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Osteuropäische Geschichte

DAAD-Fortbildungsstipendium – Ausschreibung für Master-Studierende der Geschichte

Die Professur für Osteuropäische Geschichte (HHU Düsseldorf) vergibt im Rahmen des vom DAAD geförderten Projekts „Deutschsprachige Studiengänge in MOE/GUS“ ein viermonatiges Fortbildungsstipendium an unserem Partnerlehrstuhl für Deutsche und Österreichische Studien an der Karls-Universität Prag.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier

Gemeinsamer Studientag HSU Hamburg/HHU Düsseldorf am 12.07.2022

Organisiert vom Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in
Kooperation mit der Professur für Geschichte Osteuropas und Ostmitteleuropas der Helmut-Schmidt-Universität.
Gebäude: Haus der Universität (Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf), Raum BSR 3, 3. OG


Kontakt für Organisatorisches: christiane.bruch@hhu.de, phillip.schroeder@hhu.de
Kontakt für Inhaltliches:

Das volle Programm des Studientags finden Sie hier.

Exkursion nach Usbekistan: Taschkent, Samarkand, Buchara

Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte für das Wintersemester 2022/2023 eine Exkursion nach Taschkent, Samarkand und Buchara (die Exkursion findet vom 20.03. bis zum 31.03.2023 statt). Die Exkursion wird im Wintersemester durch das Seminar "'Where Cotton is King' Geschichte Usbekistans im Russischen Reich und in der Sowjetunion, 1865-1991" vorbereitet.
Am 13. Juli findet um 16:30 Uhr eine Infoveranstaltung in Raum 23.03.01.63 statt. Interessierte sind herzlich willkommen.


Kontakt: Phillip Schroeder (phillip.schroeder@hhu.de)

Wir sind eine kleine Abteilung mit einem großen geografischen Untersuchungsgegenstand. Wo dieser sich genau befindet, unterliegt – wie wir zurzeit an der Ukraine sehen – einem historischen Wandel und scheidet die Geister. Unser Schwerpunkt liegt auf der Geschichte Russlands und der Sowjetunion sowie Ostmitteleuropas und Südosteuropas. Themen aus der Geschichte Nordosteuropas werden dagegen nur sporadisch angeboten. Epochal konzentrieren wir uns auf das 18. bis 20. Jahrhundert, weshalb eine enge Zusammenarbeit mit den neuzeitlichen Lehrstühlen besteht (z.B. Mastermodul, Exkursionen).

Mit dem Zuschnitt auf Geschichte und Kulturen bietet die Abteilung zudem die Möglichkeit, neben politik- und gesellschaftsgeschichtlichen Themen Aspekte der Kulturgeschichte zu studieren, etwa zu Belletristik, Musik, zum Film und anderen visuellen Quellen.

„Geschichte und Kulturen Osteuropas“ wird in Düsseldorf im Rahmen von BA- und MA-Studiengängen angeboten. Sprachkenntnisse sind stets willkommen, aber keine Voraussetzung zum Besuch unserer Veranstaltungen. Für alle, die Kontakte nach Osteuropa knüpfen möchten und sich ein Auslandsemester oder einen Sprachkurs im Ausland vorstellen können, stehen wir immer zur Verfügung.

Online-Ausstellung: Ritualmordlegenden – Antijüdische Fake News

Studierende der Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben gemeinsam eine Online-Ausstellung zu antijüdischen Ritualmordlegenden erarbeitet. Unter dem Titel Ritualmordlegenden – Antijüdische Fake News werden in einer Langzeitperspektive vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert zahlreiche multimediale Exponate aus verschiedenen europäischen Regionen und mit Damaskus darüber hinaus präsentiert. Hinzu kommt als Querschnittsbereich die Zeit des Nationalsozialismus, in der alle vorgestellten Ritualmordfälle wiederentdeckt und instrumentalisiert wurden.

Am 01.07.2022 eröffnet die Online-Ausstellung Ritualmordlegenden – Antijüdische Fake News. Das Projekt, das im Rahmen eines Seminars an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf von Studierenden entwickelt wurde, beschäftigt sich mit der Entwicklung antijüdischer Ritualmordlegenden vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Vorgestellt werden sowohl Blutbeschuldigungen vormoderner Entstehung (Trient/Italien und Rinn/Tirol), als auch Fälle aus der Hochphase des Antisemitismus im langen 19. Jahrhundert (Tiszaeszlár/Ungarn, Xanten, Polná/Böhmen, Kiev/Russländisches Reich). Mit Damaskus steht darüber hinaus ihr Transfer in den osmanisch-arabischen Raum im Fokus, mit dem Nationalsozialismus vor allem ihr Instrumentalisierungspotential.

Die Ausstellung zeigt anhand der ausgewählten Beispiele, wie sich dieses spezielle antijüdische Vorurteil im Laufe der Zeit verändert hat, in seinem narrativen Kern jedoch eine Konstante über die Jahrhunderte hinweg darstellt. Hierzu haben sich die Studierenden mit unterschiedlichen Medien auseinandergesetzt, durch welche die Legenden weltweit verbreitet wurden und heute noch werden. So hat dieses Narrativ in der Corona-Krise erneut seinen Weg in die Öffentlichkeit gefunden, insbesondere durch die Sozialen Medien. 

 

Die Ausstellung ist kostenfrei und für alle zugänglich unter www.ritualmordlegenden.de.

Weitere Links: 

Flyer zur Ausstellung

Plakat der Ausstellung

Aktuelle Veranstaltungen zur Osteuropäischen Geschichte

Die weiteren Informationen zu den am 18.05, 25.05 und 01.06 stattfindenden Veranstaltungen finden Sie unter den folgenden Links: 

1) Geschichte als Waffe. Welche Vergangenheiten dienen als Legitimation in Russlands Krieg gegen die Ukraine? (18.05.2022)

2) Feinde vor Gericht. Schauprozesse und ihre politische Bedeutung im Kalten Krieg. (25.05.2022)

3) Brüdervölker? Ukraine und Russland: 1000 Jahre bewegte Geschichte (01.06.2022) 

 

Gemeinsamer Studientag „DüBiMü“ am 06.05.2022 und 07.05.2022

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Programm des Studientags.

Ukraine

Interview zum Krieg in der Ukraine mit Prof. Dr. Beate Fieseler. 

Prof. Dr. Beate Fieseler war Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte und Kulturen Osteuropas. Noch bis 31. März 2022 vertritt sie sich in dieser Funktion selbst. Sie forscht seit vielen Jahren in und zu Russland und hat sich bislang vor allem mit der russischen Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie mit der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg und dessen Folgen für das Land beschäftigt. In einem Interview beantwortet sie Fragen zur aktuellen Situation in Russland und schätzt die Lage ein.

Krieg gegen die Ukraine

Am 24. Februar 2022 hat Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Mit Waffengewalt will Präsident Putin die demokratische Entwicklung des Landes, sein Selbstbestimmungsrecht und seine Souveränität zerstören und die Regierung absetzen. Dadurch sind der Frieden und die Sicherheit in Europa bedroht. Das ist erschütternd und macht uns fassungslos.

Wir hoffen sehr, dass die Kontakte zu unseren Kolleg*innen in der Ukraine, aber auch in Russland und Belarus in Zukunft weiter gepflegt und der wissenschaftliche Austausch mit Leben erfüllt werden kann.   

Jetzt benötigt die ukrainische Bevölkerung dringend unsere Solidarität und Unterstützung.

Bitte finden Sie hier Informationen, wie Sie die humanitäre Hilfe für die von Gewalt und Zerstörung betroffenen Menschen in der Ukraine mit Spenden unterstützen können.

Falls Sie Geld für die Betroffenen in und aus der Ukraine spenden möchten, empfehlen wir Ihnen eine Spende an die gemeinnützige Hilfsorganisation Libereco:

Spendenkonto Deutschland
Empfänger: Libereco
Verwendungszweck: Ukraine
Bank: Ethikbank
IBAN: DE96 8309 4495 0003 3203 32
BIC: GENO DE F1 ETK
 

Außerdem finden Sie hier den Link zu einem couragierten offenen Brief russischer Wissenschaftler*innen und Wissenschaftsjournalist*innen, die an die Adresse ihrer Regierung gegen die Invasion protestieren.

Diese Links führen Sie zu Ansprachen des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelen'skyj (in deutscher Übersetzung) an die russische wie vor allem an die ukrainische Bevölkerung:

Ansprachen des ukrainischen Präsidenten in den ersten Tagen des Kriegs

Fernsehansprache in der Nacht vom 23. auf den 24.2.2022

Hier ist der Link zu einer Stellungnahme der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zur Solidarität mit Partnern in der Ukraine sowie zum Einfrieren der wissenschaftlichen Kooperation mit russischen staatlichen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen.

Petition

Verfahren gegen Menschenrechtsorganisation "Memorial" einstellen!

Hier ist der Zugang zu einer Petition, die sich gegen die beantragte Auflösung der Menschenrechtsorganisation "Memorial" positioniert. Alle weiteren Informationen und Details sind dort auch zu finden.

 Bitte gern unterschreiben und den Link weitergeben. Vielen Dank!

DAAD-Fortbildungsstipendium – Ausschreibung für Master-Studierende der Geschichte

Der Lehrstuhl für Geschichte und Kulturen Osteuropas (HHU Düsseldorf) vergibt im Rahmen des vom DAAD geförderten Projekts „Deutschsprachige Studiengänge in MOE/GUS“ ein viermonatiges Fortbildungsstipendium an unserem Partnerlehrstuhl für Deutsche und Österreichische Studien an der Karls-Universität Prag.

WORUM ES GEHT
Master-Studierenden am Institut für Geschichtswissenschaften der HHU wird die Möglichkeit geboten für vier Monate an die Karls-Universität Prag zu gehen und dort aktiv an unserem Partnerlehrstuhl mitzuarbeiten sowie eigene Forschungsinteressen zu verfolgen.

WAS WIR BIETEN
Das Stipendium ist mit 1.200,- Euro monatlich dotiert; hinzu kommt ein/e Mobilitätspauschale/-stipendium in Höhe von max. 400,- Euro. Die Laufzeit des Stipendiums ist vom 01.10.2022 bis zum 31.01.2023. Es erfolgt eine Einschreibung als Student/in an der Karls- Universität. Ansprechpartner am Düsseldorfer bzw. Prager Lehrstuhl stehen während dieser Zeit zur Verfügung.

WAS WIR ERWARTEN
Erwartet wird die Bereitschaft des/der Stipendiaten/in zur Durchführung von zwei Seminaren in deutscher Sprache („Sprachwerkstatt Deutsch – Texte lesen, verstehen und diskutieren“ und das „Konversatorium zu aktuellen Ereignissen in den deutschsprachigen Ländern“), die Einbindung des bestehenden E-Learning Konzepts in den Kurs der Sprachwerkstatt, die Unterstützung der Prager Kollegen in Form kleinerer Lektoratsaufgaben sowie ggf. Mithilfe bei der Organisation und Durchführung einer Exkursion für Prager Studierende nach Deutschland. Kenntnisse der tschechischen Sprache sind willkommen, aber keine Voraussetzung. Während des Stipendiums kann bei Interesse ein Tschechisch-Sprachkurs an der Karls-Universität belegt werden.

Bewerbungsschluss ist der 15.06.2022

Weitere Teilnahmebedinungen und Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Titel: Bauernmädchen [Russisches Reich]

Bilduntertitel: Drei junge Frauen bieten Besuchern ihrer Izba, eines traditionellen Holzhauses, die in einer ländlichen Gegend am Fluss Scheksna, in der Nähe der Stadt Kirillov, gelegen ist, Beeren an.

Fotograf: Sergej Michailowitsch Prokudin-Gorskij, 1863-1944.

Aufgenommen im Jahr 1909.

Hilfsmittel: 1 Negativ (3 Rahmen): Glas, s/w, Dreifarbtrennung, 24 x 9 cm; Quelle

Veranstaltungen und Termine

04.10.2022, 10:00 - 17:00 Hochschuldidaktische Weiterbildung - Vorlesungen und Übungen: Wie bleibt mehr hängen?

04.10.2022, 15:00 - 16:00 Vortrag: „Implementation of next-generation sequencing in the routine microbiological diagnostics: chances and challenges“

06.10.2022 - 07.10.2022 Konferenz: „Informationswissenschaft im Wandel. Wissenschaftliche Tagung 2022“

06.10.2022, 19:00 - 20:30 Vortragsreihe Forschung im Fokus

09.10.2022, 15:00 - 15:30 Baumkundliche Führung durch den Botanischen Garten

10.10.2022, 10:30 - 11:00 Erstsemesterbegrüßung durch die Rektorin und den Prorektor für Studienqualität und Lehre via Live-Stream

Verantwortlichkeit: