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Netzwerk Luxemburger Forschung

Wie kaum eine andere Familie prägten die Luxemburger, Männer wie Frauen, die Geschichte Europas im Spätmittelalter. 1308 legte der Aufstieg eines Grafen zum römisch-deutschen König und Kaiser den Grundstein für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte: Als Grafen, Kurfürsten, Könige und Kaiser lenkten und prägten die Luxemburger in den folgenden rund 150 Jahren nicht nur die Geschicke Luxemburgs und des römisch-deutschen Reichs, sondern auch Böhmens, Ungarns, Frankreichs und Englands. Damit etablierte sich in Mitteleuropa eine wirkmächtige Dynastie, die eine zentrale Brückenfunktion zwischen Ost und West ausübte.

Das von Eva Schlotheuber (Düsseldorf) und Julia Burkhardt (München) 2021 begründete interdisziplinär und international angelegte "Netzwerk Luxemburger-Forschung" möchte den Bearbeitenden aktueller Forschungsprojekte zu den Luxemburgern im spätmittelalterlichen Europa eine Plattform zur gemeinsamen Diskussion bieten. Ziel ist ein offener Austausch über derzeit laufende Forschungsprojekte zu den Luxemburgern im Spätmittelalter mit ausgewählten thematischen Schwerpunkten sowie eine gemeinsame Methodendiskussionen, vor allem hinsichtlich vergleichender und/oder interdisziplinärer Forschungsperspektiven. Bei jährlichen Workshops präsentieren die Vortragenden ihre Vorhaben inhaltlich sowie methodisch und stellen problemorientiert ausgewählte Fragen ihrer Arbeit vor.

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