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Studium/Lehre

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2022/23

Veranstaltungen für das 1. Studienjahr des BA-Studiengangs

Vorlesungen

Die deutsch-französische Geschichte der letzten 200 Jahre wird in der Regel unter dem Narrativ "Vom Erbfeind zum Freund" geschrieben. Ohne diese Erzählung völlig zu verwerfen, soll in der Vorlesung auf die insgesamt komplexe Verflechtungsgeschichte zwischen beiden Nationen eingegangen werden. Dabei stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Perspektiven im Vordergrund. Die Vorlesung eignet sich sehr gut, um einen Überblick über den Stand und die Perspektiven der deutsch-französischen Geschichte in Europa zu erlangen.

Die Vorlesung ist geeignet für ERASMUS-Studierende ebenso wie für Studierende im Studium Universale.

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Am 7. Oktober 1989 feierte die DDR ihren 40. Jahrestag. Viel unterschied diesen Jahrestag von den vorherigen. Die Zustimmung der Bevölkerung zu ihrem Arbeiter- und Bauernstaat, ihr Vertrauen, ihre Treue, waren einem Misstrauen, Unsicherheit, Angst und dem Wunsch gewichen, eine reformierte DDR zu- oder die DDR ganz abzuschaffen.

Die Vorlesung widmet sich wichtigen Kapiteln der Sozialgeschichte der DDR. Sie beginnt mit der Staatsgründung und der Rolle des großen Bruders, der Sowjetunion, die Vorbild für den Aufbau des Staats- und Parteiensystems, des Wirtschaftssystems und auch des Schulsystems war. Die 50er Jahre sind Zeiten des Ausbaus der Diktatur, des Aufbaus des Sozialismus, der Konsolidierung aber auch der politischen Opposition, die blutig bekämpft wird. Nur im „Mauerschatten“ (Mählert) kann sich die DDR konsolidieren und sich in den 70 Jahren vorsichtig dem Westen annähern. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Regierung und Bevölkerung ideologisch immer mehr auseinanderdriften. Die Wirtschaft war am Boden, Milliardenkredite der Bundesrepublik konnten nur kurzfristig helfen. Die Unterstützung für den Staat durch die Bevölkerung schwand immer mehr.

Die Reformunwilligkeit und die Reformunfähigkeit der Staats- und Parteiführung zwangen das jahrzehntelang etablierte System zu Boden, unfreiwillig.

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Aufbauseminare

Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine sind sicherheits- und verteidigungspolitische Themen wieder auf die Tagesordnung vieler westlicher Staaten gerückt. So sprach Bundeskanzler Olaf Scholz in seiner Bundestagsrede vom 27. Februar von einer „Zeitenwende“, um eine Neuausrichtung der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik anzukündigen. Vor dem Hintergrund des bekanntgegebenen Politikwechsels widmet sich das Aufbauseminar der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Bundesrepublik Deutschland von der Debatte über die Wiederbewaffnung bis hin zu den jüngsten Ereignissen. Es beleuchtet politische Rahmenbedingungen, diskutiert Kontinuitäten und Brüche, und fragt danach, ob durch den aufgezogenen geopolitischen Konflikt auch die Geschichte der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Bundesrepublik Deutschland neubewertet werden sollte. Methodisch zielt das Seminar darauf ab, den Teilnehmenden die Grundlagen des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens aufzuzeigen.

Regelmäßige Anwesenheit und die Übernahme eines Kurzreferats werden für die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar vorausgesetzt. Eine Schreibwerkstatt (donnerstags 14:30-16:00 Uhr) ergänzt das Aufbauseminar im Rahmen des Aufbaumoduls Neuzeit und Osteuropa (PO2018).

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Schreibwerkstätte

Die Schreibwerkstatt ergänzt das Aufbauseminar „Sicherheits- und Verteidigungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland“. Die Lehrveranstaltung ist allerdings auch für Teilnehmende anderer Aufbauseminare geöffnet.

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Vertiefungsseminare/Masterseminare

Die Geschichte der europäischen Staatenwelt zwischen 1917 und 1925 ist geprägt von den Entscheidungen und Folgen des Ersten Weltkriegs, der Friedensordnung der Pariser Vorortverträge und zahlreichen fortdauernden innerstaatlichen und internationalen Konflikten bei vielfach anhaltender Gewaltbereitschaft und -anwendung. Ausgehend von den antagonistischen Friedensmodellen Wilsons und Lenins am Beginn des Ost-West-Konflikts werden die friedensvertraglichen Regelungen, die Rolle neu entstehender kleinerer Staaten in Ostmitteleuropa und neuartiger Regime in Russland oder Italien im internationalen Kontext, Fragen von Demokratie und Diktatur sowie die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen vor dem Hintergrund einer nicht zuletzt wirtschaftlichen und finanziellen US-amerikanischen und britischen Vorherrschaft erörtert. Anders als in der wissenschaftlichen Literatur häufig suggeriert, soll dabei die grundsätzliche Offenheit der Entwicklungsmöglichkeiten einer europäischen Friedensordnung insbesondere aus dem Horizont des Jahres 1924/25 herausgearbeitet werden.

Das Präsenz-Seminar trägt den Charakter einer praktischen Übung im argumentativen Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und Quellen: Ihre regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme ist deshalb ausdrücklich erwünscht. Unumgänglich ist darüber hinaus Ihre Bereitsschaft zur wöchentlichen intensiven Lektüre von ca. 50 Seiten Text, teilweise in englischer Sprache. Sie ist ebenso wie die Präsentation eines einschlägigen Textes Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar. Das Bestehen einer Abschlussprüfung erfordert darüber hinaus die Anfertigung einer schriftlichen, an wissenschaftlichen Kriterien orientierten Hausarbeit.

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Ziel des Seminars ist es, aktuelle Forschungsprobleme der Europäischen Integrationsgeschichte zu besprechen. Hierzu gehört die Frage nach der europäischen Identität sowie jene nach dem "Demokratiedefizit" der EU. Auf der Basis von ausgewählten Forschungstexten und Quellen sollen die wichtigsten Ansätze und Themen zur Interpretation der Europäischen Integration im Seminar diskutiert werden. Die Modulabschlussprüfung beinhaltet regemäßige Teilnahme, die Übernahme eines Kurzreferates und eine Seminararbeit.

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Das Seminar wird vom 26.-28. Januar 2023 als Blockseminar am ehemaligen Camp Vogelsang der belgischen Armee in der Eifel stattfinden. Eine Vorbesprechung findet am 3. November zwischen 14.30-16.00 Uhr in der HHU im Raum 24.21.03.22 statt. Im Mittelpunkt steht einerseits die Erforschung der belgischen Präsenz in NRW seit dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1990er Jahre. Das Seminar hat experimentellen Charakter. Wir werden mit den bislang unbenutzten Quellen des so genannten "belgischen Archives" in Vogelsang arbeiten, uns mit der Architektur der ehemaligen NS-Ordensburg unter belgischer Verwaltung auseinandersetzen und Vorüberlegungen für eine Ausstellung über die belgische Armee in NRW anstellen.

Das Seminar findet in Kooperation mit Frau Prof. Dr. Claudia Hiepel (Universität Duisburg-Essen) und mit Studierenden der Universität Duisburg-Essen statt. Insgesamt können 20 Studierende an der Lehrveranstaltung teilnehmen.

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Praxisseminare/Projektforen

Geschmuggelt wurde und wird zu allen Zeiten, doch in Notzeiten, während und nach Kriegen oder in Zeiten von Handelssperren blühte der heimliche Transfer von Gütern umso stärker. Das Projekteseminar wird sich schwerpunktmäßig mit drei Epochen, in denen besonders intensiv geschmuggelt wurde, befassen: den Napoleonischen Kriegen, der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg (1819-1824) und nach dem Zweiten Weltkrieg (1945-52). In diesen Zeiten fehlten Grundnahrungsmittel und herrschte Energiemangel. Ziel der Veranstaltung ist es, auf der Basis von Polizei- und anderen Akten die Praktiken von Schmugglern zu rekonstruieren. Schwerpunktmäßig sollen Aktivitäten von Banden und Einzelpersonen im Westdeutschen Raum erforscht werden.

Der Veranstaltung wird nach den ersten drei Sitzungen als Blockseminar am Freitag, den 25. 11. 10.30- 15.00Uhr und am 27. und 28. 1. 2023 weitergeführt. Am Freitag den 25. November findet die Veranstaltung im Landesarchiv in Duisburg statt. Geplant ist ein Blick hinter die Kulissen des Archivs und in Akten zum Schmuggel.

Das Projektseminar findet in Kooperation mit dem Landesarchiv in Duisburg statt. Die Ergebnisse werden in Form eines Vortrags und einer Hausarbeit festgehalten.

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Das Praxisseminar widmet sich einem aktuellen Thema: der Auseinandersetzung mit Denkmälern aus der Vergangenheit, an denen sich in der Gegenwart Kritik entzündet. Die Erinnerung an Personen oder Ereignisse, konkrete Inschriften oder die Form selbst erscheinen zeitgenössischen Betrachter:innen nicht mehr angemessen. Oft entbrennen heftige Debatten, die mit dem Sturz oder zumindest der Beschädigung von Denkmälern enden.

In diesem Praxisseminar haben alle Teilnehmer:innen die Aufgabe, ein existierendes Denkmal vorzustellen und ein Konzept zum Abriss / Neubau / Umwidmung / Erweiterung / Kommentierung des Denkmals zu entwickeln und mit den Kommiliton:innen zu diskutieren.

Diese Aufgabe muss von allen, die teilnehmen wollen, erfüllt werden, Gruppenarbeit ist möglich. Ergänzend zu dieser Aufgabe werden einschlägige Texte zur Erinnerungskultur erarbeitet und diskutiert.

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Übungen

 

Auch wenn aus heutiger Sicht Flucht häufig als ein außereuropäisches Phänomen und Europa selbst rein als Fluchtziel wahrgenommen wird, waren seit der französischen Revolution Flüchtlinge und Exilant*innen aus verschiedensten europäischen Staaten auf dem ganzen Kontinent anzutreffen. Dabei handelte es sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowohl um politische Flüchtlinge, deren Einstellungen von den pro-monarchistischen Émigrés aus Frankreich bis zu Revolutionären wie Karl Marx oder Giuseppe Mazzini reichten als auch um Personen, die aufgrund ihrer Religion oder ihrer Nationalität verfolgt und vertrieben wurden. Diese verschiedenen Fluchtursachen wurden bereits zeitgenössisch diskutiert und die Frage nach dem Umgang der aufnehmenden Staaten mit den geflüchteten Personen bildet eine Kontinuität, die auch in aktuellen Debatten stets präsent ist.
Im Verlauf des Kurses werden diese Debatten und die Asylpolitik verschiedener europäischer Staaten im Zeitraum zwischen 1789 und 1945 anhand verschiedener Fluchtbewegungen innerhalb Europas untersucht, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Kooperationsstrategien zu identifizieren. Neben der staatlichen Perspektive werden auch die Erfahrungen von Personen auf der Flucht selbst untersucht, um deren Handlungsmöglichkeiten zu beleuchten sowie die Interaktion zwischen staatlichen Zielen in der Asylpolitik und ihren tatsächlichen Effekten auf die Betroffenen zu beleuchten. Hinzu kommen ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht-staatliche Organisationen und internationale Organisationen, die sich ebenfalls an der Unterstützung für Flüchtlinge beteiligten und den politischen Prozess in diesem Politikfeld durch ihr Handeln beeinflussten.

Hauptgegenstand dieser Übung sind die Analyse, Diskussion und Kontextualisierung von Quellen und Literatur von bzw. über Flüchtlinge und Exilant*innen zwischen 1789 und 1945. Neben der aktiven Teilnahme an der Veranstaltung ist ein Kurzvortrag zu den Quellen eines im Kurs betrachteten Prozesses für die erfolgreiche Teilnahme an der Übung erforderlich.

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Die Jahrzehnte zwischen 1870 und 1920 markieren einerseits Höhepunkt und Abschluss der europäischen Vorherrschaft in der Welt – andererseits entsteht hier die moderne Welt, wie sie noch heute oft unseren Alltag prägt. Die Epoche ist gekennzeichnet von Phänomenen wie Kapitalismus und Technisierung, Nationalismus und Demokratisierung, die neben ihrer Fortschrittlichkeit zugleich ein bisweilen grelles Schlaglicht auf gegenläufige Beharrungskräfte und die vielfältigen sozialen und politischen Kosten dieser schier grenzenlosen Dynamiken werfen. Europa blieb aber ein heterogener Kontinent mit zum Teil scharfen Trennlinien zwischen Ost und West, Stadt und Land, Bürgertum und Arbeiterschaft, Frau und Mann etc. Anhand der Analyse von sechs zentralen Kategorien (Staat, Recht, Wirtschaft, Technik, Gewalt, Gesellschaft) soll die „Janusköpfigkeit der europäischen Moderne“ herausgearbeitet werden, die in der Katastrophe des Ersten Weltkrieges ihr Ende fand.

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Erinnerung ist eine gesellschaftsgestaltende Kraft und hat viele Gesichter. Sie wird geprägt, gesteuert, aktiviert und verdrängt. Der Begriff der Erinnerungskulturen beschreibt die Art und Weise, wie Gesellschaften erinnern, an wen und an welchen Orten sie erinnern. In der Übung sollen die Grundlagen und Bedingungen von Erinnerungskulturen erarbeitet werden. Anhand verschiedener Ereignisse und Prozesse wird in der Übung untersucht und diskutiert, wie Erinnerung öffentlich gestaltet werden kann, aber auch, wie umkämpft sie sein kann. So wird die Erinnerung an die Seuchenopfer anders gestaltet als an die von Kriegstoten oder an Opfer von Gewalt. Öffentliche Erinnerungsbedürfnisse können sich zudem in historischer Perspektive erheblich verändern, wie allein schon die Diskussion um die Umbenennungen von Straßen und Plätzen deutlich machen kann. Die Bereitschaft zur Mitarbeit, Diskussionsfreude und Lektürebereitschaft werden erwartet.

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Hermann Müller war neben und zeitlich vor Gustav Stresemann der bedeutendste parlamentarische Außenpolitiker der Weimarer Republik. Doch während der langjährige Außenminister und Friedensnobelpreisträger Stresemann und sein Staatssekretär Carl von Schubert in der geschichtswissenschaftlichen Forschung als Architekten der friedlichen Revisions- und Verständigungspolitik der Weimarer Republik gelten und ihr Wirken in zahlreichen Studien untersucht wurde, ist das (außen-)politische Wirken des deutschen Unterzeichners des Versailler Vertrags und des letzten Reichskanzlers einer parlamentarisch getragenen Regierung der Weimarer Republik Hermann Müller in Vergessenheit geraten. Es beschränkt sich einstweilen auf die Erwähnung von Müllers Namen in den beiden genannten Eigenschaften. Dabei verband Müller die Unterzeichnung des Versailler Vertrages mit einem außenpolitischen Programm, das durch die Demokratisierung zwischenstaatlicher Beziehungen, eine internationale Abrüstung und die Einbettung in ein internationales System zur Friedenssicherung charakterisiert werden kann und das damit vorbildhaft für Stresemanns Außenpolitik wurde.

In der Übung sollen einschlägige Quellen zu Hermann Müllers außenpolitischem Wirken von der Spätphase des Ersten Weltkrieges bis zur Verabschiedung der Locarno-Verträge gelesen, diskutiert und kontextualisiert werden. Für die erfolgreiche Teilnahme ist neben der regelmäßigen Anwesenheit und der aktiven Teilnahme das Anfertigen eines Essays erforderlich, das Sie bis zum 31.3.2023 einreichen sollten.

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Masterforen/Doktorandenseminare

Sprach- und Lektürekurse

"Grund- und Aufbaukurs Französisch für Historiker*innen“ richten sich an Studierende des Fachs Geschichte, die ihre Vorkenntnisse der französischen Sprache im grammatischen Bereich auffrischen und ihren allgemeinen und fachspezifischen Wortschatz erweitern möchten, um französischsprachige Texte verstehen zu können. Der Besuch des Grundkurses ist keine Vorbedingung für den Besuch des Aufbaukurses. Die Einteilung in Grund- und Aufbaukurs beschreibt vielmehr das methodische Vorgehen.

Im Gegensatz zum „Aufbaukurs Französisch für Historiker*innen“ umfassen die wöchentlichen Veranstaltungen des Grundkurses jeweils zwei Themenbereiche, die nicht miteinander verknüpft sein müssen: 1. die Behandlung eines grundlegenden grammatischen Aspektes (z.B. Bildung und Gebrauch der Zeiten und Modi) und 2. die Übersetzung kurzer Textabschnitte mit geschichtswissenschaftlicher Thematik (Quellen, Fachliteratur, Presseartikel, Internetseiten, usw.), um Fachvokabular, Grammatikstrukturen und kulturelles Wissen im Textzusammenhang zu erarbeiten.

Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wird der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme (Teilnahmepflicht) und aktiver Mitarbeit (Erledigung der Arbeitsaufträge) vergeben.

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Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Fachs Geschichte, die das Verständnis französischsprachiger Texte mit geschichtswissenschaftlicher Thematik trainieren möchten.

Im Gegensatz zum „Grundkurs Französisch für Historiker*innen”, der in jeder Sitzung die Behandlung von grundlegenden Grammatikthemen vorsieht, steht im Aufbaukurs die Arbeit am Text im Vordergrund. Anhand von umfangreicheren Textauszügen (Quellen, Fachliteratur, Presseartikel, Internetseiten, usw.), deren thematische Ausrichtung in Absprache mit den Kursteilnehmer*innen erfolgt, wird das Leseverstehen geschult. Grammatik, Grundvokabular/Fachvokabular, Satzstrukturen und kulturelles Wissen werden dabei in der Regel textgebunden erörtert.

Auch wenn der Schwerpunkt der Sitzungen auf der Schulung des Textverständnisses liegt, werden anhand audiovisueller Materialien kleine Trainingseinheiten (mit tagespolitischer oder geschichtswissenschaftlicher Thematik) zum Hörverständnis sowie Übungen zum mündlichen Ausdruck angeboten.

Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wird der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme (Teilnahmepflicht) und aktiver Mitarbeit (Erledigung der Arbeitsaufträge) vergeben.

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Exkursionen

BA Transkulturalität. Medien - Sprachen - Texte

Weitere Informationen

Zusatzzertifikat "Deutsch-Französische Studien"

Das Zertifikat kann ab dem WS 2018/19 von Bachelorstudierenden mit der Fächerkombination Geschichte-​Frankoromanistik erworben werden. Weitere Auskünfte erteilt .

Die aktuellen Lehrveranstaltungen der Neueren Geschichte entnehmen Sie bitte direkt dem Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Geschichtswissenschaften im HIS-LSF. Bitte klicken Sie dort auf diejenigen Veranstaltungstypen, die Sie jeweils interessieren.

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