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Geschichte und Kulturen Osteuropas

Wir sind eine kleine Abteilung mit einem großen geografischen Untersuchungsgegenstand. Wo dieser sich genau befindet, unterliegt – wie wir zurzeit an der Ukraine sehen – einem historischen Wandel und scheidet die Geister. Unser Schwerpunkt liegt auf der Geschichte Russlands und der Sowjetunion sowie Ostmitteleuropas und Südosteuropas. Themen aus der Geschichte Nordosteuropas werden dagegen nur sporadisch angeboten. Epochal konzentrieren wir uns auf das 18. bis 20. Jahrhundert, weshalb eine enge Zusammenarbeit mit den neuzeitlichen Lehrstühlen besteht (z.B. Mastermodul, Exkursionen)

Mit dem Zuschnitt auf Geschichte und Kulturen bietet die Abteilung zudem die Möglichkeit, neben politik- und gesellschaftsgeschichtlichen Themen Aspekte der Kulturgeschichte zu studieren, etwa zu Belletristik, Musik, zum Film und anderen visuellen Quellen.

„Geschichte und Kulturen Osteuropas“ wird in Düsseldorf im Rahmen von BA- und MA-Studiengängen angeboten. Sprachkenntnisse sind stets willkommen, aber keine Voraussetzung zum Besuch unserer Veranstaltungen. Für alle, die Kontakte nach Osteuropa knüpfen möchten und sich ein Auslandsemester oder einen Sprachkurs im Ausland vorstellen können, stehen wir immer zur Verfügung.

"30 Jahre Transformation in Mittelosteuropa: Beispiel Tschechoslowakei und ihre Nachfolgestaaten"

In der Zeit vom 22.-24. September wird Herr PhDr. Miroslav Kunštát, Ph.D. (Karls-Universität, Prag) eine Übung in Form einer Blockveranstaltung zum Thema "30 Jahre Transformation in Mittelosteuropa: Beispiel Tschechoslowakei und ihre Nachfolgestaaten" anbieten.

Detaillierte Informationen finden sich unter diesem Link.

Die Lehrveranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Interessierte können sich wie gewohnt über das LSF anmelden.

Call for Papers: Nachwuchsworkshop

Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Beate Fieseler in Kooperation mit Frau Prof. Oksana Nagornaja von der Staatlichen Pädagogischen Universität Jaroslawl in Russland findet vom 10. – 14. Januar 2022 in der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf der Nachwuchsworkshop der DRGK „Der Zerfall der Sowjetunion und das Ende der DDR als historische Zäsuren – unter besonderer Berücksichtigung neuer methodischer und quellenmäßiger Zugänge“ statt. 

Bewerbungsschluss:   31. August 2021

Mehr Informationen, Bewerbungsvoraussetzungen und weiteres finden Sie hier

DAAD-Fortbildungsstipendium – Ausschreibung für Master-Studierende

Der Lehrstuhl für Geschichte und Kulturen Osteuropas (HHU Düsseldorf) vergibt im Rahmen des vom DAAD geförderten Projekts „Deutschsprachige Studiengänge in MOE/GUS“ ein viermonatiges Fortbildungsstipendium an unserem Partnerlehrstuhl für Deutsche und Österreichische Studien an der Karls-Universität Prag.

Master-Studierenden der HHU wird die Möglichkeit geboten für vier Monate an die Karls-Universität Prag zu gehen und dort aktiv an unserem Partnerlehrstuhl mitzuarbeiten sowie eigene Forschungsinteressen zu verfolgen.

Das Stipendium ist mit 1.200,- Euro monatlich dotiert; hinzu kommt ein/e Mobilitätspauschale/-stipendium in Höhe von max. 400,- Euro. Die Laufzeit des Stipendiums ist vom 01.02.2022 bis zum 31.05.2022. Es erfolgt eine Einschreibung als Student/in an der Karls- Universität. Ansprechpartner am Düsseldorfer bzw. Prager Lehrstuhl stehen während dieser Zeit zur Verfügung.

Bewerbungsschluss ist der 15.10.2021

Mehr Informationen gibt es hier.

Neues aus dem Institut

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Solidaritäts und Spendenaktion für Belarus

Zum internationalen Tag der Menschenrechte rufen die Evangelische Kirche in Deutschland und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropa (DGO) gemeinsam mit der belarusischen Menschenrechtsorganisation Vjasna zur Solidarität auf und setzen sich gemeinsam mit prominenten Unterstützer:innen für die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen in Belarus ein. Auf der Aktionswebsite www.100xSolidarität.de unterstützen dutzende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die spontane Aktion als Botschafter:innen. Wir möchten Sie außerdem auf einen Spendenauftruf der DGO für repressierte Studierende und Wissenschaftler:innen in und aus Belarus aufmerksam machen. Zahlreiche Studierende und Wissenschaftler:innen haben sich in den vergangenen Monaten an den Protesten gegen die offensichtlich gefälschten Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen vom August dieses Jahres beteiligt. Viele von ihnen wurden exmatrikuliert, entlassen, verhaftet, zu Geldstrafen verurteilt oder auf andere Weise drangsaliert.

Alle Informationen finden sie hier.

 

Desweiteren möchten wir Sie auf die Aktion von der “GEMEINSCHAFT FÜR STUDENTISCHEN AUSTAUSCH IN MITTEL- UND OSTEUROPA (GFPS)“ E. V.  hinweiesen, darin heißt es:

Seit mehr als 10 Jahren unterstützen die Aktion Studierende aus Belarus - schon 68 junge Menschen wurden von uns für einen Semesteraufenthalt in Deutschland und Polen gefördert. Mit Mitgefühl und Aufmerksamkeit beobachten wir aktuelle Lage in Belarus, die dieses Jahr politisch und menschenrechtlich unglaublich verschlechtert hat. Auf friedliche Proteste für freie Wahlen und gegen Gewalt wird mit Repressionen und massive Menschenrechtsverletzungen geantwortet. Insbesondere sind Student:innen betroffen: mindestens 390 wurden verhaftet und mindestens 146 aus politischen Gründen exmatrikuliert. Weitere Infos dazu sind hier zu lesen: https://zbsunion.by/en/news/pressure_on_students

Damit wir weiteren Studierenden aus Belarus können, haben wir eine Spendenaktion gestartet. Bereits jetzt haben wir jedes Semester Studierende aus Belarus zu Gast. Mit den zusätzlichen Spendengeldern kann unsere Auswahlkommission noch weiteren Stipendiat:innen die Möglichkeit geben, in Deutschland zu studieren. Wir wollen nicht nur nachhaltig weiter noch mehr Studierenden ermöglichen, ein Aufenthalt in Deutschland zu haben, sondern auch noch mehr Aufmerksamkeit für die problematische Lage schaffen. Aktive junge Menschen und Studierende sind besonders betroffen - und diese wollen mit weiteren Stipendien unterstützen!

DER LINK ZUR SPENDENAKTION:
https://www.betterplace.org/de/projects/87164-stipendien-fuer-studierende-aus-belarus

Interview mit Alexander Friedman über die Proteste in Belarus

Herr Dr. Alexander Friedman, Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Geschichte und Kulturen Osteuropas, wird gegenwärtig in Belarus in einer Publikation der Präsidialadministration mit antisemitisch gefärbten Hetzartikeln angegriffen, die durch seinen Beitrag für die taz wie durch ein Interview, abgedruckt in der Jüdischen Allgemeinen, ausgelöst wurden. Der deutsche Teil der Deutsch-Belarusischen Historikerkommission hat sich deshalb zu einer Solidaritätsadresse entschlossen, die meine volle Unterstützung findet.

Beate Fieseler

DAAD-Gastdozentin aus Minsk verhaftet

Am 12. Oktober 2020 wurde Olga Shparaga, die im Herbst 2019/2020 als DAAD-Gastdozentin an der HHU gearbeitet hat, wegen Teilnahme an einer nichtgenehmigten Demonstration zu 14 Tagen Arrest verurteilt. Nach ihrer Freilassung hält sie sich zur Zeit in Vilnius auf.

Interviews mit Olga Shparaga zur Situation in Belarus und Presseberichte zur Verhaftung:

https://www.zeitschrift-osteuropa.de/blog/olga_shparaga_verhaftet/

https://www.zeit.de/2020/43/revolution-belarus-minsk-alexander-lukaschenko-demokratie-bewegung-proteste

https://www.philomag.de/artikel/olga-shparaga-menschen-werden-buerger

https://www.zeit.de/2020/42/olga-shparaga-haft-philosophin-festnahme-belarus

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/philosophin-olga-shparaga-berichtet-aus-der-haft-in-belarus-16990665.html

https://www.dekoder.org/de/article/shparaga-belarus-opposition-frauen

Titel: Bauernmädchen [Russisches Reich]

Bilduntertitel: Drei junge Frauen bieten Besuchern ihrer Izba, eines traditionellen Holzhauses, die in einer ländlichen Gegend am Fluss Scheksna, in der Nähe der Stadt Kirillov, gelegen ist, Beeren an.

Fotograf: Sergej Michailowitsch Prokudin-Gorskij, 1863-1944.

Aufgenommen im Jahr 1909.

Hilfsmittel: 1 Negativ (3 Rahmen): Glas, s/w, Dreifarbtrennung, 24 x 9 cm; Quelle

Veranstaltungen und Termine

23.09.2021 - 28.01.2022 Vortragsreihe: Work-Life-Balance in Japan und Deutschland – Arbeitsrechtliche und familienpolitische Aspekte der Corona-Pandemie

26.09.2021, 15:00 - 15:30 Sonntagsführung durch den Botanischen Garten

27.09.2021 - 15.10.2021, 10:00 - 17:00 Virtuelle Infomesse im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung

01.10.2021, 18:00 - 20:00 Vortrag: "An der Sprache den Täter erkennen: Die Stimme der Täter – was forensische Phonetiker_innen machen"

Verantwortlichkeit: