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Freundeskreis Geschichte

Der Freundeskreis unterstützt das Fach Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in vielfältiger Weise: u. a. durch die Organisation von Exkursionen und Vorträgen, sowie durch Vergabe von Stipendien. Sie können uns dabei unterstützen, indem Sie an allen unseren Veranstaltungen teilnehmen und/oder als Mitglied in unserem Verein aktiv werden. Wir laden Sie dazu herzlich ein.

Veranstaltungen

Jeweils donnerstags um 17:00 Uhr im Vortragssaal des Hauses der Universität als Präsenzveranstaltungen.

16.9.2021 - Prof. Dr. Jörg Vögele

Der Vortrag spannt einen Bogen vom „Schwarzen Tod“, der großen
Pestepidemie des Spätmittelalters, über die Cholera des 19. Jahrhunderts
und die Spanische Grippe zu Beginn des 20.Jahrhunderts bis zur aktuellen
Covid Pandemie. Dabei werden sowohl strukturelle Ähnlichkeiten als auch
eklatante Unterschiede im Umgang mit diesen Epidemien zur Sprache kommen.

Moderation: Anselm Weydner

14.10.2021 - Prof. Dr. Christoph Nonn

Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal des Schlosses von
Versailles der preußische König Wilhelm zum Kaiser ausgerufen. Der
Vortrag beleuchtet die hinter den Kulissen ausgetragenen Konflikte und -
anhand der künstlerischen Verarbeitung durch Anton von Werner - die
verschiedenen Interpretationen des symbolischen Akts.

Moderation: Jörg Kröll

Exkursionen


Liebe Freunde und Förderer der Geschichtswissenschaften,

hiermit lade ich Sie herzlich zu einer 1-Tagesexkursion am 12.10.2021 an
den Niederrhein ein: Dazu werden wir mit einem Reisebus der Firma WEGA
anreisen.
Unser Vereinsmitglied Nikolaus Roesler, Studiendirektor a.D., wird uns
dann an markanten Orten die wechselvolle Geschichte des Niederrheins
nahebringen.
Bitte melden Sie sich unter egritz@t-online.de  bis zum 21.9.21 an.

Viele Grüße
Egbert Gritz




       Die Geschichte des Niederrheins

     mit Nikolaus Roesler und Gustaaf Gijsemans

     (Gästeführer in Wachtendonk und Kempen)

                   am Di, den 12.10.2021

Wachtendonk und Kempen, zwei Perlen am Niederrhein – vom Mittelalter  in
die Gegenwart: die mittelalterliche „Veste“ und der Ort Wachtendonk (mit
Stadtrecht seit dem frühen 14.Jh, obwohl mit damals nur wenigen 100
Einwohnern), gehörte zum Herzogtum Geldern; im 80jährigen Krieg, der zur
Selbständigkeit der Niederlande führte, war der Ort abwechselnd besetzt
von spanischen katholischen Truppen und protestantischen Niederländern;
nach der Besetzung durch napoleonische Truppen und dem Verlust der
Stadtrechte bot Wachtendonk schließlich das beschauliche, bis heute
erhaltene  Bild eines preußischen „Ackerbürger-Städtchens“  des 17./18.
Jh. Heute noch folgen die Straßen im Ortskern den mittelalterlichen
Straßenzügen, der gesamte Ortskern steht unter Denkmalschutz. Wenige
Kilometer südlich über die Grenze des damaligen Herzogtums Geldern
gelangte man in die Stadt Kempen mit kurfürstlicher Burg des Kölner
Erzbischofs, zu dessen Besitz im nördlichsten Zipfel Kempen gehörte, mit
mittelalterlichen Mauern, Türmen und Toren, deren Reste erhalten sind
und die den mittelalterlichen Kern Kempens umrunden; im Gegensatz zu
Wachtensdonk war (und ist) Kempen eine „richtige“ Stadt, in der sich
bald bürgerlicher Wohlstand entwickelte, von dem zahlreiche
wohlerhaltene Patriziergebäude zeugen. Mittelpunkt der Stadt ist die
gotische Hallenkirche Mariä Geburt mit mehreren spätgotischen Altären 
aus Antwerpener Werkstätten.



Vorläufiges Programm:

08:30 Uhr        Abfahrt vom Busbahnhof am Hbf (Worringer Platz) mit dem
Busunternehmen WEGA

10:00                Führung durch Wachtendonk (Roesler)

12:30                Mittagspause

14:00                Busfahrt nach Kempen

14:30                Führung durch Kempen (Roesler und Gijsemans)
 

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