Zum Inhalt springenDissertationsprojekt von Dr. Jan Niko Kirschbaum Dissertationsprojekt von Marcel Gövert M.A.Dissertationsprojekt von Dr. Simon WalterDissertationsprojekt von Frederike Krenz M.A.Dissertationsprojekt von Marius Lange M.A.Dissertationsprojekt von René Lehmann M.A.Dissertationsprojekt von Christoph Pauli

Unsere Forschung

Veröffentlichungen als Pdfs:

Ausschnitte aus Veröffentlichungen als Pdfs:

Pasken - Die Geschichte eines verlorenen Dorfes in Masuren.

Nonn, Christoph: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert, Düsseldorf 2013, S.117-121 ("Zwischenbilanz: Theodor Schieder und der Nationalsozialismus").

Nonn, Christoph: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert, Düsseldorf 2013, S.359-366 ("Ungeschehene Geschichte einer historiographischen Weichenstellung in Westdeutschland").

Prof. Dr. Christoph Nonns Erwiderung auf Peter Schöttlers Rezension der Biographie über Theodor Schieder finden Sie hier als PDF.

Nonn, Christoph: Direkte und indirekte Beiträge zur nationalsozialistischen Vertreibungs- und Vernichtungspolitik: Die Landesstelle Ostpreußen der Zentralstelle für Nachkriegsgeschichte unter Theodor Schieder, in: Kriese, Sven: Archivarbeit im und für den Nationalsozialismus. Die preußischen Staatsarchive vor und nach dem Machtwechsel von 1933, Berlin 2015. S.211-219. Sonderdruck hier als PDF.

Dissertationsprojekt von Marcel Gövert M.A.

Thema:  Die höheren Schulen Duisburgs 1920-1980. Gesellschaftliche Wandlungsprozesse im gymnasialen Kontext

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Beschreibung:

Im Mittelpunkt des Dissertationsvorhabens stehen drei höhere Schulen der Stadt Duisburg: das humanistische, altsprachliche Landfermann-Gymnasium, das neusprachlich orientierte Steinbart-Gymnasium sowie das katholische St. Hildegardis-Gymnasium für Mädchen. Das zentrale Anliegen der Arbeit ist es, den Umgang der drei Schulen mit den gesellschaftlichen Wandlungs- und Modernisierungsprozessen der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert nachvollziehbar zu machen. Konkret bedeutet dies, die Ideale, Wertvorstellungen, Verhaltensweisen und Stimmungslagen von Schülern, Lehrern und Eltern im Wandel der Zeiten und Systeme zu erforschen. Schließlich folgte auf den Parlamentarismus der Weimarer Republik das totalitäre Regime der Nationalsozialisten, welches wiederum von der Demokratie der alten Bundesrepublik abgelöst wurde. Gab es lange andauernde Kontinuitätslinien im Denken und Handeln oder veränderten sich mit den Gesellschaftsordnungen auch die Einstellungen und Prioritäten? Wie entwickelten sich Vorstellungen von Pädagogik, Unterrichtsinhalten und schulischer Disziplin? Lässt sich ein Wandel im Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern beobachten? Dabei soll der Fokus der Untersuchung vor allem auf die Übergangsphasen zwischen den diversen politischen Systemwandeln gerichtet werden, die sich im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts vollzogen. Es geht um die Frage, wie sich gesamtgesellschaftliche Entwicklungen auf der Mikroebene spezifischer historischer Milieus abspielten. Von besonderem Interesse sind auch die Wandlungs- und Liberalisierungsprozesse der sechziger und siebziger Jahre. Sowohl Erzieher als auch Heranwachsende fanden sich in einem Klima allgemeiner Modernisierungsbestrebungen wieder. Neue Konzepte hinsichtlich der Unterrichtsgestaltung und Disziplin traten auf den Plan; außerdem nahm eine neue Generation von Pädagogen, die während ihrer Universitätszeit mit der Studentenbewegung in Berührung gekommen war, ihren Dienst an den Schulen auf.

Dissertationsprojekt von Frederike Krenz M.A.

Thema: Das Kärntner Grenzlandtheater unter NS-Herrschaft

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Beschreibung:

Die Diktatur der Nationalsozialisten war vor allem eine Zeit des Terrors und zahlreicher Verbrechen gegen religiöse, politische und andere Minderheiten. Das verbrecherische NS-Regime forderte mehrere Millionen Opfer und ist bis heute immer wieder Gegenstand öffentlicher Debatten. Eine zentrale Säule der nationalsozialistischen Propaganda bildete das Theater. Unabhängig von politischen Einflüssen gehörte das Theaterwesen zu den wichtigsten Unterhaltungsträgern. Die Nationalsozialisten waren sich dieser Relevanz für das kulturelle Leben bewusst und nutzen das Theater als Mittel zur (indirekten) Beeinflussung der Bevölkerung und des öffentlichen Lebens. Wie andere politische Bereiche war auch die nationalsozialistische Theaterpolitik von Repression und Verfolgung geprägt. Auch außenpolitische Veränderungen ließen das Theaterwesen nicht unberührt. Mit der Entstehung des „Großdeutschen Reiches“ durch den „Anschluss“ Österreichs im März 1938 erweiterte sich die Landkarte der Theaterstätte. Neben den großen Theatermetropolen Wien und Salzburg fielen zudem auch die Theater kleinerer Gebiete in den Einflussbereich der Nationalsozialisten. Das Theater wurde zum Sinnbild einer vereinten deutschen Kultur proklamiert.

Das Dissertationsvorhaben stellt dabei das Kärntner Grenzlandtheater in den Vordergrund der Analyse und beschäftigt sich u.a. mit den Fragen, wie die Neugründung des Theaters vorgenommen wurde und wie sich das Theater unter nationalsozialistischer Herrschaft (im Vergleich zu anderen Theatern) entwickelte.

Dissertationsprojekt von Marius Lange M.A.

Thema: „Die schwarze Front, schlagt sie entzwei“ – Die Österreichische Legion im Münsterland 1935-1938

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Beschreibung:

Mit dem NSDAP-Verbot in Österreich vom Juni 1933 stellte der autoritäre Ständestaat von Bundeskanzler Engelbert Dollfuß jegliche parteipolitische Agitation unter Strafe,  weshalb rd. 15.000 österreichische Nationalsozialisten bis zum sog. „Anschluss“ Österreichs aus Furcht vor Verfolgung und auf Grund wirtschaftlicher Erwägungen ins „Altreich“  Deutschland emigrierten. Dort wurden sie der eigens gegründeten SA-Formation „Österreichische Legion“ unterstellt und bezogen ab 1935 auch mehrere Lager im  bodenständig-katholischen Westmünsterland, um der dortigen Bevölkerung den Nationalsozialismus näher zu bringen. Regionalen Nationalsozialisten waren die überwiegend  jugendlichen SA-Männer schnell ein Dorn im Auge, da sie aus ihrer kirchenfeindlichen und gewaltbereiten Haltung keinen Hehl machten und das Verhältnis der katholischen Bevölkerung zum noch jungen nationalsozialistischen Staat enorm belasteten. In Verbindung mit dem anbrechenden „NS-Kirchenkampf“ provozierte der Unruhefaktor Legion eine ernste Vertrauenskrise des NS-Regimes, welches sich reichsweit um Schadensbegrenzung bemühen musste. Doch selbst Interventionen der Gau- und Reichsleitung waren nur schwerlich im Stande, Gewalteruptionen der jungen Legionäre Einhalt zu gebieten.

Dissertationsprojekt von René Lehmann M.A.

Thema: Das Politische Leben und Wirken des KPD-Politikers Karl Schabrod in der Bundesrepublik

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Beschreibung:

Das Promotionsvorhaben beschäftigt sich mit dem KPD-Politiker Karl Schabrod. Ausgangspunkt ist folgende Fragestellung: Wie hat Karl Schabrod als Kommunist nach 1945 in Westdeutschland Politik gemacht?  Die Arbeit steht dabei klar im größeren Kontext der KPD-Geschichte. Die Erforschung der KPD für den Zeitraum 1945 bis 1968 ist in vielen Bereichen lückenhaft und wesentliche Arbeiten stammen noch aus der Zeit des Kalten Krieges. Die politische Färbung der Autoren, schlechter Zugang zu Quellen und Zeitzeugen stellen die gängigen Probleme dar.

Bei Karl Schabrod hingegen ergibt sich eine hervorragende Quellenlage. Ein Nachlass im Umfang von rund 100 Aktenordnern sowie ergänzendes Quellenmaterial im Stadtarchiv Düsseldorf, im Landtagsarchiv NRW und im Archiv der VVN erlauben es, den politischen Weg von Karl Schabrod umfangreich zu erforschen. Ziel der Arbeit ist es, den politischen Lebensweg nachzuzeichnen und als Fallbeispiel in den Kontext der schlecht erforschten KPD-Geschichte einzuordnen.

Dissertationsprojekt von Christoph Pauli

Thema: Angabe folgt

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Beschreibung:

Dissertationsprojekt von Dr. Jan Niko Kirschbaum

Wir verweisen hierzu auf die externe Website des transcript-Verlages.

Dissertationsprojekt von Dr. Simon Walter

Wir verweisen hierzu auf die Seite des Publikationsservice der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.

  • Herausgabe der Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-​Westfalens
  • Edition Berichte der Gestapo(leit)stellen Rheinland 
    (Förderung durch die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde)
    Dr. Anselm Faust
  • Herausgabe der Kabinettsprotokolle der Landesregierung Nordrhein-​Westfalen
Verantwortlichkeit: