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Studium/Lehre

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21

Vorlesungen

The lecture will be held in English and give an introduction to the history of Germany from around 1500 until the present day. 6 ECTS for passing a short oral exam at the end of semester.

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Aufbauseminare

Die Integration Europas ist seit 1949 ein Hauptziel der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Analog zu dieser Leitlinie kam der Bundesrepublik Deutschland auch eine zentrale Rolle im europäischen Integrationsprojekt zu. Verschiedene Regierungen versuchten zu definieren, was Europa als kulturelle, geographische und institutionalisierte politische Einheit sein sollte. Hiermit unmittelbar verbunden war auch die Suche nach einem angemessenen Platz der Bundesrepublik Deutschland in einem vereinigten Europa.

Inhaltlich analysiert das Seminar chronologisch die Leitmotive der Europapolitik der Bundesrepublik Deutschland, alternative Konzepte und Wendepunkte im Verhältnis zu Europa. Zusätzlich werden Theorien zur Europäischen Integration und zur Außenpolitik thematisiert sowie strukturelle Voraussetzungen des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland und Handlungsbedingungen für die Außenpolitik beleuchtet. Das Seminar wirft die Frage auf, wie und warum die Bundesrepublik Deutschland über einen Zeitraum von mehr als vierzig Jahren ihre außenpolitischen Interessen hauptsächlich europazentriert formuliert und die zwischenstaatlichen Beziehungen zu ihren westeuropäischen Nachbarn entsprechend gestaltet hat.

Methodisch zeigt das Aufbauseminar anhand neuer Studien zu spezifischen Aspekten der Europapolitik der Bundesrepublik Deutschland die theoretischen Grundlagen des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens auf. Es zielt darauf ab, dass die Teilnehmenden diese Grundlagen über Ausarbeitungen in Form einer mündlichen Präsentation und einer Hausarbeit verinnerlichen.

Regelmäßige Anwesenheit wird für die erfolgreiche Teilnahme vorausgesetzt. Eine Schreibwerkstatt ergänzt das Aufbauseminar im Rahmen des Aufbaumoduls Neuzeit und Osteuropa (PO2018).

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Vertiefungsseminare/Masterseminare

Rudolf Hilferding gilt als der geistreichste Kopf der deutschen Sozialdemokratie im Zeitalter der Weltkriege und war der führende Theoretiker der SPD in der Weimarer Republik und im Exil seit 1933. Seine Konzepte des Finanzkapitalismus, des organisierten Kapitalismus und der Wirtschaftsdemokratie sowie sein Beitrag zur Totalitarismustheorie spiegeln die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandlungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie bleiben ebenso von dauerhafter Relevanz wie seine Überlegungen zu einer den Frieden bewahrenden und notfalls erzwingenden internationalen Politik. Durch eine intensive Lektüre und Diskussion seiner zentralen Schriften und Reden werden wir in dem Seminar einen herausragenden politischen Denker kennenlernen, Einsichten über den Kampf für die Weimarer Republik und gegen die nationalsozialistische Diktatur erfahren und der Frage nachgehen, inwieweit Hilferdings Beiträge auch zur Bewältigung gegenwärtiger Probleme noch von Interesse sein können.

Das Seminar ist als Präsenzveranstaltung geplant. Es trägt den Charakter einer praktischen Übung in der Analyse historischer Quellen. Ihre regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme ist deshalb ausdrücklich erwünscht. Sie ist ebenso wie die mündliche Präsentation eines der zu besprechenden Texte Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar. Das Bestehen einer Abschlussprüfung erfordert darüber hinaus die Anfertigung einer schriftlichen, an wissenschaftlichen Kriterien orientierten Hausarbeit bis Ende April 2021.

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Praxisseminare/Projektforen

Kaffee gehört zu den Kolonialgetränken, die die Welt veränderten. Die neuen kolonialen Heißgetränke, Kaffee, Tee und Schokolade haben die Konsumgewohnheiten der Europäer revolutioniert und eine neue bürgerliche Öffentlichkeitskultur in Gestalt des Kaffeehauses geschaffen. Im Projektseminar werden sich die Teilnehmer mit verschiedenen Aspekten der Geschichte des Kaffees und den Wandels der Konsumgewohnheiten befassen.

Das Projektseminar findet in Kooperation mit dem Neusser Stadtarchiv und dem Neusser Clemens-Sels-Museum statt. Die Veranstaltungen werden zum Teil dort stattfinden unter dem Motto „archive meets museum“. Es geht dabei auch um die museale Aufarbeitung und Darstellung archivalischer Ergebnisse. Den Teilnehmern wird die Möglichkeit gegeben an der Vorbereitung einer Ausstellung zur Geschichte des Kaffees in Neuss mitzuwirken. Besuch einer Kaffeerösterei in Neuss ist geplant. Der Termin wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben. Der Veranstaltung wird nach den ersten drei Sitzungen als Blockseminar (29. und 30. 1. 2021) weitergeführt.

Die Ergebnisse sollen in Form eines Vortrags und einer schriftlichen Hausarbeit festgehalten werden.

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Übungen

Die Übung bereitet auf den Debattierwettbewerb zwischen mehreren Universitäten aus NRW vor. Er findet unter dem Thema „Die Zukunft Europas: Europäische Solidarität auf dem Prüfstand“ statt. Wer für Düsseldorf antreten darf, entscheidet sich in einem Vorentscheid an der HHU. Wer in NRW siegriech ist, entscheidet sich im Januar in Duisburg. In der Veranstaltung erarbeiten wir gemeinsam Argumente, trainieren die Debattensituation.

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"Schreibe wie Du redest, so schreibst Du schön!"

Das konnte Lessing im Jahr 1743 seiner Schwester mit auf den Weg geben - für wissenschaftliche Texte gelten jedoch andere Maßstäbe, die oftmals Probleme bereiten. Die Veranstaltung soll daher eine Hilfestellung für alle diejenigen sein, die Probleme beim und mit dem wissenschaftlichen Schreiben haben. Grundsätzliche Dinge sollen dabei ebenso zur Sprache kommen wie individuelle Probleme der TeilnehmerInnen beim Abfassen von Seminararbeiten und/oder anderen Texten.

Hinweis: Am 7.11. soll - soweit die Umstände es zulassen - ein eine einführende Blockveranstaltung (ca. 4h) stattfinden; danach vermutlich nur noch digital. Die Teilnahme an der Blockveranstaltung ist verpflichtend, wenn Sie einen Beteiligungsnachweis erlangen möchten. - Weitere Details erhalten Sie rechtzeitig vorab per Mail.

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Jeden Tag konsumieren wir bewusst und unbewusst Medien, die unsere Wahrnehmung und unser Verständnis der Vergangenheit formen. Dieser Kurs wird anhand einiger Beispiele aus verschiedenen Mediengattungen erforschen, wie Geschichte dargestellt wird und welchen Einfluss dies auf die Konsumenten und das Entstehen eines "kollektiven Gedächtnis" hat. Es wird hinterfragt werden, warum Ereignisse auf eine bestimmte Art und Weise dargestellt werden und wie sich die Darstellung eines Ereignisses im Laufe der Zeit verändern kann. Solche Medien können Romane, Fotos, Kunstwerke, Dokumentationen, Filme, Serien, Memes und Videospiele sein. Eine Auswahl solcher Titel wird der Kurs exemplarisch behandeln. Die Studierenden bearbeiten in Gruppen selbst gewählte Beispiele. Dazu muss sich sowohl mit dem Beispiel (Film, Buch etc.) als auch mit dem dargestellten geschichtlichen Ereignis/Abschnitt beschäftigt werden.

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Dieses Seminar findet online über den Anbieter Zoom statt. Ein Link wird allen zugelassenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechtzeitig vor der ersten Sitzung zugeschickt. Die Teilnahme an den Online-Sitzungen ist verpflichtend.

This seminar will be taught online via Zoom; an invitation link will be sent out to all registered students prior to the first session. Participation in the online classes is compulsory.

 

Mit The Crown hat der Streaming-Dienst Netflix großen Erfolg zu verbuchen. Im Gegensatz zu rein fiktionalen Unterhaltungsprogrammen beschäftigt sich The Crown mit dem Leben der Königin Elizabeth II, die zur Zeit der Veröffentlichung der Serie regierende Monarchin des Vereinigten Königreichs. Dieses Seminar möchte beleuchten, wie Geschichte in der Serie präsentiert wird und wie faktische Repräsentation und Fiktionalisierung ineinander greifen, um ein Biopic einer lebenden Person zu kreieren, das die Rolle der Monarchie im Großbritannien des 20. Jahrhunderts (sowie die Person der Königin) diskutiert und in Frage stellt. Darüber hinaus muss die Frage gestellt werden, wie historische Zusammenhänge in dieser semi-fiktionalen Serie dargestellt werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind drei Staffeln online gestellt worden, eine vierte soll im Jahr 2020 Premiere haben und Staffel 5, die bis in die Thatcher-Jahre reichen wird, soll nach Aussage des Produzenten Netflix die letzte Staffel sein. Wie nah können das Biopic und das sog. ‚period drama‘ an die Gegenwart heranreichen? Was sind die Möglichkeiten und die Herausforderungen fiktionaler Biographie?

Dieses Seminar ist bilingual angelegt. Grundlage werden englischsprachige Folgen der Serie sein, und auch Zusatztexte können zu größeren Teilen auf Englisch sein. In der Diskussion haben Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich beider Sprachen zu bedienen.

With The Crown, the streaming service Netflix has had outstanding success. In contrast to other, purely fictional entertainment programmes, The Crown deals with the life of Queen Elizabeth II, at the time of the broadcast reigning monarch of the United Kingdom. This seminar wants to discuss how history is presented to the viewer in this programme and how factual representation and fictionalisation go hand in hand to deliver a biopic of a living person which discusses and questions the role of the monarchy (as well as the person of the monarch) in 20th-century Britain. Furthermore, questions will have to be asked about how historical contexts are represented and interpreted in this semi-fictional programme. Currently, three series of The Crown have been broadcast, a fourth is expected to be released in 2020, and Netflix has announced that series five will be the last series, reaching up to the Thatcher years. How close can period drama or the biopic get to the present? What are the opportunities and the challenges of fictional biography?

This class will be taught as a bilingual class. The programmes discussed will be in English, and additional texts may be in English as well. In discussions, all participants should feel free to speak either German or English.

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*Die Übung wird digital stattfinden und NICHT als Präsenzveranstaltung.*

Wie bereits im Sommersemester befassen wir uns in der Übung mit verschiedenen Untersuchungsfeldern und Perspektiven der „Environmental History“/Umweltgeschichte. Hierzu ziehen wir thematische Beispiele überwiegend aus dem 20. Jahrhundert heran. Die Übung richtet sich sowohl an Studierende, die bereits im vergangenen Semester an der Übung „Environmental History – Ausgewählte Beispiele des 20. Jahrhunderts“ teilgenommen haben (wir beschäftigen uns diesmal mit anderen Themen), als auch an weitere Interessierte, sofern sie dazu bereit sind, sich in die Thematik einzuarbeiten. Vorausgesetzt wird aktive Teilnahme am Kurs, die gründliche Bearbeitung von Arbeitsaufträgen sowie die regelmäßige Lektüre auch englischsprachiger Literatur.

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Gefühle werden in den Kulturwissenschaften nicht nur als physiologische Vorgänge verstanden, sondern gelten als sozial und kulturell geprägte Praktiken. „Doing Emotion“ nennt etwa die Kulturwissenschaftlerin Monique Scheer den Prozess des Fühlens.

In jüngster Zeit sind zahlreiche neue Ansätze entwickelt worden, um die kulturbasierte Entstehung von Gefühlen zu erfassen. Im vorgesehenen Seminar sollen grundlegende Texte zur Emotionsgeschichte gelesen und diskutiert werden. Anhand der Geschichte des Ersten Weltkriegs und der Weimarer Republik sollen emotionshistorische Methoden diskutiert und angewendet werden. Mögliche Themenfelder sind: Trauer und Gedenken, Gewalt, Hassrede und Beleidigung, Liebe und Sexualität, Kindheit und Jugend sowie Protest.

Das Online-Seminar wird auf sechs Termine à 3 Stunden verteilt. Da das Seminar größtenteils auf gemeinsamer Lektüre und deren Diskussion beruht, ist eine Bereitschaft zum Lesen deutsch- und englischsprachiger Texte sowie zur aktiven Mitarbeit unerlässlich.

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Masterforen/Doktorandenseminare

Sprach- und Lektürekurse

Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Fachs Geschichte, die ihre Vorkenntnisse der französischen Sprache im grammatischen Bereich auffrischen und ihren Wortschatz auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften erweitern möchten. Die wöchentlichen Veranstaltungen umfassen jeweils die Behandlung eines grundlegenden grammatischen Aspektes sowie die Übersetzung kurzer Textabschnitte mit geschichtswissenschaftlicher Thematik aus Fachliteratur und Presse, um Fachvokabular, feste Wendungen, Grammatikstrukturen und kulturelles Wissen im Textzusammenhang zu erarbeiten. Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wird der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit (Übersetzung der Textabschnitte) vergeben.

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Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Fachs Geschichte, die das Verständnis französischer Texte mit geschichtswissenschaftlicher Thematik trainieren möchten. Im Gegensatz zum „Grundkurs Französisch für Historikerinnen und Historiker" steht im Aufbaukurs eine intensivere Arbeit am Text (Quellen, Sekundärliteratur, Presseartikel usw.) im Vordergrund. Anhand von Textauszügen, deren thematische Ausrichtung in Absprache mit den Kursteilnehmern erfolgt, werden Leseverstehen und Textverständnis geschult und – ebenfalls in Absprache mit dem Kurs - Grammatik, Grundvokabular/Fachvokabular und kulturelles Wissen erklärt. Auch wenn der Schwerpunkt der Sitzungen auf der Schulung des Textverständnisses liegt, werden kleine Trainingseinheiten (mit vorwiegend aktueller politischer Thematik) zum Hörverständnis sowie das Training des mündlichen Ausdrucks in Französisch angeboten. Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wird der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit (Übersetzung der Textabschnitte) vergeben.

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Der Sprachkurs richtet sich an Studierende des Faches Geschichte, die ihre Vorkenntnisse der polnischen Sprache im grammatischen Bereich auffrischen und ihren Wortschatz auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften erweitern möchten. Die wöchentlichen Veranstaltungen umfassen jeweils die Behandlung eines grammatischen Aspektes sowie die Übersetzung kurzer Textabschnitte geschichtswissenschaftlicher Thematik aus Fachliteratur und Presse, um Fachvokabular, feste Wendungen, Grammatikstrukturen und kulturelles Wissen im Textzusammenhang zu erarbeiten. Da keine Abschlussklausur vorgesehen ist, wird der BN aufgrund regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit (Übersetzung der Textabschnitte) vergeben.

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Der Lektürekurs "Russisch für Historiker*innen" vermittelt sprachliche Kompetenzen, die zum Verstehen russischer Publizistik notwendig sind. Im Kurs werden die grammatischen Phänomene bzw. die Satzstrukturen der schriftlichen Sprache näher behandelt. Das aktuelle sozial-politische Vokabular steht im Vordergrund. Anhand des Übersetzens kurzer journalistischen Texte wird das erworbene Wissen angewendet. Keine Abschlussklausur vorgesehen. Die Teilnahmebescheinigung wird aufgrund regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit sowie des Erledigens der Hausaufgaben ausgestellt.

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Der Tschechisch-Sprachkurs bietet die Möglichkeit, vorhandene Sprachkenntnisse weiter auszubauen. Studierende mit unterschiedlichem Wissensstand treffen zusammen. Der Kurs lebt und profitiert davon. Das vorhandene Vokabular und die Grammatikkenntnisse werden durch zahlreiche Übungen vertieft. Das Lehrbuch als Grundlage für neue Grammatik, Übungen, Übersetzungen und Textanalysen wird durch Textübungen zu aktuellen Themen rund um das Land und Leute ergänzt. Die tschechischen Druck- und Onlinemedien werden zum Verständnis der lebenden Sprache herangezogen. Durch die Nutzung von Audio- und Videomaterial wird das aktive Hörverstehen gefördert. Die studienfachunabhängigen Themen erweitern den vorhandenen Wortschatz. Zu den Schwerpunkten zählen der Alltag mit allen relevanten Themen, die eigene Person, das Studium und der künftige Beruf sowie der Auslandsaufenthalt insbesondere in Tschechien mit Berichten über die Geschichte, die Kultur und die Gegenwart. Sprachvorkenntnisse sind erforderlich.

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Exkursionen

Heutzutage bieten Stadtführungen vor allem auf touristischer Ebene die Möglichkeit, mit verschiedenen Aspekten der Stadtgeschichte konfrontiert zu werden. Ob eine interaktive Busfahrt durch die Hauptstadt der Republik oder Stadtteilrundgänge zu örtlichen Denkmälern oder Persönlichkeiten am Niederrhein: Stadtführungen liefern stets Identifikationsangebote für Teilnehmer und auch Anbieter.

Im Rahmen der Exkursionsveranstaltung sollen Sie selbst versuchen, eine Stadtführung zu planen. Dabei widmen wir uns in einer ersten Sitzung ganz allgemeinen Überlegungen zur Konzeption solcher Rundgänge. Welche Akteure bieten Stadtführungen an und warum? Woher stammen die Informationen zu Inhalten der Führung? Was sind für Sie wichtige Orte, um Stadtgeschichte zu vermitteln? Was für Unterschiede und Gemeinsamkeiten liegen zwischen musealen Führungen und Außenrundgängen vor?

In der zweiten Sitzung lernen Sie anhand des Standorts Duisburg beispielhaft den Umgang mit der Vermittlung von Stadtgeschichte kennen. Der Besuch des Stadtarchivs Duisburg gibt Ihnen einen Einblick über relevante Bestände zur Informationsgewinnung für Stadtrundgänge. Anschließend erhalten Sie eine Führung durch die Stadtgeschichte-Ausstellung des Kultur- und Stadthistorischen Museums Duisburg, wo Sie auch über Vor- und Nachteile von lokalen musealen Ausstellungskonzeptionen reflektieren werden. Schließlich folgt eine Außenführung durch die Duisburger Altstadt, anhand derer Ihnen deutlich werden soll, welche konkreten Orte für eine adäquate Vermittlung von Stadtgeschichte entscheidend sind und wie mithilfe der Stationsauswahl ein roter Faden in der Erzählstruktur aufgebaut werden kann.

Der dritte Termin stellt für Sie die Möglichkeit dar, ein Exposé von maximal 7 Seiten zu präsentieren, worin Sie Ihr Vorgehen bei einer Stadtführung erläutern. Hierbei sollen Sie Ihre Erkenntnisse konkret auf ein Thema Ihrer Wahl anwenden und erklären, was für Sie bei einem Narrativ zu einem Stadtrundgang wichtig ist.

Zum Erwerb von 2 CP reicht es, wenn Sie das Exposé bis zum 29. Januar 2021 eingereicht haben. Für Masterstudierende ist es hingegen möglich, eine Abschlussprüfung im Rahmen des Exkursionsmoduls zu absolvieren. Hierbei reichen Sie das Exposé zu einem bestimmten Zeitpunkt im Laufe des Wintersemesters 20/21 ein (genauer Termin wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben) und stellen Ihr Exposé in der dritten Sitzung dem Plenum mündlich vor.

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Weitere Informationen

Zusatzzertifikat "Deutsch-Französische Studien"

Das Zertifikat kann ab dem WS 2018/19 von Bachelorstudierenden mit der Fächerkombination Geschichte-​Frankoromanistik erworben werden. Weitere Auskünfte erteilt .

Die aktuellen Lehrveranstaltungen der Neueren Geschichte entnehmen Sie bitte direkt dem Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Geschichtswissenschaften im HIS-LSF. Bitte klicken Sie dort auf diejenigen Veranstaltungstypen, die Sie jeweils interessieren.

Sie haben dort auch Zugriff auf die Veranstaltungsankündigungen für die kommenden Semester, inkl. der von den Lehrenden erstellten Kommentare.

Lehrstuhlinhaber

Univ.-Prof. Dr. Guido Thiemeyer
Gebäude: 23.31
Etage/Raum: 04.67
+49 211 81-12926

Prof. Dr. Thiemeyer befindet sich ab sofort im Forschungssemester und wird seine Mails erst ab November 2020 wieder abrufen.

Am 3. November findet eine Präsenzsprechstunde von 11-12 Uhr statt.
Am 11. November findet eine Präsenzsprechstunde von 15:30-16:30 Uhr statt. Eine vorige Terminvereinbarung per Mail wird erbeten.


Sekretariat - Neuere Geschichte

Christiane Bruch M.A.
Gebäude: 23.31
Etage/Raum: 04.68
+49 211 81-11538
+49 211 81-14255

Montag und Mittwoch 14:00 - 16:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr

Bitte beachten Sie folgende Hinweise aus aktuellem Anlass:

Das Sekretariat ist wieder zu den gewohnten Zeiten besetzt. Wir bitten Sie aber, für Ihre Anliegen, die Sie nicht telefonisch oder per Mail klären, sondern persönlich besprechen möchten, vorab Termine per Mail zu vereinbaren und beim Betreten unserer Räumlichkeiten einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Vielen Dank!

Wir bitten Sie auch, Ihre Seminararbeiten weiterhin an Ihre Dozierenden in digitaler Form zu schicken. Sie erhalten von ihnen dann eine Rückmeldung über den Eingang der Arbeit.

Zur Zeit finden keine Sprechstunden statt. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Anliegen per Mail an Ihre Dozierenden.

Alle weiteren Informationen im Zusammenhang mit den Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie finden Sie auf den Websiten der HHU und der Philosophischen Fakultät. Bitte achten Sie auch besonders auf Mitteilungen der Hochschulleitung.

Verantwortlichkeit: