Koloniale Verbindungen: Rheinland/Grasland - Deutschland/Kamerun

Ausstellung zum Forschungsprojekt der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Université de Dschang in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düsseldorf.

Laufzeit: 12.09.-28.09.2017

Deutschland und Kamerun sind durch die geteilte koloniale Geschichte bis heute in besonderer Weise miteinander verbunden: Während die dreißigjährige koloniale Präsenz Deutschlands in Kamerun nicht in Vergessenheit gerät, ist sie dagegen in Deutschland kaum bekannt.

Um nach den Spuren ihrer verbundenen Geschichte zu suchen, besteht seit anderthalb Jahren zwischen dem Institut für Geschichtswissenschaften der Heinrich-Heine-Universität und der Universität Dschang in Kamerun eine von der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderte Institutspartnerschaft. Lehrende beider Universitäten haben mit ihren Studierenden aus den Fächern Geschichte sowie Medien- und Kulturwissenschaft und Germanistik geforscht.

In Interviews an beiden Orten, Düsseldorf und Dschang, wurde so das komplexe Gewebe wechselseitiger Beeinflussungen aufgearbeitet, das sich einer einfachen Opfer-Täter-Erzählung von Kolonialgeschichte entzieht.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns im Rahmen einer Ausstellung, einer Filmreihe, Diskussionsveranstaltungen und Stadtrundgängen den kolonialen Verbindungen der beiden Regionen Rheinland (Deutschland) und Grasland (Kamerun) nachzugehen.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Stefanie Michels