Beruf, Basel 1891; Stintzing, Roderich, Die deutsche Hochschule in ihrem Verhältnisse zu der allgemeinen Bildung unserer Zeit, Erlangen 1863).

3)    Nationalsozialismus und Nachkriegszeit (z. B.: Heidegger, Martin, Die Selbstbehauptung der deutschen Universität, Freiburg 1933; Wunderle, Georg, Universität und Erziehung zum geistigen Führertum, Würzburg 1933; Kranz, H. W., Soldatentum auf rassischer Grundlage, Gießen 1941; Plank, Rudolf, Ein Ende oder ein Anfang?, Karlsruhe 1946)

4)    Schließlich bilden die Entwicklung der vom jeweiligen Rektor vertretenen Wissenschaft sowie einzelne Ergebnisse und Erkenntnisse einen wichtigen Themenblock. (Es seien genannt: Architektur, Biologie, Germanistik, Geschichtswissenschaft, Ingenieurswesen, Jura, Medizin, Philosophie, Physik, Volkswirtschaft)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten allein oder in Kleingruppen thematische Blöcke untersuchen -   Frauenstudium, Geschichtswissenschaft, Reichsgründung 1871, „Soziale Frage”, Technikhistorisches etc. - und ihre Ergebnisse in Referaten vorstellen.

Da an dem Erschließungsprojekt „Rektoratsreden” (Bayer. Akademie d. Wissenschaft) beteiligt, verfüge ich über einen Fundus von ca. 1.500 Rektoratsreden, der den Teilnehmern über „gigamove” zugänglich gemacht wird.

 


    Deutschsprachige Rektoratsreden von 1835 bis 1995

    Prof. Dr. Bernd-A. Rusinek

    Unter Rektoratsreden werden Bekundungen von Universitätsrektoren vor der universitären und universitätsnahen Öffentlichkeit verstanden. Die in der Regel für ein Jahr gewählten Rektoren bzw. Prorektoren (wenn der Landesherr selbst Rektor war), hielten bei Amtsantritt programmatische Reden. Adressaten waren u. a. Kollegen, Studierende sowie Gäste aus dem Bildungsbürgertum, so dass die Rektoren in der Regel allgemeinverständlich sprachen. Der Umfang der gedruckten Texte beträgt im Durchschnitt 15 Seiten. Es gibt kaum einen Bereich, der in den Rektoratsreden nicht thematisiert worden wäre.

    Wissenschaftsgeschichte und die Kulturgeschichte der deutschsprachigen Universitäten erhalten genauere Konturen, mehr Relief, so etwa in der Geschichte der Medizin.

    Die Themen lassen sich in sechs Gruppen unterteilen, von denen vier für das angebotene Seminar von besonderem Interesse sind:

    1)    Inneres Universitätsleben und Universitätstradition (z. B.: Diels, Hermann, Die Scepter der Universität, Bln., 1905; Spaeth, Joseph, Das Studium der Medizin und die Frauen, Wien 1872; Stadlbaur, Max, Über die akademische Freiheit, Ludwig-Maximilians-Universität, München 1848).

    2)    Gesellschaftsbezogene Themen (z. B.: Fehling, Hermann, Die Bestimmung der Frau. Ihre Stellung in Familie und Beruf, Basel 1891; Stintzing, Roderich, Die deutsche Hochschule in ihrem Verhältnisse zu der allgemeinen Bildung unserer Zeit, Erlangen 1863).

    3)    Nationalsozialismus und Nachkriegszeit (z. B.: Heidegger, Martin, Die Selbstbehauptung der deutschen Universität, Freiburg 1933; Wunderle, Georg, Universität und Erziehung zum geistigen Führertum, Würzburg 1933; Kranz, H. W., Soldatentum auf rassischer Grundlage, Gießen 1941; Plank, Rudolf, Ein Ende oder ein Anfang?, Karlsruhe 1946)

    4)    Schließlich bilden die Entwicklung der vom jeweiligen Rektor vertretenen Wissenschaft sowie einzelne Ergebnisse und Erkenntnisse einen wichtigen Themenblock. (Es seien genannt: Architektur, Biologie, Germanistik, Geschichtswissenschaft, Ingenieurswesen, Jura, Philosophie, Physik, Volkswirtschaft.)

    Wir können in der ersten Sitzung darüber sprechen, ob andere Themenblöcke für Sie von besonderem Interesse sind.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten allein oder in Kleingruppen thematische Blöcke untersuchen -   Frauenstudium, Geschichtswissenschaft, Reichsgründung 1871, „Soziale Frage“, Technikhistorisches etc. - und ihre Ergebnisse in Referaten vorstellen.

    Da an dem Erschließungsprojekt „Rektoratsreden“ (Bayer. Akademie d. Wissenschaft) beteiligt, verfügt der Veranstalter über einen Fundus von ca. 1.600 Rektoratsreden, der den Teilnehmern über „gigamove“ zugänglich gemacht werden kann (natürlich nur für Ihre.privaten Zwecke!).

    Die Veranstaltung ist für studium universale geöffnet.

    2 CP.‘s für Referentinnen und Referenten.

    • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018)

    Did Weimar fail?

    Paul Lukas Hähnel

    The first German democratic republic was proclaimed in Berlin 100 years ago. It is often assumed that the Weimar Republic was bound to fail due to a complex set of factors which finally brought Hitler to power.

    Although studies of the development of the first German democratic system occupy a prominent place in historical research, they are primarily concerned with the following question: Why did German democracy fail? Referring to an article of Peter Fritzsche and taking account of the latest research the seminar poses the question: Did Weimar fail? In addition to an active participation, students are required to give a presentation.

    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

    Die "Protokolle der Weisen von Zion"

    Dr. Ute Caumanns

    Die „Protokolle der Weisen von Zion” gehören zweifellos zu den Schlüsseltexten des modernen Antisemitismus. Zunächst nur im zaristischen Russland publiziert, strahlten sie nach dem Ersten Weltkrieg nach Westeuropa und in die USA aus. Ihre diversen Übersetzungen und Bearbeitungen erlebten in den kriegstraumatisierten und krisengeschüttelten Nachkriegsstaaten ihre eigentliche Konjunktur. Der Umstand, dass ihre Echtheit schon seit Anfang der 1920er Jahre widerlegt war, tat dieser keinen Abbruch, passte doch die Vorstellung von einer „jüdischen Weltherrschaft” nur allzu gut in die zeitgenössischen Feindbilder.

    Ziel des Seminars ist es, auf der Grundlage einer quellenkritischen Lektüre zentrale Aussagen und formale Mittel dieses Schlüsseltextes zu erarbeiten. Darüber hinaus wird es um dessen Produzenten bzw. Multiplikatoren gehen sowie um ausgewählte Aspekte der Wirkungsgeschichte.

    Neben der Teilnahme an der gleichlautenden Übung ist für den Erwerb des Leistungsnachweises eine mündliche Präsentation sowie die Erstellung einer Hausarbeit erforderlich. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind wünschenswert, jedoch nicht Bedingung für die Teilnahme.

    Bitte beachten Sie auch das als vierzehntägige Veranstaltung anrechenbare "Forum Neuzeit", das in diesem Semester unter dem Titel "Conspiratorial Narratives in Modern History" steht.

    • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.01.68

    Die "Protokolle der Weisen von Zion" / Übung zum Aufbauseminar

    Dr. Ute Caumanns

    Die „Protokolle der Weisen von Zion” gehören zweifellos zu den Schlüsseltexten des modernen Antisemitismus. Zunächst nur im zaristischen Russland publiziert, strahlten sie nach dem Ersten Weltkrieg nach Westeuropa und in die USA aus. Ihre diversen Übersetzungen und Bearbeitungen erlebten in den kriegstraumatisierten und krisengeschüttelten Nachkriegsstaaten ihre eigentliche Konjunktur. Der Umstand, dass ihre Echtheit schon seit Anfang der 1920er Jahre widerlegt war, tat dieser keinen Abbruch, passte doch die Vorstellung von einer „jüdischen Weltherrschaft” nur allzu gut in die zeitgenössischen Feindbilder.

    Ziel des Seminars ist es, auf der Grundlage einer quellenkritischen Lektüre zentrale Aussagen und formale Mittel dieses Schlüsseltextes zu erarbeiten. Darüber hinaus wird es um dessen Produzenten bzw. Multiplikatoren gehen sowie um ausgewählte Aspekte der Wirkungsgeschichte.

    Die Übung richtet sich nur an die TeilnehmerInnen des gleichnamigen Aufbauseminars. Ziel ist es, die dort angesprochenen Arbeitstechniken unter Anleitung einzuüben.

    Bitte beachten Sie auch das als vierzehntägige Veranstaltung anrechenbare "Forum Neuzeit", das in diesem Semester unter dem Titel "Conspiratorial Narratives in Modern History" steht.

    • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.01.68

    Die (De-)Konstruktion von Identitäten: Untersuchungen zu Alltag und Erinnerungspraktiken in Belarus

    Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

    The description and presentation of contemporary Belarus as the struggle of identity discourses, which are in some dimensions politically and culturally polarized, seems to be not only a local phenomenon at the moment. Identity struggles and polarization mark current European as well as global processes. They transcend boundaries between culture and social issues, making cultural identities more hybrid and stronger connected with class, gender, political preferences and lifestyles. Can the Belarussian case help us to understand these processes and to improve a now, more sensitive and inclusive social imaginary, as well as compare different experiences and ways of life beyond national boundaries? We will try to answer these and other questions through the analyses of and reflection on different discourses, images, examples of culturel production as well as memory and everyday practices from the Belarussian context and to discuss them in the broader European and global scope.

     

    Anforderungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: regelmäßige Vorbereitung durch Lektüre, stete Beteiligung an den Diskussionen im Rahmen der Veranstaltung sowie Übernahme eines Kurzreferates.

     

    Für Studierende, die an der Exkursion nach Belarus (und evtl. in die Ukraine) teilnehmen möchten, ist der Besuch dieses Workshops obligatorisch.

    • 08:30 - 16:00 (Blockveranstaltung, 03.09.2018 - 06.09.2018) - 2332.01.68

    Die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl

    Guido Thiemeyer

    Am Beispiel der Gründung der EGKS sollen die grundlegenden Techniken des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens eingeübt werden. Evtl. mit Tagesexkursion nach Brüssel in das Haus der europäischen Geschichte

    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.27 (Z 34)

    Die Perserkriege

    Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann

    In den Schlachten von Marathon, Salamis und Plataiai wurde der Versuch der persischen Monarchie, die Kontrolle über Griechenland zu erlangen, zurückgeschlagen. Dieser Abwehr werden in der späteren Überlieferung gewaltige Konsequenzen für den Verlauf der Weltgeschichte zugeschrieben. In der Vorlesungwird der Versuch unternommen, Realitäten und Fiktionen zu unterscheiden. Nach einer Charakterisierung derAkteure der Auseinandersetzung (Achämenidenmonarchie, Sparta, Athen, die übrigen Griechen) werden in chronologischer Folgedie Hauptpunkte vom Ionischen Aufstand bis zur Gründung des Delisch-Attischen Seebunds behandelt. 

    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 16.07.2018) - 2221.HS 2E (Z 181)

    Die Punischen Kriege

    Christoph Michels

    Im 3. und 2. Jahrhundert v. Chr. vollzog sich für Rom ein rasanter Aufstieg von einer italischen Regionalmacht zum beherrschenden Hegemon des Mittelmeerraums. Von größter Bedeutung waren dabei drei Kriege, die Rom gegen das punische Karthago führte, den großen Konkurrenten im Westen, der schließlich völlig vernichtet wurde. Das Aufbauseminar möchte die Hintergründe und die Folgen dieser „Punischen Kriege“ näher beleuchten. Neben der Ereignisgeschichte soll nach den Strukturen gefragt werden, die die römische Expansion begünstigten, und untersucht werden, wie dieser immer wieder auch als Imperialismus bezeichnete Prozess auf die Römer zurückwirkte.

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.26 (Z 60)

    Die Severer

    Felix Wunder

    Die Herrscherdynastie der Severer steht am Ende jener Epoche, die gemeinhin als hohe Kaiserzeit bezeichnet wird und markiert den Übergang zur sogenannten ‚Soldatenkaiserzeit‘, die durch rasche Herrscherwechsel und außenpolitische Bedrohungen gekennzeichnet ist. Die strukturellen Reformen der severischen Kaiser und ihre Repräsentationsstrategien sollen in der Veranstaltung ebenso in den Blick genommen werden wie die innen- und außenpolitischen Konflikte der Zeit. Im Mittelpunkt steht hierbei die Auseinandersetzung mit den antiken Autoren, deren Schilderungen und Werturteilen analysiert und hinterfragt werden müssen.

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Die imperiale Politik des Russischen Reiches am Beispiel des Krimkhanats

    Nina Reuter

    In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts expandierte das Zarenreich in die nördliche Schwarzmeerregion und annektierte 1783 das Krimkhanat, das fortan zu einem integralen Bestandteil des Russischen Reiches werden sollte. In der Übung wollen wir gemeinsam untersuchen, wie dieser Aneignungsprozess unter Katharina der Großen verlief und auf welchen Ebenen er erfolgte.

    Erwartet wird eine aktive Teilnahme, die Übernahme eines Referats sowie die Bereitschaft, auch englischsprachige Literatur vorzubereiten. Kenntnisse des Russischen sind nicht erforderlich.

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018)

    Doktorandenkolloquium

    Guido Thiemeyer

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2017)

    Einführung in die Geschichte Russlands und der Sowjetunion (Vorlesung/Grundkurs)

    Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

    Die Veranstaltung ist Teil der Pflichtveranstaltungen für Studierende im ersten Studienjahr. Sie wird parallel Dienstag und Mittwoch angeboten; die Inhalte der Veranstaltung an beiden Tagen sind identisch. Bitte entscheiden Sie sich für einen der beiden Termine und melden sich dafür an.

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 16.05.2018) - 2201.HS 2A (Z 336)
    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2201.HS 2A (Z 336)
    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018) - 2511.HS 5C (Z 346)
    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 30.05.2018 - ) - 2201.HS 2A (Z 336)

    Einführung in die Geschichte der Neuzeit

    Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

     

    Die für Studienanfänger konzipierte Vorlesung bietet in Verbindung mit dem Grundkurs eine Einführung in zentrale Problembereiche der neuzeitlichen Geschichte Europas, bei gleicher Gewichtung kultureller, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Aspekte. Dazu gehören u.a. die Europäisierung der Welt; das Wachstum der Staatsgewalt; Konfessionalisierung; Aufklärung; politische, wirtschaftliche und soziale Revolutionen; Nationen und Nationalismus und die zentralen Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts. In der letzten Vorlesungswoche wird dazu eine Abschlussprüfung in Form einer Klausur als Modulprüfung zu Vorlesung, Grundkurs und die Einführung in die Geschichte Osteuropas angeboten (erster Termin, weitere Termine Ende August/Anfang September und Mitte Oktober). Skripten zu den Vorlesungen unter http://www.geschichte.hhu.de/lehre/basismodule-informationen/vorlesung-einfuehrung-in-die-geschichte-der-neuzeit.html.

     

     

    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018) - 2511.HS 5C (Z 346)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 25.04.2018 - 16.05.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018) - 1612.HS Ersatz (Z 598)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 30.05.2018 - 18.07.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)

    Einführung in die Griechische Kunst

    Dr. Maria Kerssenbrock-Krosigk

    Diese Veranstaltung wird sich der Betrachtung griechischer Kunst aus der archaischen und klassischen Zeit widmen. Die Entwicklung der griechischen Skulptur wird dabei im Zentrum stehen. Ziel ist es, den Werken einen Kontext zu geben, der sie für eine differenzierte Betrachtung öffnet.

    Archäologische, kunsthistorische, sowie auch antike Texte werden mit ihren unterschiedlichen Perspektiven auf die Kunst herangezogen.

    Bereitschaft zum Gespräch wird vorausgesetzt.

    • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Erlebnis Archiv

    Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

    In der Veranstaltung wird von Fachleuten (Archivaren, Mitarbeitern des Archivberatungs- und Fortbildungszentrums Brauweiler) an konkreten Beispielen in die Archivkunde und ihre Hilfswissenschaften (Schwerpunkt Schriftenkunde/Paläographie) eingeführt. Das Seminar findet im Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des Landschaftsverbands Rheinland in Brauweiler bei Köln statt, so dass vor Ort auch Einblicke in die Bereiche Restaurierung, Archivberatung und die alltägliche Arbeit im Archiv gewonnen werden können.

    Das Blockseminar richtet sich ausschließlich an diejenigen, die im Anschluss an das Seminar in der vorlesungsfreien Zeit im Sommer ein 4-wöchiges Praktikum in einem Archiv ihrer Wahl absolvieren. Der Termin für das Praktikum kann mit dem jeweiligen Archiv im Rahmen von dessen Möglichkeiten individuell abgesprochen werden. Danach findet ein verpflichtender Auswertungstag beim LVR in Brauweiler statt. Eine Teilnahme nur am Projektseminar oder nur am Praktikum ist nicht möglich. Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Archivberatungs- und Fortbildungszentrum beim Landschaftsverband Rheinland. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt.

    • Dienstag, 12:00 - 14:00 (Einzeltermin, 10.04.2018 - 10.04.2018)

    Forum Antike & Mittelalter

    Univ.-Prof. Dr. Eva Schlotheuber, Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann

    Datum

    Referent

    Thema

     7. Mai

    Konstantin Klein (AG)

    Historiker am Euripos: Der Untergang von Byzanz im Spiegel der griechischen Autoren

     14. Mai

    Georgios Deligiannakis (AG)

    From paganism to Christianity in late antique Greece. New approaches and new material

     28. Mai

    Marieke Neuburg/

    Konstantin Winter (MA)

    Website über die Grafen von Berg /Pluralisierender Gottesgedanke

     4. Juni

    Tobias Daniels (MA)

    Rom als Zentrum von Bibliotheken, Buchproduktion und Buchhandel vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit

     11. Juni

    Stephan Baum (AG)

    Das Geschichtswerk das Eunapios von Sardes

     

     18. Juni

    Umberto Roberto (AG)

    Magie gegen die Barbaren: Olympiodoros von Thebes ueber den heidnischen Zauberer Libanius

     25. Juni

    Georg Jostkleigrewe (MA)

    Recht und Gewalt. Konfliktführungsmechanismen und Strukturen der politischen Interaktion im spätmittelalterlichen französischen Königreich

     9. Juli

    Magdalena Weileder (MA)

    Bedeutungslose Überreste? Die Lehrsammlung der Historischen Grundwissenschaften an der LMU München

    16. Juli

    Sascha Winkler (MA)/

    Alexander Nicholas Philippen (AG)

     Der Comic „Cola di Rienzo” und das Aktionskartenspiel ”Cola im Bade”/

    Die Antike Stadt im Nahen Osten vom 4. bis zum 7. Jahrhundert: Zwischen Niedergang und Stabilität

     

    • Montag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 07.05.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.27 (Z 34)

    Forum Neuzeit: Conspiratorial Thinking: Narratives in Modern History

    Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler, Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn, Dozenten des Historischen Seminars, Stefanie Michels-Schneider, Guido Thiemeyer, Michael Schneider

    24.04.2018: Dr. Douglas Selvage (Berlin) "Of Conspiracy Theories and Viruses: Misinformation, Disinformation and HIV/AIDS"

    08.05.2018: Dr. Claus Oberhauser (Innsbruck) „Die verschwörungstheoretische Interpretation der Französischen Revolution: Barruel – Robison – Starck und die Folgen"

    22.05.2018: Dr. Andrew McKenzie-McHarg (Cambridge/UK) "What are we talking about when we talk about Conspiracy Theories?"

    05.06.2018: Dr. Ilya Yablokov (Leeds/UK) „Fortress Russia: How Conspiracy Theories became the driving force of Post-Soviet Politics”

    19.06.2018: Dr. Ben Carver (Falmouth/UK) ”The Suspicious Mind: Apparitions of Conspiracy in Nineteenth-Century Enquiry”

    03.07.2018: Prof. Dr. Peter Knight (Manchester/UK) ”Everything is Connected: Vernacular Epistemology and the Visual Culture of Conspiracy”

    17.07.2018: Dr. Michael Hagemeister (Bochum) „Die Protokolle der Weisen von Zion – Fakten und Fiktionen”

     

    Zusätzlich zu seinem Vortrag am 22.05.2018 wird Herr Dr. Andrew McKenzie-McHarg einen Workshop in englischer Sprache anbieten, der das Vortragsthema erweitert. Der Workshop findet am 23.05.2018 statt; eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte kontaktieren Sie dafür Frau Dr. Caumanns unter ute.caumanns@uni-duesseldorf.de. Für die Teilnahme an diesem Workshop kann 1 CP zusätzlich erworben werden.

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (14-täglich, 24.04.2018 - 17.07.2018)

    Frankreich und der Rest der Welt: 1688–1697

    Tobias Winnerling

    Die Globalgeschichte hat sich in den letzten Jahren verstärkt mit der Einbettung der Konflikte des frühneuzeitlichen Europas in weltweite Zusammenhänge befasst. Eine der Ausprägungen dieser Beschäftigung ist die Suche nach dem ersten Welt-Krieg vor dem Ersten Weltkrieg. Dahinter verbirgt sich die Frage nach der Reichweite und Relevanz eigentlich innereuropäischer Auseinandersetzungen auf und für die übrigen Teile der Welt, also letztendlich nach dem „Rise of the West“. Bislang ist hierfür der Siebenjährige Krieg (1756–1763) als aussichtsreicher Kandidat in der Diskussion, aber auch andere Auseinandersetzungen wurden bereits so bezeichnet. Was also kommt dabei heraus, wenn man dieselben Fragestellungen an den Konflikt anlegt, der in der deutschen Geschichtsschreibung den etwas drögen Titel des „Pfälzischen Erbfolgekriegs“ (1688–1697) bekommen hat, in der französischen nur wenig packender als „Guerre de la Ligue d'Augsbourg“ firmiert und in der anglophonen neutral als „Nine Years‘ War“? Durch den Fokus dieser gewaltförmigen Auseinandersetzung am Ende des 17. Jahrhunderts soll die Position Europas – mit besonderem Augenmerk auf dem Frankreich Ludwigs XIV. auf dem Höhepunkt dessen Macht – in eine globale Perspektive gerückt werden: Mit offenem Ausgang.

    • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    Französisch für Historikerinnen und Historiker (Aufbaukurs)

    Jutta Mohr-Leinen

    Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Fachs Geschichte, die das Verständnis französischer Texte mit geschichtswissenschaftlicher Thematik trainieren möchten.

    Im Gegensatz zum „Grundkurs Französisch für Historikerinnen und Historiker" steht daher eine intensivere Arbeit am Text (Quellen, Sekundärliteratur, Presseartikel) im Vordergrund: Ausgehend von Textauszügen, deren thematische Ausrichtung in Absprache mit den Kursteilnehmern erfolgen kann, werden die dort erfassbaren Bereiche Grammatik, Fachvokabular und kulturwissenschaftlicher Hintergrund erarbeitet.

    Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wird der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit (Übersetzung der Textabschnitte) vergeben.

    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.22 (Z 16)

    Französisch für Historikerinnen und Historiker (Grundkurs)

    Jutta Mohr-Leinen

    Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Fachs Geschichte, die ihre Vorkenntnisse der  französischen Sprache im grammatischen Bereich auffrischen und ihren Wortschatz auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften erweitern möchten.

    Die wöchentlichen Veranstaltungen umfassen jeweils die Behandlung eines grundlegenden grammatischen Aspektes sowie die Übersetzung kurzer Textabschnitte mit geschichtswissenschaftlicher Thematik aus Fachliteratur und Presse, um Fachvokabular, feste Wendungen, Grammatikstrukturen und kulturelles Wissen im Textzusammenhang zu erarbeiten.

    Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wird der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit (Übersetzung der Textabschnitte) vergeben.

    • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.24 (Z 36)

    Freundeskreis

    Stefanie Michels-Schneider

    • Dienstag, 11:00 - 12:00 (Einzeltermin, 03.04.2018 - 03.04.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    Frieden schaffen nach dem Ersten Weltkrieg

    Dr. Susanne Brandt

    Das Seminar beschäftigt sich mit der Pariser Friedenskonferenz und mit dem Versailler Vertrag. Im Mittelpunkt stehen die Ziele der Friedensmacher und die Dynamik der Ereignisse von Januar bis Juni 1919, d.h. bis zur Unterzeichnung des Friedensvertrages. Aber auch die Seite des besiegten Deutschlands wird ausführlich beleuchtet. Ein Ausblick auf die Erfüllung und Revision des Vertrages gehört ebenso zum Seminarplan wie der Blick zurück auf die Kriegsjahre. Wie haben die großen Mächte, die in Paris zusammengekommen sind, den Krieg erlebt - und geführt? Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einigen Akteuren, die das Geschickt der Friedenskonferenz maßgeblich geprägt habe. Besondere Beachtung erfahren im Seminar vor allem Woodrow Wilson, Georges Clemenceau, David Lloyd George und der deutsche Außenminister Ulrich von Brockdorff-Rantzau. Neben der inhaltlichen Arbeit sollen Quelleneditionen, die zentral sind für die Beschäftigung mit der Pariser Friedenskonferenz und mit dem Versailler Vertrag von den Teilnehmern genutzt und den Kommilitonen vorgestellt werden. Jeder Teilnehmer wird also (nicht nur in einem großen Referat) an mehreren Aufgaben beteiligt sein und die Ergebnisse im Seminar einbringen, auch wenn keine Abschlussprüfung abgelegt werden soll.

    An das Seminar schließt sich eine Exkursion an, an der 15 Studierende teilnehmen können. Hier haben den Vorrang diejenigen, die im Masterstudiengang die AP zum Exkursionsmodul noch nicht abgeschlossen haben. Die Anmeldung und Auswahl der Teilnehmer (bei mehr als 15 Interessenten) erfolgt in der ersten Sitzung. Interessenten melden sich bitte schon vorab bei mir: susanne.brandt@phil.hhu.de  

    Die Exkursion findet statt vom 25.6.-29.6., Montag bis Freitag. Es geht um das Ende des Ersten Weltkrieges und den Versailler Vertrag – daher werden Orte, die den Waffenstillstand und den Völkerbund betreffen, besucht, auch in Paris natürlich. Außerdem der Ort der Unterzeichnung des Waffenstillstandes und das neue Museum auf dem Hartmannsweiler Kopf – Elsass-Lothringen gehört natürlich auch zum Thema Versailler Vertrag; Und das Museum in Meaux, nahe Paris, schauen wir uns auch noch an. Der genaue Exkursionsplan wird in der ersten Seminarsitzung am 13.4. vorgestellt. Die Eigenbeteiligung beträgt ca. 200 € pro Person. Wir reisen mit einem Bus.

    • Freitag, 12:30 - 16:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.26 (Z 60)

    Frühe Neuzeit im SPIEGEL. Wie erkennt man ein Geschichtsbild?

    Tobias Winnerling

    In der akademischen Welt gibt es eine Epoche namens Frühe Neuzeit, in der übrigen Welt nicht. So ließe sich aufs knappste zusammengefasst eine These formulieren, die nichts mit historischen Ereignissen zu tun hat, sondern nur mit deren Wahrnehmung. Denn während der Jahrhunderte, die in Ihrem Studienplan als Frühe Neuzeit gekennzeichnet werden, geschahen natürlich Dinge; die Frage ist nur, was diese Dinge sein und bedeuten sollen. Wie kann man sich zu diesen Geschehnissen verhalten, wenn sie nicht als „Frühe Neuzeit“ eingeordnet werden? Was ist die Alternative? Die Übung soll einen Blick über den akademischen Jägerzaun werfen, und zwar in den SPIEGEL als Beispiel für eine Instanz populärkultureller Geschichtsverarbeitung (auch jenseits von Hitlertitelbildern). Anhand von Artikeln der letzten zehn Jahre sollen einige Fragen thematisiert werden: Lässt sich aus den Artikeln, die sich mit Dingen befassen, die hier eben nicht als frühneuzeitlich etikettiert werden, ein Geschichtsbild herausarbeiten, vielleicht sogar ein Konzept epochaler Zuordnungen? Zu welchem Verhalten fordern uns diese Darstellungen auf? Was sagt das über unsere eigene Zeit aus (falls es das tut)? Und wie lässt sich ein produktiver Umgang mit derartigem Stoff jenseits von erbsenzählerischen Richtig-Falsch-Dichotomien finden?

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    Germany and Central Europe: Geopolitics of an Uneasy Relationship

    Nina Reuter

    The relationship between Germany and Central Europe has been uneasy, turbulent and complicated for centuries. While leaders, states and empires came and went, the relations were shifting back and forth between cooperation and conflict. While the forms of amity and enmity kept changing, they were always rooted in geopolitical ideas about how the map of (Central) Europe should be organised. It is around these shared ”mental maps” that key questions were asked. What is Central Europe and what is the best way to govern it? Is Germany part of Central Europe, or rather a distinct entity, perhaps even a natural rival or enemy? Are Germany and Central Europe integral parts of the Euro-Atlantic West, or do they rather occupy an own special position? Does the geographical proximity between Germany and Central Europe make everyone more, or less secure? While these questions are posed in the language of geography, the answers are inevitably political, as they shape the ways how policies are decided and implemented. By thinking about Germany and Central Europe in a particular way, certain patterns of cooperation/conflict are seen as preferable and logical, while others are discarded or not even thought about.

    The module will explore the most important instalments of this geopolitical thinking in – and about – Germany and Central Europe from 1848 until the present time. Starting with the competing visions of organising (Central) Europe in the 19th century, it will walk students through imperial and National Socialist geopolitics, through the Cold War turn towards the ”West” and the related 1990s idea of the EU/NATO enlargement as ”the return to Europe”, all to way to the most recent developments, including the ”refugee crisis” of 2015-2016. Each of the topics will be split between an introductory lecture and a subsequent seminar discussion based on required readings.

    Students will be assessed on their active participation and a short oral presentation based on an assigned text.

    English will be the working language, no other language skills are required.

    • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.05.2018 - 25.05.2018)
    • Freitag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2302.U1.24 (Z 28)
    • 10:30 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa, 22.06.2018 - 23.06.2018)

    Geschichte Nordrhein-Westfalens 1945-1990

    Dr. Uta Hinz

    Lange wurde Zeitgeschichte vor allem aus einer überregionalen Gesamtperspektive geschrieben. In Darstellungen zur 'alten' Bundesrepublik bis 1990 erscheint diese zumeist als politische, ökonomische und soziokulturelle Einheit. War sie das aber?
    Die Übung möchte in die Politik-, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte Nordrhein-Westfalens seit der Gründung des Landes 1946 einführen. Die Themenbreite reicht dabei von politischen Konstellationen über ökonomische Entwicklungen im Kernland von Kohle und Stahl bis hin zu gesellschaftlich-kulturellem Wandel z.B. durch Strukturwandel oder Migration. Zugleich soll es aber auch um die Frage gehen, inwiefern sich 'allgemeine' historische Entwicklungen und Zäsuren in der Bundesrepublik landesgeschichtlich deckungsgleich abbilden bzw. welche Spezifika sich im bevölkerungsreichsten Bundesland feststellen lassen.

    • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

    Geschichte als Wissenschaft

    Dr. Thomas Gerhards

    Die Veranstaltung schlägt einen weiten Bogen von der Aufklärungshistorie im 18. Jahrhundert, über die fachliche Etablierung und Professessionalisierung der historistischen Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert bis hin zu den jüngsten globalen Entwicklungen an der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert. Ziel ist es, anhand zentraler Texte (Ranke, Droysen, Weber, Bloch, Schieder, Mommsen, Osterhammel etc.) die wichtigsten Wegmarken der innerfachlichen Theoriediskussionen nachzuvollziehen: Was macht Geschichtsschreibung zur Wissenschaft, und was unterscheidet sie von anderen Wissenschaften?

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2801.00.01

    Geschichte der Arbeit in Afrika: Theorien, Methoden und Alltagserfahrungen zwischen Sklaverei, Lohnarbeit und Prekarität, 1500-2000

    Tristan Oestermann

    In den letzten 500 Jahren war Arbeit stets ein bedeutender, aber auch ambivalenter Faktor gesellschaftlichen Wandels in Afrika. Einerseits war Arbeit oftmals verbunden mit Zwang und Gewalt. Die europäische Nachfrage nach afrikanischen Arbeitskräften führte zum transatlantischen Sklavenhandel und während der Kolonialherrschaft zu Zwangsarbeit. Andererseits eröffnete Arbeit Frauen und Männern auch neue Möglichkeiten, größere Autonomie zu erlangen und sich selbst zu verwirklichen.

    Das Proseminar führt in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens ein. Darüber hinaus vermittelt es einen ersten Überblick über die Geschichte der Arbeit in Afrika – vom frühneuzeitlichen Sklavenhandel bis zu den informellen und prekären Arbeitsbeziehungen in den postkolonialen Staaten des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Es beschäftigt sich damit, wie Afrikanerinnen und Afrikaner zu verschiedenen Zeiten in unterschiedlichen Regionen Arbeit erlebten und gestalteten, welche Zwänge Arbeit ihnen auferlegte und welche Möglichkeiten sie ihnen eröffnete.

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Geschichte der Frühen Neuzeit / Geschichtstheorie

    Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr

    Das Kolloquium ist in erster Linie ein Forum für die Vorstellung von Abschlussarbeiten (Master & Dissertation), soll darüber hinaus aber auch Raum für die Diskussion aktueller Debatten in der Geschichte der Frühen Neuzeit und der Geschichtstheorie bieten.

    Für Masterstudierende ist der Besuch des Masterforums und des Forums Neuzeit obligatorisch.

     

    konstituierende Sitzung am 12.04.2018, 16.30 Uhr

    Blockseminartage am 08.06.2018 (10-16 Uhr) und am 06.07.2018 (10-16 Uhr)

     

    • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 12.04.2018 - 12.04.2018)
    • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018)
    • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 06.07.2018 - 06.07.2018)

    Geschichte der Wirklichkeit

    Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr

    Geschichte hat es mit vergangener Wirklichkeit zu tun – womit auch sonst. Das Problem ist nur: Wie wirklich kann diese Wirklichkeit sein, wenn sie vergangen ist? An diesem grundlegenden Widerspruch knabbert die Geschichtswissenschaft schon immer herum, dass sie nämlich behauptet, tatsächliche vergangene Zustände zu behandeln, auf diese Tatsachen aber nie zugreifen kann. Böse Zungen behaupten daher, Geschichtswissenschaft sei eine Wissenschaft, die sich dadurch auszeichne, keinen Gegenstand zu haben.

    Die Vorlesung will das Problem einer Geschichte der Wirklichkeit (und einer Wirklichkeit der Geschichte) auf zweierlei Weise angehen. Einerseits soll es um die Frage gehen, was unter Wirklichkeit verstanden werden kann und mit welchen Wirklichkeiten man es zu tun hat, wenn diese vergangen sind. Andererseits soll es weniger theoretisch, sondern historisch konkreter um die Frage gehen, was in vergangenen Zeiten unter Wirklichkeit verstanden worden ist. Angesichts von Debatten um fake news und alternative facts ein Problem, das einmal mehr aktuell geworden ist.

    • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 16.07.2018) - 2301.HS 3B (Z 114)

    Geschichte im Radio

    Michael Kuhlmann

    • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.68

    Geschichte und Gegenwart der Europäischen Integration

    Guido Thiemeyer

    Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der Europäischen Integration seit dem 19. Jahrhundert und geht im zweiten Teil ausführlich auf die gegenwärtigen Probleme (Staatsverschuldungskrise, Migrationskrise, „Brexit“) ein.

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.04.2018 - 20.07.2017) - 2201.HS 2D (Z 339)

    Geschichte(n) über Preußen: Eine Geschichte literarischer Rezeption des 18. Jahrhunderts.

    Sebastian Tupikevics

    „Und streit', ein tapfrer Grenadier, / Von Friedrichs Mut erfüllt! / Was acht' ich es, wenn über mir / Kanonendonner brüllt?“, dichtete Johann Wilhelm Ludwig Gleim zu Beginn des Dritten Schlesischen Krieges 1756. Noch hundert Jahre später sind vergleichbare Töne über die Schlachten Friedrichs II. in der deutschen Literatur zu vernehmen. Erst in der deutschen Nachkriegszeit (und hier besonders in der DDR) wurde der Mythos von „Preußens Gloria“ demontiert.

    Parallel zur Kriegsgeschichte Preußens entstanden gerade im 19. Jahrhundert eine Vielzahl von verklärten (und romantisierten) Erzählungen über das (Privat-)Leben der preußischen Herrscher. In diesen Geschichten finden sich beispielsweise die Liebesabenteuer Friedrichs II., die Séancen Friedrich Wilhelms II. (samt erfolgreicher Geistererscheinung) und schwärmerische Urlaubsreisen Friedrich Wilhelms III. und seiner Frau Königin Luise von Preußen. Einige Elemente dieser fiktiven Geschichten fanden sogar ihren Weg in die Geschichtsbücher und werden – in Teilen – bis heute von der Forschung aufgegriffen.

    Im Rahmen dieses Proseminar werden verschiedene Texte des 18., 19. und 20. Jahrhunderts – sowohl literarische als auch wissenschaftliche – über die Geschichte Preußens untersucht. Dabei werden die Provenienz der fiktionalen und faktualen Aussagen, allgemeine narrative Strukturen und diskursive Einflüsse näher betrachtet, ebenso wie medienspezifische Distributionswege.

    Ein Erscheinen in der ersten Sitzung ist obligatorisch zur Teilnahme an diesem Proseminar.

    • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018)

    Gewaltgemeinschaften in Mittelost und Südosteuropa 1600-1900

    Walter Daugsch

    Die Übung thematisiert die Entstehung und Entwicklung "[...] soziale[r] Gruppen oder Netzwerke, die sich innerhalb ihrer sozialen und politischen Umwelt durch Gewalt stablisieren[...]" (http://gepris.dfg.de/projekt/71062747, 11.12.2017) in Ost- und Südosteuropa während der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert, die durch ihre spezifischen Organisationsformen die Geschichte des Raumes beeinflussten und bis in die jüngste Zeit Gegenstand von Mythen sind, die die Narrative ihrer Regionen mitbestimmen. Anhand ausgewählter Beispiele (Kosaken, Hajduken, Uskoken, Klephten u.a.) soll die historische Bedeutung solcher Gruppen unter militärgeschichtlichen, aber gerade auch unter wirtschafts-, sozial- und kulturgeschichtlichen und gesellschaftspolitischen Aspekten untersucht werden. Dabei sollen ältere Erklärungsformen und neueste, regionen-, fach- und epochenübergreifende Forschungsansätze ("Sozialrebellen", "Banditen" - "Gewaltgemeinschaften") verglichen werden.

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2801.00.02

    Hellenistische Numismatik

    Katharina Martin

    Nach dem Tod Alexanders des Großen teilen seine Generäle das große Reich unter sich auf und errichten eigene Monarchien: zu den großen der Ptolemäer, Seleukiden, Antigoniden kommen regionale Dynastien z.B. in Sizilien, Kleinasien, Armenien, Baktrien. Geldwirtschaftlich stützen sie sich auf zwar die von Alexander eingeführte Währung, gleichzeitig gehen sie jeweils individuell eigene, neue Wege. Damit setzen sie Maßstäbe in der formalen Gestaltung von Münzen, die bis heute gelten.
    In der Übung werden wir die verschiedenen Dynastien, ihre Wirtschaftssysteme und ihre Münzen kennenlernen - theoretisch aus der Sekundärliteratur und praktisch durch die Arbeit mit Originalen - und die jeweils regionalen Unterschiede erarbeiten.

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018)

    Humanisten, Herrscher und Poeten - Politische Theorie und Herrschaftspraxis im 14. Jahrhundert

    Univ.-Prof. Dr. Eva Schlotheuber

    Das „dramatische“ 14. Jahrhundert war nicht nur die Zeit der Pest und Naturkatastrophen, und der großen Kämpfe zwischen Kaiser und Papst sondern auch die Zeit der großen politischen Theorien und gesellschaftlicher Neuentwürfe. Philosophen und Theologen wie Dante Alighieri, Marsilius von Padua, Petrarca, Meister Eckart oder Wilhelm von Occam entwickelten neue gesellschaftliche Visionen und politische Ideen. Die Humanisten griffen mit ihren literarischen Lösungsentwürfen auf die Antike zurück und versuchten wie Cola di Rienzo mit Petrarcas Hilfe sie konkret in Rom und Oberitalien, in einer von beständigen Kriegen und Fehden geprägten Situation umzusetzen. In der Vorlesung sollen die politischen Theorien der großen Denker, die neuartige Entfaltung visueller Kommunikation im öffentlichen Raum und die praktische Diplomatie der Humanisten im historischen Kontext diskutiert werden.

    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2017) - 2221.HS 2E (Z 181)

    Informationsveranstaltung für den Zwei-Fach-Master Germanistik und Geschichte (für Studienbeginn WiSe 2018/19)

    Miriam Albracht, Marius Lange

    Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierende, die im Wintersemester 2018/19 ein Zwei-Fach-Masterstudium der Germanistik und Geschichte beginnen sowie an fortgeschrittene BA-Studierende, die sich über den Masterstudiengang informieren möchten.
    Im Rahmen der Veranstaltung wird der Aufbau des Masterstudiums vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu klären und den Studienverlaufsplan zu besprechen.
    Sollten Sie noch nicht eingeschrieben sein, melden Sie sich bitte unter marius.lange@uni-duesseldorf.de zur Veranstaltung an.

    • Dienstag, 16:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.04.2018 - 24.04.2018) - 2301.HS 3B (Z 114)

    Joe Sacco: Dokumentation und Reportagen im Comic

    Dr. Susanne Brandt, Dr. Michael Heinze

    Comics, Graphic Novels, Mangas et al. – alles Begriffe, die graphische Erzähltexte fiktionaler oder nicht-fiktionaler Natur beschreiben. Es sind letztere, die im Zentrum dieses Seminars stehen werden in der Form von Büchern eines der weltweit bekanntesten Comic-Journalisten. Joe Sacco selbst spricht von „comics journalism“, versucht also bereits mit der Begrifflichkeit dem Vorurteil entgegen zu wirken, dass der Comic als Genre sich nicht mit ernsthaften Themen auseinander könne, geschweige denn als dokumentarisches Genre einsetzbar sei.

    In diesem interdisziplinären Seminar wollen wir uns von literaturwissenschaftlicher (anglistischer) und historischer Perspektive mit ausgewählten Texten dieses Autors auseinandersetzen. Ziel ist es, zu diesen Texten einen wissenschaftlichen Zugang zu finden, bzw. sich der Spezifika graphischen Erzählens bewusst zu werden. Studierende sollen am praktischen Beispiel lernen, welch spezielles Handwerkszeug es braucht, um sich mit diesem Gegenstand angemessen zu beschäftigen.

    Das Seminar soll insofern bilingual sein, als Texte in beiden Sprachen gelesen und besprochen werden können. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten beide Sprachen angemessen beherrschen.

     

    Comics, graphic novels, mangas and so forth – terms one and all that describe fictional or non-fictional graphic narratives. The latter genre will be focussed on in this seminar which will look at the work of one of the most renowned comics journalists in the world. Joe Sacco himself has coined the term ‘comics journalism’ by way of counteracting the stereotype that comics as a genre cannot deal with serious topics, let alone be employed as a medium of reportage.

    This interdisciplinary seminar will look at selected texts from this author’s oeuvre from the points of view of the literary scholar and of the historian. The class will aim to establish a scholarly approach to these texts and to make students aware of the specifics of graphic narratives. Students will learn what it takes to analyse a graphic text.

    The seminar will insofar be bilingual as texts can be read and discussed in either language. Participants will need a good command of both languages.

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018)

    Juden und andere Schuldige: Verschwörungsnarrative in der Neuzeit (in Kooperation mit der Universität Greifswald)

    Dr. Ute Caumanns

    „Die Juden” sind unter den usual suspects wohl die verbreitetsten Protagonisten verschwörungstheoretischer Narrative. Schon in mittelalterlichen Ritualmordlegenden übernehmen sie die tragende Rolle, hier noch im Kontext eines religiösen Antijudaismus. Seit dem 19. Jahrhundert treten antisemitische und damit sozialdarwinistisch-rassistisch geprägte Verschwörungsnarrative hinzu. Sie erleben im 20. Jahrhundert, mit der Rezeption der berüchtigten „Protokolle der Weisen von Zion” oder der Vorstellung von den jüdischen „Drahtziehern” der Oktoberrevolution ihre besondere Wirkungsmächtigkeit und weltweite Verbreitung.

    Ziel des Seminars ist es, anhand historischer Fallstudien (aus unterschiedlichen Regionen West- und Osteuropas) verschwörungstheoretische Schlüsseltexte, aber auch visuelle Quellen, auf ihre narrative Qualität hin zu untersuchen, nach deren Produzenten und Multiplikatoren zu fragen sowie Rezeptionsbedingungen herauszuarbeiten.

    Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Universität Greifswald ausgerichtet. Eine erste Phase (4 Sitzungen), die parallel an beiden Hochschulen stattfindet, dient der Erarbeitung theoretischer Grundlagen. Die zweite Phase, in der neuzeitliche Fallbeispiele präsentiert werden sollen, besteht aus einem gemeinsamen Blockseminar (22.-23. Mai, 9:00-18:00 Uhr) mit Studierenden der Universität Greifswald sowie einem von Andrew McKenzie-McHarg (Cambridge) geleiteten Workshop. Die Abschlussphase (4 Sitzungen) findet wieder parallel statt.

    Für den Erwerb des Leistungsnachweises ist neben der mündlichen Präsentation die Erstellung einer Hausarbeit erforderlich. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind wünschenswert, jedoch nicht Bedingung für die Teilnahme.

    Bitte beachten Sie auch das als vierzehntägige Veranstaltung anrechenbare "Forum Neuzeit", das in diesem Semester unter dem Titel "Conspiratorial Narratives in Modern History" steht.

    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 15.05.2018) - 2331.05.22 (Z 18)
    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 29.05.2018 - 19.06.2018) - 2331.05.22 (Z 18)
    • 09:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 22.05.2018 - 23.05.2018)

    Kinder, Kronen und Konflikte. Die Heiratspolitik der Luxemburger im 14. Jahrhundert

    Uwe Tresp

    Einer der wirkmächtigsten Faktoren gesellschaftlicher und kultureller Verflechtung des vormodernen Europa war die dynastische Politik der europäischen Herrscherhäuser. Während sich die ältere Forschung hauptsächlich mit der politischen Dimension von Fürstenheiraten oder Herrschaftsverträgen befasste, wurden in den letzten Jahren verstärkt auch sozial- und kulturgeschichtliche Aspekte dieses Themas erforscht. Eine besonders aktive – und wendige – dynastische Politik betrieb das Herrscherhaus der Luxemburger, insbesondere König Johann der Blinde von Böhmen (1296–1346) und Kaiser Karl IV. (1316–1378), wobei ihre Kinder und Verwandten in starkem Maße mit einbezogen wurden. An ausgewählten Beispielen soll die dynastische Politik der Luxemburger quellennah behandelt und dabei grundlegende Methoden und Arbeitsweisen der Geschichtswissenschaft vermittelt werden.

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 08.05.2018 - )
    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

    Kolloquium Globalgeschichte

    Stefanie Michels-Schneider

    Wer interessiert sich im Master und darüber hinaus für das Thema Globalgeschichte/Kolonialgeschichte und möchte in diesem Bereich eine Abschlussarbeit schreiben? Wir kooperieren dieses Semester mit der Universität Köln (Prof. Ulrike Lindner) und werden am 10.7. von 16.30 bis 18 Uhr ein Kolloquium in Köln gestalten.

    Wichtig: Teilnahme an der Vorbesprechung am 10.4. von 16.30-17 Uhr, da wir hier das Semesterprogramm gemeinsam besprechen und gestalten.

    Am 15.5. werden wir voraussichtlich gemeinsam die Ausstellung "Der Wilde schlägt zurück" im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln besuchen.

    Zusätzlich veranstalten wir einen Stammtisch Globalgeschichte im Tigges (Bilk) zu folgenden Terminen: 10.4., 8.5., 5.6., 3.7. jeweils um 18.30. 

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018)

    Konzeption der Ausstellung „Koloniale Verbindungen: Rheinland/Grasland – Deutschland/Kamerun“ für Dschang (Kamerun)

    Stefanie Michels-Schneider, Martin Doll

    Im September 2017 zeigte das Stadtmuseum Düsseldorf die Ausstellung "Koloniale Verbindungen: Rheinland/Grasland - Deutschland/Kamerun", die im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes erarbeitet wurde. Unter diesem Titel wird im Seminar gemeinsam eine neue Ausstellung entwickelt. Sie wird Ende Juli im Musée des Civilisations im Rahmen einer Exkursion in Dschang (Kamerun) gezeigt. Angedacht ist, die Reise des Ehepaars Thorbecke (1911-1913) zum Ausgangspunkt zu nehmen.
    In den einzelnen Sitzungen wird es zum einen darum gehen, die historischen kolonialen Verschränkungen zwischen Rheinland und Grasland anhand einzelner Gegenstände (Gemälde, Fotografien, Lautaufnahmen und ethnographische Objekte) nachzuzeichnen. Zum anderen soll anhand folgender Fragen ein Ausstellungskonzept entwickelt werden:
    - Welche Netzwerke und Infrastrukturen zwischen den einzelnen Akteur_innen sind für Kamerun relevant?
    - Welche Erzählstränge und Erklärungen müssen hinzukommen?
    - Welche Gegenüberstellungen wollen wir hervorheben?
    - Wie kann das Konzept in den Raum überführt werden?
    - Welche Medien wollen wir warum einsetzen?
    - Wie bereiten wir diese Ausstellung über die Distanz hinweg vor?
    Über die Ausstellung hinaus soll im Seminar an einem Katalogkonzept und der entsprechenden Aufbereitung von Abbildungen und Begleittexten gearbeitet werden.
    Zeitgleich zu unserem Seminar wird sich eine Parallelveranstaltung mit Germanistikstudierenden der Université de Dschang in Kamerun dem gleichen Thema widmen. Es wird daher immer wieder darum gehen, schon während des Semesters den Austausch zu suchen.
    Da das Seminar darauf abzielt, die theoretischen Auseinandersetzungen mit der praktischen Erarbeitung der Ausstellung zu verbinden, ist die Anwesenheit der Teilnehmenden unerlässlich.
    Es ist geplant, 14 Studierenden im Rahmen einer Exkursion und Sommerschule die Möglichkeit zu geben, die Ausstellung vor Ort in Dschang umzusetzen und bei der Eröffnung dabei zu sein.


    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Kooperation und Konflikt. Polis und König im Hellenismus

    Jan-Markus Kötter

    Nach dem Tod Alexanders III. von Makedonien (323 v. Chr.) entstanden in dessen ehemaligem Machtbereich verschiedene monarchisch beherrschte Staatsgebilde. Deren jeweilige Könige zielten auf eine möglichst vollständige Durchsetzung ihrer Herrschaftsansprüche in ihrem Einflussgebiet, waren dabei aber stets mit Ansprüchen griechischer Poleis konfrontiert, die nicht ohne Weiteres gewillt waren, ihre althergebrachte städtische Autonomie aufzugeben. Dies führte zu einem spannungsvollen Verhältnis zwischen zentralen und lokalen Ebenen der Machtausübung. Unter Berücksichtigung literarischer, epigraphischer und numismatischer Zeugnisse nähert sich das Seminar den sich hieraus ergebenden Kommunikationsprozessen zwischen Königen und Poleis an. Im Vordergrund steht die Frage, wie hellenistische Könige ihre Ansprüche gegenüber Städten formulierten, welche Wege direkter und indirekter Machtausübung sie einschlugen, wie die Städte auf entsprechende Kommunikationsangebote der Könige reagierten und welche gegensätzlichen Positionen dabei ggf. auch innerhalb einzelner Poleis eingenommen wurden.

    Die Studierenden werden gemeinsam Analysekategorien entwickeln und diese eigenständig an selbst gewählte Fallbeispiele (bestimmte Städte oder

    Könige) herantragen. Neben einer regelmäßigen und aktiven Teilnahme wird die Bereitschaft zum kooperativen Lernen sowie zur Übernahme einer entsprechenden Ergebnispräsentation vorausgesetzt. Abgeschlossen wird das Seminar mit einer Hausarbeit, die als Modulabschlussprüfung dient.

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Kranken- und Behindertenmorde in Weißrussland und der Ukraine, 1941 – 1944: Historische Aufarbeitung und Erinnerungskultur

    Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

    Die Übung befasst sich mit einem bis heute weithin unbekannten Aspekt nationalsozialistischer Verbrechen auf dem Territorium von Weißrussland und der Ukraine, wo bereits kurz nach dem deutschen Überfall vereinzelt Behinderte und psychisch kranke Menschen getötet wurden. Im weiteren Verlauf des Krieges wurden diese Mordaktionen, die sich gegen die von den Nationalsozialisten als „unnütze Esser” angesehenen körperlich, geistig oder psychisch Behinderten richteten, auf Heime und/oder Krankenhäuser ausgedehnt. Beteiligt an diesen Tötungsaktionen waren vor allem die Einsatzgruppen von Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes und Polizeibataillone. Aber auch deutsches medizinisches Personal, das von rassehygienischen Vorstellungen geprägt war, Mitglieder der deutschen Zivilverwaltung sowie Einheimische wirkten an den Mordaktionen mit. Nach Kriegsende befassten sich die deutsche wie auch die sowjetische Justiz mit diesen Verbrechen, doch fanden sie bisher erst ansatzweise Eingang in die Erinnerungskultur der Sowjetunion und ihrer Nachfolgestaaten. Mit den Gründen dafür wird sich die Veranstaltung ebenfalls befassen.

    In Kooperation mit den Instituten für Philosophie und Geschichte der Medizin (wo jeweils auch eine Lehrveranstaltung aus dem Themenbereich „Euthanasie” angeboten wird) wird im Anschluss an die Übung (voraussichtlich im September 2018) eine Exkursion nach Belarus und in die Ukraine stattfinden, die an einige der inzwischen bekannten Verbrechensorte führt, wo wir auch mit einheimischen Museumspädagogen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von lokalen Gedenkorten ins Gespräch kommen werden.

    Die regelmäßige aktive Teilnahme ist verpflichtend. Erwartet werden die Übernahme eines Referates, die gründliche Lektüre der im Semesterapparat bereitgestellten Texte sowie die stete Beteiligung an den Diskussionen im Rahmen der Veranstaltung.

    • 10:00 - 16:00 (Blockveranstaltung, 13.08.2018 - 17.08.2018) - 2332.01.68

    Kriegs- und Diktaturerfahrungen im 20. Jahrhundert: Polen und Deutschland im Spiegel von Spielfilmen

    Univ.-Prof. Dr. Volker Dörr, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

    Polen wie Deutschland erlebten im 20. Jahrhundert auf teils unterschiedliche, teils ähnliche Weise faschistische und kommunistische Diktaturen sowie den Zweiten Weltkrieg. Die Erinnerung daran ist im Fluss: Es gibt dabei sowohl wachsende Parallelen wie auch Differenzen. Am Beispiel von Spielfilmen soll das Seminar zur gemeinsamen Erschließung des Themas führen und dabei die Diskussion zwischen deutschen und polnischen Studierenden fördern. Polnische Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich, englische werden jedoch vorausgesetzt.

    Die Veranstaltung findet in Danzig/Gdansk in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik der HHU, den Seminaren für Deutsch und für Geschichte an der Universität Gdansk, dem Kaschubischen Institut und dem Europäischen Solidarnosc-Zentrum statt und wird aus Mitteln des Internationalisierungsfonds der HHU bezuschusst. Es wird ein kleiner Eigenbeitrag zu den Reise- und Unterkunftskosten erhoben.

    Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Anmeldung in der Vorbesprechung am 31. Januar 2018 um 14.30 Uhr in Raum 23.31.06.62, oder in einer Sprechstunde einer der beiden Dozenten.

     

    • (Blockveranstaltung + Sa und So, 13.05.2018 - 20.05.2018)
    • Mittwoch, 16:00 - 17:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018)

    Kriegslegitimation und Kriegsgründe - Der "gerechte" Krieg

    Christoph Martin Frederik Heinrich

    Seit es Kriege gibt, waren alle Parteien immer darum bemüht, ihr militärisches Handeln zu begründen und gegenüber ihren Bürgern zu legitimieren. Von der Antike bis zu den modernen Konflikten wurde immer wieder der Passus des „gerechten Krieges“ bedient. Der ethisch und rechtlich legitimierte Krieg unter bestimmten Voraussetzungen war demnach ein probates Mittel politische, religiöse oder weltanschaulichen Ziele zu erreichen und durchzusetzen.

    Dieses Seminar untersucht wie sich der Begriff des „gerechten Krieges“ in der europäischen Geschichte entwickelte und welche Voraussetzungen wann erfüllt waren, damit ein Krieg als „gerecht“ angesehen wurde.

    Anhand von Quellen werden beispielhaft Kriegsbegründungen erläutert und in den historischen Kontext eingebettet um zu ermitteln, ob nicht nur Krieg, sondern auch dessen Legitimationsstrategien gleich bleiben.

    • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.26 (Z 60)
    • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 09.04.2018 - 09.04.2018)

    La guerre d'Algérie - Geschichte, Aufarbeitung und Erinnerung

    Isabell Koch

    Der Algerienkrieg markierte eine Zäsur in der französischen Geschichte und Politik des 20. Jahrhunderts. Als einer der blutigsten militärischen Konflikte der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts endete er nach acht Jahren 1962 mit einem Waffenstillstand und der folgenden Unabhängigkeit ALgeriens. Der Konflikt, der bis zu einer gesetzlichen Anerkennung des Begriffs im Jahr 1999 in Frankreich offiziell lediglich als die "Ereignisse von Algerien" bezeichnet wurde, prägt das kollektive Gedächtnis der Franzosen bis heute und beeinflusst immer noch die französische Politik. Im Fokus des Seminars steht sowohl die Geschichte des Krieges als auch verschiedene Formen der Erinnerung und der bis heute unvollendete Aufarbeitungsprozess.

    Im Mittelpunkt steht die kritische Beschäftigung mit ausgewählten französischsprachigen (und deutschsprachigen) Quellen. Ziel der Übung ist es einerseits, die Arbeit mit Quellen zu üben und sich anhand dieser dem Thema anzunähern. Zudem soll die Möglichkeit geboten werden, sich in einem Übungsrahmen speziell mit französischsprachigen Texten/Quellen auseinanderzusetzen und somit gegebenenfalls auch sprachliche Kompetenzen auszubauen.

     

    Voraussetzungen

    (Passive) Kenntnisse der französischen Sprache werden vorausgesetzt, da wir uns viel mit französischsprachigen Texten beschäftigen. Sie müssen bei weitem nicht perfekt sein. Es wird jedoch die Bereitschaft erwartet, sich auch jenseits absoluter Grundsprachenkenntnisse in einem wissenschaftlichen Kontext mit der französischen Sprache auseinandersetzen zu wollen.

    Vorausgesetzt werden außerdem die aktive, regelmäßige Teilnahme und die Bereitschaft zur Übernahme eines Referates.

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.66

    Lektürekurs Comic - die Klassiker!

    Dr. Susanne Brandt

    In der Übung sollen - als eine Art Fortsetzung des Lektürekurses vor einem Jahr - die Teilnehmer Vorschläge machen, welche "Klassiker" aus der Welt der Comics wir gemeinsam lesen und analysieren wollen. 6 Comics werden ausgewählt und von allen nach festgelegten Aspekten (Stil, Farbe, Panelstruktur, besondere Elemente, Text-Bild Verhältnis u.a.) analysisert. Es wird also von allen Teilnehmern die Lektüre aller Comics (Auszüge werden in Ilias zur Verfügung gestellt) erwartet und die regelmäßige Beteiligung an der Analyse.

    Unter Klassiker verstehe ich Comics, die Ihrer Ansicht nach so bedeutend sind, dass man sie gelesen haben muss. Das bedeutet nicht, dass die Comics 100 Jahre alt sein müssen. Wichtig ist aber Ihre Begründung: Hat der Comic etwa ein Thema erstmals aufgegriffen, hat der Zeichner eine neue Formensprache gefunden/einen neuen Stil entwickelt? Wird dieser Comic immer wieder genannt und in jeder Ausstellung gezeigt, so dass wir ihn kennen müssen, um mitreden zu können? Ist der Comic der auflagenstärkste, der Autor mit allen Preisen ausgezeichnet? Sie sehen, die Argumente, warum ein Comic ein Klassiker ist, können vielfältig sein. Sie müssen sich entscheiden und begründen. 

    Bis Freitag, 6. April, 12.00 Uhr müssen Vorschläge, welche Comics gelesen werden sollen, bei mir eingegangen sein. (susanne.brandt@phil.hhu.de) In der ersten Sitzung (erste Semesterwoche) müssen die Teilnehmer Ihren Comic kurz vorstellen (am besten ein Exemplar mitbringen), danach erfolgt die Wahl der Lektüre.

    • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.26 (Z 60)

    Masterforum/Doktorandenkolloquium

    Dr. Susanne Brandt, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn, Guido Thiemeyer

    Bei regelmäßiger Teilnahme an Masterforum und Forum Neuzeit sowie Vorstellung des Themas der Masterarbeit kann eine AP absolviert werden.

    • Donnerstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.06.2018 - 14.06.2018)
    • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018)

    Mensch und Natur in der Geschichte. Eine Einführung in die Umweltgeschichte

    Christian Möller

    Umweltgeschichte ist eine relativ junge historische Subdisziplin, die sich sowohl durch ein hohes Maß an interdisziplinärer Offenheit als auch eine große Nähe zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Problemfeldern auszeichnet. Das Themenspektrum reicht von der Geschichte des Naturschutzes und der modernen Umweltbewegung über die Klimageschichte bis hin zur Geschichte der Mensch-Tier-Beziehungen. Diese bunte Vielfalt macht Umweltgeschichte ungeheuer interessant, birgt aber auch eine Reihe von methodischen Problemen.

    Das Aufbauseminar stellt die historische Subdisziplin anhand ausgewählter Themen vor und diskutiert die vorhandenen Forschungsansätze. Darüber hinaus eröffnet es den Studierenden die Möglichkeit, einzelne Themenfelder in Form von Referaten und Hausarbeiten intensiv zu behandeln. Grundlegend werden daher auch Methoden und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens – von der Literaturrecherche über die Präsentation bis hin zur Verschriftlichung – besprochen und erprobt.

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

    Mentorat- Einführung in das Studium der Geschichte

    Dr. Lars Hageneier

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.27 (Z 34)

    Mithradates VI. von Pontos

    Christoph Michels

    Mit dem pontischen König Mithradates VI. (120-63 v.Chr.) haben wir einen hellenistischen Monarchen vor uns, der die Forschung aus verschiedenen Gründen seit jeher beschäftigt hat. Aus der Perspektive Roms ist er der letzte ernstzunehmende Gegner im Osten. Als Nachfahre iranisch-makedonischer Könige ist er mit seiner expansiven Politik und seiner (typisch hellenistischen) Kulturpolitik aber zu dem ein überaus schillernder Exponent des späthellenistischen Königtums. Das Seminar fragt nach den Grundlagen seiner Politik, die ihn schließlich in drei Kriege gegen Rom und den Untergang trieb. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden die Übernahme eines Referats und die Bereitschaft zum kooperativen Lernen erwartet. Beides ist Grundlage für die Anmeldung zur Hausarbeit.

    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    Mittelalterliche Geschichtsschreibung

    Dr. Lars Hageneier

    Die Geschichtsschreibung des Mittelalters gehört zu den wichtigsten Phänomenen bei der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Mittelalter. Wie und zu welchem Zweck wurden historische Ereignisse erinnert? Welcher Medien bediente man sich dabei, welches Geschichtsbewusstsein leitete die Autoren und was ist beim quellenkritischen Umgang mit den historiographischen Erzeugnissen aus heutiger Sicht zu bedenken?

    Der Kurs führt in die gattungsmäßige Klassifizierung mittelalterlicher Geschichtsschreibung ein und behandelt herausragende Geschichtswerke der Epoche vertiefend. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei auf dem Früh- und Hochmittelalter. Neben reger Mitarbeit ist die Übernahme eines Kurzreferates erforderlich.

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 18.04.2018 - 20.07.2017) - 2332.01.68
    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)

    Nachrichten vom Krieg des Kaisers gegen den König von Ungarn. Handschriftliche Quellen (Briefe, Rechnungen, Verwaltungsakten) einer Söldnertruppe in Wien 1481/82

    Uwe Tresp

    Nach zähen Verhandlungen waren die Reichsstände auf den Nürnberger Reichstagen von 1480 und 1481 zu dem Entschluss gelangt, Kaiser Friedrich III. eine Unterstützung im bevorstehenden Kampf gegen die Türken zu gewähren. Allerdings sollten diese Reichstruppen gar nicht im Türkenkrieg zum Einsatz kommen, sondern den Kaiser in seinem Kampf gegen seinen Rivalen König Matthias Corvinus von Ungarn unterstützen. Als eines der wenigen Reichsstände leistete das Kurfürstentum Sachsen eine nennenswerte Reichshilfe in Form einer Söldnertruppe, die sich von Sommer 1481 bis August 1482 im umkämpften Wien und Niederösterreich befanden. Aus dem geschlossenen Bestand der sehr informationsreichen, verschiedenartigen und zumeist nur handschriftlich überlieferten Quellen um diese Söldnertruppe (Briefe, Rechnungen, Musterungslisten, Gefangenenverzeichnisse etc.) soll in der Übung versucht werden, ein facettenreiches Bild des Kriegsalltags im 15 Jahrhundert zu gewinnen. Die Bereitschaft, handschriftliche (deutschsprachige) Quellen des späten Mittelalters zu lesen und zu interpretieren, wird von den Teilnehmern vorausgesetzt.

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.05.2018 - )

    Neuere Forschungen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte

    Michael Schneider

    In dieser Veranstaltungen werden neuere Forschungen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte vorgestellt und diskutiert. Ferner kann im Masterforum in Kombination mit dem Forum Neuzeit die Masterarbeit vorgestellt und eine AP erworben werden.

     

     

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.61 (Z 36)

    Oberseminar

    Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 20.07.2017)
    • Dienstag, 18:30 - 20:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018)

    Otto I.

    Dr. Lars Hageneier

    Mit Otto „dem Großen“, dem ersten Kaiser aus „sächsischem Haus“, begann für die an der nationalstaatlichen Entwicklung orientierte Geschichtswissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts die Reihe der „großen deutschen Kaiser des Mittelalters“. Tatsächlich stand dieser Ostfrankenkönig einem recht archaischen Herrschaftsverband vor, dessen maßgebliche Träger (Königtum, Adel, Kirche) sich eben erst zu festigen begannen und für die spätere deutsche Geschichte weitreichende Wandlungen zeitigten.

    Das Proseminar behandelt exemplarisch diese Zusammenhänge und führt insbesondere in die Quellen, Techniken und Hilfsmittel der des wissenschaftlichen Arbeitens ein.

    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.26 (Z 60)

    Ottonische Historiographie

    Dr. Lars Hageneier

    Um die Mitte des 10. Jahrhunderts erfuhren die Geschichtsschreibung sowie die Schriftlichkeit in der Mitte Europas insgesamt einen enormen Aufschwung.

    Insbesondere im Ostfränkischen Reich unter Otto I. (936-973) entstanden nach einem überaus überlieferungsarmen halben Jahrhundert zahlreiche historiographische Werke, deren Provenienz sich zwar durchaus unterschiedlich darstellt, deren inhaltliche Ausrichtung jedoch erkennbar ähnliche Züge aufweist. Autoren wie Widukind von Corvey, Liutprand von Cremona, Hrotsvit von Gandersheim oder der sog. Continuator Reginonis beschreiben den Aufstieg der Ottonen allesamt aus dem Blickwinkel des zunächst gar nicht abzusehenden Erfolges dieses Herrschergeschlechts. Die Geschichte des Ostfränkischen Reiches in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts erfährt so eine nachträgliche Deutung, die mit zeitgenössischen Quellen nicht abzugleichen ist.

    Das Seminar behandelt die angesprochenen Werke und Autoren intensiv; engagierte Mitarbeit sowie die Übernahme eines Referates werden erwartet

    • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Politische Kommunikation im öffentlichen Raum im 14. Jahrhundert

    Univ.-Prof. Dr. Eva Schlotheuber

    In der Renaissance entwickelten sich in Italien im 14. Jahrhundert völlig neue Formen politischer Kommunikation im öffentlichen Raum. Mit allen zur Verfügung stehenden Medien, der Kunst – vor allem der Wandmalerei – und Literatur, wurden die großen Kämpfe um eine neue politische Ordnung ausgetragen, die allen Krisen zum Trotz zu einem bis heute sichtbaren intellektuellen und künstlerischen Aufschwung führten. Im Seminar sollen u.a. die Briefe Petrarcas als neue Sprache der Diplomatie, die Gesellschaftskritik Boccaccios im Decamerone und visuelle Reflexionen über „gute und schlechte Herrschaft“ des Ambrogio Lorenzetti diskutiert und in den historischen Kontext eingeordnet werden.

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2017) - 2332.01.68

    Politisches Denken im deutschen Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft 1933-1945

    Rainer Behring

    Welche Motive und Antriebskräfte führten Menschen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppierungen und Schichten dazu, aktiven Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft zu leisten? Welche außen- und innen-, gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Vorstellungen und Ziele erarbeiteten diese Menschen und Gruppen für ein Deutschland nach Hitler? Welche gedanklichen Alternativen freiheitlicher oder eher autoritärer Art entstanden dabei zum Staat Hitlers? Unter diesen Fragestellungen und unter dem Gesichtspunkt, dass das politische Denken das eigentliche dauerhafte Vermächtnis des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus darstellt, sollen in dem Seminar die verschiedenen Kräfte des Widerstands wie Kommunisten und Sozialdemokraten, evangelische und katholische Christen, oppositionelle Militärs und Vertreter nationalkonservativer Eliten, der Kreisauer Kreis oder die Weiße Rose, aber auch Einzelgänger wie Johann Georg Elser untersucht werden.

    Das Seminar trägt den Charakter einer praktischen Übung im Umgang mit Quellen und wissenschaftlicher Literatur. Ihre regelmäßige Anwesenheit ist deshalb durchaus erwünscht. Sie ist ebenso wie die Vorstellung eines einschlägigen Textes zu einer dieser Kräfte des Widerstands Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar. Das Bestehen einer Modulabschlussprüfung erfordert darüber hinaus die Anfertigung einer schriftlichen, an wissenschaftlichen Kriterien orientierten Hausarbeit bis zum Herbst 2018.

    • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

    Polnisch für Historiker

    Walter Daugsch

    • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2332.04.22 (Z 16)

    Praxisforum zur Berufsorientierung für BA-Studiengang Geschichte (Kubus)

    Dr. Susanne Brandt

    Ein wichtiges Problem bei der Suche nach einem zukünftigen Arbeitsplatz ist häufig die Frage, welches Berufsfeld überhaupt angestrebt wird bzw. angestrebt werden soll, welche Jobs und Qualifikationen man sich zutraut, was andere wohl über die eigenen Fähigkeiten denken und wie man in der Flut von Informationen, Nachrichten und Angeboten zum Arbeitsmarkt eine eigene Orientierung gewinnen kann. In der Veranstaltung ‚Praxisforum' stehen daher SIE als Person im Mittelpunkt. Während im ‚Praxisfelderseminar' die Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Berufsfeldern ihre Karrieren vorstellen, geht es nun direkt um Ihren zukünftigen Weg: Ausführlich werden wir die beruflichen Orientierungen und Chancen der SeminarteilnehmerInnen zum Thema machen und möglichst jedem und jeder eine intensive und individuelle Beratung ermöglichen. Sie sollen in den Stand versetzt werden, am Ende des Seminars Ihre beruflichen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und dann konkret die nächsten Schritte anzugehen.  Für Studierende im Bachelor- und Masterstudiengang ist diese Veranstaltung die für das KUBUS-Modul verbindliche Reflexionsveranstaltung (Baustein 3), sie soll erst nach dem ersten Baustein (Praxisfelder) und dem Praxistraining besucht werden.

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 20.07.2017) - 2621.01.35 (Z 8)

    Prostitution in Europa seit dem 19. Jahrhundert

    Mareen Heying

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.68

    Quellen zur Geschichte Russlands und der Sowjetunion

    Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler

    Begleitend (aber nicht obligatorisch) zur Einführungsvorlesung im Basismodul werden in diesem Grundkurs zentrale Quellen zu entscheidenden Ereignissen der neueren russischen und sowjetischen Geschichte gelesen, analysiert und diskutiert. Damit können in dieser Veranstaltung vertiefende Kenntnisse zu den Inhalten der Einführungsvorlesung erworben werden.

    Erwartet werden die regelmäßige Lektüre der im Semesterapparat bereitgestellten Texte sowie die stete Beteiligung an den Diskussionen im Grundkurs.

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2331.02.26 (Z 60)

    Quellen zur Geschichte der Ukrainedeutschen in der Zwischenkriegszeit

    Thorsten Lars Uwe Rüdiger Pomian

    Die Ukrainedeutschen, Nachfahren deutscher Einwanderer des 18. und vor allem 19. Jahrhunderts, bildeten in den 1920er Jahren mit mehr als 390.000 Angehörigen eine bedeutende nationale Minderheit in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Die Geschichte dieser Bevölkerungsgruppe war in den Jahren nach der Oktoberrevolution von der Entstehung und der weiteren Entwicklung des Sowjetstaates geprägt. Grundsätzlich ist zu fragen, in welcher Weise sich die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen im ersten sozialistischen Staat auf den Alltag der Ukrainedeutschen auswirkten.

    Während die Jahre nach dem Bürgerkrieg in erster Linie von einer affirmativen Nationalitätenpolitik gekennzeichnet waren, trug die sowjetische Politik in der Zeit nach dem „Großen Umbruch” einen deutlich repressiveren Charakter. Die zunehmende Stigmatisierung der Ukrainedeutschen als „innere Feinde” gipfelte schließlich in Terror und Deportationen.

    In der Übung soll mittels der Lektüre und Interpretation von zumeist unveröffentlichten, z.T. handschriftlichen Archivquellen ein möglichst umfassendes Bild der Geschichte des Alltags der ukrainedeutschen Bauern während der Zwischenkriegszeit gezeichnet werden. Dabei sollen auch grundlegende Techniken der Kritik und Interpretation unterschiedlicher Quellengattungen vermittelt werden.

    Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur vorbereitenden Lektüre der Quellentexte sowie zur aktiven Mitarbeit bei der Diskussion im Seminar. Kenntnisse der russischen oder ukrainischen Sprache sind nicht erforderlich.

     

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.26 (Z 60)

    Quellenkritik digital

    Benjamin Nagel

    Die Übung soll das eLearning-Projekt ‚Lernraum Quellenkritik‘ unterstützen. Ziel dieses Projektes ist es den Studierenden eine Möglichkeit zu geben selbstständig Ihre Fähigkeiten der (alt-)historischen Quellenanalyse zu verbessern. Wichtiger Bestandteil des Projekts ist dabei ein Corpus an Musterinterpretationen. Das Nachvollziehen dieser Musterinterpretationen soll der erste Schritt beim Verbessern der eigenen Quellenkritik mithilfe des Lernraums darstellen.

    Und hier kommen Sie, die Teilnehmer der Übung, ins ‚Spiel‘: Ziel der Übung ist es, angeleitet, aber auch in Eigenarbeit, Musterinterpretationen von Quellenpassagen antiker Autoren zu erstellen, die dann später im Lernraum verwendet werden sollen. Die Passagen werden vorgegeben und stammen aus der klassischen, früh-hellenistischen und republikanischen Zeit.

    • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018)

    Rassismus und Antisemitismus in der deutschen Frauenbewegung

    Anna Schiff

    • Donnerstag, 18:00 - 20:00 (Einzeltermin, 19.04.2018 - 19.04.2018) - 2331.02.27 (Z 34)
    • Samstag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018)
    • Freitag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018)
    • Freitag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2513.U1.32 (Z 16)
    • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018)

    Reformpädagogik, Hitler-Jugend und Entnazifizierung. Die deutschen Gymnasien 1900-1950

    Marcel André Gövert

    Diese Übung widmet sich den wichtigsten Entwicklungen der deutschen Gymnasialgeschichte während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wie veränderten sich Vorstellungen von Didaktik, Pädagogik und Unterrichtsgestaltung im Laufe der Zeit? Wie wirkten sich die diversen politischen Systemwechsel auf den Bereich der Höheren Schule aus? Was ging in den Köpfen von Schülern, Lehrern und Eltern vor? Die Studenten erhalten die Möglichkeit, Fragestellungen dieser Art anhand von intensiver Quellenlektüre zu erörtern und zu diskutieren.

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    Religio in Rom und den Nordwestprovinzen

    PD Dr. Stefan Pfahl

    Römische Religion ist mehr als die namentliche Kenntnis der verehrten Göttinnen und Götter. Regelhafte Kultpraxis benötigt Räume (‚Tempel‘), Fachleute (‚Priester‘) und Utensilien (Weihrauch, Geschirr), vor allem aber Anhänger (‚Gläubige‘) und deren Donative (Weihegaben). Literarischen Quellen, Weihinschriften, Fluchtäfelchen und archäologische Ausgrabungen zeigen Unterschiede zwischen dem italische Raum und den Provinzen auf.

     

    • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018)

    Religiöse Abweichler und soziales Zusammenleben

    Andreas Kistner

    Bitte beachten Sie: Diese Veranstaltung kann nicht durchgeführt werden, da ich kurzfristig an die Uni Köln wechseln werde. Anstelle dieser Übung wird Uwe Tresp eine Übung anbieten unter folgendem Titel: Nachrichten vom Krieg des Kaisers gegen den König von Ungarn. Handschriftliche Quellen (Briefe, Rechnungen, Verwaltungsakten) einer Söldnertruppe in Wien 1481/82. Diese Übung wird voraussichtlich mittwochs vormittags oder mittags stattfinden.

    Die mittelalterliche Gesellschaft war weniger religiös homogen als es in der öffentlichen Darstellung oft der Fall war, mitnichten war sie auch ebenso intolerant, wie es in der öffentlichen Darstellung oft der Fall war. In dieser Übung wird vor allem ein Fallbeispiel ins Zentrum der Aufmerksamkeit gestellt : Die wohl prominenteste und zahlenmässig grösste Gruppe von religiösen Abweichlern waren die Katharer, die sich vom Rheinland bis Norditalien, vor allem aber in Südfrankreich ausgebreitet hatten. Der Fokus der Veranstaltung wird dabei infolge der Verfügbarkeit von Quellen vor allem auf dem Süden Frankreichs liegen. Inhaltlich sollen im Licht neuerer Forschungen die religiösen Grundlagen der Katharer betrachtet werden, woran sich die Betrachtung der Möglichkeiten sozialer Interaktion über die bekannte Grenze des unterschliedlichen Glaubens anschliessen. Bei Interesse können Vergleiche zu den bekannten Kontaktzonen Europas gezogen werden, als da wären die iberische Halbinsel und das Königreich Sizilien. Dabei kämen dann die Gestaltung des sozialen Umgangs mit Angehörigen des muslimischen Glaubens zur Geltung.

    Strukturell wird die Übung sehr stark darauf angelegt sein, die unterschiedlichen Quellengattungen heranzuziehen, daraunter sind einige der wichtigsten Quellen die Inquisitionsregister, die durch die Umfassende Aufnahme von Aussagen der ländlichen Bevölkerung auch Einblick in das Alltagsleben eines ländlichen Dorfes erlaubt.

    Angesichts der Quellen und der dominanten Forschungssprachen sind Latein und/oder Französisch dringend erwünschte Sprachkenntnisse.

     

    • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    Russisch für Historiker

    Walter Daugsch

    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    Schreibwerkstatt

    Michael Schneider

    Was ist wissenschaftliches Schreiben? Und wie kann man es lernen? Ziel der Übung ist es, die wichtigsten Aspekte wissenschaftlicher Schreibweise vor allem im Rahmen praktischer Übungen zu erarbeiten. Auf der einen Seite sollen so die häufigsten Fallstricke identifiziert werden, und auf der anderen Seite sollen Wege erarbeitet werden, um den jeweils eigenen Schreibstil ansprechender zu gestalten.

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Sprach- und Übersetzungsübung an mittelalterlichen lateinischen Quellen

    Dr. Lars Hageneier

    Mittelalterliche Schriftquellen schrecken die Studierenden oftmals allein durch das Latein ab. Doch mit einigen Vorkenntnissen und insbesondere ständiger Einübung kann diese Hürde eigentlich recht problemlos überwunden werden. Der Kurs richtet sich an diejenigen, die ihre Lateinkenntnisse auffrischen und sich praktische Wege zum Verständnis der mittelalterlichen Geschichtsschreibung erschließen wollen. Übersetzt werden historiographische Texte um ein bestimmtes historisches Ereignis der mittelalterlichen Geschichte.

    • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.27 (Z 34)
    • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.22 (Z 16)

    Spuren des Zweiten Weltkriegs: Verschwundene Dörfer in Ostpreußen

    Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

    Kriege bringen vielfältige Zerstörungen. Der Zweite Weltkrieg kostete nicht nur das Leben von mehr als 50 Millionen Menschen. Auch manche der Ortschaften, wo Menschen lebten, löschte er aus. Als die Rote Armee 1944/45 durch Ostpreußen vorrückte, wurden zahlreiche Dörfer ausradiert. Oft blieb nur die Erinnerung an einen Namen – und ein immer weiter zuwuchernder Friedhof. In einem deutsch-polnischen Gemeinschaftsprojekt soll versucht werden, einige der Dörfer wieder der Vergessenheit zu entreißen – durch Recherchen in Archiven, deren Ergebnisse auf Infotafeln und im Netz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, und die Konservierung der Friedhöfe. Daneben wird Zeit zur Erkundung der masurischen Seenplatte sein.

    • Samstag, (--, 01.09.2018 - 16.09.2018)

    Spurensuche: Düsseldorfer Hafengeschichte

    Peter Henkel

    Die wirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich immer auch in der Entwicklung der Häfen auf dem Stadtgebiet. Damit einhergehend haben sich die Häfen auch immer wieder verändert. Ebenso wurden neue Hafenstandorte angedacht und wieder verworfen. Das Seminar will die Geschichte der Düsseldorfer Häfen an baulichen und sichtbaren Spuren dokumentieren. Dabei soll der Blick nicht nur auf den großen Industriehafen an der Lausward gerichtet sein. In einer Dokumentation sollen die Ergebnisse zusammengefasst und öffentlich präsentiert werden.

    • Montag, 09:00 - 17:30 (Einzeltermin, 09.04.2018 - 09.04.2018) - 2303.01.41 (Z 34)
    • 09:00 - 17:30 (Blockveranstaltung, 23.07.2018 - 24.07.2018) - 2303.01.41 (Z 34)

    Stadtgeschichte(n) über Duisburg (16.-21. Jahrhundert)

    Jonas Krüning

    In der Übung setzen sich die Studierenden mit der facettenreichen Geschichte der Stadt Duisburg auseinander. Ausgehend von einer chronologischen Herangehensweise, werden mit Hilfe von unterschiedlichen Quellengattungen die vergangenen fünf Jahrhunderte thematisch betrachtet. So finden z.B. die Pläne zur Gründung einer Universität in den 1560er Jahren, die Entwicklung Duisburgs zur „Stadt Montan“ während der Industrialisierung und die politische Geschichte der Stadt während der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus als Themen Einzug in das Seminar. Die Teilnehmer sollen in der Übung mittels Quellen und Methoden für die Stadtgeschichte Duisburgs sensibilisiert werden und Fragen entwickeln, die man sinnvoll an die Stadtgeschichtsforschung stellen kann.

     

    Verbunden mit der Übung sind zwei Exkursionen. Zum einen erwartet die Teilnehmer ein Besuch im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg mit Führung durch die Stadtgeschichtsausstellung. Zum anderen besuchen die Studierenden das Stadtarchiv Duisburg, wo sie eine Einführung in die Nutzung des Archivs bekommen und selbständig Quellen recherchieren können. Beide Termine werden zu Beginn des Seminars mitgeteilt.

     

    Für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar ist die aktive Bereitschaft, sich mit den vorgegebenen Quellen zur Duisburger Stadtgeschichte auseinanderzusetzen, ausdrücklich erwünscht sowie ein Referat von 15 Minuten erforderlich.

    • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 20.04.2018 - 20.07.2017) - 2513.U1.24 (Z 32)
    • Freitag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 18.05.2018 - 18.05.2018)
    • Freitag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 06.07.2018 - 06.07.2018) - 2332.04.22 (Z 16)

    Straßenpolitik. Soziale Konflikte und politische Unruhen an Rhein und Ruhr 1914-1933

    Jan Jacob Lis

    Die Übung befasst sich mit den zahlreichen sozialen und politischen Konflikten, die die Herausbildung und Entwicklung der Weimarer Republik kennzeichnen. Dazu gehören die Novemberrevolution 1918, die darauf folgenden linken Aufstände und der rechte Kapp-Lüttwitz-Putsch oder der rheinische Separatismus, aber auch Phänomene wie Kriminalität, (jugendliche) Devianz oder Arbeitskämpfe. Der geographische Schwerpunkt liegt dabei auf dem Rheinland und Ruhrgebiet.
    Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur Lektüre der Texte, auf denen die Übung aufbaut.

    • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Texte zur Moderne

    Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr

    In welchen Zeiten leben wir eigentlich? Und wie will man diese Zeiten angemessen benennen? Viele der aktuellen (politischen und anderweitigen) Diskussionen, die das frühe 21. Jahrhundert bestimmen, lassen sich auch auf die Verwirrung zurückführen, die angesichts fehlender (oder zu zahlreicher) epochaler Selbstbestimmungen entstehen. Behelfsmäßig bezeichnet sich die Gegenwart immer noch als ‚Moderne‘, obwohl nicht nur das Unbehagen mit dieser Moderne schon seit Längerem sehr groß ist, sondern diese auch schon mehrere Male für beendet erklärt worden ist. Nur: Wenn wir nicht in der ‚Moderne‘ leben – in was leben wir dann?

    In diesem Sinn will sich die Übung der Frage widmen, was die Moderne ist – oder was sie war. Gelingen soll dies anhand zentraler Texte aus der Moderne-Geschichte, die bis in die Spätantike zurückreichen. Da es bei all diesen Moderne-Diskussionen immer um die Frage der historischen Selbstverortung geht, soll das Ziel der Veranstaltung nicht zuletzt in einer Selbstvergewisserung der historischen Situation des frühen 21. Jahrhunderts bestehen – oder in einer Selbstverunsicherung.

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.02.22 (Z 16)

    The Atomic Age - Wissenschaft und Phantastik im Spiegel des amerikanischen Science-Fiction Films der fünfziger und sechziger Jahre

    Daniel Theveßen

    Das Atomzeitalter, düster begonnen mit den Atombombenabwürfen über Japan während des Zweiten Weltkriegs, erneuerte das bereits zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gegebene Versprechen unendlicher, sauberer Energie und neuer Errungenschaften. Auch im Medium des Spielfilms veränderte das Atom die altbekannte Welt des Phantastischen und verhalf dem Genre der Science Fiction zu einem nie gekannten Aufstieg. In dutzenden Filmen rangen nun Wissenschaft und Militär mit den Auswüchsen des „Atomic Age”, versuchten Außerirdische Wesen die amerikanische Bevölkerung zu vernichten oder gestalteten sich Kinosäle als Simulationsräume für das Ende der Welt.

    Auf welchen Grundlagen basieren diese visuellen Erzählungen, die ihren Fußabdruck in der Geschichte der Popkultur hinterlassen haben? Welche Rolle nehmen Phantastik und Wissenschaft in den Produktionen der Zeit ein und inwiefern spielten weitere Einflussfaktoren bei der Entstehung dieser Filme eine Rolle?  

    Im Kontext der systematischen Filmanalyse wird zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen die Multidimensionalität des Medium Films als Quellenart thematisiert. Im Verlauf der Übung sind die Teilnehmer angehalten, im Rahmen einer Gruppenarbeit einen ausgesuchten Spielfilm der Zeit zu analysieren und abschließend im Seminar vorzustellen.

     

     

    • Freitag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 20.04.2018 - 20.04.2018)
    • 10:00 - 16:00 (Blockveranstaltung, 06.08.2018 - 10.08.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)

    Themen und Texte der deutschen Frauenbewegungen nach 1968

    Mareen Heying, Anna Schiff

    In dieser Übung werden die deutschen Frauenbewegungen (der sog. 2. Welle) anhand ihrer Themen und Texte als soziale Bewegungen untersucht. Ziel der Übung ist es zu erarbeiten, dass es nicht ‚die‘ Frauenbewegung gab, sondern dass es um ein sehr heterogenes Feld von Akteurinnen, Anliegen und Aktions- und Organisierungsformen handelte. Die Übung wird entsprechend die gegensätzlichen und zum Teil auch widersprüchlichen feministischen Kämpfe aufzeigen. Dabei wird nicht nur zu fragen sein, welche gesellschaftlichen und politischen Bedingungen gegeben sein müssen, um Protest zu begünstigen, sondern vor allem auch, welche Positionen sich unter welchen Bedingungen durchsetzen konnten und können.

    Die Veranstaltung ist doppelstündig. Es werden für jede Sitzung mehrere Texte bereitgestellt, deren intensive Vorbereitung vorausgesetzt wird.

    Ein Beteiligungsnachweis kann durch das Halten eines Referates erlangt werden. Erwünscht für die Teilnahme ist außerdem aktive Mitarbeit.

    • Freitag, 10:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018)

    Tierhaltung und Fleischkonsum im 19. und 20. Jahrhundert

    Christian Möller

    Nutztierhaltung und Fleischverzehr unterliegen seit dem Beginn der Industrialisierung einem grundlegenden Wandel und sind heute Gegenstand politisch und kulturell aufgeladener Debatten über Tierwohl- und Umweltfragen, Gesundheits- und Lebensstilaspekte sowie den Wandel des traditionellen Bauernbildes. Das Proseminar geht den Wurzeln der modernen (Massen-)Tierhaltung und des damit einhergehenden Wandels von Konsummustern und Ernährungsgewohnheiten nach. Dazu werden grundlegende agrar-, kultur-, sozial-, technik- und umwelthistorische Prozesse in den Blick genommen, die im 19. Jahrhundert einsetzten und bis heute fortwirken.

    Die Studierenden vertiefen einzelne Themenfelder in Form von Referaten und Hausarbeiten. Grundlegend werden daher auch Methoden und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens – von der Literaturrecherche über die Präsentation bis hin zur Verschriftlichung – besprochen und erprobt.

     

    • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.68

    Totalitarianism: History and Theory

    Paul Lukas Hähnel

    Applying a comparative perspective, this seminar deals with Stalinism and Nazism. Based on different theories of totalitarianism the seminar identifies the ideologies and crucial factors that characterize the above-mentioned regimes. Therefore, the seminar is focused on three main themes. First, it states the possibilities and limits of specific theories of totalitarianism. Second, it examines the rise and transformation of the NS-Regime and the Soviet Union under Stalin.

    Third, the seminar elucidates the shifts in discourse of totalitarian theories during the second half of the 20th century. Moreover it attempts to identify further historical cases of totalitarian regimes.

    In addition to an active participation, students are required to give a presentation.

     

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018)

    Tschechisch für Historiker - Textanalyse und Kommunikationsförderung

    Daniela Pusch

    Der Tschechisch-Sprachkurs bietet die Möglichkeit, vorhandene Sprachkenntnisse weiter auszubauen. Studierende mit unterschiedlichem Wissensstand treffen zusammen. Der Kurs lebt und profitiert davon. Das vorhandene Vokabular und die Grammatikkenntnisse werden durch zahlreiche Übungen vertieft. Das Lehrbuch als Grundlage für neue Grammatik, Übungen, Übersetzungen und Textanalysen wird durch Textübungen zu aktuellen Themen rund um das Land und Leute ergänzt. Die tschechischen Druck- und Onlinemedien werden zum Verständnis der lebenden Sprache herangezogen. Durch die Nutzung von Audio- und Videomaterial wird das aktive Hörverstehen gefördert. Die studienfachunabhängigen Themen erweitern den vorhandenen Wortschatz. Zu den Schwerpunkten zählen der Alltag mit allen relevanten Themen, die eigene Person, das Studium und der künftige Beruf sowie der Auslandsaufenthalt insbesondere in Tschechien mit Berichten über die Geschichte, die Kultur und die Gegenwart.

    Sprachvorkenntnisse sind erforderlich.

    • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2331.05.22 (Z 18)

    Tutorium

    Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

    • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    Typologie rheinischer Amtsbücher im Mittelalter. Eine Einführung

    Register, Kopialbücher, Urbare, Abgabe- und Einkünfteverzeichnisse, Rechnungsbücher, Lehenbücher oder Kirchenbücher, um nur einige Arten zu nennen, sind Verwaltungsschriftgut und werden typologisch der Gruppe der Amtsbücher zugezählt. Sie dienen oft der Rechts- und Besitzsicherung oder der Wirtschaftsverwaltung. Nördlich der Alpen entwickeln sie sich vor allem seit dem Hochmittelalter, verbreiten sich im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit und sind bis heute in der öffentlichen Verwaltung im Gebrauch.

    Die Übung will in verschiedene Arten von Amtsbüchern einführen, ihre Genese beleuchten und dabei hilfswissenschaftliche, archivwissenschaftliche und kodikologische Aspekte berücksichtigen. Grundlage sollen mehrheitlich Beispiele aus dem Rheinland bilden, die im Original eingesehen werden. Deshalb wird die Veranstaltung überwiegend im Lesesaal des Landesarchivs NRW in Duisburg stattfinden. Am 15. Juni findet eine Ganztagsexkursion zur Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs nach Detmold statt.

    • Freitag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018)
    • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 20.04.2018 - 20.04.2018)
    • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 27.04.2018 - 27.04.2018)
    • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.05.2018 - 25.05.2018)
    • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018)
    • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 22.06.2018 - 22.06.2018)
    • Freitag, 09:00 - 19:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018)

    Unternehmen im Nationalsozialismus

    Benjamin Obermüller

    • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2017) - 2332.01.68

    Visuelle Quellen des Holocaust / Blockseminar mit Exkursion

    Dr. Ute Caumanns

    Die Übung zielt darauf ab, visuelle Repräsentationen des Holocaust als historische Quellen zu untersuchen und ein Instrumentarium für den Umgang mit ihnen zu erarbeiten. Dabei wird es zum einen um Produzenten und Entstehungskontexte, zum anderen um den zeitgenössischen und retrospektiven Umgang mit Bildern gehen. Erwünschst ist neben der aktiven Teilnahme die Bereitschaft, ein kleineres Thema vorzubereiten. Kenntnisse einer osteuropäischen Sprache sind willkommen, aber nicht Voraussetzung.

    Die Übung schließt mit einer eintägigen Exkursion ab.

     

    • Montag, 12:30 - 13:30 (Einzeltermin, 11.06.2018 - 11.06.2018)
    • 09:30 - 16:00 (Blockveranstaltung, 25.07.2018 - 27.07.2018) - 2332.04.61 (Z34)

    Vom Bürgerkrieg zum Ersten Weltkrieg: Die Wirtschaftsgeschichte der USA zwischen 1865 und 1918

    Michael Schneider

    Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg 1865 sah sich die Union vielfältigen Herausforderungen gegenüber: Zunächst kam es nach der Abschaffung der Sklaverei darauf an, den Süden wieder in die Gesamtwirtschaft zu integrieren und dabei die künftige Rolle der befreiten ehemaligen Sklaven zu klären. Zugleich wurde die Erschließung des Westens weiter vorangetrieben, sowohl durch die transkontinentale Eisenbahn als auch durch die Etablierung großer landwirtschaftlicher Betriebe. Große Konzerne entstanden in diesen Jahrzehnten, begannen die jeweiligen Märkte zu beherrschen und zogen zugleich in Gestalt der anti-trust-Bewegung politischen Widerstand auf sich. Schon vor Beginn des Ersten Weltkriegs waren die USA zu einer führenden Industriemacht geworden, ohne deren Einfluß das 20. Jahrhundert nicht zu verstehen ist. Die Übung will diesen beeindruckenden und immer konfliktreichen Transformationsprozess aus verschiedenen sozial- und wirtschaftshistorischen Blickwinkeln erschließen. Alle Themen werden sowohl auf der Grundlage aktueller Forschungsliteratur wie auch auf der Basis von Quellen untersucht. Die Bereitschaft zur Übernahme von Kurzreferaten wie auch zur ausgedehnten Lektüre englischsprachiger Texte wird vorausgesetzt.

    • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 12.04.2018 - 12.04.2018) - 2303.01.63 (Z 46)
    • (Blockveranstaltung + Sa, 05.07.2018 - 07.07.2018)
    • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 26.04.2018 - 26.04.2018)

    Vom Erkennen und Benennen der Pflanzen. Die Botanik als frühneuzeiltiche Wissenschaft.

    Anne Erlemann

    Pflanzen, Kräuter, Sträucher und Bäume waren für die Menschen immer in verschiedenen Funktionen, sei es als Nahrung, Heilmittel, Dekoration, Schmuck, magischer Ingredienz oder Talisman, von besonderer Bedeutung. Die Ansätze, die Flora zu systematisieren und zu ordnen, setzen in der Antike ein und unterliegen verschiedenen Änderungen. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser „Ordnung der Pflanzen“ erlebt in der frühen Neuzeit einen großen Aufschwung und wird zu einer eigenständigen wissenschaftlichen Disziplin erhoben. Diese neue Bedeutsamkeit wird auch durch die Erfindung bzw. Verbreitung von botanischen Gärten, Herbarien und Kräuterbüchern deutlich. Im Seminar wird den Fragen nachgegangen, welche verschiedenen Ordnungssysteme entstanden und warum, welche Pflanzen dabei eine Schlüsselrolle spielten und welche Persönlichkeiten diese Entwicklung prägten.

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

    Von Augustus bis Nero. Geschichte des frühen Prinzipats.

    Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann

    Im Seminar soll der Weg des Prinzipats von seiner Gründung durch Augustus bis zu den mit Trajan verbundenen Veränderungen behandelt werden. Ein besonderer Akzent liegt auf der Gestaltung des Prinzipats durch Augustus aufgrund einer detaillierten Analyse der Res gestae divi Augusti. Ein Reader wird am Anfang des Seminars zur Verfügung gestellt.

    • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Von alten Schriften und Büchern: Kodikologie

    Andreas Kistner

    Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung nicht wie geplant durchgeführt werden kann, da ich kurzfristig an die Uni Köln wechseln werde. Ich werde von Uwe Tresp vertreten, der anstelle dieses Aufbauseminars eines anbieten wird unter dem Titel: Kinder, Kronen und Konflikte. Die Heiratspolitik der Luxemburger im 14. Jahrhundert. Das Seminar wird dienstags von 18:30 bis 20:00 stattfinden. Infolge von Verwaltungsnöten wird der Beginn dieser Veranstaltung erst im Mai liegen; eine erste Sitzung wird gleichwohl im April durchgeführt. Vorbehaltlich notwendiger Verschiebungen wird diese Sitzung am 17. April (früher Nachmittag) durchgeführt.

     

    • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2017)

    Von der Eugenik zur "Euthanasie". Psychiatrie in der Zeit des Nationalsozialismus

    Prof.Dr. Jörg-Peter Vögele, Frank Sparing, Astrid Wolters, Astrid Wolters

    Von der "erbbiologischen" Selektion und den Zwangssterilisierungen von Psychiatriepatienten bis hi zu den bei Kriegsbeginn einsetzenden Krankenmorden, werden in diesem Blockseminar anhand ausgesuchter Texte und Dokumente die Vorgeschichte, Durchführung und Auswirkungen der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Patientenmorde untersucht und besprochen. Den seit Kriegsbeginn 1939 anlaufenden Patientenmorden, der sogenannten "Euthanasie", fielen neueren Forschungen zufolge nicht wie bislang angenommen 100.000 Menschen, sondern mehr als 300.000 Menschen zum Opfer, die regional und zeitlich versetzt in speziellen Tötungszentren vergast wurden. Im Sommer 1941 wurde die Mordaktion zunächst gestoppt, dann jedoch ab Ende 1942 durch einzelne Anstalten dezentral fortgeführt. Daneben liefen parallel gesonderte Tötungsaktionen gegen behinderte und verhaltensauffällige Kinder sowie gegen psychisch erkrankte und behinderte Konzentrationslagerhäftlinge.

    Die Blockveranstaltung will sich mit der Frage befassen, welche Bedingungen für die mit Kriegsbeginn einsetzenden "Euthanasie"-Krankenmorde konstitutiv gewesen sind, wie die Mordaktionen im einzelnen organisiert und realisiert wurden und welche Auswirkungen sie gehabt haben.

    Voraussetzungen für den Beteiligungsnachweis und die Teilnahme an der Exkursion nach Belarus im September 2018 sind die regelmäßige Teilnahme an der Übung, die Übernahme eines Kurzreferates sowie die Teilnahme am Seminar von Frau Shparaga im September 2018.

    • 08:30 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 21.04.2018 - 22.04.2018)
    • 08:30 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 28.04.2018 - 29.04.2018)

    Vorbesprechung Brüssel-Exkursion

    • Dienstag, 10:00 - 12:00 (Einzeltermin, 03.04.2018 - 03.04.2018) - 2331.02.27 (Z 34)

    Weltkrieg - Revolution - Ruhrbesetzung - Demokratie - Diktatur. Digitale Stadtführungen mit der HistoriaApp by HHU über Düsseldorf in der Zeit der Weimarer Republik.

    Jan Niko Kirschbaum

    Das Projektseminar behandelt die Geschichte der Stadt Düsseldorf zwischen 1914 und 1933. Es sollen verschiedene historische Aspekte der (Lokal)Geschichte während der ersten deutschen Demokratie untersucht und anschließend mit Hilfe der HistoriaApp by HHU vermittelt werden.

    Die Teilnehmenden stellen hierfür in selbst konzipierten Touren einzelne Ereignisse und Entwicklungen am historischen Ort dar und vermitteln die Hintergründe, Abläufe und Konsequenzen für und in der Stadt Düsseldorf mit Hilfen von Texten, Audio oder Video-Dateien. Am Ende des Projektseminars sollen unterschiedliche Touren die Entwicklung Düsseldorfs vom Kaiserreich zur nationalsozialistischen Diktatur aufzeigen.

    Das Seminar findet teilweise als Blockseminar statt.

    • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 12.04.2018 - 12.04.2018) - 2331.02.24 (Z 36)
    • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 19.04.2018 - 19.04.2018) - 2331.02.24 (Z 36)
    • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 26.04.2018 - 26.04.2018) - 2331.02.24 (Z 36)
    • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 03.05.2018 - 03.05.2018) - 2331.02.24 (Z 36)
    • Donnerstag, 08:30 - 12:00 (Einzeltermin, 24.05.2018 - 24.05.2018) - 2331.02.27 (Z 34)
    • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 07.06.2018 - 07.06.2018)
    • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 05.07.2018 - 05.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)
    • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 12.07.2018 - 12.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)
    • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 19.07.2018 - 19.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)
    • (wöchentlich)

    Wirtschafts- und Sozialgeschichte der NS-Zeit

    Michael Schneider

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 25.04.2018 - 02.05.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 09.05.2018 - 09.05.2018) - 2511.HS 5B (Z 218)
    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 16.05.2018 - 18.07.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.04.2018) - 2511.HS 5B (Z 218)

    Zionistische Staats- und Gesellschaftskonzepte bis 1939

    Simon Justus Walter

    Achtung: Die Übung korrespondiert mit einer geplanten Folgeveranstaltung im Wintersemester 2018/2019. Teilnehmer der Veranstaltung im Sommersemester werden für die Platzvergabe dieser Folgeveranstaltung bevorzugt berücksichtigt.

    Am 14. Mai 1948 verlas David Ben-Gurion in Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel. Nur etwas mehr als 50 Jahre zuvor hatte der von Theodor Herzl einberufene erste sogenannte Zionistenkongress (29.-31. August 1897 in Basel) den organisierten Zionismus begründet, dessen Anhänger auf verschiedenen Wegen und mit unterschiedlichen Erwartungen die Etablierung eines jüdischen Gemeinwesens in Palästina anstrebten. Die Befürwortung dieser Vision durch Großbritannien in der sogenannten Balfour Declaration (1917) und die Übertragung des Völkerbundsmandats für Palästina eben an Großbritannien (1920/1922) schufen den strukturellen Rahmen zionistischer Arbeit in und für Palästina bis zur Staatsgründung.
    War der Zionismus also eine politische Erfolgsgeschichte, die geradlinig von Basel (über London?) nach Tel Aviv führte? Mit welchen Erwartungen und Zielen berief Herzl 1897 den ersten Zionistenkongress ein? Welche ideologischen und welche tagespolitischen Annahmen bewegten die über 200 Delegierten dieses ersten Kongresses zur Teilnahme? In welchen kulturellen und politischen Traditionen standen sie? Und welche kulturellen und politischen Ansätze und Dynamiken entwickelten sich im Rahmen der zionistischen Bewegung?

    Diesen und anderen Fragen wollen wir im Seminar nachgehen. In Auseinandersetzung mit der etablierten Forschungslandschaft (bei deutlichem Übergewicht englischsprachiger Literatur) und durch gemeinsame Lektüre und Diskussion von Quellen. Erkenntnisleitend soll dabei die anhaltende Frage sein, wie verschiedene Akteure und Gruppen innerhalb der zionistischen Bewegung ihren Zionismus verstanden und welche ideologischen und strukturellen Erwartungen sie entsprechend auf das werdende jüdische Gemeinwesen an der östlichen Mittelmeerküste projizierten.

    • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018)

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