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Lehrveranstaltungen im aktuellen Semester

Aktuelle Lehrveranstaltungen Neueste Geschichte

Basisseminar /Grundkurs Neuzeit

René Lehmann, Dimitrios Tim Nyenhuis, Dr. Thomas Gerhards, Nadia Chantal Bsdurrek

 

Gemeinsam mit der Einführungsvorlesung in die Geschichte der Neuzeit und der Einführung in die Geschichte Osteuropas bilden die Basisseminare Neuzeit das Basismodul Neuzeit und Osteuropa. In den Basisseminaren werden in 12 Sitzungen die wichtigsten Daten und Strukturen von der Frühen Neuzeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts behandelt. Grundlage der jeweiligen Sitzungen sind die zur Anschaffung empfohlene Literatur sowie im Einzelfall Texte, die im ILIAS-Lernraum (bitte beachten!) zum Basismodul Neuzeit & Osteuropa bereitgestellt werden. In den Sitzungen werden Quellen gemeinsam beschrieben, ihre historischen Entstehungskontexte analysiert und die Folgen interpretiert und diskutiert. Die Modulabschlussprüfung findet nach Ende der Vorlesungszeit in Form einer E-Klausur statt. Grundlage der Prüfung sind die angegebene Literatur für die Arbeit im Grundkurs sowie die Skripte zur Vorlesung. Von den Teilnehmern wird neben der regelmäßigen Teilnahme erwartet, dass sie die entsprechenden Kapitel und Texte für die Basisseminarsitzungen gründlich vorbereiten und sich engagiert an der gemeinsamen Erarbeitung der Inhalte beteiligen. Ziel der Basismodule ist es, den Studierenden die Erarbeitung eines Grundlagenwissens zu ermöglichen und auf diese Weise unterschiedliche Vorkenntnisse auszugleichen.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 20.04.2021 - 23.07.2021)

Das deutsche Kaiserreich: Schlaglichter II

Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Vor 150 Jahren wurde 1870/71 der deutsche Nationalstaat begründet. In dem folgenden halben Jahrhundert entstand das moderne Deutschland. Seine Entwicklung war geprägt von immenser wirtschaftlicher Dynamik bei weitgehendem politischem Stillstand, demokratischen Lernprozessen und autoritärer Verkrustung, bahnbrechenden Sozialreformen und heftigsten sozialen Konflikten. Manchen gilt das Kaiserreich noch oder wieder als „gute alte Zeit”. Andere dagegen sehen in ihm ein hoffnungslos rückwärtsgewandtes System, das sich jedem Fortschritt verweigerte und den Nationalsozialismus vorbereitete. In Schlaglichtern auf einzelne Episoden soll hier stattdessen ein Blick auf die Menschen geworfen werden, die diese faszinierend bunte Epoche gestalteten und durchlebten – eine Epoche, die sowohl die Vorgeschichte der ersten und zweiten deutschen Demokratie wie auch einer anderen, dunklen Moderne war. – In Fortsetzung des ersten Teils der Vorlesung im WS 2020/21 soll es in diesem zweiten Teil um die Zeit ab den 1890er Jahren gehen. Eine Teilnahme am ersten Teil wird nicht vorausgesetzt. Die Veranstaltung wird voraussichtlich online stattfinden müssen. Material wird auf ILIAS bereitgestellt und ist dann bei Bedarf jederzeit hör-, anseh- oder lesbar. Alle angemeldeten Studierenden der Geschichte werden im lsf zu Semesterende auf "erfolgreiche Teilnahme" gesetzt.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2021 - 23.07.2021)

Die "Weimarer Republik" zwischen Selbstbehauptung, Stabilisierung und Auflösung (mit Schreibwerkstatt)

Daniel Meis

Die „Weimarer Republik“ stellt bis heute ein dauerhaftes Thema in Forschung, Lehre, Schule und auch Öffentlichkeit dar. Dies mag mit ihrer zeitlichen Einordnung zwischen Kaiserreich und Erstem Weltkrieg sowie „Drittem Reich“ und Zweitem Weltkrieg, sowie mit ihrer Bedeutung als erster reichsweiter Demokratie zusammenhängen. In dem kurzen Zeitraum zwischen 1918 und 1933 stellte sie aber keinen monolithischen Block dar. Vielmehr war ihre Geschichte äußerst wechselvoll.

Nach einer Einführung in das Thema folgt eine Behandlung der Revolution von 1918/1919 und der Weimarer Reichsverfassung. Der „Versailler Vertrag“, die inneren Unruhen sowie die Konsolidierung der inneren Lage bis 1924 schließen hieran an. Danach wird die fragile Stabilisierung bis 1928, die 1929 folgende Weltwirtschaftskrise und der Rückzug der Parteien bis 1930 besprochen. Weitere Sitzungen werden sich mit den Präsidialkabinetten, dem Aufstieg der NSDAP, der Frage nach dem Charakter von Hitlers Regierungsübernahme und den Überresten der Republik im „Dritten Reich“ auseinandersetzen. Abschließend wird sich eine Sitzung offenen und umstrittenen Fragen widmen. Die letzte Sitzung wird schließlich ein Fazit formulieren.

Zum Aufbauseminar gehört der Besuch der Schreibwerkstatt, in welcher anhand des Seminarthemas an das wissenschaftliche Arbeiten herangeführt wird. Hierbei steht die Frage nach dem Verfassen von Hausarbeiten und dem Abhalten von Referaten, der wissenschaftliche Diskurs sowie die Diskussion von Texten im Vordergrund. Als Prüfungsnachweis wird nach der Vorlesungszeit von jedem Teilnehmenden eine Hausarbeit verfasst.

  • Donnerstag, 12:30 - 16:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 23.07.2021) - 2611.HS 6F (Z 109)

Die Geschichte der Sozialdemokratie im Kaiserreich

Lino Schneider-Bertenburg

Die Übung beleuchtet die Epoche des deutschen Kaiserreichs aus sozialdemokratischer Perspektive und wird dabei neben dem eigentlichen Entstehungsprozess der ältesten noch politisch wirksamen Partei in Deutschland auch die vielen möglichen oder unmöglichen Abzweigungen, entscheidenden Weichenstellungen und geistesgeschichtlichen Umwege der sozialistischen Arbeiterbewegung beleuchten. Unterschiedliche geschichtswissenschaftliche Herangehensweisen, wirtschaftshistorische, politikgeschichtliche und diskursgeschichtliche Perspektiven sollen dabei helfen, ein möglichst komplexes Bild der Sozialdemokratie nachzuzeichnen - von den Anfängen der Partei bis hin zu ihrer Rolle als Geburtshelferin der ersten deutschen Demokratie. Die Bereitschaft zur gemeinsamen Lektüre auch längerer Texte, die Übernahme von Aufgaben aus dem Bereich der Methoden der Geschichtswissenschaft und eine grundsätzliche Bereitschaft zur Diskussion sind wünschenswert.

 Beginn: 15. April. Folgende Sitzungen finden feiertagsbedingt nicht statt: 13. Mai und 03. Juni.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 23.07.2021)

Die Geschichte der deutschen Gymnasien seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges

Marcel Gövert

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 23.07.2021)

Die fehlende zweite Hälfte ...- Der Zweite Weltkrieg außerhalb Europas (inkl. Schreibwerkstatt)

Christoph Pauli

Reden wir über den Zweiten Weltkrieg, befassen wir uns hauptsächlich mit den Ereignissen in Europa. Vom Überfall auf Polen am 01. September 1939 bis zur bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reichs am 07. Mai 1945. Doch der Name „Weltkrieg“ deutet schon an, dass nicht nur Europa Schauplatz des Krieges war. Auch Menschen aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika kämpften freiwillig oder als Zwangsrekrutierte rund um den Globus. Die Geschichte dieser Menschen und die Rolle der außereuropäischen Staaten und Regionen sollen in diesem Aufbauseminar beleuchtet werden.

In diesem Seminar kann die Abschlussprüfung für das Aufbaumodul Neuzeit und Osteuropa in Form eines Referats und einer Hausarbeit abgelegt werden. Der Besuch der zugehörigen Schreibwerkstatt ist verpflichtend.

  • Donnerstag, 10:30 - 14:00 (wöchentlich, 15.04.2021 - 23.07.2021)

Einführung in die Geschichte der Neuzeit

Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Die für Studienanfänger konzipierte Vorlesung bietet in Verbindung mit dem Basisseminar eine Einführung in zentrale Problembereiche der neuzeitlichen Geschichte Europas, bei gleicher Gewichtung kultureller, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Aspekte. Dazu gehören u.a. die Europäisierung der Welt; das Wachstum der Staatsgewalt; Konfessionalisierung; Aufklärung; politische, wirtschaftliche und soziale Revolutionen; Nationen und Nationalismus und die zentralen Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts. In der letzten Vorlesungswoche wird dazu eine Abschlussprüfung in Form einer Klausur als Modulabschlussprüfung zu Vorlesung und Basisseminar und der ebenfalls zu besuchenden Vorlesung "Einführung in die Geschichte Russlands und der Sowjetunion" angeboten.

 

 

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 14.04.2021 - 21.07.2021)

Erlebnis Archiv

Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

In einer zweitägigen Blockveranstaltung am 7./8.7. wird von Fachleuten (Archivaren, Mitarbeitern des Archivberatungs- und Fortbildungszentrums Brauweiler) an konkreten Beispielen in die Archivkunde und ihre Hilfswissenschaften (Schwerpunkt Schriftenkunde/Paläographie) eingeführt. Diese Blockveranstaltung findet im Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des Landschaftsverbands Rheinland in Brauweiler bei Köln statt, so dass vor Ort auch Einblicke in die Bereiche Restaurierung, Archivberatung und die alltägliche Arbeit im Archiv gewonnen werden können. Das Blockseminar richtet sich ausschließlich an diejenigen, die in der vorlesungsfreien Zeit im Sommer ein 4-wöchiges Praktikum in einem Archiv ihrer Wahl absolvieren. Die Zuordnung zu einem Archiv findet im Rahmen der Veranstaltung statt. Der Termin für das Praktikum kann mit dem jeweiligen Archiv im Rahmen von dessen Möglichkeiten dann individuell abgesprochen werden. Am 22.10. findet ein verpflichtender Auswertungstag beim LVR in Brauweiler statt. Eine Teilnahme nur am Projektseminar oder nur am Praktikum ist nicht möglich. Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Archivberatungs- und Fortbildungszentrum beim Landschaftsverband Rheinland.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Für Masterstudierende besteht die Möglichkeit, in Gruppen oder allein ein frei zu vereinbarendes Projekt durchzuführen (ohne Teilnahme an Seminar und Praktikum).

Die ursprünglich für den 13. April geplante Vorbesprechung fällt aus. Weitere Informationen folgen per E-Mail.

  • (--, 13.04.2021 - 13.04.2021)
  • (Blockveranstaltung, 07.07.2021 - 08.07.2021)
  • (--)

Forum Neuzeit

Univ.-Prof. Dr. Beate Fieseler, Univ.-Prof. Dr. Achim Paul Landwehr, Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn, Dozenten des Historischen Seminars, Guido Thiemeyer

Das Forum Neuzeit wird im SoSe 2021 in Form von "Gesprächen mit Kollegen zu aktuellen Publikationen/Projekten" stattfinden, zu denen die interessierte studentische Öffentlichkeit sehr herzlich eingeladen ist.

Aufgrund der fortdauernden Corona-Pandemie werden die ersten vier Veranstaltungen mit großer Wahrscheinlichkeit im Webex-Format stattfinden, für die beiden letzten sind Präsenztermine im Haus der Universität geplant. Ob diese stattfinden können, teilen wir rechtzeitig mit. Bitte beachten Sie, dass diese beiden Termine für montags, 19.00 -20.30 Uhr geplant sind, während die Webex-Veranstaltungen jeweils dienstags von 18.30 bis 20.00 stattfinden werden.

  • Dienstag, 18:30 - 20:00 (14-täglich, 04.05.2021 - 08.06.2021)
  • Montag, 19:00 - 20:30 (Einzeltermin, 05.07.2021 - 05.07.2021)
  • Montag, 19:00 - 20:30 (Einzeltermin, 12.07.2021 - 12.07.2021)

Spuren des Zweiten Weltkriegs: Verschwundene Dörfer in Masuren

Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Kriege bringen vielfältige Zerstörungen. Der Zweite Weltkrieg kostete nicht nur das Leben von mehr als 50 Millionen Menschen. Auch manche der Ortschaften, wo Menschen lebten, löschte er aus. Als die Rote Armee 1945 durch Ostpreußen vorrückte, wurden zahlreiche Dörfer ausradiert. Oft blieb nur die Erinnerung an einen Namen – und ein immer weiter zuwuchernder Friedhof. In einem deutsch-polnischen Gemeinschaftsprojekt soll versucht werden, eines der Dörfer wieder der Vergessenheit zu entreißen – durch Recherchen in Archiven und die Konservierung des Friedhofs vor Ort. Die Exkursion besteht aus zwei Teilen: einer vier- oder fünftägigen Fahrt zum Bundesarchiv/Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth, voraussichtlich vom 24.-28. Mai, und zwei Wochen in Masuren vom 23. August bis 5. September. Dort wird auch Zeit zur Erkundung der masurischen Seenplatte sein. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Exkursion deckt durch ihren Workload auch die Übung im Exkursionsmodul mit ab.

  • (wöchentlich)

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