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Studium und Lehre

Lehrveranstaltungen

SS 2021

Vorlesungen

Mo. 14:30-16:00

Die Einführungsvorlesung soll Studienanfängern eine erste Übersicht über die Gegenstände und Methoden der Alten Geschichte verschaffen. Materialien werden während der Vorlesung zur Verfügung gestellt.

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Mo. 14:30-16:00

Nach dem Tod Alexanders des Großen teilten seine Offiziere, die sog. ‚Diadochen‘, sein Großreich unter sich auf. In mehreren Kriegen entstanden zunächst diverse kleinere und mittlere Königtümer, und letztlich bildete sich das System eines relativen politischen Gleichgewichts heraus, getragen von der Rivalität dreier größerer Reiche bzw. Dynastien: der Antigoniden in Makedonien und Griechenland, der Ptolemaier in Ägypten und der Seleukiden in Syrien. Die durch sie geprägte Epoche wird als ‚Hellenismus‘ bezeichnet und zeichnete sich einerseits durch eine kulturelle Blüte aus, andererseits aber auch durch eine prekäre politische und soziale Stabilität. Diese prekäre Stabilität betraf dabei sowohl das zwischenstaatliche Gesamtsystems als auch die Stellung einzelner Herrscher, die sich nicht allein gegenüber den Ansprüchen potentieller Rivalen behaupten mussten, sondern ihre Herrschaft auch gegenüber den zahlreichen halbautonomen griechischen Poleis in ihren territorial geprägten Reichen legitimieren mussten.

Die Vorlesung gibt einen (zugleich quellenbasierten wie auch forschungsorientierten) Überblick über die konfliktträchtige Neuordnung des östlichen Mittelmeerraumes nach dem Tod Alexanders sowie über die weitere Geschichte der sog. ‚Diadochenreiche‘.

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Do. 16:30-18:00

Die - männlichen - römischen Schriftsteller berichten vom Schicksal vieler Frauen. Darunter sind Gemahlinnen von Kaisern, wie Livia oder Messalina, aber auch religiöse Funktionsträgerinnen, wie die Vestalinnen. Inschriften künden von tugendhaften Ehefrauen und Gefährtinnen, sowie von Damen, die auch im Handwerk ihre „Frau“ standen. Zahlreiche Frauengräber sind durch archäologische Ausgrabungen inzwischen bekannt - bisweilen mit reichen Schmuckbeigaben. Und durch Porträtmumien wissen wir, wie so manche Dame in Ägypten zu Lebzeiten aussah. Römische Frauen - so sie es sich leisten konnten - verwendeten teure Parfüms, trugen kostbare Stoffe und kunstvolle Frisuren. Und ihre Geschichte beginnt mit einem Raub: Dem der Sabinerinne

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Basisseminare

Mo. 10:30-12:00

Das Basisseminar Antike vermittelt den Studierenden in Kombination mit den beiden Einführungsvorlesungen (Alte Geschichte und Mittelalter) einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft. Reguläre Bestandteile sind ein historischer Überblick über die griechisch-römische Antike sowie eine Einführung in die verschiedenen Quellengattungen und die damit verbundenen Grundwissenschaften.

Dieses Basisseminar legt einen spezifischen Schwerpunkt auf die Geschichte der griechischen Welt zur Zeit des Hellenismus (ca. 336–30 v. Chr.).

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Das Basisseminar "Spätantike" wird an zwei Terminen angeboten:

Mo. 16:30-18:00

Di. 8:30-10:00

Der Grundkurs Alte Geschichte im Basismodul Antike und Mittelalter vermittelt den Studierenden in Kombination mit den beiden Einführungsvorlesungen (Alte Geschichte und Mittelalter) einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft.

Dieser Grundkurs soll einen punktuellen Einblick in die Ereignisgeschichte und in thematische Bereiche der Spätantike (4.-6. Jahrhundert n. Chr.) bieten. Darüber hinaus sollen auch Methoden und Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens erlernt werden.

Links zum Vorlesungsverzeichnis (Mo. und Di.)

Aufbauseminare

Vertiefungsseminare

Mo. 12:30-14:00

Das Amt des Volkstribunen (lat. tribunus plebis) entstand im Zuge der Ständekämpfe zum Schutz des Volkes vor Willkür seitens der aristokratischen Beamten der römischen Republik. Diese ‚revolutionären‘ Wurzeln führten dazu, dass das Tribunat, mit seinen weitreichenden Kompetenzen, niemals gänzlich in das System der Magistraturen des politischen Systems zu integrieren war. Zwar zeichneten sich die Tribunen gerade der mittleren Republik durch eine enge Kooperation mit der Senatsaristokratie aus, im Laufe der späten Republik wurden aber die im Ursprung des Amtes grundgelegten Potentiale für eine oppositionelle Politik vermehrt wiederentdeckt.

Diesem faszinierenden und facettenreichen Amt will sich das Seminar annähern. Es wird dabei von der Prämisse ausgegangen, dass die Geschichte des Volkstribunats (konkret: die Rolle der Volkstribunen zu verschiedenen Zeiten) einen Blick auf die generelle (De-) Stabilität des politischen Systems der Republik eröffnet. Der zeitliche Schwerpunkt wird daher auf der mittleren und der späten Republik (287–31 v. Chr.) liegen.

Die Studierenden sollen Analysekategorien entwickeln und diese eigenständig an selbst gewählte Fallbeispiele (konkrete Tribunen oder bestimmte Sachfragen) herantragen. Neben der regelmäßigen und aktiven Teilnahme wird die Bereitschaft zum kooperativen Lernen sowie zur Übernahme eines Referats vorausgesetzt.

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Übungen

Di. 10:30-12:00

Mediale Darstellungen römischer Stadtbilder beschränken sich in der Regel auf Architektur und Stadtplanung, um die Spezifika damaligen urbanen Lebens und die Andersartigkeit des öffentlichen Raumes gegenüber der Gegenwart zu umreißen. Dagegen findet sich ein weiteres Element, das auf heutige Betrachter noch weit fremder und eigenartiger zu wirken vermag, viel seltener dargestellt: die enorme Verbreitung von Inschriften und Durchdringung des öffentlichen Raumes mit Schriftlichkeit – von handgeschriebenen Graffiti an Häuserwänden bis hin zu monumentalen Inschriften an Gebäuden – die ein inhaltliches Feld abstecken, das Aspekte der gesamten römischen Lebenswelt widerspiegelt: von mehr oder weniger geistreichen Bemerkungen an Latrinenwänden bis zur Propagierung eines kaiserlichen Regierungsprogramms. Die massenweise Erhaltung solcher Texte auf unvergänglichem Material bietet die besondere Chance, einen unmittelbaren Einblick in Momente antiken Lebens zu erhalten, die direkt von antiker Hand festgehalten und unverfälscht auf uns gekommen sind.

Die Übung widmet sich daher den Grundlagen der lateinischen Inschriftenkunde, um dabei Kenntnisse zu erwerben, durch die sich diese einzigartige Quellengattung fruchtbar machen lässt.

Grundlegende Kenntnisse des Lateinischen sind wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig.

Die Übernahme eines Referats ist konstituierend für das Bestehen der Übung und damit den Erhalt des BN.

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Do. 16:30-18:00

Dieser Kurs bietet einen Überblick über die Entwicklung der griechischen Kunst von der Zeit Homers bis zum Hellenismus. Beginnend mit den frühen Kulturen Mesopotamiens und Ägyptens, betrachten wir gemeinsam die archaische, klassische und hellenistische Kunst an ausgewählten Beispielen. Themen aus der Dichtung, der Philosophie, der Mythologie und der griechischen Religion begleiten uns dabei. Die griechische Kunst verdichtet viele Themen, die für die westliche Geistesgeschichte von grundlegender Bedeutung geblieben sind, ihre Vielfalt und Schönheit hat bis in die Gegenwart Spuren hinterlassen.

Der Kurs richtet sich an Studenten aus verschiedenen Fachdisziplinen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, mündliche Beiträge aber gern willkommen.

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Kolloquien

Weitere Informationen

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