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Express Artikel Oktober 2017 "Koloniale Verbindungen Rheinland/Grasland"
Ausstellung "Koloniale Verbindungen" im Stadtmuseum Düsseldorf

Noch bis zum 28. September ist die Sonderausstellung "Koloniale Verbindungen: Rheinland/Grasland - Deutschland/Kamerun" im Stadtmuseum Düsseldorf zu sehen. Neben der Filmreihe, die am 20. September zum letzten Mal im Filmmuseum Düsseldorf ab 20 Uhr anläuft ("Le Président", R. Jean-Pierre Bekolo, 63 Minuten), gibt es noch drei Führungen durch die Ausstellung. Hier werden die verantwortlichen Kuratoren die historische Verbindung zwischen Rhein- und Grasland aufzeigen und ihre persönlichen Eindrücke sowie Erlebnisse bei der Konzeption der Ausstellung schildern.

Kuratorenführungen im Stadtmuseum Düsseldorf:
Mittwoch, 20.09., 15.30 Uhr (Führung durch Studierende der Medien- u. Kulturwissenschaft)
Sonntag, 24.09., 15.00 Uhr (Führung durch Studierende der Geschichtswissenschaften)
Donnerstag, 28.09., 15.00 Uhr (Führung durch Prof. Dr. Stefanie Michels)

Filmreihe "Unser Kamerun?" im Filmmuseum Düsseldorf:
Mittwoch, 20.09., 20.00 Uhr - "Le Président" (R. Jean-Pierre Bekolo, 63 Minuten, CMR|D 2013)

Auftakt der Filmreihe "Unser Kamerun?" im Filmmuseum - 13.09.2017

Im Rahmen unserer Ausstellung "Koloniale Verbindungen" lief am 13. September die Filmreihe "Unser Kamerun?" an, die in Kooperation mit dem Filmmuseum Düsseldorf stattfindet. Ab 20 Uhr wurden die drei deutschen 'Kulturfilme' "Fahrt nach Kamerun", "Deutsche Pflanzer am Kamerunberg" und "Im unbekannten Kamerun" (R.: Paul Lieberenz, D 1936) sowie die kamerunische Dokumentation "Kuva Likenye and the Bakweri armed resistance to German colonization" (R.: Kome Epule Mathias, CMR 2008) gezeigt. Die Filme wurden von Dozierenden der HHU und der Universität Dschang eingeführt, nach der Vorführung erfolgte eine Gesprächrunde mit allen Beteiligten. Am 16. (ab 19 Uhr) sowie 20. September (ab 20 Uhr) werden die beiden weiteren Filme "Schlafkrankheit" und "Le Président" der Reihe "Unser Kamerun?" gezeigt.

https://www.duesseldorf.de/filmmuseum/black-box/programm/detailansicht-programm/newsdetail/le-president.html

Ausstellung "Koloniale Verbindungen: Rheinland/Grasland, Deutschland/Kamerun"

Was verbindet Düsseldorf und Dschang, das deutsche Rheinland mit dem kamerunischen Grasland? Seit Juli 2015 gehen Lehrende und Studierende der Heinrich-Heine-Universität sowie der Universität Dschang aus den Fächern Geschichts-, Medien- und Kulturwissenschaft sowie Germanistik dieser Leitfrage nach. In mehreren transdisziplinären, interkulturellen Projektseminaren sowie einer im Juli/August 2016 durchgeführten Exkursion wurden Interviews im Rheinland und im Grasland geführt, Dokumente in Archiven und Museen ausgewertet und in einem symmetrischen Vergleich die verbindende Geschichte zwischen den beiden Regionen hinterfragt. Die Ergebnisse des durch die Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Forschungsprojektes werden nun vom 12. - 28. September präsentiert.

Wir laden Sie daher herzlich ein, mit uns die kolonialen Verbindungen zwischen Rheinland und Grasland in einer Ausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf (12. - 28. September), einer Filmreihe im Filmmuseum Düsseldorf, mehreren Diskussionsveranstaltungen sowie Stadtrundgängen nachzuverfolgen. Weitere Informationen sowie einen Überblick über das Programm finden Sie undefinedhier.

"Geschichte zum Mitnehmen" - Die RP berichtet über den globalhistorischen Stadtrundgang

"Die Stadt ist ein globales Dorf", so schreibt die "Rheinische Post" heute über den globalgeschichtlichen Stadtrundgang. Den Rundgang haben Studierende der Heinrich Heine Universität Düsseldorf im Projektseminar "Globalgeschichte als Public History" im Sommersemester 2017 unter der Leitung von Caroline Authaler entwickelt. Die nächste Ausgabe des Rundgangs "per pedes" mit den Studierenden gibt es am 19. September 2017. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Stadtmuseum Düsseldorf.

www.rp-online.de
<wbr />nrw/staedte/duesseldorf/<wbr />kultur/<wbr />geschichte-zum-mitnehmen-ai<wbr />d-1.6984374

Vorstellung der neuen App zu Düsseldorfs Globalgeschichte(n) und kurzer Stadtrundgang

Düsseldorfs Internationalität hat eine Geschichte, die in Stadtrundgängen erfahrbar ist: Global agierende Unternehmen, Kolonialpolitik, Migration und Ausstellungen verbanden Düsseldorf seit dem 19. Jahrhundert mit der Welt.


Am 25. Juli 2017 haben Geschichtsstudierende der Heinrich-Heine-Universität mit ihrer Dozentin Caroline Authaler die Ergebnisse ihres Projektseminars aus dem Sommersemester 2017 im Stadtmuseum präsentiert: einen globalgeschichtlichen Stadtrundgang per pedes und als App sowie eine Broschüre, die die recherchierten Themen der Düsseldorfer Globalgeschichte vertieft. Etwa 80 interessierte Gäste waren ins Stadtmuseum gekommen, das Kooperationspartner des Projekts ist.

Die Direktorin des Stadtmuseums, Dr. Susanne Anna, verwies in ihrem Grußwort auf die lange internationale Geschichte Düsseldorfs und betonte, dass Düsseldorfs Verbindungen in die außereuropäische Welt als Thema ins Stadtmuseum gehören. Caroline Authaler machte in ihrer Rede die Ziele des Projekts deutlich: Es ging darum, Geschichtswissenschaft aus der Universität in die Stadtgesellschaft zu tragen und in Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern zu treten; gleichzeitig sollte der neue Forschungsansatz der Globalgeschichte lokal verankert und dadurch anschaulich werden. Sie dankte den zahlreichen universitären und außeruniversitären Projektbeteiligten, durch die der Praxisbezug des Seminars erst möglich wurde.

Welchen Umfang die wissenschaftlichen Recherchen zu Düsseldorfs Globalgeschichte, die Planung von Stadtrundgängen, die Erstellung einer App sowie Gestaltung einer Broschüre einnahmen, erläuterten die Studierenden Jacqueline Linkamp und Hannah Schumacher. Eine besondere Herausforderung sei es gewesen, die eigenen wissenschaftlichen Forschungen in knappe und gut verständliche Worte für die Stadtrundgänge zu übersetzen. Anschließend erklärten Leopold Wolff und Janine Weigel Inhalt und Funktionsweise der digitalen Version des Rundgangs in der „HistoriaApp“. Schließlich ließen sich weder die Studierenden noch die Gäste vom Regen abhalten, um drei ausgewählte globalhistorische Orte in Düsseldorf für einen kurzen Stadtrundgang anzusteuern.


Die Broschüre kann ab sofort im Sekretariat der Professur in der Heinrich-Heine-Universität (Gebäude 23.31, Raum U1.77) bezogen werden, die „HistoriaApp by HHU“ ist im Google Play Store erhältlich, weitere Informationen unter www.historia-app.de.

Projektleitung: Caroline Authaler
Autoren (App/Broschüre/Stadtrundgänge): Philip Bleckmann, Tobias Dörpinghaus, Marvin Halfmann, Nikolai Hundt, Jacqueline Linkamp, Mika Mura, Julian Reimann, Christian Nieschwitz, Timo Otto, Joël Scharff, Hannah Schumacher, Janine Weigel, Leopold Wolff.
Projektbeteiligte: Stadtmuseum Düsseldorf (Kooperationspartner), Jan Niko Kirschbaum und David Neugebauer (Entwicklung der HistoriaApp und Beratung), Prof. Christian Tagsold (Beratung Rundgänge), CEDUS der HHU (Beratung Vereinsgründung), Simone Aengen-Eyndt (Gestaltung der Broschüre), Joël Scharff, Niels Hollmeier (Redaktion)

WDR Lokalzeit Düsseldorf - Interview mit Caroline Authaler

In seiner Sendung vom 28. Juni 2017 berichtete der Westdeutsche Rundfunk unter anderem über den kontrovers diskutierten Deutsch-Süd-West-Zug "Kaiserbüffel" aus Jüchen, welcher 2005 gegründet wurde. Zur historischen Einordung und symbolischen Tragweite dieser Kolonialuniformen interviewte der WDR Caroline Authaler. Den Beitrag finden Sie unter http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-lokalzeit-aus-duesseldorf-1254.html.

Professur jetzt auch auf Facebook und bei Twitter

Die Professur "Geschichte der europäischen Expansion" ist nun auch bei Facebook und Twitter aktiv. Sie finden uns unter undefinedfacebook.com/global.hhu bzw. undefinedtwitter.com/global_hhu.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Stefanie Michels