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Unsere Forschung

Veröffentlichungen als Pdfs:

Ausschnitte aus Veröffentlichungen als Pdfs:

Pasken - Die Geschichte eines verlorenen Dorfes in Masuren.

Nonn, Christoph: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert, Düsseldorf 2013, S.117-121 ("Zwischenbilanz: Theodor Schieder und der Nationalsozialismus").

Nonn, Christoph: Theodor Schieder. Ein bürgerlicher Historiker im 20. Jahrhundert, Düsseldorf 2013, S.359-366 ("Ungeschehene Geschichte einer historiographischen Weichenstellung in Westdeutschland").

Prof. Dr. Christoph Nonns Erwiderung auf Peter Schöttlers Rezension der Biographie über Theodor Schieder finden Sie hier als PDF.

Nonn, Christoph: Direkte und indirekte Beiträge zur nationalsozialistischen Vertreibungs- und Vernichtungspolitik: Die Landesstelle Ostpreußen der Zentralstelle für Nachkriegsgeschichte unter Theodor Schieder, in: Kriese, Sven: Archivarbeit im und für den Nationalsozialismus. Die preußischen Staatsarchive vor und nach dem Machtwechsel von 1933, Berlin 2015. S.211-219. Sonderdruck hier als PDF.

Dissertationsprojekt von Niels Tim Dickhaut M.A.

Thema: Radikaler Nationalismus in Deutschland zwischen 1920 und 1934. Die Alldeutschen Blätter und der Völkische Beobachter

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn; Univ.-Prof. Dr. Guido Thiemeyer

Beschreibung:

Der Nationalismus galt nach dem Zweiten Weltkrieg häufig als eine Ideologie, die den Höhepunkt ihres politischen Einflusses bereits überschritten habe. Seit einigen Jahren befindet er sich jedoch in Europa und auch weltweit wieder im Aufschwung. Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Beschäftigung mit dem Nationalismus zur Zeit der Weimarer Republik wieder an Aktualität. Damals führte der Erste Weltkrieg zu einer starken Zunahme vehement nationalistischer Ideen und Organisationen. Dabei konnte die NSDAP zwar letztlich die meisten Anhänger für sich gewinnen, war aber keineswegs die einzige Vertreterin dieses Spektrums.

Unterstützung, aber auch Konkurrenz, erhielt die NSDAP auch durch Gruppierungen, die bereits im deutschen Kaiserreich existiert hatten. Eine davon war der Alldeutsche Verband, der seit 1891 für eine rassistisch begründete deutsche Expansion in Europa und Übersee eintrat und nach 1918 zu den radikalsten Gegnern der Weimarer Republik zählte. Das Dissertationsprojekt vergleicht das Gedankengut des Alldeutschen Verbandes zwischen 1920 und 1934 mit der zeitgleich propagierten Ideologie der NSDAP. Als Hauptquelle dienen hierzu die beiden zentralen Presseorgane der jeweiligen Gruppen: Die Alldeutschen Blätter und der Völkische Beobachter. Anhand der darin enthaltenen programmatischen Positionen und thematischen Schwerpunkte soll eingeschätzt werden, wie ähnlich sich Alldeutsche und Nationalsozialisten waren. Ziel ist es, einen Beitrag zur politischen Ideengeschichte der deutschen radikalen Rechten wie auch der Weimarer Republik zu leisten.

Dissertationsprojekt von Marcel Gövert M.A.

Thema:  Die höheren Schulen Duisburgs 1920-1980. Gesellschaftliche Wandlungsprozesse im gymnasialen Kontext

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn

Beschreibung:

Im Mittelpunkt des Dissertationsvorhabens stehen drei höhere Schulen der Stadt Duisburg: das humanistische, altsprachliche Landfermann-Gymnasium, das neusprachlich orientierte Steinbart-Gymnasium sowie das katholische St. Hildegardis-Gymnasium für Mädchen. Das zentrale Anliegen der Arbeit ist es, den Umgang der drei Schulen mit den gesellschaftlichen Wandlungs- und Modernisierungsprozessen der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert nachvollziehbar zu machen. Konkret bedeutet dies, die Ideale, Wertvorstellungen, Verhaltensweisen und Stimmungslagen von Schülern, Lehrern und Eltern im Wandel der Zeiten und Systeme zu erforschen. Schließlich folgte auf den Parlamentarismus der Weimarer Republik das totalitäre Regime der Nationalsozialisten, welches wiederum von der Demokratie der alten Bundesrepublik abgelöst wurde. Gab es lange andauernde Kontinuitätslinien im Denken und Handeln oder veränderten sich mit den Gesellschaftsordnungen auch die Einstellungen und Prioritäten? Wie entwickelten sich Vorstellungen von Pädagogik, Unterrichtsinhalten und schulischer Disziplin? Lässt sich ein Wandel im Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern beobachten? Dabei soll der Fokus der Untersuchung vor allem auf die Übergangsphasen zwischen den diversen politischen Systemwandeln gerichtet werden, die sich im Verlauf des vergangenen Jahrhunderts vollzogen. Es geht um die Frage, wie sich gesamtgesellschaftliche Entwicklungen auf der Mikroebene spezifischer historischer Milieus abspielten. Von besonderem Interesse sind auch die Wandlungs- und Liberalisierungsprozesse der sechziger und siebziger Jahre. Sowohl Erzieher als auch Heranwachsende fanden sich in einem Klima allgemeiner Modernisierungsbestrebungen wieder. Neue Konzepte hinsichtlich der Unterrichtsgestaltung und Disziplin traten auf den Plan; außerdem nahm eine neue Generation von Pädagogen, die während ihrer Universitätszeit mit der Studentenbewegung in Berührung gekommen war, ihren Dienst an den Schulen auf.

Dissertationsprojekt von Christoph Pauli M.A.

Thema: Kriminalität im Nationalsozialismus

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Christoph Nonn; Univ.-Prof. Dr. Guido Thiemeyer

Beschreibung:

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich auch die Strafpolitik im Deutschen Reich. Stand vor 1933 die Resozialisierung im Vordergrund der Justizpolitik, waren es nun Rache und Abschreckung. Glaubt man der NS-Propaganda, war dieses Vorgehen überaus erfolgreich. Jedoch stimmten die proklamierten Erfolge selten mit der Realität überein, wie Historiker festgestellt haben. Eine Reihe von Forschungen beschäftigt sich dabei mit der Rolle der Kriminalpolizei, der Gerichte und den Gesetzen und Verordnungen zur Verbrechensbekämpfung. Die Sicht der Verdächtigen und Straftäter wird außer Acht gelassen.
In meinem Dissertationsvorhaben stelle ich diese Personen in den Mittelpunkt und versuche zu klären, welche Handlungsspielräume ihnen in den Verhören und vor Gericht sowie im Vorfeld der Tat blieben. Ich konzentriere mich dabei auf die Verfahren, die vor dem Sondergericht Köln geführt wurden. Hierbei stehen vor allem (vermeintliche) Plünderer im Fokus.

Dissertationsprojekt von Dr. Jan Niko Kirschbaum

Titel: Mahnmale als Zeitzeichen - Der Nationalsozialismus in der Erinnerungskultur Nordrhein-Westfalens

Wir verweisen hierzu auf die externe Website des transcript-Verlages.

Dissertationsprojekt von Dr. des. Frederike Krenz

Titel: Das Kärntner Grenzlandtheater unter NS-Herrschaft

Dissertationsprojekt von Dr. Marius Lange

Titel: Stellt die Pfaffen an die Wand. Die Österreichische Legion im Münsterland 1935-1938

Wir verweisen hierzu auf die externe Website des Aschendorff-Buchverlages.

Dissertationsprojekt von Dr. René Lehmann

Titel: Das politische Leben und Wirken des KPD/DKP-Politikers Karl Schabrod in der Bundesrepublik

Wir verweisen hierzu auf die Seite des Publikationsservice der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.

Dissertationsprojekt von Dr. Simon Walter

Titel: Kein Sonderweg des deutschen Zionismus. Die arabische Frage in der 'Jüdischen Rundschau'

Wir verweisen hierzu auf die Seite des Publikationsservice der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.

  • Herausgabe der Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-​Westfalens
  • Edition Berichte der Gestapo(leit)stellen Rheinland 
    (Förderung durch die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde)
    Dr. Anselm Faust
  • Herausgabe der Kabinettsprotokolle der Landesregierung Nordrhein-​Westfalen
Verantwortlichkeit: