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Pütrich-Regelhaus München (Franziskanertertiarinnen)

1. Historische Übersicht

von Melanie Hömberg 

Über die Frühgeschichte des Pütrich-Seelhauses ist wenig bekannt. Vielleicht fand sich zumindest eine Vorgängergemeinschaft schon Anfang des 13. Jahrhunderts in der Nähe einer kleinen Christophoruskapelle zusammen. Auch für die von der älteren Forschung vermutete Errichtung im Jahr 1284 gibt es keine direkten Nachweise und die angeblichen Gründer Heinrich und Hans Pütrich sind erst 100 Jahre später belegt. Trotzdem erscheint eine Gründung in diesem Jahr, als Herzog Ludwig der Strenge (1253-1294) den ersten und den zweiten Orden des Franziskus in München neu ordnete, nicht unwahrscheinlich. Es ist denkbar, dass der Landesherr sein Augenmerk auch auf die weltlich lebenden, sich der Krankenpflege widmenden Seelschwestern, die in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Franziskanerklosters St. Anton und der Residenz lebten, richtete. Vielleicht nahm die Frauengemeinschaft schon zu diesem Zeitpunkt die Drittordensregel des heiligen Franziskus an und wurde von den Franziskanern von St. Anton seelsorgerisch betreut.  

Die erste urkundliche Nennung der Pütrich-Seelhauses und gleichzeitig auch die erste ausdrückliche Verbindung zu der Münchner Ratsfamilie Pütrich fallen ins Jahr 1365. In diesem Jahr stiftete Ludwig Pütrich eine größere Geldsumme zum Ausbau des Seelhauses und legte damit den Grundstein für die enge Beziehung zwischen der Gemeinschaft und der Stifterfamilie. Im Jahr 1387 veranlassten die erwähnten Brüder Heinrich und Hans Pütrich, wohl Ludwigs Söhne, die Ausarbeitung einer strengen Hausordnung durch den Visitator und Minoritenkustos Vinzenz Ridler. Trotz dieser Verschärfung der weltlichen Drittordensregel, welche die Gelübde der Armut, Keuschheit, des Gehorsams und der Klausur nicht enthielt, wandte sich Herzog Albrecht IV. (1465-1508) im Zuge seiner Reformierungen der Münchner Klöster 1484 auch diesem Konvent zu. Auf Anraten des Freisinger Bischofs Sixtus von Tannenberg und mit Zustimmung der Pütrich forderte er die Annahme der strengen Observanz. Allerdings legte nur eine Tertiarin öffentliche Profess ab, während die übrigen es vorzogen, sich in einem bischöflichen Haus in Freising weiterhin der Krankenpflege zu widmen. Der sich neu bildende Konvent setzte sich aus Frauen aus dem Münchner Bürgertum zusammen, die sich v.a. mit der Textilherstellung beschäftigten. Die weiblichen Angehörigen der Stifterfamilie traten allerdings traditionell in den Konvent des reichen Münchner Klarissenklosters St. Jakob am Anger ein. Auch wenn im Pütrichkloster ab diesem Zeitpunkt eine monastische Lebensweise herrschte, wurden das Klausurgebot und die schwarze Nonnentracht erst im 17. Jahrhundert in den Kanon der Gelübde aufgenommen. Das Ansehen des Klosters stieg nach der Reform so sehr, dass 1508 sogar Herzog Albrechts Witwe Kunigunde in die Gemeinschaft eintrat und dort bis zu ihrem Tod 1520 verweilte.  

Seiner Aufhebung im 18. Jahrhundert konnte das Kloster zunächst durch die Einrichtung einer Mädchenschule entgehen. Die endgültige Säkularisation vollzog sich jedoch schließlich bis Ende des Jahres 1802, in deren Verlauf der Konvent in das Franziskanerinnenkloster Reutberg bei Bad Tölz umgesiedelt wurde.

Links:  

Präsentation des Pütrichklosters im Projekt undefinedKlöster in Bayern des Hauses der Bayerischen Geschichte. 

Literatur zum Pütrich-Regelhaus.

 

Erläuterungen zu den Tabelleninhalten

KA:

Katalogisat

DG:

Digitalisat bei der Bayerischen Staatsbibliothek München

HSC:

Eintrag im Handschriftencensus

MR:

Eintrag im Marburger Repertorium

*

Asterisken vor den Signaturen kennzeichnen durch das Projekt neu bzw. erstmals beschriebene Handschriften.

?

Vermutungen werden mit „?“ gekennzeichnet.

[ ]

Eckige Klammern kennzeichnen erschlossene Informationen.

e.

eingetreten

n.

nachgewiesen/ erwähnt

gestorben

Inhalt:

Weichen die Angaben von der Handschriftenbeschreibung ab, handelt es sich um Ergänzungen, Präzisierungen oder Korrekturen.

Entstehungsort, -zeit/ Provenienz:

Entstehungsort und -zeit werden immer vor der Provenienz (Bibliotheksheimat) genannt. Diese Unterscheidung entfällt jedoch bei Übereinstimmung beider Orte.

Personennamen:

Die Schreibung von Personennamen wurde nach dem Namensregister des HStA vereinheitlicht.

Lebensdaten:

Lebensdaten werden, sofern bekannt, bei der Erstnennung der Person angegeben.

Die Tabellen präsentieren den aktuellen Bearbeitungsstand und werden fortlaufend ergänzt.

2. Bücher für die Liturgie

von Almut Breitenbach

Aus dem Pütrichkloster sind keine liturgischen Bücher überliefert, denn die Schwestern übernahmen das Breviergebet erst 1621 bei der zweiten Reformierung des Konvents. Nach der Tertiarenregel leisteten die Schwestern ein Offizium aus einer bestimmten Anzahl Paternoster und Ave Maria. Das gedruckte Missale, das als einziges liturgisches Buch hier aufgeführt wird, stammt aus dem Besitz Herzog Albrechts von Bayern und seiner Gemahlin Kunigunde, über die es theoretisch ins Pütrichkloster gelangt sein kann. Es findet sich jedoch kein Hinweis darauf, dass sich das Missale einmal im Buchbestand des Klosters befand.

Signatur

BSB-Ink

Inhalt

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA

DG

HSC

Rar. 201

M-414,3

Missale Augustanum [Dillingen:] Johann Sensenschmidt, 1489.01.10.

 

Herzog Albrecht IV. († 1508) und Herzogin Kunigunde von Bayern († 1520, gemaltes Allianzwappen im Vorderdeckel) [Pütrichkloster?]; vgl. Geldner (1975), S. 117–125

KA

DG

 

 

3. Bücher für gemeinsame und private Lektüre

 von Almut Breitenbach

Grundsätzliche Erläuterungen zur Präsentation der Buchbestände auf den Projektseiten finden Sie hier.

 Die heute noch erhaltenen Bibliotheksbestände der Pütrichschwestern sind zum größten Teil erst nach der Einführung der observanten Reform 1484 entstanden. Weil die Tertiarinnen die Reformierung ablehnten, zogen sie nach Freising und nahmen dabei sehr wahrscheinlich auch ihre Bücher mit. Der Zeit davor lassen sich nur wenige Bände einwandfrei zuweisen, darunter Cgm 305 und 306, die dem Haus von einem Mitglied der Stifterfamilie, Jakob Pütrich von Reichertshausen, geschenkt worden waren. Wie es im Rahmen der Klosterreformen häufiger zu beobachten ist, haben auch die in den Münchner Konvent neu eingezogenen Pütrichschwestern ihre Bibliothek fast von Grund auf neu aufgebaut. Man kann sich am Beispiel dieser Bestände daher nicht nur mit der Rezeption eines breiten Spektrums an religiöser Literatur im Kontext eines Tertiarinnenkonvents auseinandersetzen, sondern auch mit dem offenbar gezielten Aufbau einer spätmittelalterlichen Bibliothek.

 Ein reger Literaturaustausch entwickelte sich zwischen dem Pütrichkloster und dem Gnadenthaler Tertiarinnenkonvent, aus dem 1484 Agnes Kienerin als Reformoberin nach München geholt worden war, die dem Haus bis zum Jahr 1490 vorstand. Da die Pütrichschwestern nach der Reform ein vorwiegend kontemplatives, im engeren Sinne monastisches Leben führten, erstaunen auch die Spuren literarischen Austauschs mit den Nürnberger und Münchner Klarissen nicht. Während die Pütrichschwestern zuvor soziale Aufgaben in der Gesellschaft wahrgenommen hatten, verstanden sie sich nach der Reform offenbar eher als Klosterfrauen und schätzten Literatur, die auf die besonderen Bedingungen des kontemplativen Lebens abzielte, wie es etwa der Textbestand in Cgm 218, 853 und 4473 nahelegt. Weitere Bücher kamen über die Herzogin Kunigunde ins Pütrichkloster, die der Gemeinschaft im Jahr 1508 nach dem Tod ihres Gatten beigetreten war. Dabei sind von den 16 Bänden, die Ferdinand Geldner der Herzogin v.a. auf der Basis von Händevergleichen zuschrieb, jedoch nur fünf zweifelsfrei dem Besitz der Herzogin zuzuweisen (Cgm 46, 977 und 1146, 4 Asc. 1054, 4 L. impr. membr. 21).

 Die Bibliothek des Hauses wurde offenbar systematisch gepflegt, wobei besonders zwei Personen erkennbar sind, die sich engagierten. Hand A, die nicht identifiziert werden konnte, versah fünf Bücher mit Besitzvermerken und lässt sich zudem als Schreiberin umfangreicher Texte nachweisen (vgl. die Tabelle unten). Vor allem aber widmete sich die Oberin Susanna Gartner (1567–1573) der Pflege und Vermehrung der Bestände. Eine besonders produktive Schreiberin war ihre leibliche Schwester Eufrosina, die ebenfalls im Konvent lebte: Von 13 Handschriften, die sie im Lauf ihres Lebens schrieb, sind noch vier erhalten (Cgm 854, 855, 4473 und 4481). Die systematische Pflege der umfangreichen Pütrichhausbibliothek durch Titelschilder und Besitzeinträge deutet an, dass Bücher und Lektüre für die reformierten Tertiarinnen einen hohen Stellenwert besaßen. Der Vergleich mit dem Münchner Klarissenkloster St. Jakob am Anger unterstreicht dies – dort gab es etwa zur selben Zeit gar keine Bibliothek, wie die Äbtissin 1595 in einem Brief an Herzog Maximilian von Bayern schrieb: Der Konvent besitze keine eigene Bibliothek, nur Breviere, Gebetbücher sowie ein paar Bände mit Heiligenlegenden und einige Predigtbücher für die Tischlesung (vgl. München, BayHStA, Kurbayern HK Archivalien 2439. Hofkammer München [Anger] 7).

Die heute noch erhaltenen Bibliotheksbestände des Pütrich-Regelhauses setzen sich nahezu vollständig aus deutschsprachiger Erbauungsliteratur, Andachts- und Gebetbüchern zusammen. Zudem fallen einige mystische Texte auf (z.B. Cgm 4306, 4490; zudem drei zeitnahe Abschriften des St. Trudperter Hohenlieds, Cgm 4477, 4478 und 4479). Lateinische Liturgica sind nicht erhalten, nur Liturgieübersetzungen (vgl. 3.8). Die einzigen lateinischen Bände sind zwei Blockbücher (Xyl. 20 und München, Staatliche Graphische Sammlung, 10773 c).

 Auf der Basis der wertvollen Vorarbeiten, die Karin Schneider bei der Beschreibung der deutschsprachigen Handschriften im Hinblick auf die Unterscheidung und Identifizierung von Schreiberinnenhänden geleistet hat, wurden in der folgenden Beständeübersicht an einigen Beispielen die Beiträge einzelner Schreiberinnen zum Aufbau der Bibliothek sichtbar gemacht. Die einzelnen Schreiberinnen wurden namentlich identifiziert oder mit Bezeichnungen (Hand A, Hand B etc.) versehen, wenn die Namen nicht ermittelt werden konnten. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel, neben den Schwestern Susanna und Eufrosina Gartner, eine Gruppe von Tertiarinnen ausmachen, die mehrere größere Text- und Buchprojekte gemeinsam durchführten: Hand A, B und X. Hand A etwa schrieb gemeinsam mit Hand X das „Goldene ABC“ ab (Cgm 1147 und Cgm 465). Hand X (Hauptschreiberin) und Hand B (Überschriften, Randbemerkungen) erscheinen in der Schatzbehalter-Redaktion in Cgm 4474, während Cgm 4475 von A, B und X abwechselnd geschrieben wurde. Hände A und B erscheinen wiederum in einem Band gemeinsam mit drei weiteren Händen, in Cgm 4338. Die hier nur an einigen Bänden präsentierte Dokumentation von Schreiberinnen ließe sich noch weiter vervollständigen.

3.1. Biblica, Glossen, Bibelauslegung

Signatur 

 

BSB-Ink

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Clm 29290(5 

Fragment einer Bibel-Konkordanz 

14. Jh. 

KA 

DG 

 

 

 

2 Inc.c.a. 579 a(2 

 

B-487,1

Biblia (dt.) 
Augsburg: [Günther Zainer,] T. 2: 1477

Vorbesitzer: Matthaeus Veldner
Pütrichkloster 

KA 

 

DG1

DG2

 

 

 

Cgm 459 

 

Ps.-Gregor der Große (Robertus de Tumbalene): Auslegung des Hohelieds (dt.) 

Bayern, 1446 Pütrichkloster 

 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4477 

 

Kalender. St. Trudperter Hohes Lied. Passionen. Kurztexte. Franziskuslegende 

 

Pütrichkloster, 1510

Hand I (–325v, 326v–329v)

Hand Rosina von Kammer (325v–326r. Schwester von Veronica von Kammer [e. 1498] und Ehefrau von Stefan von Schmiehen)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4478 

 

St. Trudperter Hohes Lied. Myrrhenbüschel-Traktat. Passionen. Psalmen 

Pütrichkloster, 1510

Hand G 

 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4479 

 

St. Trudperter Hohes Lied. Fünf Freuden Christi. Geistlicher Sendbrief 

 

Pütrichkloster, 1509

Besitzerin: Anna Romig 1592 (n. 1578)

Hand E (1r–6v Korrekturen)

Hand H (1r–172r)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

München, 
Staatliche Graphische Sammlung, 10773 b

Canticum canticorum, lat.

(Blockbuch)

 

[Deutschland], [ca. 1469/70]

Pütrichkloster

 

 

 

 

DG

 

 

 

3.2. Kirchenväter

Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.

3.3. Sentenzen, Summen, Theologie

Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.

3.4. Katechetische Literatur

Signatur 

 

BSB-Ink

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

MR 

 

2 Inc.c.a. 1590 

 

E-88,1

Erklärung der zwölf Artikel des christlichen Glaubens
Ulm: Konrad Dinckmut, 1485.08.21. 

Pütrichkloster 

 

KA 

 

DG 

 

 

3.5. Beichtliteratur

Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.

3.6. Collaciones patrum, Leben der Altväter, Heiligenleben

Signatur 

 

BSB-Ink

 

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 96 

 

 

 

 

Das Leben der Jungfrau Maria, nach den Evangelien und den Kirchenvätern betrachtet. Traktat über gerechte und betrogene Andacht

15. Jh.
Pütrichkloster 

 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 381 

 

 

 

 

Franziskuslegenden 

 

Bayern, Anfang 16. Jh.
Pütrichkloster

Hand H 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 387 

 

 

 

 

Legenden der hll. Franziskus und Klara von Assisi

Bayern, 3. V. 15. Jh.
Pütrichkloster 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 451 

 

 

 

 

St. Ursula, Legenden und Gebete. Nachfolge Christi. Vision Georgs von Ungarn

Bayern, I: 1. V. 16. Jh., II: 2. H. 15. Jh.
Pütrichkloster 

 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

2 Inc.c.a. 387 

 

 H-10,1

 

Der Heiligen Leben. Winter- und Sommerteil
Augsburg: Johann Bämler, Winterteil: [14]75.03.20; Sommerteil: [14]75.08.19.

Pütrichkloster

 

KA 

 

DG1

DG2

 

 

 

2 Inc.s.a. 743 i

2 Inc.s.a. 743 i/1 

I-444,1

 

V-228,1

Johannes de Hildesheim: Historia trium regum 
[Straßburg: Heinrich Knoblochtzer, c. 1483]

[Viola sanctorum fratrum minorum (dt.)]
Straßburg: Johann Prüss, 1484

Pütrichkloster 

KA

 

KA

DG

Rar. 330 

 

 V-261,1

 

Vitas patrum <dt.>
[Augsburg: Johann Schönsperger, c. 1485] 

Pütrichkloster 

 

KA 

 

DG 

 

 

 

 

Res/ 2 P. lat. 723

 

 


 

Hieronymus, Sophronius Eusebius: Der heiligen Altväter Leben, wie sie ihr hl. Leben in der Einöde vollbracht haben
Straßburg: Johann Grüninger, 1507

Pütrichkloster

 

 

 

 

DG

 

 

 

 

 

 

Rar. 1706

 

 


 

Stettfelder, Nonnosus: Dye legend und leben des Heyligen sandt Keyser Heinrichs 

Bamberg: Johann Pfeil, 1511 

Pütrichkloster

 

 

 

 

DG

 

3.7. Geschichte, Chroniken

Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar. Erst im 18. Jahrhundert wird von den Pütrichschwestern eine Chronik verfasst („Himmlisches Manna etc.“), zu der sich Vorarbeiten im Archivmaterial erhalten haben.

3.8. Liturgieübersetzung

Signatur 

 

BSB-Ink

 

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 348 

 

 

 

 

Plenar. Beichttraktat. Marienleben 

 

Bayern und Böhmen, 2. H. 15. Jh.

Pütrichkloster 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 1122

Breviarium Romanum (dt.) für Franziskaner, Bd. I, Temporale

Ostschwaben, um 1513

Pütrichkloster 

KA 

DG 

HSC 

Cgm 1123

 

Breviarium Romanum (dt.) für Franziskaner, Bd. II  Sanctorale?

Ostschwaben, um 1513 

Pütrichkloster

KA 

DG 

HSC

2 Inc.c.a. 1932 

 

P-591,1 

 

Plenarium (dt.)

Augsburg: Johann Schobser, 1487.11.06.

BOSDIL (unaufgelöstes Monogramm, evtl. einer Klosterbibliothek)

Pütrichkloster

KA 

 

DG 

 

 

 

 

2 Inc.c.a. 2852

P-595,2

Plenarium (dt.)

Augsburg: Anton Sorg, 1493.09.27.

Pütrichkloster

KA

DG

Rar. 2066

 

 

 

 

Ewangeli und Epistel. Mit anfang der Meßpsalmen vnd Collecten teütsch mit figuren vnd etlich schön Gloß über Die Ewangelia

Augsburg: Johann Miller, 1515 

 

 

 

 

 

DG 

 

 

 

 

3.9. Liturgieauslegung und -betrachtung

Signatur 

 

BSB-Ink

 

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4481 

 

 

 

 

Auslegung der Psalmen und Lectiones des Officium parvum BVM, des Officium defunctorum und der Bußpsalmen

 

Pütrichkloster, 1533

Vorbesitzerinnen: Eufrosina Gartner († 1534) 

Susanna Gartner  († 1573)

Hand Eufrosina Gartner (1r–21r, 68r–269r) 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4483 

 

 

 

 

Heinrich von St. Gallen. Gebete. Spruchsammlungen. Vater-unser-Auslegung

Bayern, I: 3. V. 15. Jh., II: 1457

Pütrichkloster 

 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4485

 

 

 

 

Betrachtungen und Gebetsanweisungen zu den Meßtexten von Advent bis Ostersamstag

Nordbayern (Nürnberg, Klarakloster?), 1. V. 16. Jh. 

Pütrichkloster

KA

 

DG

 

HSC

 

Cgm 4635 

 

 

 

 

Gebete. Exzerpte aus Ludolf von Sachsen, Elsbeth von Oye. Kurztexte

 

München, teilweise Pütrichkloster, 1. V. 16. Jh.

Hand A (95r–96v, 97r–99v)

KA 

 

DG 

 

HSC

 

3.10. Predigten, Predigtliteratur

Signatur

BSB-Ink

Inhalt

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA

DG

HSC

Cgm 305

 

‚Grieshabersche Predigtsammlung‘, Sonn- und Festtagspredigten

Bayern, 1438

Pütrichkloster

Mit Cgm 306 dem Konvent geschenkt von Jakob Pütrich von Reichertshausen († 1469)

KA

DG

HSC

Cgm 306

 

‚Grieshabersche Predigtsammlung‘, Heiligenpredigten, Legenden aus ‚Der Heiligen Leben‘

Bayern, 1. H. 15. Jh.

Pütrichkloster

KA

DG

HSC

Cgm 350

 

Bernhard von Clairvaux: Hoheliedpredigten 1–81 (dt.)

Bayern, 1498

Pütrichkloster

KA

DG

HSC

Cgm 854

 

‚Der Frankfurter‘. Predigt

München, I. zwischen 1528–1534, II: Ende 15. Jh.

Pütrichkloster

Hand Eufrosina Gartner (95r–170v)

Hand Agnes Kiener (Oberin bis 1490) (180r–187v)

Hand G (171r–179r)?

KA

DG

HSC

Cgm 4338

 

Predigtzyklus über die sieben Gaben des hl. Geistes, Teil I

Pütrichkloster, Anfang 16. Jh.

Hand A (25v–30r u.ö., bis 217r)

Hand B (4r–13r u.ö., bis 171r)

Hand H (13v–20r u.ö., 438r–589v)

KA

 

HSC

Rar. 2241

 

Geiler von Kaysersberg, Johannes: Die Emeis oder Quadragesimale

Straßburg: Johann Grüninger, 1516

 

 

DG

 

2 P. lat. 866

 

Geiler von Kaysersberg, Johannes / Adelphus, Johannes: Passion des Herrn Jesu, per Quadragesimam

Straßburg: Johann Grüninger, 1514

 

 

DG

 

3.11. Aszetische Literatur, theologische und geistliche Unterweisung

Signatur 

 

BSB-Ink

 

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

HSC/

MR

 

Cgm 2

Der Tugenden Buch

14./15. Jh. Pütrichkloster

KA

DG

MR

Cgm 46 

 

 

 

 

Johann Geiler von Kaysersberg: Schiff der Reu’

 

1512 von Johannes Eck († 1543) für die verwitwete Herzogin Kunigunde von Bayern im Münchner Pütrichkloster angefertigt

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 100 

 

 

 

 

‚Der Minnebaum‘ (‚Arbor amoris‘), dt.
Mönch von Heilsbronn: ‚Buch von den sechs Namen des Fronleichnams‘. Betrachtungen, Gedichte, Traktate, darunter ‚Baumgarten geistlicher Herzen‘ (Streuüberl.). ‚Seele und Leib‘. ‚Paradisus animae‘, dt. (Auszug). ‚St. Georgener Predigten‘ (Streu34). Berthold von Regensburg. Albrecht der Lesemeister

14. Jh. Pütrichkloster Besitzerin (16. Jh.): Schwester Margret Fassner

 

KA 

 

DG 

 

MR 

 

Cgm 202 

 

 

 

 

Spiegel menschlicher Behaltnis. Geschichte des Hans Gartner, bis 1526 herzogl. bayer. Hofmundkoch, und seiner Kinder

 

Bayern 2. H. 15. /1. H. 16. Jh.
Besitzer: Felicitas Gartner († 1555), Ehefrau von Hans Gartner, herzogl. Hofmundkoch

[Eufrosina Gartner und Susanna Gartner?]

Hand Susanna Gartner (fol. 52r–56v)

Hand Eufrosina Gartner (Besitzeintrag)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 218

 

 

 

 

Thomas Peuntner. Nachfolge Christi. Heinrich Vigilis. Humbertus de Romanis. Meister Eckhart. Johannes von Indersdorf u.a.

Bayern, 1487

 

KA

DG

HSC

 

Cgm 234

Marquard von Lindau. Seuse. ,Tafel der christlichen Weisheit‘

Bayern, 1458

Pütrichkloster

KA

DG

HSC

Cgm 271 

 

 

 

 

Dictasammlung über Gottes- und Nächstenliebe 

 

Bayern, um 1463 

Pütrichkloster 

Besitzerin: Helena Wilprecht († 1548, Schwester von Beningna Wilprecht, e. 1510, † 1548)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 775 

 

 

 

 

Johannes von Indersdorf: ‚Von dreierlei Wesen des Menschen‘, ‚Aus den Fürstenlehren‘. Spruchsammlung vom Eigenbesitz. Konrad (Spitzer): Büchlein von der geistlichen Gemahelschaft

Bayern, 1454 

 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 855 

 

 

 

 

Geistliche Unterweisungen, Predigten, Exzerpte

 

München, 1. H. 16. Jh. (vor 1534)

Pütrichkloster

Vorbesitzerinnen: Eufrosina Gartner

Susanna Gartner

Hand Eufrosina Gartner (1r–19r, 30v–80r, 83v–190v) 

Hand Susanna Gartner (191r–192v)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 1146 

 

 

 

 

Johannes Chrysostomus: De reparatione lapsi (dt.) 

 

Augsburg, 1516

Pütrichkloster

Vorbesitzerin: Herzogin Kunigunde von Bayern (Widmungsexemplar des Übersetzers Johannes Pinicianus für die Herzogin)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4306

Buch von geistlicher Armut. Mystische Textstücke

Bayern, Anfang 16. Jh. 

Pütrichkloster

KA

DG

HSC

Cgm 4482

Unterweisung zur Vollkommenheit. Meister Eckhart: Reden der Unterscheidung. Stimulus amoris (dt.)

Augsburg, 3. V. 15. Jh. 

Besitzerin: Beningna Wilprecht

KA

DG

HSC

Cgm 4657 

 

 

 

 

Kalender. Ablässe zu Rom. Johannes von Indersdorf. Spruchsammlungen. Kurztexte

 

Bayern, I: 1. V. 16. Jh. (u.a. 1524), II: 4. V. 15. Jh. 

Teil I wohl im oder für das Pütrichkloster entstanden

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4703 

 

 

 

 

25 Eigenschaften eines geistlichen Pilgrims 

 

Bayern, Anfang 2. V. 16. Jh.

Pütrichkloster 

Ehemals zusammengebunden mit P. lat. 1119

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

München, 
Staatliche Graphische Sammlung, 10773 c

Franciscus <de Retza>: Defensorium inviolatae virginitatis Mariae, lat. (Blockbuch)

[Nördlingen], 1470

Pütrichkloster

DG

2 Inc.c.a. 1360 

 

O-104,1 

 

Otto von Passau: [Die vierundzwanzig Alten oder der goldene Thron] 

Augsburg: Anton Sorg, 1483.10.14. 

Pütrichkloster

 

KA 

 

 

 

 

 

 

 

2 Inc.c.a. 2324

S-513,1

Speculum humanae salvationis (dt.) 

Augsburg: Peter Berger, 1489.02.06.

Pütrichkloster

KA

DG

Rar. 713

Rar. 713/1

S-516,1

B-591,1

Speculum humanae salvationis (niederländ.)

Culemborg: Johann Veldener, 1483.09.27.

Boec van den Houte 

Culemborg: Johann Veldener, 1483.03.06.

Pütrichkloster

KA

KA

DG DG

2 Inc.s.a. 1015 

 

B-529,1 

 

Bindus (de Senis): Aureum bibliae repertorium (dt.) 

Augsburg: [Ludwig Hohenwang, c. 1477] 

Pütrichkloster Vorbesitzer: Jakob Mangmeister

 

KA 

 

DG 

 

 

 

 

4 Inc.c.a. 827

B-960,2

Buch der Kunst, dadurch der weltlich Mensch mag geistlich werden 

Augsburg: Johann Bämler, 1491.08.23.

Pütrichkloster

KA

DG

4 Inc.c.a. 454

F-100,1

Pseudo-Vincentius Ferrerius: De fine mundi (dt.) [Augsburg: Anton Sorg, 14]86

Pütrichkloster

KA

DG

4 Inc.c.a. 1013

T-185,1

Thomas a Kempis: Imitatio Christi (dt.) 

[Augsburg: Johann Schobser], 1493.12.09.

Pütrichkloster

KA

DG

P. lat. 1119

Thomas [a Kempis]: Nachfolgung Christi, und verschmehung aller eytelkait diser welt 

Augsburg: Philipp Ulhart d. Ä. 1531

Pütrichkloster

Ehemals zusammengebunden mit Cgm 4703

DG

4 Asc. 1054

 

 

 

 

Johann von Staupitz, Ain säligs newes jar Von der lieb gottes

München 1518

 

Pütrichkloster

Text vom Verfasser gewidmet Herzogin Kunigunde von Bayern zu Neujahr 1518

 

 

 

 

 

 

 

 

Cgm 5250/10b

Lehren für Ordensleute (1 Blatt, Notizzettel)

Pütrichkloster 

Hand A

KA

HSC

3.12. Andachts- und Gebetbücher

Signatur 

 

BSB-Ink

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 110 

 

Heinrich von St. Gallen: ‚Passionstraktat‘. Marquard von Lindau: ‚Eucharistie-Traktat‘ (Auszug). Beichttraktat. Gebete

15. Jh.

Besitzerin: Beningna Wilprecht

 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 465 

 

ABC zum Lob Christi 

 

Bayern, 1. V. 16. Jh.

Pütrichkloster 

2. Teil s. Cgm 1147

Hand X (1r–35v, 580r–630v; vgl. Angaben zu Cgm 4474)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 1147 

 

ABC zum Lob Christi 

 

München, 1535

Pütrichkloster 

1. Teil s. Cgm 465 

Hand A

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 853 

 

Heinrich Vigilis von Weißenburg. Auszüge aus dem Schatzbehalter. Betrachtungen. Gebete

Bayern (München?), Anfang 16. Jh.

Pütrichkloster

Hand E (359r–370r)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4473 

 

Stephan Fridolin: Der geistliche Mai 

 

Pütrichkloster, 1529

Vorbesitzerinnen: Eufrosina Gartner

Susanna Gartner

Hand Eufrosina Gartner

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4474 

 

Stephan Fridolin: Schatzbehalter, Auszüge 

 

Pütrichkloster, 1507

Hand X (Berufsschreiber?, Vgl. Schneider, Handschriften, S. 47)

Hand B (363v Randeintrag, 622v–623r Überschriften)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4475 

 

Stephan Fridolin: Schatzbehalter, Auszüge 

 

Pütrichkloster, Anfang 16. Jh. 

Vorbesitzerinnen: Barbara Renner (e. 1510, Oberin bis 1555)

Ursula Prunner (n. 1548)

Hand A (473r–495r)

Hand B (1r–472v, 495r–510v)

Hand X (511r--572r; vgl. Angaben zu Cgm 4474)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Rar. 293 a

F-263,2

Fridolin, Stephan: Schatzbehalter 

Nürnberg: Anton Koberger, 1491.11.08.

Pütrichkloster

KA

Cgm 4476 

 

Heinrich von St. Gallen. Ps.-Eckhart. Kurztexte und Gebete

 

I: Pütrichkloster, Anfang 16. Jh., II: Bayern, 2. V. 16. Jh., III: Ingolstadt-Gnadenthal (Tertiarinnen) für die Pütrichschwestern, 2. V. 16. Jh., u.a. 1533

Besitzerin: Barbara Widtmann (e. 1540 in Ingolstadt, e. im Pütrichkloster 1571)

Hand Agnes Kiener (85r–97v, 127r–132v)

Hand Elisabeth Peringer (110r–114r, 116r–125r; n. 1540, Chronistin des Ingolstädter Konvents)

Hand Elisabeth Renner (Oberin in Ingolstadt ab 1524; Widmung 98r)

Widmungen an: Cecilia Finck/Funck († 1543), Barbara Renner (e. 1510), Veronica von Kammer, die 4 Köchinnen des Pütrichhauses, alle Pütrichschwestern, die Doctor dichterin

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4484 

 

Gebetbuch, u.a. aus dem Ebran-Gebetbuch des Johannes von Indersdorf 

Bayern, I: um 1500, II: kurz vor 1448 

 

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4597 

 

Ps.-Anselm von Canterbury. Erbauliche Traktate und Sendbriefe, u.a. mit Exzerpten aus Seuse und Johannes von Indersdorf. Gebete

 

I: Bayern, 3. V. 15. Jh., II: Nordbayern, 1455. Vorbesitzerin von II: vllt. Ottilia von Absberg, Äbtissin von Niedermünster in Regensburg (1448–1468)

Pütrichkloster

Benediktbeuern 

Hand I (143r–147v)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Rar. 134 

   

 

Taschenbüchlein aus dem Ries. Augsburg: Johann Otmar für Georg Diemer, 4.4.1510. 

  


 

 

Besitzerinnen: die Sittenpöckin [Anna Stumpf, e. 1529, Oberin bis 1567] 

Ursula Prunner (n. 1548)

Marie Holzmayr, dann deren Tochter Christina Breitenbach, kurfürstliche Hofgärtnerin (1635). München, kurfürstliche Bibliothek (Exlibris)

 DG

 

 

 

Rar. 134/1

L-198,1

Lob der Glieder Mariä [Reutlingen: Michael Greyff, c. 1494] 

KA

DG

Rar. 134/2

B-394,1

Bertholdus: Zeitglöcklein des Lebens und Leidens Christi [Reutlingen: Michael Greyff, c. 1494]

KA

DG

Rar. 134/3

B-543,1

Suecica, Pseudo-Birgitta: Orationes quindecim (dt.) [Reutlingen: Michael Greyff, c. 1494]

KA

DG

4 L. impr. membr. 21

 

Das leiden Jesu Christi vnnsers erlösers. Sonders andächtiger lere Nutzperlicher betrachtung ausz den vier Euangelisten entlichen durch Wolffgang von Maen. in gesatzweisz bezwungen. Cum gratia et Priuilegio

Augsburg: Johann Schönsperger d. J., 1515

Pütrichkloster

Vorbesitzerin: Herzogin Kunigunde von Bayern

 

 

 

 

DG

 

 

 

 

3.13. Ordensrecht, Regeln, Constitutionen usw.

Signatur 

 

BSB-Ink

 

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 4487 

 

 

 

 

Drittordensregel. Anniversar des Pütrichklosters. David von Augsburg

 

Pütrichkloster, um Mitte 16. Jh.

Hand Susanna Gartner (85r–101v, 136v–142v, 150r–152r, Rubriken)

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

2 Inc.c.a. 1257 

 

E-28,1 

 

Eike von Repgow: Sachsenspiegel. Landrecht mit Glosse 

Augsburg: Johann Schönsperger, 1482.07.12

Pütrichkloster 

 

KA 

 

DG 

 

 

 

 

Stockholm, Kungliga Biblioteket, Coll(S) 545

Humbertus de Romanis: Auslegung über Sankt Augustins Regel. Übers. Johannes Meyer

[Ulm: Konrad Dinckmut, um 1488]

Pütrichkloster

3.14. Recht

Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.

3.15. Medizin

Signatur 

 

BSB-Ink

 

Inhalt 

 

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

2 Inc.c.a. 2876 

 

W-101,2 

 

Wonnecke, Johann: Gart der Gesundheit Augsburg: Johann Schönsperger, 1493.08.13. 

 

Vorbesitzer: Johannes Wagner, Kanoniker im Kollegiatstift Habach, 1528

Balthasar Fischmaister (Einträge 1550–1577) Margreth Fischmaister (e. 1576)

Pütrichkloster

KA 

 

 

 

 

 

 

 

4 Inc.c.a. 701

V-144,1

[Versehung eines Menschen Leib, Seel, Ehr und Gut] Nürnberg: [Peter Wagner, 14]89

Pütrichkloster 

Doktor Stefan Gartner († 1560)

ab 1560 wieder Pütrichkloster

KA

3.16. Philosophie

Signatur

Inhalt

Entstehungsort und -zeit, Provenienz, Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA

DG

HSC

 

Cgm 977 

Seneca: De consolatione, dt. von Dietrich von Plieningen

München, 1519 Pütrichkloster

Vorbesitzerin: Herzogin Kunigunde von Bayern (Widmungsexemplar des Übersetzers anlässlich des Todes ihres Bruders, Kaiser Maximilian I.,† 1519) 

 KA  

DG 

HSC

3.17. Enzyklopädien, Wörterbücher

Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.

3.18. Artes liberales

Aus dem Pütrichkloster kein Bestand nachweisbar.

3.19. Sonstiges

Signatur

BSB-Ink

Inhalt

Entstehungsort und -zeit,
Provenienz,
Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA

DG

MR

Cgm 16

 

Rudolf von Ems: Barlaam und Josaphat, u.a.

Steiermark, 1284 Pütrichkloster, 16. Jh.

KA

DG

MR

2 Inc.c.a. 1730

B-911,4

Breydenbach, Bernhard von: Peregrinatio in terram sanctam (dt.)

Mainz: Erhard Reuwich [mit Typ. Peter Schöffers], 1486.06.21.

Pütrichkloster

KA

 

 

3.20. Unsichere Provenienz

Signatur

BSB-Ink

Inhalt

Entstehungsort und -zeit, Provenienz,

Schreiber, Besitzer, Schenkung; ggf. weitere Informationen

KA

DG

HSC

Cgm 793 

 

 

 

 

Geistliches Weizenkorn 

 

Bayern (München), um 1517

Ohne Herkunftsvermerk

Einband verweist auf das Pütrichkloster, die Schreiberinitalen auf das Ridlerkloster

KA 

 

DG 

 

HSC 

 

Cgm 1121

Schwarzwälder Prediger. Marquard von Lindau. Katechetische Texte. Etymachietraktat

Bayern, 3. V. 15. Jh. Pütrichkloster?

KA 

DG 

HSC

Cgm 4480a

Auslegung der Psalmen und Lectiones des Officium parvum BMV, des Officio defunctorum und der Bußpsalmen

Bayern, um 1500. Pütrichkloster?

Franziskanerkloster München

KA

HSC

Cgm 4490

Erbauliche und mystische Kurztexte

Einband verweist aufs Pütrichkloster, Text fast identisch mit Cgm 4481. Bayern, 1. V. 16.

Jh. Pütrichkloster?

Dombibliothek Freising? Vorbesitzerin: Swester Appollania Urssntallerin, bisher nicht nachweisbar Einband verweist aufs Pütrichkloster, inhaltliche Parallelen zu Cgm 100 und Cgm 4306

KA

HSC

Clm 8713 

 

 

 

 

Psalter 

 

Norddtl., 13. Jh./1300. Zuweisung bei Krämer, Handschriftenerbe, zum Münchner Pütrichkloster vmtl. irrig, der Psalter stammt vielmehr aus dem Münchner Franziskanerkloster

KA

 

 

DG 

 

 

 

 

Xyl. 20

 

 

 

 

Biblia pauperum, lat. (Blockbuch)

 

[Deutschland (Rheinland, Mainz, Straßburg?)], [ca. 1469]

Pütrichkloster?

 

 

 

DG

 

 

 

 

2 Inc.c.a. 783 

 

S-246,1 

 

Seelentrost 

Augsburg: Anton Sorg, [14]78.11.20 

 

Vorbesitzer: P. von Stinglhaim zu Thürntening (zusätzlich gemaltes Wappen) [Pütrichkloster? Provenienzangabe nicht verifizierbar] 

KA 

 

 

 

 

 

 

 

4 Inc.c.a. 258 

 

S-521,1 

 

Spiegel des Sünders 

Augsburg: Johann Schönsperger, 1482.02.23. 

Vorbesitzer: F. Weiler, 1483 (gezeichnetes Monogramm) [Pütrichkloster? Provenienzangabe nicht verifizierbar] 

KA 

 

DG 

 

 

 

 

4. Schrifttum für Verwaltung und Rechtssicherung

von Melanie Hömberg

Aus den Beständen des Pütrichklosters sind keine Amtsbücher aus der Zeit vor 1550 erhalten. Die Faszikel enthalten wenige Blätter mit zeitgenössischen Abschriften, hauptsächlich sind sie dem 17. und 18. Jh. zuzuordnen.

4.1. Abschriftliches

Signatur

Betreff

Schreiber

Laufzeit

KA

DG

KL Fasz. 423 Nr. 1 -a

 

 

1518

 

 

KL Fasz. 423 Nr. 2 -a, b, c

 

 

1518

 

 

KL Fasz. 425 Nr. 13 -a

 

 

1538

 

 

KL Fasz. 425 Nr. 14 -a

 

 

 

 

 

4.2. Urkunden

Der Urkundenbestand des Pütrichklosters („Pütrichkloster München Urkunden“) der Jahre 1356–1550 umfasst die Nrr. 1–96.
Die Urkunden sind im kollaborativen Archiv monasterium digitalisiert.

Verantwortlichkeit: