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Studium und Lehre

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2024/2025

Vorlesungen

Mo. 14:30-16:00 (Hörsaal 23.21.HS.3H)

Die Einführungsvorlesung soll Studienanfängern eine erste Übersicht über die Gegenstände und Methoden der Alten Geschichte verschaffen. Materialien werden während der Vorlesung zur Verfügung gestellt.

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Di. 14:30-16:00 Uhr (Hörsaal 23.21.HS.3F)

Als Kaiser Konstantin sich Anfang des vierten Jahrhunderts zum christlichen Glauben bekehrte, stellte er damit sowohl das römische Kaisertum als auch die christliche Kirche vor ungeahnte (und auch ungeplante) Herausforderungen: Das Christentum war aufgerufen, eine reichsweite Organisationsstruktur und eine umfassende Glaubenseinheit zu finden, trat stattdessen aber in eine Phase dauernder theologischer und hierarchischer Konflikte ein, die die römischen Kaiser nur unzureichend zu moderieren in der Lage waren.

Die Vorlesung widmet sich der Geschichte der christlichen Kirche(n) und ihrer Streitigkeiten von der sog. ‚Konstantinischen Wende‘ bis zu den Streitigkeiten in der Folge des Konzils von Chalkedon 451. Dabei soll nicht in erster Linie klassische Betrachtungsebene der kaiserlichen Kirchenpolitik im Fokus stehen, sondern die Frage, wie die Kirche selbst die Impulse eines christlichen Kaisertums aufnahm, verarbeitete und diskutierte – und in diesem Prozess nach und nach zu der Institution wurde, die die europäische Geschichte in der Folge so nachhaltig prägen sollte.

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Do. 16:30-18:00 (nur Online über Webex)

Im Rahmen archäologischer Ausgrabungen in Italien und den Provinzen werden allenthalben Gegenstände geborgen, die von spezialisierten Handwerkern hergestellt wurden. Neben zahlreichen Geschirren aus Metall, Glas und Ton sind es vor allem Mosaike, Wandmalereien und kunsthandwerkliche Erzeugnisse, die das Interieur privater wie öffentlicher Räumlichkeiten zierten. Weniger das Endprodukt, etwa eine Terra Sigillata-Schüssel, vielmehr der Weg dorthin – mit den dabei beteiligten Personen, ihren Werkstätten und Herstellungstechniken – stehen im Vordergrund der Betrachtungen. Aus Schriftquellen, Inschriften, Graffiti, bildlichen Darstellungen, ausgegrabenen Werkstätten, Werkzeugen sowie den Ergebnissen römischen Fleißes läßt sich ein facettenreiches Bild römischer Handwerkskunst rekonstruieren.

Der Zugangs-Code für Webex wird vor Semesterbeginn per Mail übermittelt.

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Basisseminare

Mo. 16:30-18:00 (Seminarraum 24.21.03.62)

Das Basisseminar Antike vermittelt den Studierenden in Kombination mit den beiden Einführungsvorlesungen (Alte Geschichte und Mittelalter) einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft. Reguläre Bestandteile sind ein historischer Überblick über die griechisch-römische Antike sowie eine Einführung in die verschiedenen Quellengattungen und die damit verbundenen Grundwissenschaften.

Dieses Basisseminar legt einen spezifischen Schwerpunkt auf die Geschichte auf die Geschichte der griechischen Welt zur Zeit des Hellenismus (ca. 336–30 v. Chr.).

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Di. 10:30-12:00 Uhr (Hörsaal 23.21.HS.3B)

Das Basisseminar Antike vermittelt den Studierenden in Kombination mit den beiden Einführungsvorlesungen (Alte Geschichte und Mittelalter) einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft. Reguläre Bestandteile sind ein historischer Überblick über die griechisch-römische Antike sowie eine Einführung in die verschiedenen Quellengattungen und die damit verbundenen Grundwissenschaften.

Dieses Basisseminar legt einen spezifischen Schwerpunkt auf die Geschichte der römischen Kaiserzeit (ca. 27 v. Chr.–284 n. Chr.).

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Aufbauseminare

Do. 10:30 bis 12:00 Uhr (Seminarraum 24.21.00.94)

Nach dem Tod Alexanders brach zwischen seinen engsten Vertrauten Streit um die Nachfolge aus. Dadurch zerfiel das von ihm binnen weniger Jahre geschaffene Großreich in mehrere Teilreiche, die als hellenistische Nachfolgestaaten der Antigoniden in Makedonien, Ptolemäer in Ägypten und Seleukiden in Syrien bekannt sind.

Mit Alexander begann eine neue Epoche der Geschichte, die klassischerweise mit dem Begriff des Hellenismus versehen wird. Der Hellenismus ist dabei durch einen bestimmenden griechischen Einfluss auf die Entwicklung der antiken Welt gekennzeichnet. Die Konflikte, die zwischen den Nachfolgreichen Alexanders ausbrachen, sollten maßgeblich für die Entwicklung des Mittelmeerraums sein. Im Schatten dieser Ereignisse stieg Rom zur Großmacht auf. Nach dem Bezwingen Karthagos wandte sich der Blick Roms auch den Nachfolgereichen Alexanders zu. Nach dem Reich der Antigoniden im Jahr 168 v. Chr. fiel 63 v. Chr. auch das der Seleukiden unter die Herrschaft Roms. Den Schlusspunkt des Hellenismus markiert der Untergang der ptolemäischen Dynastie im Jahr 30 v. Chr.

Das Aufbauseminar nimmt diese Entwicklungen in den Blick und leitet die Studierenden an, die Arbeit des Historikers einzuüben. Die drei hellenistischen Nachfolgereiche der Antigoniden, Ptolemäer und Seleukiden bieten eine erstklassige Möglichkeit, verschiedenste historische Quellen und damit verbundene Fragestellungen zu bearbeiten. Im Aufbauseminar wird die Arbeit des Historikers an diesen Quellen eingehend eingeübt und um eine enge Diskussion mit der Forschungsliteratur ergänzt.

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Vertiefungs- und Masterseminare

Do. 10:30-12:00 Uhr (Raum 24.21.00.66)

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Übungen

Mo. 18:30-20:00 Uhr (Seminarraum 23.21.U1.93)

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Di. 16:30-18:00 Uhr (Seminarraum 24.21.00.94)

Was wäre gewesen, wenn Alexander d. Gr. länger gelebt hätte? Was wäre gewesen, hätte Kaiser Konstantin nicht das Christentum angenommen? Was wäre gewesen, wenn Deutschland den Ersten Weltkrieg gewonnen hätte? Fragen der Art ‚Was wäre gewesen, wenn…?‘ üben eine nicht zu übersehende Faszination auf Betrachter und Betrachterinnen der Geschichte aus – seien es interessierte Laien, Autoren historisierender Romane oder professionelle Historikerinnen. Gleichzeitig stellt die Kontrafaktizität die Geschichtswissenschaft aber auch vor eine enorme Herausforderung, scheint es doch, als würde die bloße Frage nach potentieller (aber eben nicht verwirklichter) Geschichte ihren Gegenstand und damit ihre ureigene Expertise infrage stellen.

Statt nun kontrafaktische Überlegungen per se abzulehnen, hat sich nach und nach ein produktiver Umgang mit ‚virtueller Geschichte‘ etabliert, der die skizzierte Herausforderung zum Anlass nimmt, methodisch und theoretisch über Status und Stellung der Geschichte als Wissenschaft und über ihre Potentiale sowie Voraussetzungen zu reflektieren – bis hin zum Eingeständnis, dass kontrafaktische Überlegungen zumindest ex negativo immer ein impliziter Teil des geschichtswissenschaftlichen Erkenntnisgewinns sein müssen. Ganz in diesem Sinne nimmt auch die Übung die ‚Was wäre, wenn‘-Fragen zum Ausgangspunkt, um gemeinsam in das weite Feld der Geschichtstheorie einzutauchen und dabei über Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen unserer Disziplin zu diskutieren.

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Mo. 10:30 bis 12:00 Uhr (Seminarraum 23.21.03.24)

Das historische Material, mit dem wir arbeiten, wird gemeinhin mit der Metaphorik der „Quelle” beschrieben. In besonderer Auszeichnung wird hier oft auch in scharfer Abgrenzung von späteren Zeugnissen und vor allem modernen Betrachtungen von „Primärquellen” gesprochen. In Wahrheit aber ist praktisch jede unserer „Quellen” auf die ein oder andere Weise über viele Schritte vermittelt: Antike und mittelalterliche Texte sind etwa über Jahrhunderte, zuweilen Jahrtausende in handschriftlicher Kopie überliefert worden, wobei die absolute Mehrheit vollständig verloren ging. Nur weniges hat sich aus verschiedenen Gründen bis in die physischen und Wissensarchiven der Gegenwart erhalten. Manches davon liegt bis heute fast unbeachtet, still in diesen Archiven. Anderes wurde und wird intensiv untersucht, nach bestimmten Kriterien neu (wieder-?) zusammengefügt, herausgegeben und auch übersetzt. Aber ist dieses moderne Produkt noch eine „primäre Quelle”?

Diese Übung soll hier ansetzen und einen ersten Überblick über Grundprobleme der Quellendefinition und Überlieferungsgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart unternehmen. Dabei werden Einblicke in verschiedene Hilfswissenschaften wie Paläographie, Kodikologie Überlieferungsgeschichte, Textkritik und Archivwissenschaften erarbeitet.

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Do. 16:30-18:00 Uhr (nur Online über Webex)

Dieser Kurs bietet einen Überblick über die Entwicklung der griechischen Kunst von der Zeit Homers bis zum Hellenismus. Beginnend mit den frühen Kulturen Mesopotamiens und Ägyptens, betrachten wir gemeinsam die archaische, klassische und hellenistische Kunst an ausgewählten Beispielen. Themen aus der Dichtung, der Philosophie, der Mythologie und der griechischen Religion begleiten uns dabei. Die griechische Kunst verdichtet viele Themen, die für die westliche Geistesgeschichte von grundlegender Bedeutung geblieben sind, ihre Vielfalt und Schönheit klingt bis in die Gegenwart nach.

Der Kurs richtet sich an Studierende aus verschiedenen Fachdisziplinen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Fragen und Anmerkungen sind willkommen.

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Kolloquien

Mo. 16:30-18:00 Uhr (Seminarraum 24.21.03.84)

Vorgestellt und diskutiert werden im Kolloquium aktuelle Arbeiten am Akademien-Projekt "Kleine und Fragmentarische Historiker der Spätantike". Diskutiert werden Probleme der Übersetzung, der historischen Analyse und der Textkonstitution.

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Mo. 18:30-20:00 Uhr (Seminarraum 23.21.U1.93)

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