Monatstermine im Haus der Universität


Do.    8.6.      um 17:00 Uhr     im Seminarraum 4

Prof. Dr. Michael C. Schneider


“Austausch, Vernetzung, Konvergenz? Amtliche Statistik in den USA, Großbritannien und Preußen im 19. Jahrhundert.”

Statistisches Wissen ist aus gegenwärtigen politischen Entscheidungsprozessen ebenso wenig wegzudenken wie aus gesellschaftswissenschaftlichen Analysen. Ihren Ursprung hat die heutige Allgegenwart der Statistik im frühen 19. Jahrhundert. Der Vortrag fragt danach, ob und inwiefern es sich bei der Etablierung staatlicher statistischer Systeme in Europa und den USA seit etwa 1800 um ein transnationales oder gar globalhistorisches Phänomen handelte, und inwiefern sich die Erhebungsmethoden insbesondere bei den Volkszählungen einander anglichen. Die oft hervorgehobene Rolle der "Internationalen Statistischen Kongresse" wird in diesem Zusammenhang daraufhin befragt, ob es dieser Institution tatsächlich gelungen ist, die Methoden und Erhebungsprinzipien der einzelstaatlichen statistischen Systeme aufeinander abzustimmen. Oder waren es doch eher nationalstaatliche Eigenheiten und Prioritäten, die die Entwicklung der amtlichen Statistik im 19. Jahrhundert prägten?


Do    13.7.        um 17:00 Uhr    im Seminarraum 2

Prof. Dr. Martin Papenheim

”1717 - 2017.  300 Jahre Freimaurerei. Von der Gründung der Großloge von England zum weltumspannenden Bund.”



Die Freimaurerei ist immer noch geheimnisumwittert. Wie entstand dieser einzigartige Männerbund, der auf den britischen Inseln entstand und heute auf der ganzen Welt seine Logen hat? Was sind freimaurerische  Rituale? Welche Ziele verfolgt die Freimaurerei? Auf diese Fragen will der Vortrag aus historischer Perspektive Antworten geben.

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