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Wintersemester 2012/13

Paläographische Leseübung für die Frühe Neuzeit - Erasmus [Blockveranstaltung]

rsatztermin vor Semesterbeginn/ Anmeldung noch möglich unter nerasmus@phil.hhu.de!

 

Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie das Blockseminar vollständig besuchen können. Aktives Mitwirken ist ausdrücklich erwünscht.

  • 25.-27. März 2013
  • max. 30 Teilnehmer
  • Beginn: 25.03.2013 (Blockveranstaltung)
  • 23.31.02.22
  • BA neu: Basismodul Neuzeit & Osteuropa/Aufbaumodul Neuzeit & Osteuropa
  • BA alt: Aufbaumodul Neuzeit/Basismodul Neuzeit

In dieser Übung wird das Lesen von handschriftlichen und geduckten Quellen, also der deutschen Kurrent- oder Kanzleischriften und Fraktur des 16.-18. Jahrhunderts erprobt. Anhand von zahlreichen praktischen Schreib- und Transkriptionsübungen werden der Umgang und das Verständnis über die Eigenarten sowie die Zuordnung unterschiedlicher Schriften geübt. Ziel ist es, sich an schriftliche Quellen heranzutrauen, die Barriere der vermeintlichen Unleserlichkeit abzubauen.

Übungen

Cortéz töten. Conquista, kontrafaktisch - Winnerling

Killing Cortéz. Conquista, counterfactual

  • Do 10:30 – 12:00
  • Beginn: 11. 10. 2012
  • 23.31.02.27
  • BA neu:BM Neuzeit/Osteuropa, AM Neuzeit/Osteuropa, Praxismodul, Vertiefungsmodul
  • BA alt: AM Neuzeit, MMV

Hernan Cortéz eroberte – für Gott, König und sich selbst – mit einer Handvoll Männer Mittelamerika und löste damit die eigentliche Conquista, die spanische Flächenkolonisation der Neuen Welt aus, wenn man dem Bild folgt, das er in seinen Briefen an Karl V. von sich selbst zeichnete. Ein Ereignis, das, könnte man argumentieren, den Grundstein für die europäische Expansion und das Zeitalter europäischer Vorherrschaft legte, wie wir sie kennen. Er schonte sich dabei selbst nicht: In den Schlachten, die seine Truppen schlugen, kämpfte er selbst stets an vorderster Front. In dieser Übung werden wir tun, was den Azteken dennoch nicht gelang: Cortéz töten.

Damit verbindet sich eine Einführung und praktische Einarbeitung in die kontrafaktische Geschichtsschreibung, denn „Was wäre, wenn Cortéz stürbe?“ soll mehrfach geprobt und getestet und schließlich als Szenario entwickelt werden, das uns aus einer neuen Perspektive herkömmliche Geschichtsdarstellungen betrachten hilft.

Zur Anschaffung empfohlen:

  • Philip E. Tetlock/Lebow, Richard N./Parker, Geoffrey (Hg.): Unmaking the West. "What-if?" scenarios that rewrite world history, Ann Arbor (Mich.) 2006.

Weitere Literaturhinweise:

  • Ensemble Studios/Microsoft: Age of Empires II: The Conquerors, in: Ubisoft/Microsoft Game Studios: Age of Empires. Collector’s Edition, Montreuil-sous-Bois/Redmond (Washington) 2003, Eroberer-Kampagne 3: Montezuma
  • Peter Feldbauer, Jean-Paul Lehners (Hgg.): Die Welt im 16. Jahrhundert, Wien 2008.
  • Ross Hassig: Mexiko and the Spanish Conquest. 1519 – 1540, Norman (Okl.) 20062.
  • Ross Hassig: Aztec Warfare. Imperial Expansion and Political Control, Norman (Okl.) 1988.

 

Natur und Katastrophen in der Frühen Neuzeit - Benner [Blockveranstaltung!]

Nature and Desaster in Early Modern Times

  • 06.-08. Februar, 09:00 - 17:00
  • Beginn: 06.02.2012 (dreitägige Blockveranstaltung)
  • 23.21.01.41
  • Teilnehmerzahl: max. 30 Studenten
  • BA neu: Basismodul Neuzeit & Osteuropa/Aufbaumodul Neuzeit & Osteuropa
  • BA alt: Aufbaumodul Neuzeit
  • Studium universale: ja, max. 5 Teilnehmer, 2 CP

Die Ereignisse von Fukushima haben gezeigt, dass Unwetter, Erdbeben und die Folgen dieser extremen Naturereignisse moderne Gesellschaften vor erhebliche Herausforderungen stellen. Die historische Forschung beschäftigt sich seit den 1990er Jahren verstärkt mit dem Thema Naturkatastrophen, deren Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung in der Frühen Neuzeit im Seminar behandelt werden.

Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie eine Teilnahme an allen drei Tagen sicherstellen können, außerdem wird die Bereitschaft zur vorbereitenden Lektüre und aktiven Mitarbeit vorausgesetzt. Im Laufe des Semesters wird es eine kurze Vorbesprechung geben. Den Termin erhalten die Teilnehmer per Mail.

Literaturhinweise:

  • Groh, Dieter/u. a. (Hg.): Naturkatastrophen. Beiträge zu ihrer Deutung, Wahrnehmung und Darstellung in Text und Bild von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Tübingen 2003
  • Reith, Reinhold: Umweltgeschichte der Frühen Neuzeit (Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Band 89). München 2011
  • Senn, Matthias (Hg.): Die Wickiana. Johann Jakob Wicks Nachrichtensammlung aus dem 16. Jahrhundert. Zürich 1975

 

Paläographische Leseübung für die Frühe Neuzeit - Erasmus [Blockveranstaltung!]

  • 06.-08. Februar 2013, 09:00 -17:00
  • max. 30 Teilnehmer
  • Beginn: 06.02.2012 (dreitägige Blockveranstaltung)
  • 23.21.U1.83
  • BA neu: Basismodul Neuzeit & Osteuropa/Aufbaumodul Neuzeit & Osteuropa
  • BA alt: Aufbaumodul Neuzeit/Basismodul Neuzeit

In dieser Übung wird das Lesen von handschriftlichen und geduckten Quellen, also der deutschen Kurrent- oder Kanzleischriften und Fraktur des 16.-18. Jahrhunderts erprobt. Anhand von zahlreichen praktischen Schreib- und Transkriptionsübungen wird der Umgang und das Verständnis über die Eigenarten, sowie die Zuordnung unterschiedlicher Schriften geübt. Ziel ist es, sich an schriftliche Quellen heranzutrauen, die Barriere der vermeintlichen Unleserlichkeit abzubauen.

Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie das Blockseminar vollständig besuchen können. Aktives Mitwirken ist ausdrücklich erwünscht.

 

Wie schreibe ich eine Hausarbeit? - Erasmus [Blockveranstaltung!]

  • 11.-13. Januar 2013, 09:00 -17:00
  • max. 30 Teilnehmer
  • Beginn: 11.01.2012 (dreitägige Blockveranstaltung)
  • Fr, 11. Januar: 23.31.U1.66
  • Sa & So, 11. & 12. Januar: 23.21.02.26
  • BA neu: Aufbaumodul Neuzeit & Osteuropa
  • BA alt: Aufbaumodul Neuzeit

Welches Thema? Welche Vorbereitungen sollte man treffen? Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung? Wie schaffe ich es so viele/so wenige leere Seiten sinnvoll zu füllen? Wie und vor allem was darf ich schreiben? Diese und weitere Fragen über die erste Hausarbeit werden geklärt und es wird Schritt für Schritt, an konkreten Beispielen der Aufbau einer Hausarbeit analysiert und selbst geübt.

Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie das Blockseminar vollständig besuchen können. Aktives Mitwirken ist ausdrücklich erwünscht.

Mentorate

Mentorat zur Einführung in das Geschichtsstudium - Benner

Introduction to the study of history

Frau Benner bietet 4 Mentorate an. Die genauen Daten der Einzelveranstaltungen (Zeit, Raum) finden Sie hier unter dem Text oder in HIS-LSF!

  • Teilnehmerzahl: max. 15 Studenten
  • BA neu: Methodenmodul
  • Beginn: Zweite Vorlesungswoche (15.-19. Oktober 2012)
  • Studium universale: nein

Das Mentorat wendet sich an Studierende des ersten Studienjahres im Kernfach Geschichte. Es soll Ihnen sowohl fachliche als auch persönliche Orientierung bieten und beim Start in das Geschichtsstudium unterstützen. Dabei werden wir uns u.a. mit den Grundsatzfragen „Was ist Geschichte?" „Wozu Geschichte?" und „In welchen Berufsfeldern können Historiker arbeiten?" beschäftigen. Außerdem bietet das Mentorat die Möglichkeit, die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens in der Geschichtswissenschaft wie Literatur recherchieren und bearbeiten, Präsentieren und Schreiben in der Praxis zu erlernen. Das Mentorat ist im Rahmen des Methodenmoduls eine Pflichtveranstaltung und wird mit einer unbenoteten Abschlussprüfung abgeschlossen. Das Seminar umfasst maximal 15 Teilnehmer, von denen engagiertes Mitwirken erwartetet wird.

Zur Anschaffung empfohlen:

  • Jordan, Stefan: Einführung in das Geschichtsstudium. Stuttgart 2005

Di

Mi

Mi

Do

10:30-12:00

23.32.04.22

10:30-12:00

23.21.U1.64

14:30-16:00

23.31.02.22

14:30-16:00

23.11.03.21

Proseminare

Die "Vernunft" der Aufklärung - Winnerling

Enlightenment's 'Reason'

  • Fr 10:30 - 12:00
  • Beginn: 12. 10. 2012
  • 23.31.02.24
  • BA Neu: AM Neuzeit/Osteuropa
  • BA Alt: AM Neuzeit

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung." Soweit Immanuel Kant in "Was ist Aufklärung?"; David Hume schrieb "An Enquiry Concerning Human Understanding" - aber was heißt hier "Verstand"? Diderot und d'Alembert zeichneten verantwortlich für die "Encyclopédie, ou Dictionnaire raisonnée", die französischen Revolutionäre verwandelten die Pariser Kirchen zu Tempeln der Vernunft - aber was heißt hier "Vernunft"? Von Aufklärung zu reden heißt früher oder später auch immer diese Worte im Mund zu führen, die uns ja immer noch vollkommen geläufig und scheinbar selbstverständlich sind. Hier sollen sie auf ihre zeitgenössischen Kontexte und geistesgeschichtlichen Vorlauf und Nachwirkung geprüft werden, um nachzuvollziehen, was die Aufklärer meinten, wenn sie von "Vernunft" schrieben - und warum.

Literaturhinweise:

  • Div.: Vernunft: Verstand, in: Ritter, Joachim/Gründer, Karlfried/Gabriel, Gottfried (Hgg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie. Unter Mitwirkung von mehr als 1200 Fachgelehrten, 11. Bd. (U-V), Darmstadt 2001, Sp. 748 - Sp. 863.

Muss vorab gelesen werden, sonst ist keine Teilnahme möglich!

Kulturelle Konstrukte: Landschaft und Garten in der Frühen Neuzeit - Benner

Landscape and Garden as Cultural Constructs in Early Modern Times

  • Do 10:30 - 12:00
  • Beginn: 18.10.2012
  • Teilnehmerzahl: max. 20 Studenten
  • 25.13.U1.30
  • BA neu: Aufbaumodul Neuzeit & Osteuropa
  • BA alt: Aufbaumodul Neuzeit
  • Studium universale: nein

Gärten geben ein idealisiertes Abbild der Natur wieder, aber auch Landschaften sind nicht "natürlich", sondern kulturelle Konstrukte, deren Wahrnehmung einem Wandel unterliegt. Wie sich die Vorstellung von Natur und dementsprechend auch ihre Gestaltung durch den Menschen im Laufe der Frühen Neuzeit veränderte, soll Gegenstand des Seminars sein.

Der methodische Schwerpunkt des Seminars liegt bei den Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, besonders das Verfassen einer schriftlichen Hausarbeit wird intensiv besprochen. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt auf 20.

Literaturhinweise:

  • Blackbourn, David: Die Eroberung der Natur. Eine Geschichte der deutschen Landschaft. 2. Auflage, München 2007
  • Küster, Hansjörg: Schöne Aussichten. Kleine Geschichte der Landschaft. München 2009
  • Sarkowicz, Hans (Hg.): Die Geschichte der Gärten und Parks. Frankfurt am Main/Leipzig 2001
  • Schramm, Manuel: Die Entstehung der modernen Landschaftswahrnehmung (1580-1730), in: HZ 287 (2008), S. 37-59
  • Warnke, Martin: Politische Landschaft. Zur Kunstgeschichte der Natur. München 1992 [Nachdruck 2005]

Sonstige Veranstaltungen

Oberseminar: Geschichte der Frühen Neuzeit/Geschichtstheorie - Landwehr

Early Modern History/Theory of History

  •  24.-25. Januar 2013, 10:00 - 17:00
  • Beginn: 24.01.2013 [zweitägige Blockveranstaltung]
  • Raum: 23.21.00.44b (Forschungszentrum)
  • Master: Abschlussmodul

Das Masterforum ist in erster Linie ein Forum für die Vorstellung von Abschlussarbeiten (Master, aber auch Dissertationen), soll darüber hinaus aber auch Raum für die Diskussion aktueller Debatten in der Geschichte der Frühen Neuzeit und der Geschichtstheorie bieten. Nicht zuletzt geht es auch immer wieder um arbeitspraktische Probleme, die im Zusammenhang mit Abschlussarbeiten auftreten.

Für Masterstudierende ist der gemeinsame Besuch des Masterforums und des Forums Neuzeit obligatorisch.

Das Masterforum findet in diesem Semester als Blockveranstaltung statt. Abschlussarbeiten, die vorgestellt werden sollen, sowie andere Themenvorschläge und -wünsche sollten frühzeitig angemeldet werden!

FIMUR-Ringvorlesung: Vergessen, Verstecken, Verschleiern in Mittelalter und Renaissance - Diverse

Mi 16:30 - 18:00

Hörsaal 2B

Vergessen, Verstecken und Verschleiern sollen hier als besondere Umgangsform mit Wissen verstanden werden - bei weitem nicht nur als dessen Verlust oder Negation, sondern gerade in seiner Produktivität. Wenn man im Anschluss an Augustinus die Frage stellt, wie wir denn überhaupt etwas von unserem Vergessen wissen können, lassen sich die Richtungen erahnen, in die ein solches Thema führt. Vergessen soll ebenso wie die darin eingeschlossenen Stufungen Verstecken und Verschleiern als gezielte Provokation von Nichtwissen oder intendiertes Ausblenden von Wissen verstanden werden. Es ist als dynamischer Vorgang zu sehen, der Wissen voraussetzt und dieses in andere Ordnungen von Wahrnehmung/Nicht(Mehr)Wahrnehmung überführt. Vergessen kann daher einerseits unbeabsichtigt stattfinden - hier wären die Bedingungsvoraussetzungen für das Eintreten von Vergessen zu untersuchen. Andererseits aber kann Vergessen auch einen registrierten Verlust implizieren und damit auf ein inneres Paradoxon verweisen - denn etwas Vergessenes wird als ehemals Gewusstes reaktiviert in dem Moment, in dem das Vergessen als Verlusterfahrung bewusst wird.

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