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Studium und Lehre

Lehrveranstaltungen

WiSe 2022/2023

Vorlesungen

Mo. 14:30-16:00

Die Einführungsvorlesung soll Studienanfängern eine erste Übersicht über die Gegenstände und Methoden der Alten Geschichte verschaffen. Materialien werden während der Vorlesung zur Verfügung gestellt.

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Mo. 14:30-16:00 Uhr

Hannibal, der legendäre karthagische Feldherr, ist eine der bekanntesten Figuren der Alten Geschichte. Berühmt (und oft erzählt) sind nicht allein sein Zug über die Alpen und sein Kampf gegen Rom, sondern auch seine Niederlage gegen Scipio Africanus und sein ruheloses Exil an verschiedenen hellenistischen Königshöfen. Will man sich Hannibal biographisch nähern, so stellt einen genau dieser schillernde Lebenslauf vor Herausforderungen: Schon in der Antike bot Hannibals Leben Stoff für zahlreiche mehr oder weniger freie Ausgestaltungen, und das, was wir über ihn zu wissen meinen, sagt oft mehr über diejenigen aus, die von ihm berichten (gerade über die Römer), als über ihn selbst.

Unter der Maßgabe dieser skizzierten biographischen Brechung (der historische Hannibal ist untrennbar mit dem historiographischen Hannibal verwoben), nimmt die Vorlesung eine verdoppelte Perspektive ein und wagt einerseits einen Blick auf Hannibals Leben, andererseits aber auch darauf, was die antiken Betrachter aus eben diesem Leben gemacht haben.

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Do. 16:30-18:00 Uhr

Zwar endet das irdische Dasein mit dem letzten Herzschlag – trotzdem war jeder (Provinzial)Römer um sein ‚Weiterleben’ bemüht. Aus der Entscheidung für ein Brand- oder ein Körpergrab resultierten unterschiedlichste Grabformen, die von der einfachen Urnenbestattung bis zum kaiserlich-monumentalen Grabbau reichten. Während die antike Literatur Rechtsvorschriften überliefert lassen sich den Grabsteinen Name und Lebensalter, seltener die Todesursache entnehmen. Beigaben datieren die Sepultur und erlauben Rückschlüsse auf die einstige Profession des Verstorbenen.

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Basisseminare

Mo. 16:30-18:00 Uhr

Das Basisseminar Antike vermittelt den Studierenden in Kombination mit den beiden Einführungsvorlesungen (Alte Geschichte und Mittelalter) einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft. Reguläre Bestandteile sind ein historischer Überblick über die griechisch-römische Antike sowie eine Einführung in die verschiedenen Quellengattungen und die damit verbundenen Grundwissenschaften.

Dieses Basisseminar legt einen spezifischen Schwerpunkt auf die Geschichte des klassischen Griechenland (ca. 490-336 v. Chr.).

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Di. 8:30-10:00 Uhr

Das Basisseminar Antike vermittelt den Studierenden in Kombination mit den beiden Einführungsvorlesungen (Alte Geschichte und Mittelalter) einen ersten Zugang zur Geschichtswissenschaft. Reguläre Bestandteile sind ein historischer Überblick über die griechisch-römische Antike sowie eine Einführung in die verschiedenen Quellengattungen und die damit verbundenen Grundwissenschaften.

Dieses Basisseminar legt einen spezifischen Schwerpunkt auf die Geschichte der römischen Kaiserzeit (ca. 27 v. Chr.-284 n. Chr.).

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Aufbauseminare

Do. 10:30-12:00 Uhr

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Übungen

Mo. 18:30-20:00 Uhr

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Mo. 10:30-12:00 Uhr

Wenn wir heute von einem Buch sprechen, haben wir ein klares Bild vor Augen: eine zusammengefügte Reihe von Blättern, die von einem Einband zusammengehalten und als Doppelseite vor uns liegend aufgeschlagen werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn als „Buch“ (liber, biblos etc.) wurde in der Antike zuerst von links nach rechts abgerollte, fortlaufende Schriftrollen bezeichnet. Die Vorstellung eines „Buches“, wie wir sie heute haben, setzte sich erst ab dem 3., dann vor allem ab dem 4. nachchristlichen Jahrhundert durch und verband sich gleich mit einer ganzen Reihe kultureller Entwicklungen: der Sammelhandschrift verschiedener Werke mit abgegrenzten Titeln, der Anlage von Nachschlagewerken, der Buchmalerei und überhaupt wertvollen Prachthandschriften als Statusobjekten.

Diese Übung bietet eine ganz praktische Einführung in die spätantike Buchkultur: Wie liest sich ein spätantiker Codex? Welchen Sitz im Leben hatte er in seiner Zeit? Wie gehen wir im historischen Arbeiten sowohl mit seinen schriftlichen Inhalten als auch mit ihm selbst als Objekt und Quelle spätantiker Kultur um?

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Do. 16:30-18:00 Uhr

Dieser Kurs bietet einen Überblick über die Entwicklung der griechischen Kunst von der Zeit Homers bis zum Hellenismus. Beginnend mit den frühen Kulturen Mesopotamiens und Ägyptens, betrachten wir gemeinsam die archaische, klassische und hellenistische Kunst an ausgewählten Beispielen. Themen aus der Dichtung, der Philosophie, der Mythologie und der griechischen Religion begleiten uns dabei. Die griechische Kunst verdichtet viele Themen, die für die westliche Geistesgeschichte von grundlegender Bedeutung geblieben sind, ihre Vielfalt und Schönheit hat bis in die Gegenwart Spuren hinterlassen. Studenten aus verschiedenen Fachdisziplinen sind willkommen und Kommentare und Fragen erwünscht.

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Exkursionen

In der Exkursionswoche (Pfingstwoche 2023) bietet der Lehrstuhl für Alte Geschichte eine Exkursion nach Athen an. Besichtigt werden Akropolis, Akropolismuseum, Nationalmuseum, Agora, Piräus, Epigraphisches Museum etc. Vorgesehen ist ebenfalls eine Fahrt nach Delphi. Unterkunft in der Athener Altstadt in Zwei- oder Mehrbettzimmern (Klimaanlage vorhanden). Die Eigenbeteiligung besteht vor allem in der Verpflegung, der Zahlung der Museumseintritte und im Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung. Eine Anmeldeliste liegt ab sofort im Sekretariat aus. Wegen der für Exkursionen gültigen Regelungen kann ich als einziger Exkursionsleiter insgesamt nur 10 Personen mitnehmen. Kriterien der Zuweisung für einen Exkursionsplatz sind nachgewiesene Leistungen und Interessenschwerpunkte im Feld der Alten Geschichte.

Aufgrund der Vielzahl von Interessenten ist die Liste vorerst geschlossen (23.01.2023).

06.03.2023-14.03.2023

Die historischen Monumente in Arles und Marseille zeugen von der Geschichte der Provence in Antike und Mittelalter – die Hafenstadt Marseille wurde im 7. Jhdt. v. Chr. von Seehändlern aus Phokaia gegründet und war eine der größten griechischen Poleis des westlichen Mittelmeeres, bis sie unter Caesar der Provinz Narbonensis einverleibt wurde. Um 416 gründete Johannes Cassianus hier eines der ersten Klöster des Abendlandes, die Abtei Saint-Victor. Arles, das die Römer schon 118 v. Chr. erobert hatten, war seit dem 3. Jahrhundert Bischofssitz, im Jahre 314 Schauplatz eines Konzils unter Vorsitz von Kaiser Konstantin und seit 407 Sitz des Prätorianerpräfekten für Gallien. Hier gründete Erzbischof Caesarius im Jahre 512 eines der ersten Nonnenklöster des Westens, 879 wurde Graf Boso zum König von Burgund und der Provence gekrönt, er residierte in Arles, seit 911 schließlich war die Stadt der Hauptort des Königreiches Niederburgund. Wilhelm I., Graf von Arles und der Provence, siegte 973 bei Tourtour über die Sarazenen. Nach dem Tod König Rudolfs III. (1032) fiel das Königreich Burgund an den römisch deutschen Kaiser Konrad II.; die Grafschaft Provence wurde daraufhin ein Reichslehen, seit 1239 befand sie sich im Besitz des Hauses Anjou, 1481 gelangte sie an den französischen König Ludwig XI.

Im Rahmen der Exkursion sollen die hauptsächlichen Geschichtsorte der beiden Städte studiert werden – auf dem Programm stehen unter anderem der antike Hafen mit dem archäologischen Museum und den römischen Docks sowie die Abtei Saint-Victor in Marseille sowie die römischen Bauten (Amphitheater, Theater, Kryptoportikus), die frühchristliche Nekropole Alyscamps, die Kathedrale Saint-Trophime und die Abtei Montmajour in Arles. Ein Tagesausflug wird uns zudem nach Avignon führen, wo es den Papstpalast und die Festung Saint-André (Villeneuve-lès-Avignon) zu besichtigen gilt.

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Kolloquien

Mo. 16:30-18:00 Uhr

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