HHU StartFakultätenPhilosophische FakultätInstituteGeschichtswissenschaftenLehrstühleEEUnsere ForschungKosmopolitische Familiengeschichte zw. Kamerun, der Karibik u. Europa (18.-21. Jh.)

Kosmopolitische Familiengeschichte zwischen Kamerun, der Karibik und Europa (18.-21. Jh.)

In diesem Projekt werden ausgehend von dem noch näher zu spezifizierenden Konzept "Familie" transatlantische Netzwerke und Mobilitäten vom 18. bis ins 21. Jahrhundert untersucht. In europäischen Erzählungen wurde deren Geschichte bisher entlang etablierter Metanarrative (Sklaverei, Kolonialismus, Dokolonisierung, Migration) strukturiert. Die kontinuierliche intergenerationelle Geschichte kosmopolitischer Mobilität wurde bisher nicht ins Zentrum gesetzt, die weitreichenden Netzwerke – in die Karibik, nach England, Deutschland und Frankreich – nicht verbunden.

Die Geschichte der Duala (Kamerun) – und besonders der führenden "Familien" (bzw. Häuser) der Bell und Akwa - soll daher in atlantische und globalgeschichtliche Perspektive gesetzt werden und durch die Einbeziehung neuer Perspektiven (Autobiografien, Lokal- und Familienhistoriografien, mündliche Geschichte) und heterogener Medien (Fotografie, Film, Lied, Theaterstück, Gemälde) postkolonial und gendersensitiv betrachtet werden.

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenProf. Dr. Stefanie Michels