Ereignis

Titel:
Sebastian Hüsch: „Das Selbst im Spannungsfeld von Denken und Existenz.“

Datum / Uhrzeit:
16.12.19   /  16:30 - 18:00

Veranstalter:
Dennis Sölch und Oliver Victor


Beschreibung:

Im Rahmen der Ringvorlesung „Geschichte und Gegenwart der Existenzphilosophie“ laden wir herzlich ein zu einem Vortrag von

Sebastian Hüsch: „Das Selbst im Spannungsfeld von Denken und Existenz. Indirekte Mitteilungsverfahren in der Existenzphilosophie Søren Kierkegaards und im Zen-Buddhismus“

Abstract:

Die Vorlesung thematisiert Parallelen in den charakteristischen Mitteilungsstrukturen, wie sie in der Existenzphilosophie Søren Kierkegaards und in den zen-buddhistischen koans verwendet werden. Sowohl in den Texten Kierkegaards als auch in den koans wird in paradoxer und mehrdeutiger Weise auf die Sprache zurückgegriffen, um den Einzelnen auf den Weg zu einem authentischen Selbstsein zu bringen. Die Sprache negiert sich dabei gewissermaßen selbst, um so einen Sinnraum zu konstituieren, in dem der Leser (bei Kierkegaard) bzw. Schüler (im Zen-Buddhismus) sich in seiner unhintergehbaren Individualität und Einzigartigkeit be- und ergreifen kann. 

Zur Person:

Sebastian Hüsch ist Professor für Ideengeschichte an der Universität Aix Marseille. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der deutschen und europäischen Philosophie des späten 18. bis 20. Jahrhunderts (Philosophie der Existenz, Religionsphilosophie, Geschichte der Philosophie, Literatur und Philosophie).
Veröffentlichungen (u.a.):

  • (Hg.): Religion im 21. Jahrhundert. Dimensionen der Diskussion um die post-säkulare Gesellschaft (2018)
  • (Hg.): Literatur als philosophisches Erkenntnismodell (2016)
  • Langeweile bei Heidegger und Kierkegaard. Zum Verhältnis philosophischer und literarischer Darstellung (2014)
     

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